Feeds:
Beiträge
Kommentare

Muss man sich echt nochmal durch den Kopf gehen lassen, ob man wirklich eine Putzkraft braucht.

Ja, ich habe das Putzen wiederentdeckt.

Wie schön es doch ist, mit diesem nassen Wedel über eine davor gut mit dem Besen bearbeitete Marmorfläche zu gleiten. Etwas Spülmittel habe ich ins Wasser gemacht.

Na, ich sage euch, das hat vielleicht geschäumt!

Und so musste wieder und immer wieder mit dem einigermaßen trocken-gedrückten Wedel über die glitschige Fläche gehuscht werden.

Es ist und war eine Freude.

Für was sich noch hinstellen und sportliche Übungen machen, wenn man sie auch mit Wedel in der Hand wunderbar ersetzen kann!?

Und beim Wedeln über glatte Flächen kommen einem die tollsten Ideen.

Dachte dabei, es müsste doch machbar sein – der SRF1-Sprecher im Schweizer Radio brachte mich vorhin darauf -, dass jede Woche eines Monats ein Kontinent dieser Welt befolgen wird, dass dort ein Flugverbot herrscht (weder hin noch weg von dort, noch drin-herum).

Dazu müsste Australien einfach mit Asien in einen Topf geworfen werden und fertig wäre das Vierer-Konstrukt eines Monats in Wochen.

Ist die Gewissheit nicht unglaublich schön, derart bessere Luft einzuatmen und zu ermöglichen, dass so etwas mit der Zeit überhaupt aufkommen kann, wenn also jede Woche ein anderer Kontinent etwas schlafen geht?

Natürlich müsste in den 3 befliegbaren Wochen den Geldgierigen und Nicht-verbesserlichen-Grabschern ein Limit auferlegt werden, weil sonst lassen die um so mehr fliegen in diesem Zeitraum ß um so mehr produzieren etc.

Ja, und wenn derartige Maßnahmen weltweit gegriffen haben, sollte unabhängig-abhängig von der einwöchigen Erholung in einer weiteren Woche der Wochen eines Monats dem Lieferverkehr auferlegt werden, weltweit, sein Herumgefahre ruhenzulassen – und so weiter.

Überhaupt sollte es innerhalb eines Monats zu 5 Tagen am Stück kommen, in denen ein Land einfach Brach liegt, nichts tut, außer Nichts, was man dann „rekreative Ausgangssperre“ bestens nennt!

Keine Angst, die Versorgung wird gewährleistet sein!

Vögel und andere Tierchen werden es euch/uns danken!

Die Meere und Flüsse sowieso!

Es wird Aussicht auf Ruhe, einigermaßen ruhiggestellte Tage innerhalb eines Monats, geben. Ein wahrer Fixpunkt geradezu, jeden Monat für Mensch und ALLE, mit denen er leben darf.

Ich finde es ist an der Zeit, genau für solch einen Change in den Produktionsketten, und wer weiß, welche Rattenschwänze da noch dazugereimt gehören, einzutreten, ihn unseren Parlametariern als erstes Ziel aufzugeben – egal, welcher Lobbyist den ‚Guten‘ was anderes einflüstert.

Kriegen gilt es eh, 2 wöchige Pausen im Monat anzuordnen und Das-zu-einer-Lösung-Gelangen. Und wer sich nicht daran hält kriegsführend, wird von der Weltgemeinschaft ganz einfach ausgeschlossen!

Sich nicht mehr erpressen lassen von so genannten Big-Playern, die meist hinter den Kriegen stehen, sondern ans eigene Wohl, und somit das der anderen, zuallererst ganz konsequent denken – und handeln.

Jawohl, ganz NAIV!

Wie sagt jenes Großmaul von nebenan, Eierkuchen verschmähender Weise?

Allgemeinwohl „FIRST!“

S’Päckli

Das Gesamtpaket

Den Rückflug nach Deutschland am 25. März werde ich leider nicht antreten. Eigentlich ginge es über Zürich. Und eigentlich ist da noch diese zweitägige Hotelbuchung, die bereits bezahlt das Gesamtpaket, wenn man es so nennen mag, ist.

Mal sehen, ob da von der einen wie auch der anderen Buchung noch etwas Geld zurückbekommen werden kann!

Nach Deutschland nicht zurückzukehren, will wahrscheinlich gut überlegt sein.

Man hört immer wieder, dass im Fall der Fälle die ärztliche Versorgung besser als andernorts wäre. Dem kann eigentlich nicht widersprochen werden, da ich mich in der Materie leider nur ungenügend auskenne.

Doch man hört ja so einiges: dass viele Krankenhäuser in der BRD privatisiert sind; dass demnächst eventuell italienische Zustände in sogenannt öffentlichen Häusern ausbrechen könnten usw.

In Zypern sieht es in Sachen Privatisierung des Gesundheitssektors wenig besser aus, eigentlich.

Immerhin:

Die südzyprische Regierung scheint davon abzusehen, nicht so wie in Deutschland, die Bevölkerung kasernieren zu wollen. Noch kann man, ohne Auskünfte über sein Tun und Machen zu geben, beispielsweise, am Meer spazierengehen. Die Berichterstattung über „Koronoio“, wie man hier zur Seuche sagt, ist allerdings genau so aufdringlich, ja im Grunde genau so unverantwortlich.

Nun, man muss sich ja nur das Fernsehprogramm in Deutschland oder auf Zypern ansehen, um zu verstehen, wo die vorherige Bewertung der Lage mit „unverantwortlich“ noch überall seine Hand im Spiel hat. Es ist aber auf der Insel glücklicherweise noch so, dass man den Kasten zum Fernsehen abstellen kann, ohne sich darüber ärgern zu müssen, dass man für das, was geboten wird, auch noch Geld bezahlt.

Es ist hier nicht des Geldes wegen, dass dieser Zustand auch im deutschen Fernsehen beklagt wird, sondern eben die Inhalte („Formate“), die dem Bürger zugemutet werden sind überwiegend schrottreif. Jetzt, wo Corona herrscht, wird das, von dem die Rede ist, „wie Scheiße“, sagte eine Bekannte kürzlich, über einen geschüttet. Man kann schon fast nicht anders, als sich diesem nahezu unvermeidleichen Bad auszusetzen.

Da bringen DIE den Fidelio auf 3Sat am Freitag Abend um 22Uhr30. Geht es noch später?

Und davor war wahrscheinlich wieder Corona-Gesabbel!

Versteht sich, dass 22Uhr30 hier auf Zypern bedeutet, dass die Übertragung der einzigen Oper, die Beethoven je geschrieben haben soll, dann um 23Uhr30 erst zu sehen ist – viel zu spät für Leute, die ermüdet von den Nachrichten wie erschlagen im Sessel liegen.

In Lahr im Schwarzwald, wenn es richtig erinnert wird, sollen inzwischen nicht mehr als 3 Personen in der Öffentlichkeit sich aufhalten dürfen. Und dann, glaube ich verstanden zu haben, müssen diese Personen auch noch einen trifftigen Grund haben, genau das zu tun. In der Sonne stehen, um zu plaudern, scheint kein Grund sein zu dürfen. Und auf öffentlichen Plätzen – ich dachte, nicht richtig zu lesen – darf sich Frau und Herr Lahrer nun auch nicht mehr aufhalten ohne „trifftigen“ Grund, ohne einen Strafzettel zu kassieren.

Darf man eigentlich mal fragen, woher dieser Virus denn nun stammen soll?

Eine Email eines palästinensischen Bekannten, der vor geraumer Zeit nach Chile auswanderte, weil er die Lage in Jordanien und die Aussichten für seinen zukünftigen Wertegang unerträglich düster einstufte, verlinkte mich mit einer arabischen Quelle, in der so in etwa zu lesen steht, dass gewisse Einheiten der USA sich infisziert haben, irgendwo, als in irgendeinem us-amerikanischen Labor der Armee mit dem SARS-Virus herumgebastelt wurde. Und Teile dieser infiszierten Einheit seien – absichtlich oder unwissend, eigentlich auch schon fast egal – in jene Provinz in China versetzt worden, in der das Virus unter dem Namen Covid 19 erstmals ausgebrochen sein soll. Die USA-Regierung habe daraufhin gehörig Druck auf Peking ausgeübt, den Tod von 76 US-Soldaten ebenfalls unter den Teppich zu kehren.

Es handle sich um ein Gas, welches schwerer als Luft ist und daher danach strebt, sich in Richtung Boden ausfließend zu verbreiten. Also, dieses Gas ist der ursächliche Transporteur des Covid 19 gewesen, der sich inzwischen, ist anzunehmen, schon längst irgendwo in einen Covid 20, 21, 22 und so weiter mutiert haben dürfte.

Es handle sich hier also um genau DAS, was alle, zumindest aber viele, insgeheim schon annahmen: um eine militärische Waffe, die irgendwo aus einem Labor absichtlich oder aber unabsichtlich in die Welt der Sterblichen getreten ist.

„Verschwörungstheorien“, wird hier gewiss gleich geschrieen. Damit müssen wir hier bei Zypernundmehr jetzt leben, zumal nicht nur aus dieser chilenischen Quelle solch eine Theorie schon seit Wochen im Netz zu lesen ist.

Der Schaden ist also angestellt.

Regierungen geben vor, darauf zu reagieren. Nein, sie reagieren, fragt sich nur, in wessen Interesse?

Warum konnte Angela Merkel in ihrer Ansprache vor Kurzem, die wir uns hier nicht reingezogen haben, nicht davon künden, dass all die von ihr und anderen ausgemachten, neuen Helden des Alltags in Pflegeheimen, bei der Feuerwehr et cetera mit einer Extravergütung rechnen können?

Das fragt vor mir auch Frau Wagenknecht in ihrer wöchentlichen Ansprache, die sie geschickter Weise kurz genug hält, sodass man nicht geneigt ist, irgendwann abzustellen.

Jedenfalls, was hiermit auch gleich gesagt werden soll, ist, dass Frau Wagenknecht zumindest in dem angesprochenen Sachverhalt durchaus einen Punkt angesprochen hat, dem nur schlecht widersprochen werden kann.

Also, Frau Merkel & Co.: wieso sollen sich diese Helden mit einem lauen „Dankeschön“ seitens ihrer Kanzlerin lediglich begnügen?

Etwa, weil in der Bibel steht, man soll bescheiden und genügsam sein – wie der Papst und unsere Politiker?

Auf Zypern spielt das Wetter auf seine Weise etwas verrückt.

Wie bereits in anderen Artikeln geschrieben wurde:

Zypern ist derzeit Klimawandelgewinner. Es ist zwar kühler als sonst und es regnet wesentlich öfters, aber die Sonne, die liebe, fast heiße Sonne kommt doch immer häufiger und das ganz dezent durch – das Meer von Wolken über der See ist wirklich ein Grund mehr, sich nicht nach Lahr und einen von Menschen leergefegten Marktplatz & Ausgangssperre, die letztere scheint im wahrsten Sinne des Wortes eine Sperre zu sein, sich einzufahren.

Corona soll ja anscheinend keine Grippe-Vire sein. Sie soll aber davon abhängen, dass vor allem Menschen, die in kälteren Gefilden leben und sich häufiger erkälten, dann ihren tötlichen Stachel via Lungenentzündung – und hast du noch nicht gesehen – eher und besser ausfährt als andernorts.

Von den Beiträgen, die auf KenFM, glaube ich, heißt der Youtube-Kanal, nun noch anzufangen zu berichten, wäre zwar sinnvoll, doch Mensch kann sich da selbst kundtun, wenn es gewünscht wird.

Auf KenFM wird meist verkündet, dass Corona längst nicht so ein Killer ist, dass die getroffenen Maßnahmen der Regierungen absolut überzogen sind und danach stinken, den Überwachungsstaat vorkosten zu lassen und so weiter.

Ehrlich gesagt, ich weiß wirklich nicht mehr, was nun Fakt ist und was Fake.

Meine Devise ist – und ich würde meine Mitbewohner gern dabei mitnehmen, die noch immer abends, mittags und morgens vor den Medien sitzen und sich mit der Info zum Thema Covid 19 vergiften lassen:

Im wahrsten Sinne des Wortes Abstand zu gewinnen, und zwar, in dem man sich weder die eine noch die andere Sichtweise zum Thema regelmäßig – oder nur noch – gibt!

So besehen, ist auch dieser Beitrag total daneben. Weil auch hier werden Sie mit dem Thema – mal wieder – vollgemüllt.

Hoffen wir, dass Sie sich nun zumindest darin bestärkt sehen, genau so ähnlich wie hier angetönt oder noch ganz anders ihren eigenen Abstand zu dem GANZEN zu gewinnen. Sie wissen doch, der Fisch fängt zuerst vom Kopf her zu stinken an. Soll heißen:

Wenn man sich den ganzen Wahnsinn zu Corona regelmäßig reinzieht, so wie er verabreicht wird, nämlich höllisch, dann darf man sich nicht wundern, wenn man irgendwann dabei auf der Strecke bleibt:

sei es durch Corona, psychsich, physiologisch oder im Gesamtpaket!

Corona-Chance?

Corona!!!???

Woher kommt dieses komische Wort eigentlich, „Corona“!?

Oder „Covid“!?

Geht’s noch?

Könnt Ihr nicht endlich mal von glückseliger Seuche das Wort führen!

Wie sagte Omar Khayyam, der mir gerade, wahrscheinlich rechtzeitig, mit seinen Sprüchen in die Hände als Lesestoff fiel; also mir, demjenigen, der in Quarantäne verwahrt die südzyprische Variante dieser Aufbewahrung durchleben soll dürfen:

Khayyam:

„Zum Propheten sollt ihr gehn und fragen, … :

Wie kommt’s, dass du mir saure Milch erlaubst,

und dass ich süßen Wein besser nicht gebrauch!?“

Der Zusammenhang dieses Spruchs zum Corona-Phänomen erschließt sich jedem geschwind, hoffe ich, der oder die auf dieser Seite der Weltkugel lebt –

F R Ü H L I N G !!!!

Stellt euch vor, es ist Frühling (oder Krieg) – oder oder – und KEINER geht hin!

Wie?

Passt so geschrieben nicht ins Konstrukt oder ins Konzept von … ja, von wem oder was denn eigentlich?

Etwa jenes Konstrukt oder Konzept derer, die uns mit Gehorsam der alten oder neuesten Variante überziehen wollen via Seuchengefahr – womöglich nach dem Motto:

„Wer nicht horcht, muss fühlen!“

Schlimme Erinnerungen aus frühester Schulzeit (60er Jahre) kommen da – bei mir zumindest – gleich wieder hoch, wenn die Rede von „Gehorchen“ ist, und so.

Was rät denn mein derzeitiger Zufluchtsort – nun, wer schon, natürlich der olle, gute Omar Khayyam aus dem alten Iran:

„Was mich heut‘ hierher trieb?

Vor einiger Zeit ’nen Teppich in der Moschee geklaut.

Der ist inzwischen alt und ausgelaugt.

Als seltner Gast an jenem Ort macht‘ ich mich daher auf den Weg dorthin.

Hab‘ mir heut‘ mal schnell ’nen neuen zugelegt.“

Das ist offenbar auch eine Art Gehorsam, Sie verstehen?

Nun, wie dem auch sei!

Hier auf Zypern ist all jenen, die einigermaßen Griechisch verstehen, gewiss schon aufgefallen, dass es geradezu ein Anschlag auf einen selbst ist, Nachrichten zu hören. Bloß nicht zur Mittagszeit RIK1 einstellen, besser die Kiste in diesen Tagen ganz auslassen, weil die Berichterstatter und -erstatterinnen haben sich auf RIK1 heißgeredet! Die hören gar nicht mehr auf, den Viren-Teufel an die Wand zu malen oder zu „tröpfeln“, und sagen dann solche Sätze dabei, wie:

„keine Panik!“

Doof nur, dass sie alle wie aufgescheuchte Wesen, wie vom Bösen Getriebene sich vor den Kameras gebärden:

ALLE!

Und wenn das Letztere nicht stimmen sollte, stimmt es irgendwie dennoch, weil dieser Eindruck sich seitens dieses Kanals derart verfestigt hat in mir, dass vorerst davon abgesehen wird, RIK1 sich zu geben.

Jedenfalls herrscht so etwas wie Ausgangssperre auf’m Insele, derzeit.

Wenn es richtig verstanden wurde für einen Monat.

Das trifft sich insofern gut für die Initiatoren dieses Zeitraums, ist anzunehmen, weil danach die zyprische Variante von Ostern unmittelbar vor der Tür steht. Und man darf jetzt schon gespannt sein, wie die Orthodoxie das Versammlungsverbot in Sachen Corona dann managen wird.

Derzeit wird vermeldet, dass die gläubigen Schäfchen nicht unbedingt zur Kirche kommen sollen, ja, zu Hause besser bleiben, eben wegen dem Virus, weshalb auch sonst!

Khayyam könnte hier eventuell einstreuen wollen:

„Mir steht nicht die Moschee und nicht die Kirche offen,

mein Wesen ward gemischt.

Allah oder Gott weiß, aus was für einem Stoff!

Ja,

ein Derwisch ohne Glauben ist wohl wirklich gleich einer [Idee] ohne Reiz.

Kurz:

Auf dieser Welt gibt’s kein Heil,

und auf JENE schon mal gar kein Hoffen!“

Klar doch, man kann sich in in Sachen Ewigkeit oder des Sinns des Lebens usw., natürlich auch ganz anders positionieren.

Khayyam war schließlich, er gibt es offen und ohne Umschweife zu, ein unverbesserlicher Trinker, der schon früh morgens zechte und den lieben Gott und all die anderen, eben den lieben Allah und all die anderen möglichst sein ließ:

leb’s JETZT, nicht morgen!, war ganz offensichtlich seine Art Philosophie.

„Oh,

weg mit den Sorgen des Alltags!

Entdeckt mir bloß nicht mein böses Tun!

Heut‘ gilt es glücklich zu sein,

und,

was DIR dann in Deiner Gnade gutdünkt,

tu’s mir einfach –

morgen [noch besser: übermorgen]!“

Morgen wollen wir nämlich auch noch Brötchen verzehren im Jahr 2020.

Und wenn wir den Laden zuschließen, wie es gerade Corona-bedingt Mode geworden zu sein scheint, dann könnte uns dieser Laden schon bald um die Ohren fliegen – und jene mit den ganz tiefen Taschen, die werden dann abgreifen kommen, was es billig abzugreifen gibt. Und das bisschen Kapital, welches diesen sehr gut Betuchten bislang noch nicht gehört, werden sie im Supersparangebot uns abjagen, also dir und mir und all jenen, die auf Aktien und Co spekulierten als sichere Anlage.

So viel, hier, zu dem Ausgang dieser Quarantäne-Hysterie und -Maßnahmen!

Denn, wie auch immer vorgegangen werden wird, so lange kein Impfstoff vorhanden ist, wird es leider zu Toten so ‚rum oder andersrum kommen!

Ganz sicher werden aber viele das Seuchen-Übel überleben. Fragt sich dann allerdings: Wie werden sie dann finanziell dastehen vor uns und sich selbst?

Insofern ist die Frage nach dem Quellgrund des Virus zwar schon von Belang, doch sollte sich darauf versteifen, wer die Zeit dazu hat.

Die haben wir aber nicht!

Und das ist, was uns die jetzige Entwicklung in China bereits vormacht.

Die Chinesen haben die Schleusen aufgemacht. Die ackern jetzt bereits auf Teufel komm‘ raus. Weil das Ziel, die Nummer 1 im Wirtschaftlichen, et cetera, weltweit zu werden, diese Chance bereitet das Corona-Mirakel nämlich sehr wohl auch – sozusagen frei-Haus, und zwar, wenn sich der Westen einfältiger Weise wegen – sorry to name it that way – ein paar mehr Toten noch mehr einigeln geht.

Wir leben in ganz harter Konkurrenz miteinander – und das nicht erst seit gestern! Überhaupt hatte man uns nicht derart erzogen zu kapieren, dass Money Zeit bedeutet, also genauer:

Wer zu viele Rücksichten ökonomisch nimmt, ist weg vom Fenster!

Und warum nun plötzlich diese humanistisch gefärbte Nummer unserer Eliten, genauer, ihrer Befehlsempfänger in unseren Parlamenten?

Ist die große Umgestaltung der Gesellschaften etwa wirklich bereits im Gange?

Soll der mündige Bürger der sogenannten westlichen Demokratien etwa wirklich derart auf chinesisches oder indisches Niveau zurechtgerückt werden!?

Das Gesagte, muss gar nicht unbedingt heißen, dass jemand diesen Virus zu diesem Zweck in die Welt gesetzt hat. Aber es heißt, dass WIR verdammt noch mal aufpassen müssen, dass unsere Eliten, die bitte sehr global und nahezu unsichtbar verortet sind, sich diesen Virus‘ nicht als Vehikel in der beschriebenen Richtung allzu EINFACH aneignen können.

Wake up!

Khayyam:

„Hey, du frommer, [elitärer] Wicht!

Erfüll‘ mir doch mal diesen einen Wunsch!

Spar dir bitte deine Ratschläge, halt einfach nur die Klappe!

Weil, ich geh‘ grad‘ aus, du siehst’s nur schief!

Hey, lass mich ziehen und kauf‘ dir eine [die Liebe betonende] Brille!“

Wir waren heute vor dem Aldiana Hotel am Meer, wo meist nur deutschsprachige Touristen buchen. Natürlich war’s zugesperrt. Doch ein paar Spaziergänger konnten angetroffen werden, beispielsweise eine recht junge Frau mit 3 Kindern. Harmonisch kamen die irgendwie ‚rüber. Da dachte ich:

„Hat der Seuchenmodus also auch seinen Gewinn: Besinnung, Familie, Zeit-haben für Dies oder Das et cetera.

Und was gibt uns der gute Omar Khayyam sonst noch mit auf den Weg in einem seiner Sinnsprüche, die damals Hochkonjunktur hatten und wiederentdeckt gehören als Kunstform:

„Hmm,

lebt nur nach Regeln der Vernunft.

Vergebens ist das eigentlich nicht.

Nur,

des Zufalls äußerst geschickte Hand

schlägt zuweilen tüchtig zu

– lehrt uns zu leben!“

Und jetzt noch ein allerletztes Mal den Khayyam, ein Lebens-, nicht Todesstoß, finde ich:

„Die Rose,

die da unten,

die schöne in meinem Garten,

sie sagt:

„Ich bin [die Blume, die du in der ganzen Welt sehen kannst].“

Ich frag:

„An was erkenn ich das denn?

Sie [überlegt kurz] und sagt:

„an meinem blutigen Gewand!“

(was in eckiger Klammer steht, wurde hinzugesetzt)

Crypto-Pro

Die Sichtweise dagegen folgt weiter unten! Jetzt also erstmal, was dafür sprechen könnt‘.

Ist es nicht herrlich?

Man hat sich entsprechend belohnt.

Entsprechend heißt, man ist der Logik gefolgt, einer geradezu historischen Logik. Denn ja: „wer zuerst kommt, mahlt zuerst!“

Wir sind in die Welt aufgebrochen, und haben sie nach unserem Gutdünken sich entfalten oder verändern lassen. Da ist es doch mehr als nachvollziehbar, dass wir es sind, die wissen, was andere auf der Welt so in etwa treiben. Einer muss es schließlich wissen und den Laden anführen, so wie es ja auch einen Gott nur gibt.

Die Vielgötterei, die muss man den Leuten einfach austreiben, irgendwie, und sei es, dass man kleine cryptografische Maschinchen im gottgleich-neutralen Umfeld, wie es die Schweiz vielen aufgrund des herrschenden Narrativs bietet, manipuliert.

Ja, wir sind wohl doch noch immer die Damen und Herren dieser Welt, wie wir einmal mehr mit der Übernahme der Crypto-AG Anfang der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts veranschaulichten. Wir können auch entscheiden, wer von der Bühne, hier, den Abgang schon bald macht und wer weiterhin unsere Schuhe, egal auf welche Weise, putzen wird – putzt.

Und wie ich vielleicht schon sagte: das steht uns zu!

Das haben wir uns verdient!

Nicht etwa, dass wir gleicher wären als andere.

Darum geht es nicht.

Sondern es geht darum, dass erkannt wird, wer hier das Sagen hat.

Oder wollt ihr etwa in Chaos leben?

Schaut euch dazu nur einige Gegenden in der Welt an, die doch nur darauf schließen lassen können, dass es nicht anders, als es jetzt ist und eigentlich schon immer war seit Beginn des Mittelalters, geht, ja, so zu bleiben hat, nämlich:

der Norden auf den Landkarten weiterhin oben eingezeichnet und der Süden unten.

Der Westen vornehm auf der linken Seite einer Karte, aber politisch überwiegend neoliberal-rechts.

Und der Osten verrucht rechts auf unsren Landkarte und politisch eher neo-liberalisierend-links-sowie-rechts einzuordnen beziehungsweise angeordnet.

Alles in dieser Welt hat nun mal seinen Platz!

Dass der deutsche BND ‚vorzeitig‘ abgesprungen ist beim Abhören ‚der Welt‘, lässt den aufmerksamen Leser natürlich davon ausgehen, und wahrscheinlich wirklich nur davon, dass diese alten Schweizer Klimper-Info-Abfisch-Maschinen schon längst ausgedient haben zum Zweck einer einigermaßen erträglichen Bespitzelung. Dass man die Masse Mensch weltweit inzwischen in viel besserem Blick hat und haben kann, auch da es gelungen ist, sie über die Jahre entsprechend mental zu konditionieren usw., ist nun mal eine Tatsache – die, wie gehabt, im Bereich der Vermutungen besser angesiedelt bleibt. Schließlich gilt es ja Mythen der Macht (und Ohnmacht) zu kreieren!

Die Amis haben das Schweizer Maschinle wohl auch aus purer Gewohnheit weiterbenutzt, was wohl schon daran auszumachen ist, dass weitere Staaten in das Geheimnis der Existenz dieses Riesenohrs im Irdischen eingewiesen wurden – zu Komplizen gemacht wurden, für alle Fälle, versteht sich.

Noch schnell ein Wort zu all den vergangenen Krisen, Aufständen und Kriegen, vermeintlichen Friedenszeiten:

Macht euch keine falschen Hoffnungen!

Wir haben nämlich vorgesorgt für den Fall, dass ihr uns auf die Schliche kommt!

Und wer kann schon sagen, ob diese Crypto-Enthüllung nicht aus unserer Küche für euch angerichtet wurde?

Immer schön im Zweifel behalten, wie ihr wisst, ist eine bekannte Strategie, die nun mal dazugehört.

Kurz:

Gott ist tot, es lebe Gott!

Crypto-contra

Hey Leute, da habt ihr euch ja mal wieder Eine eingefangen.

Wirklich bemerkenswert, wie dreist Leute sein können!

Es ist furchterregend, wie unsere Demokratien ausgehölt wurden und werden. Die Unterlagen zu diesem Skandal müssen nun unbedingt ans Tageslicht, bestens auf einer allen zugänglichen Plattform wie Wikipedia hochgeladen werden. Damit jeder, der will und kann, nachlesen kann, wer was getan hat und tut!? Aber…

… Ehrlich gesagt, das, was da so läuft, das wollen wir wahrscheinlich gar nicht so schrecklich detailliert wissen, also was in den ominösen „Minerva“-Papieren drinsteht, weil wir Ähnliches eh irgendwie instiktiv bereits ahnten – und mehr.

Kurz:

Wenn die berühmte „Schweizer Neutralität“ bei dieser Affäre eventuell draufgegangen ist, sollte jene sprichwörtliche „Verschwiegenheit“ der Alpländer nicht auch noch vollends im Orkus verschwinden!

Es bringt niemandem wirklich etwas, aufgrund dieser Affäre, beispielsweise, die Schweiz in die Knie gehenzusehen – sie aus dem Nähkästchen vor aller Welt ausplaudern zu lassen, diesen Ort des geheimen Sich-Treffens und Verhandelns unbedingt mit einem anderen Ort, irgendwo, auszutauschen.

Einigen wir uns also anstatt dessen darauf, doch die westlichen Sicherheitsapparate, mal wirklich zukünftig besser an die Leine zu nehmen, sodass ihnen der Status „Staat im Staat“ endlich wirklich und für jedermann anschaulich genommen wird. Es kann nicht weiter angehen, dass unsere Demokratien durch derartige Strukturen bedrohlich geschwächt sind (sein sollen).

Die Chance, die sich uns mit der Affäre Crypto bietet, kann unter anderem nur sein, zivil-organisierte Strukturen jetzt endlich vermehrt zu stärken und aufzubauen.

Was die Unruhen, Kriege oder Aufstände angeht, bei denen wir all die Jahre wegschauten etc., wohl wissend in gewissen Regierungskreisen, was so in etwa abläuft und davon profitierend, siehe Chiles Militärdiktatur usw., dieses sarkastische Kapitel in unserer westlichen Vita muss nun aufgearbeitet werden! Letzteres auch, damit unsere vermeintlichen oder wirklichen oder wie auch immer gearteten Gegner auf dem Globus, wenn sie es denn wirklich sind, wie uns all die Jahre eingetrichtert wird und wurde, nicht auf „Copy and Paste“ drücken.

Sondern, dass es gelingt, noch einmal einen Neuanfang mit neuen Vorzeichen zu setzen. Was läge näher als das Thema Umwelt dafür mit einer Top-Priorität auszustatten?

Eine Kommission gilt es einzurichten.

Die UNO hat ihre Rolle in der Welt sichtbarer einzunehmen, die EU hat anzufangen, den verarmten und verschuldeten Süden ohne Wenn und Aber sozio-ökonomisch mit dem Norden zu levelieren.

Unsere Hilfen für und in der so genannten Dritten Welt müssen vor Ort, das ist bei den betroffenen Bevölkerungen, hilfreicher ankommen als jemals davor!

Die Lehre aus dieser Crypto-Geschichte:

Zynismus ist nun leider für jedermann ein ganz reales, womöglich so gar probates Mittel der Kommunikation und des allgemeinen Umgangs miteinander geworden. Wir leben in umstürzlerischen Zeiten! So komisch es klingen mag: vorherrschenden Zynismus gilt es in empathischeren Umgang miteinander auf allen gesellschaftlichen Ebenen zu wandeln, gewiss auch in mehr Gelassenheit, weniger Konkurrenzgehabe und mehr, ja!, (positiv-distanzierte, innere) Ironie!

Was Zypern angeht, so mögen uns die Götter dieser Welt Einblick via Minerva in Kommunikationen der Republik Zypern mit der Republik Türkei, Nordzypern, Israel, Ägypten, Großbritannien, Deutschland, Serbien und natürlich Griechenland bescheren – gern auch noch mit Bulgarien, Frankreich und Italien, Russland, China und den Vereinigten Staaten von Amerika!

Zürich

Zürich, Sonntag, den 26. Januar 2020

In ein paar Stunden werde ich weiterziehen.

Eigentlich müsste durch diese Stadt gelaufen werden, um sie mir wiederholtermaßen etwas anzusehen – Bahnhofstraße bleibt dieses Mal aber außenvor dabei. Und auf eine geführte Tour habe ich keine Lust, so auch nicht auf eine Rundfahrt auf’m romantisch daliegenden Züri-See. Das alles mag irgendwie nicht ziehen. In die nähere Umgebung Zürichs zu fahren, ist aus Zeitgründen, finde ich, auch nicht wirklich drin, obgleich der Busbahnhof erfreulicher Weise in unmittelbarer Nachbarschaft des Hotels sich befindet. Das ist doch schon mal ein weiteres Plus.

Zürich-Mitte ist ein aufgeräumter Ort. Man merkt einfach, bildete ich mir ein, nicht in Deutschland zu sein – was nicht heißen soll, es sehe in deutschen Städten unordentlich aus. Es herrscht in der Schweiz einfach eine ganz andere Stimmung oder Atmosphäre: weniger griesgrämige Gesichter, besser gekleidete Menschen, größere Autos und Fahrräder im Gebrauch, Menschen, die sich anscheinend andauernd freundlich begegnen, zivilisiert.

Sitze, wie könnte dem anders sein bei dem großen gastronomischen Angebot, unten im Hauptbahnhof in einem „Blueberry“ erstmals im Leben und studiere das Veranstaltungsprogramm, den „ZüriTipp“. Es ist der Tag nach meiner Ankuft, nämlich am anderen Morgen. Außerdem herrscht draußen sehr schnell fühlbar eine empfindliche Kälte, aber dennoch mit Sonne in Begleitung, was dem Gesamteindruck, der da so in mir ist, irgendwie zu entsprechen scheint.

Dass es keinen UBS-Schalter in der Bahnhofshalle gibt, fiel mir sonderbarer Weise auch umgehend auf. Nicht dass hier jemand auf Bankautomaten versiert wäre, das – noch- nicht.

Kurz, als Devise gilt in diesen ‚Corona-Virus-Tagen‘: „bloß nicht noch krankwerden!“ Auch daher trete ich meine Straßenschuhe im Hotelzimmer befindlich runter, mit oder ohne Strümpfe an, weil wenig Lust besteht, schon wieder die Schnürsenkel auf- oder womöglich zubinden zu sollen zwecks warmer Füße. Nein, die obligatorischen 1-2 Mal Gebrauch-Schläppchen führt das Hotel offenbar nicht.

Erhöhte Temperatur im Körper geht also nicht, sonst flieg ich womöglich bei einer der eventuell bereits neu eingeführten Fieber-Body-Scans am Flughafen durch, und lande in Quarantäne, sollten solche Scans schon durchgeführt werden in Zürich oder Nikosia.

Dieses Abenteuer, diese Art Recherche, muss nun wirklich nicht sein!

Wohne wieder schräg hinterm Bahnhof, in der „Konradstrasse“. Nettes Viertel, gut gelegen.

Gestern Abend wurde die „Les Miserables“-Verfilmung im Riff-Raff-Kino angesehen. Hatte geplant, dasselbe Stück im Original von Victor Hugo den folgenden Tag auf der Bühne noch ein weiteres Mal in Angriff zu nehmen – das Theater schien mir dann aber etwas zu weit gelegen bei so viel Auswahl an guten Events in der Stadt. Die öffentlichen Verkehrsmittel wollten oder sollten nämlich möglichst nicht mit in mein Kurztripp-Programm dieser Metropole kommen, war mit mir selbst abgemacht worden. Zürich mal wieder zu Fuß erkunden, bietet sich aus wirklich vielen Gründen an – auch in der Langstraße, und dortherum.

Was den Film der Miserablen eines Westafrikaners angeht, der inzwischen in Frankreich leben dürfte, nun: Als 15- oder meinetwegen 20-Jähriger hätte der mich wahrscheinlich schwer beeindruckt, vorausgesetzt, all die Nachrichten von und aus den Bannlieus hätten mich noch nicht erreicht. Mit 21 Jahren habe ich mir nämlich erstmals Frankreich-Erfahrung ‚angeschafft‘, als in Paris, Marseille und Cannes insgesamt für in etwa 6 Monate ‚gelebt‘ wurde. Doch diese Phase meines Lebens liegt mindestens 2-3 Jahrzehnte zurück, und in den Bannlieus außerhalb von Paris war ich noch immer nicht. Doch dass in Paris an bestimmten Orten eh genügend Gelegenheit geboten ist, seitens der Polizei unfreiwillig-unbeabsichtigt und oft kontrolliert zu werden, weil so in etwa ausgesehen wird wie vielleicht ein Algerier, ist dieses nahezu tägliche Prozedere von einst in Paris eine Erinnerung, die im Film, sozusagen, noch bedrohlicher repliziert wird und dergestalt recht lebhaft – von weit hinten im Hirn wahrscheinlich – auftauchte in mir vor der Leinwand sitzend.

Der Filmemacher soll Clichés, nach eigener Aussage, vermieden haben. Mir kam es aber so vor, als hätte er diese in ihrer ganzen Breite, nahezu, präsentiert. Dennoch: eine einigermaßen unterhaltsame Geschichte ist sein Film-Werk geworden, nicht Mehr und nicht Weniger!

Und die Moral der Geschicht darin: die Zeiten unbeschwerter Jugend könnten demnächst womöglich endgültig, das ist auch flächendeckender, im Westen Europas vorüber sein – vielleicht auch nicht. Vielleicht wird diese Unbeschwertheit in Zukunft, und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es sie mal gab, gewalttätigeres Handeln, auch der Erwachsenen, einfordern.

Lass Dampf ab, und leb‘ dann gefälligst auch mit den Konsequenzen deines Tuns; oder: beste Messeinheit fürs sozio-politische Gefüge ist, was im Polizeialltag abgeht. Zu diesem Befund gelangte ich im Kinositz, als gedacht wurde, dass die Masse der Bevölkerung einem den erwähnten Umstand, im Zweifel, nicht so plastisch aufzeigen kann, wie Cops im Einsatz!

So und wahrscheinlich wenig anders, also, könnte zum Film über wütende Jugendliche der Bannlieus von Paris auch noch Stellung bezogen werden.

Insofern wäre es eigentlich angesagt gewesen, die Theaterversion des Films ansehenzugehen. Entschied mich dann aber für den entführten Papst, ein Theaterstück, welches wohl lustig ist. Doof nur, dass weder die Limatstraße noch der Hechtplatz rechtzeitig gefunden werden konnten. Hinterm Bahnhof irgendwie rechts abbiegen, war auf der Karte verzeichnet, und dann an der Limat entlang. Auf dieser Strecke wurde teils gebaut, Baustelle. Und der Bahnhofsquai war plötzlich verschwunden, der in den Limatquai überführt. Und schon bald irrte ich wahrscheinlich gar nicht so weit vom Hechtplatz entfernt durch Zürich und landete anstatt im Kino „Xenix“ am Helvetiaplatz.

Der Projektor dieses Cinemas hatte irgendeinen Schaden. Doch bis 21 Uhr, wurde in Aussicht gestellt, könnte der Schaden eventuell wieder behoben sein, wurde gesagt an der Kasse. Aufgefallen ist auch bei dieser Gelegenheit, dass ich Schwytzer-Dytsch gar nicht so gut verstehe, wie ich mir ein Leben lang einbildete. Meistens muss ich darum bitten, sich zu wiederholen, und das tun sie in Zürich auch gleich, wenn ich mich nicht täusche, dann etwas entschärfter, sozusagen.

Also setzte ich mich in die Bar, die zum Xenix gehört, wo flotte, wirklich interessante, noch nie gehörte Musik anfänglich lief, und trank einen vor meinen Augen hergestellten Ingwer-Zitronen-Tee! Als sich der Ort mit Leuten zu füllen begann und die Musik immer lausiger geworden war – Pop aus den 80ern oder 90ern -, war es dann auch Zeit zu gehen.

Was an Orten, wie dem davor erwähnten Blueberry gut ist, ist, dass sie gut ausgeleuchtet sind, sodass man seinen Block oder Laptop herausholen kann, ohne das Gefühl zu haben, nicht allzu lange schreiben und sitzen zu können – vor lediglich einer Bestellung. Sie sehen, ich bin ein gutgetrimmter Gast der Gastwirte. Weil im Südwesten Deutschlands kommen in den Cafés normalerweise Bedienungen alle Nase lang an und fragen, ob man noch einen Wunsch hätte. Dort verkehre ich an so gearteten Läden wie dem Blueberry nicht. Beim Blueberry unterm Bahnhof in Zürich sieht es ähnlich aus wie bei Mc Donalds. Als ich daran ein weiteres Mal Stunden danach vorbeilief, sah ich, dass das Blueberry sich doch wirklich seinen Platz dort unten mit Burger King teilt: das eine Unternehmen rechts, das andere links. Die jeweiligen Sitzbereiche sind nicht ‚fein-säuberlich‘ voneinander getrennt.

Ja, auch Zürich ist fein und sauber gehalten, wie wohl alle Städte in der Schweiz. An und in der Langstraße sieht es allerdings etwas ‚eingelebter‘ aus: viele Bars, Spielautomaten, legale Hanfverkäufer, Prostituierte und natürlich Imbisse sowie auch Kaffee-Stuben á la Heitzmann, nur in kleinerem Format, Krims-Kram-Verkäufer usw. Viel gesellige Leute sind dort unterwegs an einem Samstagabend. Überhaupt ist Zürich herrlich angefüllt mit den herrlichsten Orten, an denen etwas gegessen oder getrunken werden kann, getanzt und so weiter. Und was nicht nur in jenem Teil Zürichs sehr auffällig ist, ist, dass egal, wo du hingehst oder mit wem du ins Gespräch kommst: die Menschen begegnen dir mit offenem, freundlichen Gesicht. Man scheint schlicht und einfach bemüht, offenbar, nicht so geschäftsmäßig rüberzukommen oder auf striktes Distanzhalten programmiert.

Sehr wohltuend, also!

Damit ich es nicht vergesse:

Bevor im Xenix gelandet wurde – „born in flames“ -, besuchte ich davor gerade nochmals das Riff-Raff, und zwar denselben Nachmittag. Gern wäre ich ins Kunstmuseum et cetera gegangen, was ich mir – auf für den Rückflug – ganz fest vorgenommen habe. Wie es dazu kam? Vielversprechender, aus meiner Sicht, hat sich das Ereignis „African Mirror“ angekündigt. Der Filmemacher selbst sollte eigentlich anwesend sein, dachte ich. Auch daher überraschte gleich zu Anfang des Films, dass ein Schweizer den Film gedreht hat. Ich hätte wetten können, dass irgendwas von Afrikaner gelesen worden ist, der den Film gemacht haben soll – und dass sich die Black Community der Stadt zu diesem Event im Riff-Raff an jenem Tag trifft mit dem Regiseur.

Da muss es sich wohl um eine Verwechslung handeln, bei mir.

Über den Dokumentar Filmer René Gardi lässt sich wirklich gut streiten. Seine im Film verbreiteten Ansichten sowie teils seine Vorgehensweisen beim Filmen und vielleicht auch die Art der Objektivierung seiner ‚Objekte‘ im sagenumwobenen „Mandara“ bieten dazu Anlass. Mandara lag vor der (angeblichen) Entkolonialisierung, wie Gardi so in etwa meinte, in noch unberührten Teilen Kameruns. Er outete sich als einer der ersten 6 oder 7 Weißen, die die Gegend jemals betreten haben sollen.

Ob es nicht sinnvoll wäre, die Wilden zu zivilisieren. Schlafen doch auf hartem Stein. Hätten NICHTS an. Man müsse ihnen Kultur bringen. Gardi zufolge sahen derartige, zivilisatorische Maßnahmen so auch – etwas weiter weg von Mandara gelegen in Kamerun – ansässige Missionare und französiche Besatzer. Letztere schienen nicht gerade zimperlich aufzutreten, wie hie und da kurz, sehr kurz nur, thematisiert wurde im Film – wie am Rande.

Gardi ließ einige Einheimische kleine Szenen spielen vor seiner Kamera, wie, beispielsweise: Junge freit Mädchen, sie unten an einer Wasserquelle in der Hocke er auf dem Baum neben der Quelle sitzend, und mit einer Frucht des Baumes wirft er sie neckend damit, eventuell neckend. Irgendwie taten die beiden Amateurschauspieler aber doch nicht so richtig, was Gardi gern dargestellt haben wollte, wie er anmerkte. Die beiden Darsteller kamen den folgenden Tag nicht mehr zum Dreh, wurde bemängelt.

Überraschend – obgleich es im Film immer wieder überraschender Weise weiß-schwarz Blenden zurück in die Schweiz gab, wo Gardi offenbar herstammt – konfrontierte einen der Film plötzlich mit der Aussage des Regieseurs, dass er in der Schweiz sich an „einigen Buben“ vergriffen hat. Ob Gardi in Afrika unterwegs ebenfalls ‚zugeschlagen‘ hat, war allerdings nicht Gegenstand des Films.

Es ist dennoch ein interessanter Einblick in das Afrika jener Zeit, als die Franzosen noch das Sagen hatten in Teilen dieses Kontinents. Und viele Schweizer scheinen ihrem französischen Nachbarn in Europa nach Afrika als Landbesitzer, Abenteurer und Geschäftlemacher gefolgt zu sein.

Einige Male war ich während der Vorführung geneigt, aus einer Art Protest aufzustehen und zu gehen.

Gut, dass ich durchgehalten habe!

Gut auch, dass einem solch Filmmaterial vorgeführt wird.

Ach ja, born in flames, das ist ein Film aus den 80ern. Eine fiktive Frauenbewegung – „womens army“ – fantasiert in dem Beitrag darüber, wie das Patriarchat abgeschafft werden könne. Der Film spielt in New York meist unter farbigen Frauen, wovon einige mehr oder minder offen lesbisch leben – und es satt haben, andauernd „verarscht“ zu werden von den Männern, „dem System!“ Vergewaltigt zu werden.

Vom Stoff her ziemlich interessant.

Leider wählten die Damen den bewaffneten Kampf, und dann war der Film auch schon zu Ende, noch bevor die Femme-Revolution in einem fiktiven, sozialistischen nachrevolutionären Amerika der Vereinigten Staaten seinen Lauf hätte aufnehmen müssen/können.

Kalt ist es noch immer in Zürich. Die Stadt wacht vielleicht schon bald auf. Es ist ja Sonntag, da darf Frau und Herr Schweizer länger schlafen. Von Lahr bis zum Flughafen in Zürich wurde ich – mal wieder – nicht einer einzigen Fahrbillet-Kontrolle unterzogen. Die Sonne kam diese beiden Tage, in denen hier verweilt wurde, eigentlich immer irgendwann durch, trotz Kälte und etwas Nebel. Hier im Zimmer des Hotel „Montana“, früh am Morgen, dürfte es gern auch etwas wärmer sein.

Ja, wir sind in der Schweiz, okay. Aber dass man für ungefähr 70 Euro am Tag kein Frühstück in der Hotelbuchung hat, daran muss man sich wahrscheinlich wirklich gewöhnen, wie auch 65 Franken für einen, nehme ich an, ganz einfachen Haarschnitt, wie auf einer Preistafel am Fenster eines Friseurladens unten im Hauptbahnhof von Zürich zu lesen war!

Das ist jetzt bereits das dritte Mal, dass mit Edelweiss geflogen wird. Werde ich wohl vorerst so beibehalten, weil man ja sonst nicht, der Bequemlichkeit wegen, nicht nach Zürich kommt – dafür aber nach Straßburg, welches mir vorerst Basel, Zürich oder Freiburg et cetera gut ersetzt, um zuweilen den Mief der Provinz von sich abzuschütteln. Lahr ist strategisch jedenfalls besser gelegen als Kandern, wo knapp 5 Jahre gewohnt wurde. Von dort war irgendwie fast alles ein bisschen zu weit und Müllheim, Rheinfelden, Steinen oder Badenweiler sind zwar schön, aber … .

Basel ist allerdings durchaus eine Wucht. Blöd nur, dass man das Auto nirgends mehr ohne Parkgebühr zu zahlen abstellen kann – außer sonntags, glaube ich. Müllhouse vermisse ich auch etwas, Selestat, Colmar ebenso. Dafür sind aber Karlsruhe, Heidelberg oder auch Baden-Baden sowie das interessante Kehl in meinen ‚Einzugsbereich‘ gekommen durch den Umzug nach Lahr im Schwarzwald usw.

Inzwischen sitze ich nach lockerem Check-in im Flieger. Das Essen war gut. Ich habe den Platz bekommen, den ich eigentlich haben wollte, den zum Gang hin. Der Computer der Airline hatte mir einen Sitz in der Mitte zugeordnet. Der Sitz neben mir wurde netterweise nicht besetzt.

Für Zypern habe ich mir diesmal vorgenommen, die kommenden 8 Wochen oft nach Nikosia zu fahren von der Küste aus. Habe eigentlich eh mein Stamm-Café dort. Mal wieder mehr Präsens zeigen, auch um etwas mehr Kypriaki flottzumachen. Nein, Griechisch kann nur gelesen und einigermaßen verstanden werden.

vorerst

Vorerst, und Zypern!

Es scheint, solche Vorfälle sind heutzutage nicht mehr größer erwähnenswert. Doch erwähnt sei der folgende hier dennoch:
Griechenland hat den Botschafter Libyens vorerst vor die Tür gesetzt – vorerst!
Nun, dieses Ereignis regt, wenn überhaupt, die Medienlandschaft der Türkei etwas auf, ist anzunehmen. Letzteres, zumal Ankara ja um die Vorrechte der Türkei draußen auf See vor dem Land und darüber hinaus reichend vorrangig ringt. Und im Ringen, griechisch-römischer Stil, sind die Türken ebenfalls eine Macht, um die man nicht herumkommt im internationalen Wettbewerb. Doch das ist hier Thema vielleicht ein anderes Mal.
Ja, die Türken scheinen nun endgültig das Meer, welches an ihr Land oben und unten, sozusagen, grenzt, so richtig wahrgenommen zu haben, wollen wir dazu mal sagen. Ein weiterer Beweis dessen, dass sie mental, und überhaupt, endlich und zuletzt in ihrer anatolischen Heimat aus den Tiefen Asiens einst heranstürmend angekommen sind. Und ob dieser Befund nun für die Anrainer ans Mittel- und Schwarzmeer gut so ist, bleibt zumindest hier auf der Webseite unserer Zypernundmehr-Nachrichten vorerst weiterhin nur als eine Frage formuliert in unserer Menschengeschichte stehen.
Denn mit dem eben getroffenen Befund einher gehen ganz offensichtlich neue/alte Vorstellungen darüber seitens Ankara, wem was wo seit wann und wie gehört im süd-östlichen Mittelmeer gelegen. Der türkische Außenminister, Çavuşoğlu, die Strategie Südzyperns offensichtlich kopierend, meinte:
„Wir sind bereit, mit allen Ländern in der Region bilaterale Verträge abzuschließen, Südzypern ausgenommen!“

Nun, im obigen Zusammenhang trifft es sich eventuell ‚gut‘, dass in einem Teil der vor Zypern gelegenen Gegend im Meer, die von der Republik Zypern (Südzypern) als zu ihr gehörig identifiziert wurde vor einigen Jahren mit Unterstützung ‚gewisser Kreise‘, von der französischen TOTAL eigentlich in Angriff genommen werden soll, nach den wirklichen oder vermeintlichen Schätzen dort im Meeresboden zu suchen und sie möglichst bald in großer Menge zu finden. Mal davon abgesehen, dass man anscheinend immer noch nicht so wirklich ganz genau weiß, was da unter’m Meeresboden so herumliegt und wie viel davon, verwundert uns nun wiederum nicht, die wir die nächste Krise in der Region seit Jahren langsam heranschleichen sehen, dass am Nikolaustag des Jahres 2019 in der türkischen Hürriyet-Tageszeitung unter anderem geschrieben steht, die Franzosen hätten nordsyrischen Kurden in der Provinz Deir ez Zor, sowie auch Kurden der PKK aus der Türkei, an Waffen in der genannten Region Syriens ausgebildet. Anwohner seien nämlich kürzlich vom Lärm der Waffen, die beim Ausbilden abgeschossen wurden in später Nacht, aufgeweckt worden. Panik war die Folge, schreibt die Hürriyet.
Bekanntlich ist das Ölfeld namens „Omar“ noch in der Hand jener in der syrisch-kurdischen Provinz Deir ez Zor, die Ankara wiederum als kurdische „Terroristen“ labelt und äußerst aktiv und eigentlich illegetim, nicht nur derzeit, bekämpft. Und dort in der Provinz Deir ez Zor soll dieser Vorfall mit den Franzosen als Ausbilder also auch vorgefallen sein.
Es geht – wir alle sehen oder ahnen auf einen Blick – auch ums Erdöl, ’natürlich‘, könnte man da noch anhängen. Das erwähnte Geballer der Auszubildenden soll jedenfalls 5 Stunden gedauert haben. 2 Teams spezieller Einsatztruppen der Franzosen seien Kurden an Waffen ausbildend am Werk, laut Hürriyet. Was aber vor allem noch gesagt werden soll in diesem Zusammenhang, zumal die Türkei ja in letzter Zeit kriegerischer als jemals davor um sich schlägt in Teilen Kurdistans, die nicht zur Türkei zählen; aber dennoch auch im Süd-Osten der Türkei selbst:
Herr Anastasiadis und sein Beraterstab im Süden Zyperns ließen am 06. 12. 2019 verlautbaren, dass sie nicht davon ausgehen, mit der Türkei in bewaffnete Auseinandersetzungen zu geraten, vorerst.
Man macht also auf cool in Nikosia-Süd. Ob man sich indes so sicher fühlt wie man vorgibt zu sein, ist eine weitere Frage, die hier leider unbeantwortet bleiben muss, vorerst.
Der Meinung des südzyprischen Präsidenten Anastasiadis‘ schließt sich offenbar auch Griechenland an und der neue Regierungssprecher Zyperns, der Herr Kyriakos Kousios. Letzterer meinte, was die genannte Angelegenheit der Türkei bezüglich der von Süd-Zypern abgesteckten territorialen Ansprüche im südöstlichen Mittelmeer, man werde diesen Disput oder territoriale Verletzung seitens der Türkei nach Den Haag zur Klärung tragen, wo die Akte wohl erst mal vor sich hindämmern wird, und zwar mit zweifelhaftem Ausgang. Letzteres soll heißen, im Laufe der Zeit könnte dieser Schritt Süd-Zyperns – mal wieder – ein Schuss ins eigene Bein werden.
Herr Kousios, werden Sie sich eventuell fragen, wer ist denn das? Nun, er ist der neue Regierungssprecher. Ein beinah Nobody, vorerst. Den hat sich der Präsident der Republik Zypern, Anastasiadis, offenbar bestellt oder ausgesucht, weil Kousios nicht vom Fach ist, also nicht mit sachgerechtem Wissen vorerst aufschneiden kann, welches womöglich den präsidialen Glanz Herrn Anastasidis‘ schmälern könnte.
Überhaupt wurde einiges umgebaut auf Zypern in letzter Zeit. Posten wurden innerhalb der Regierung verschoben. Das große Stühlerücken scheint nun aber abgeschlossen worden zu sein. Genauer: Posten wurden mit alten Gesichtern, meist, besetzt.
Noch signifikanter war und ist allerdings, dass man es doch wirklich bewerkstelligte, aus 30 Munizipalitäten 17 zu zaubern. Natürlich war das Geschrei groß bei dieser vorgenommenen Kürzung, und natürlich geschah diese nicht immer gerecht, ja, die eine oder andere kleine Gemeinde konnte ihren Status gar halten, obwohl kaum mehr als 5.000 Einwohner dort leben und wurde nicht mit einer Nachbargemeinde zusammengeworfen. Doch, es ist endlich was in die richtige Richtung geschehen!
Allerdings wurde vergessen, die Frauen mit ins Boot zu nehmen an anderem Ort. Deren Anzahl wurde nämlich im Rat der Minister Südzyperns auf 1e reduziert, Frau Zeta Emilianidou. Peinlich, äußerst peinlich darf da wohl gedacht werden, wo die Regierenden sich doch so frauenfreundlich geben, so aufgeschlossen. Brüssel ließ mit seiner Kritik an dem vermännlichten Zustand auf Zypern auch nicht lange warten. Anastasiadis steuerte gleich dagegen an, und wies darauf hin, dass man doch 50% “Commissioners” als Frauen abgestellt habe. Dass Herr Präsident glaubt, mit dieser Begründung durchzukommen, müsste eigentlich einmal mehr ein Grund für Zypriotinnen sein, die Kochlöffel für eine Woche niederzulegen, die Kinder ihren Männern umzuschnallen und den Beischlaf zu verweigern (ja, ich weiß, da sind ja noch die Hausangestelltinnen aus Sri Lanka und so). Warum dieses Aufbegehren? Weil, es ist nun mal so, dass ein Commissioner im Rang unter einer Ministerin steht, darum!

Der Außenminister Zyperns, Herr Niko Christodoulidis, verspricht jedenfalls, sich ins Zeug zu legen in Den Haag für die Belange Zyperns und die Reichtümer im Meer, die man teils schon verhökert hat, obwohl sie noch gar nicht so recht als in erwünschter Menge vorhanden bestätigt wurden von den ausländischen Firmen, die den Bergungs-Job für die Insulaner erledigen sollen. Und was Den Haag angeht – wie Sie wahrscheinlich wissen, erkennt die Türkei Südzypern als legitimen Staat nicht an -, haben unsere Freunde aus Nikosia-Süd ihre Beschwerde an Ankara – ganz geschickt – in Athen an die türkische Regierung übergeben. Genauer, sie wiesen in diesem Brief darauf hin, dass man der oben bezeichneten Angelegenheit wegen sich an Den Haag gewendet habe. Punkt! Doch, welch Schreck, die Botschaft der Türkei in Athen nahm das Schreiben der Süd-Zyprer nicht entgegen. Also wurde das Schreiben kurzerhand zugefaxt. Signifikant daran ist jedoch, dass in Den Haag bei jeder Streitigkeit, die beigelegt werden soll, die Bedingung besteht, dass beide am Streit beteiligten Parteien einverstanden sein müssen, dass der Streit in Den Haag beigelegt wird. Danach sieht es offenbar nicht aus, vorerst.
Diese Regelung in Den Haag erscheint zumindest auf den ersten Blick sonderbar. Das stimmt! Aber …
Und so kommt es, beispielsweise, das Griechenland schon seit den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts darauf wartet, dass Ankara sich in Sachen „kontinentaler Platte“ im östlichen Mittelmeer auf diplomatischem Terrain nicht bewegt, also in Sachen, wem von beiden Streithähnen welcher Teil der Platte zusteht etc. Folglich dürfte Nikosia-Süd, welches einen kleinen Medienspektakel aus der Einreichung der Angelegenheit in Den Haag derzeit dreht, sich ganz offensichtlich einen weiteren Dämpfer einfahren, sollte man denken, da die Türkei eventuell nicht reagieren wird. Doch wer die Damen und Herren im südzyprischen Parlament kennt, oder zu denken glaubt, sie zu kennen, wird wissen, dass dem ziemlich sicher so nicht sein wird. Warum? Weil wohl die meisten Abgeordneten darüber sich einig sein dürften unweit der Mauer in Nikosia, wo das „Haus der Repräsentanten des Volkes“ angesiedelt ist nahe des wieder Instand gesetzten Stadttheaters: Hauptsache, der böse, zu große türkische Nachbar wurde zumindest mal wieder auf der einen Seite der Insel derart angegnurrt, dass die auf der anderen Seite einigermaßen vernehmlich davon etwas mitbekommen – darüber hinaus könnte die entstehende Entfernung das Gegnurre in so etwas wie ein Wimmern, eventuell, verzerren oder entfremden!
Die südzyprischen Edek und Diko-Parteien behaupten, diese tolle Idee nach Den Haag zu gehen, als erste ausgegeben zu haben. Welch bravuröse Leistung! Und, eigentlich wollte man diese Angelegenheit ja nicht in die Öffentlichkeit tragen. Aber was tut Mensch nicht alles, um sich Pluspunkte einzufahren, vermeintliche Pluspunkte, sagen wir hier dazu. Letzteres, da nicht nur aus unserer Sicht die Türkei im Laufe der Zeit durchaus gute Aussichten hat, zu ihrem ‚Recht‘ im südöstlichen Mittelmeer zu kommen, weil die territorialen Ansprüche Südzyperns nun mal angreifbar erscheinen. Doch, wie ja in anderen Bereichen oder an anderen Orten ersichtlich wird, kann bei solchen und ähnlich gelagerten Dingen nie gesagt werden, welches Urteil gerade herauskommt. Ergebnisse sind das, die besorgniserregender Weise zu oft von dem, was allgemein als gerecht empfunden wird, abweichen: siehe Palästina, siehe-siehe!

Welch Segen, eben Gesagtem entgegnend: Noch scheint der Außenminister Christodoulidis ’seinen‘ Süd-Zyprern beliebtester Minister im Kabinett zu Nikosia zu sein. Wo man sich allerdings schon fragen muss, wieso eigentlich? Denn in gewisser Weise erinnert Herr Christodoulidis einen frappant an den deutschen Außenminister Maaß: ähnlich unscheinbar, ähnlich wirkungslos, weil unbestimmt in dem, was er sagt und so weiter: glatt und glitschig wie ein diplomierter Aal. Was Christodoulidis angeht, hat eine Meinungsumfrage allerdings das Gegenteil von eben Gesagtem festgestellt!

Ja, das weiter oben Dargelegte klingt schon fast wie eine Kriegserklärung, also, was die Franzosen da getan haben sollen als Ausbilder von Kurden in Syrien, die Erdoğan ja als kurdische Terroristen bezeichnet, andere allerdings als Freiheitskämpfer, und zwar dann klingt das so, wenn wir bereit wären, der vermeintlichen Wichtigkeit Rechnung zu tragen, die die genannte Meldung eigentlich in Ankara verursachen müsste. Wir müssen vorerst wohl noch etwas abwarten, um zu sehen, ob es sich dabei um eine Ente handelt oder ob dieses Zeug doch dafür taugt, damit politisch in irgendeine Richtung zielend, sagen wir, Profit schlagen zu können.
Ja, alle scheinen in dieser Welt inzwischen am Profitieren bei irgendwas, irgendwo interessiert zu sein, so, dass sie sich dabei sogar mit Gegnern verbünden hie und da, wir erinnern: die USA, die islamistische Extremisten unterstützt haben sollen; oder Deutsche, die einst Giftgas im Irak an Saddam Hussein & Co. vertickten, um Iraner zu töten und sich dann darüber freuten in Bagdad in einem 5-Sterne Hotel den Event abfeiernd, wie ein ehemaliger Journalist der Frankfurter Zeitung noch heute reumütig zu berichten weiß etc. – und so etwas, bitte sehr, nur wenige Jahrzehnte nach Auschwitz!
Eine mildere Auflage des eben genannten ‚lustigen‘ Verquer-Spiels ist in diesen Tagen offenbar, dass jene in den USA, die D. Trump aus dem Amt fegen wollen, dies deswegen so vehemment versuchen, da ihnen Trump ansonsten nachweisen könnte, dass sie selbst an Verfehlungen nicht gerade gespart haben (weil Herr Biden und Sohn in der Ukraine sich unrechtmäßig bereicherten usw.).

Ach, bleiben wir doch noch etwas bei unseren zyprischen Freunden.
Die Politis vom 07. Dezember 19 lässt wissen:
„Die Verfassungsänderung erreichte gestern lediglich marginal ihr Ziel …. Herr Anastasiadis würde zwar gern, obgleich, er sagt aber, es ginge nicht an, Anspruch auf eine dritte Amtszeit zu erheben, das könne nicht sein. [Wir haben also Grund uns zu freuen!?] Insbesondere im Plenum vom 06. Dezember 2019 wurde nämlich ein Gesetz verabschiedet, welches den Rahmen der Maßnahmen setzt, welche die Regierung zur Stärkung politischer Rechenschaftspflicht ergreift, und die nicht erlaubten, einen Kandidaten zur Wahl des Präsidenten der Republik aufzustellen, der bereits 2 Mal in Folge dieses Amt innehatte. Eine angestrebte Relativierung der angesprochenen gesetzlichen Änderung seitens der AKEL wurde abgelehnt im Parlament. Die kommunistische Partei, also die AKEL, würde es nämlich gern gesehen haben, dass die beiden aufeinanderfolgenden Amtszeiten eines Präsidenten zu einer Amtszeit zusammengezogen bewertet werden.“
Herr Anastasiadis, schreibt die zyprische Ausgabe der Fileleftheros, habe bemerkt, dass er, der Präsident höchstselbst, solch ein Verfahren schon vor seiner erstmaligen Wahl zum Präsidenten der Republik einst angesprochen habe – keine dritte Amtszeit.

Ansonsten ist des Weiteren zu erfahren, dass im diesjährigen November im Vergleich zum November des Jahres 2018 erfreulicher Weise ungefähr um die Hälfte weniger Krankschreibungen im Süden Zyperns verzeichnet wurden.
Und da wir schon bei positiver News sind:
„Zum Erhalt der Biodiversität Zyperns und zur Erstellung des Rahmens eines Aktionsplanes für die geschützten Gebiete des Netzwerks „Natura 2000“ wird erwartet, dass 17 Millionen Euro für dieses europäische Projekt bereitgestellt werden, die unser Umweltamt für die Republik Zypern ‚gewonnen‘ hat, und zwar in Kooperation mit 14 Trägern. Gemäß des Landwirtschaftsministeriums geht’s um das Projekt namens „LIFE IP Physis“, gemanaged von der Natura 2000 in Zypern, welches eine lebensfähige Zukunft ermöglichen soll. Es gilt als das ehrgeizigste Projekt, dass die genannten Gelder erhält. Das Programm LIFE ist bereits seit 27 Jahren existent. Insgesamt 15 Träger (öffentliche und private) widmen sich allein dem Ziel, das Netzwerk der Natura 2000 fertigzustellen und eine lebensfähige Zukunft zu kreieren (Politis 07.12.19).“
Man kann Letzteres allerdings auch etwas weniger positiv beleuchten.
Der Vorwurf lautet nämlich, dass Zypern vor allem auf dem Papier 63 geschützte Gebiete als Zierde auswies und entsprechend zwecks Imagepflege lediglich benutzt. Dass aber effektiv fiel weniger Gebiete als wirklich geschützt auszuweisen wären im Natura 2000 Netzwerk. Von herrschender Schizophrenie der Regierung in Nikosia-Süd soll gar die Rede hie und da sein. Weil die als zu schützen ausgewiesenen Gebiete ‚dürfen‘ leider zu oft dem sogenannten „öffentlichen Interesse“ weichen.
Brüssel ist darüber nicht amused. Weil die Regierung hebelt derart eigene, bestehende Gesetze ‚lustig‘ vor sich hinbauend aus. Und dieser Zustand hält an. Wenig hat sich seit dem Beitritt zur EU diesbezüglich geändert. Nikosia ist scheinbar unverbesserlich in Sachen Umweltschutz. Da wird einfach in zu als schützend ausgewiesene Gebiete hineingebaut, immer wieder, ohne irgendwelche statistische Erhebungen im Vorfeld getätigt zu haben. Und das nervt!
Allerdings kann hier auch niemand nachvollziehen, warum Zypern dafür noch immer nicht abgebüst wurde seitens Brüssels, und zwar mit einer saftigen Geldstrafe, noch besser, mit Androhung eines Ausschlusses von Fördergeldern der EU, weil Geld ist die Sprache, die man in Nikosia-Süd besonders gut versteht.
Apropos: Natura 2000 ist ein Netzwerk für halb-natürliche Gegenden in der EU, die es zu schützen gilt. Das „halb“ weist uns bereits darauf hin, dass in solchen Gebieten durchaus gebaut werden kann, aber eben bestens kontrolliert und gut geplant – möglichst im ‚Verbund‘ mit den biologischen Erforderlichkeiten vor Ort. Manche Schlaumeier in Nikosia-Süd benutzen das Label „im öffentlichen Interesse“ offenbar, um mehrer Millionen schwere Projekte in geschützten Gebieten anzubringen, wie es gerade vor Pafos geschieht, das ist in Richtung Akamas, im Ezousa Tal.
Die Damen und Herren im Parlament, nichts anderes war zu erwarten, haben das fatale Projekt in der Akamas durchgewunken. Hurra, die Flora und Fauna vor Ort freut sich jetzt schon riesig darüber – und jene, die dort, ausgerechnet, reich werden wollen als Investoren ebenso!
Dass der Lebensraum für Vögel als offenbar nicht von Wichtigkeit angesehen wird auf Zypern, und dies vor allem von größten Teilen der Regierenden, lässt einen geradezu unweigerlich darauf schließen, dass DIE, die über solche Investitionen befinden, offenbar noch immer an der zyprischen, traditionellen Leibspeise, Singvögel, sich ‚verköstigen‘ könnten. Kurz: Singvögelverspeisern scheint das geltende Gesetz zum Schutz dieser trillernden und fliegenden Tiere, sowie anderer Tiere, offenbar scheißegal zu sein! Denn der beschriebene Wahnsinn spielt sich nicht nur in und/oder unmittelbar vor der Akamas gelegen ab. Leider. Noch andere von der Natura 2000 als schützenswert ausgewiesene Gegenden werden auf Zypern einfach wegbetoniert, sagen wir, sie sind hoch gefährdet, schon demnächst von dieser zukünftigen Realität eingeholt worden zu sein – siehe zum Beispiel auch die Gegend um den See bei Oroklini, die selbem Schicksal entgegensieht.


Außerdem, mag noch gesagt werden, schrecken Geldstrafen die Herren und Damen im Parlament in Nikosia-Süd wahrscheinlich gar nicht genügend ab, da sie ja nicht mit ihrem eigenen Kapital für angerichteten Schaden einstehen, eigentlich, aus ihrer Sicht, eventuell, nur gewinnen können. Das Einstehen dafür, das tut nämlich, wie auch in Deutschland beispielsweise, der Steuerzahler. Etwas anders als in Deutschland, finden nicht nur wir hier, scheint den Herrschaften im Parlament der Steuerzahler vor allem von Wichtigkeit zu sein, wenn Wahlen bevorstehen.
Da fragt man sich also, was denn nun eigentlich die neue Umweltministerin Südzyperns, Frau Klelia Vasiliou, zu all dem sagt? Vorerst nichts, wie zu hören war im Radio! Kaum im Amt, schon abgetaucht. Die Dame fängt ihren Dienst oder ihr Amt sozusagen ‚klassisch‘ an, vorerst!?

Zypern – Berlin

Ein bisschen in Berlin verhandeln!

KaDeWe, die Tore weit auf, weil die Zyprer kommen!

Ach, wie ‚klug‘ gewisse Politiker doch sind!

Die zyprische Politis-Tageszeitung schreibt am 14. November 19 vorsorglich schon mal, dass einige Politiker, die sich gestern auf den Weg nach Berlin gemacht haben zu den geplanten 3-tägigen Treffen mit Politikern aus dem zyprischen Norden, dass die „Erwartungen“ nicht sonderlich hoch seien – was den Ausgang des Treffens anbelangt.

Ja, warum fliegt ihr dann überhaupt noch nach Berlin?

Eine Mall zum Einkaufen gibt es beispielsweise auch in Nikosia oder Limassol. Die beiden zyprischen Seiten hätten in Berlin die Gelegenheit, über ihre Telefongespräche mit Frau Lut, die Dame ist die Sonderbeauftragte der UNO für Zypern, zu berichten. Weil, so steht in der Politis des Weiteren, Herr Mavrogiannis und Herr Ertsin hätten da Einiges zu berichten.

Frage: Warum ausgerechnet in Berlin?

Diese Angelegenheit kommt so seltsam daher wie die Brände im zyprischen Naturgebiet namens Akamas, die derzeit, wie soll man sagen, Furore machen in der südzyprischen Presselandschaft. Von außen betrachtet, kommt einem das allerdings eher recht abgekarrtet vor.

Wieso?

Es kann hier nämlich niemand verstehen, dass das Abbrennen eines Naturschutzgebietes – schließlich hat Zypern nicht den riesengroßen Amazonas in Brasilien zu verwalten – zur Folge haben muss auf einem relativ kleinen Inselchen, dass dann die Gangster, die so etwas veranlassen, die Möglichkeit danach gewonnen haben sollen, ihre Baupläne – welcher ‚Natur‘ auch immer – in die Realität umsetzen zu können. Da sagt man doch, würde Mensch denken, einfach: „Egal, wie viel und was ihr abfackelt oder abfackeln lasst, das Gebiet ist und bleibt Naturschutgebiet – und wird entsprechend wieder aufgeforstet!

Nein, anscheinend nicht so auf Zypern; und so offenbar auch nicht in Berlin.

Frau Lut würde eine „verschwommene Sicht“ präsentieren bezüglich der Fruchtbarkeit des 3-tägigen Treffens, schreibt die Politis.

Ja, dann lasst es doch sein!

Könnt ihr euch nicht in Nikosias Grünen Linie treffen, wie gehabt? Was müsst ihr schon wieder für NICHTS durch die Welt jetten und den Leuten das Geld aus den Taschen ziehen – und noch wichtiger, unsere Zeit verballern!

Man gehe davon aus, die Türkei werde „Hindernisse“ auffahren, wird geschrieben. Ja, was habt ihr denn gedacht. Soll die Türkei etwa noch eure Koffer und Einkaufstüten tragen? Das hättet ihr so wohl gern.

Pech gehabt.

Weil Herr Erdogan, wie zu verstehen und teils auch zu lesen ist, scheint dem Herrn Trump auf seine Weise offenbar zu imponieren. Insofern, ja, wenn Herr Trump seinen „impeachment“-Anwurf überstehen sollte und erneut zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt wird im nächsten Jahr, dann bitte sehr anschnallen in Südzypern!

Nun: Es scheint Südzypern, was die Verhandlungen angeht mit dem Norden der Insel, offenbar vermehrt und hoffentlich nicht nur, darum zu gehen, seine Position durchzubeißen, nämlich 5 Tage Ferien in Berlin, Washington, New York oder mal wieder in der Schweiz irgendwo anstatt 3 Tage machen zu können, wie es die Türkei und somit der Norden Zyperns offenbar als ausreichend genug vom zeitlichen Ablauf her ansehen, um dieses mit aller Regelmäßigkeit wiederkehrende ‚Polit‘-Theater abzuziehen – mal wieder abzuziehen.

Leider muss man da, was das zuletzt Gesagte angeht, den Damen und Herren in Nord-Nikosia sowie in Ankara beipflichten. 3 Tage sind mehr als genug. Und wie gesagt, warum nicht auf der Grünen Linie, am alten Flughafen oder meinetwegen in einem Ballon über Zypern. Überhaupt kommt man nicht umhin, sich vermehrt Gedanken dahingehend zu erlauben, ob nicht vielleicht doch die Position der Türkei, was beispielsweise auch Nordsyrien angeht, irgendwie überzeugender eine innere Logik aufweist, die letztlich sogar zum Wohle der involvierten Bevölkerungen, mehrheitlich, ausschlagen könnte. Dieser Gedanke blitzte gestern eine türkische Zeitung lesend kurz wieder auf, als davon die Rede war – was abends sich dann im deutschen Fernsehen in den Nachrichten bestätigte -, gewisse eventuell mit der IS verbandelte Deutsche werden von Ankara kurzerhand in einen Flieger gesetzt und nach Deutschland ausgeflogen: „hier nehmt euch eurer Bürger gefälligst an!“

Ehrlich gesagt, diese Vorgehensweise der Türkei finde ich super mustergültig. Da wird nicht lange herumgealbert, wie es in Deutschlands Parlament usw. der Fall zu oft ist, sondern es wird gehandelt. Es ist dergestalt einfach eine Strategie erkennbar. Man nimmt einen Standpunkt ein in Ankara, zeigt Haltung – und nicht so wie in Berlin im Reichstag. Ja, sie haben die Grundrente dort durchgezwackt. Das stimmt. Doch guckt euch mal an, wie?

Ich glaube, das Folgende schon mal, und zwar wirklich öfters, gelesen zu haben in griechischzyprischen Zeitungen. Wahrscheinlich schreiben die ihre Artikel seit Jahren nur noch um, weil die armen Journalisten dort, haben ja im Grunde keine andere Wahl mehr, zumal seit Jahren nur noch derselbe, mit Verlaub, Stuss seitens der griechischzyprischen Politiker-Gilde produziert wird in Sachen Wiedervereinigungsverhandlungen mit dem Norden der Insel, also: „… abgesehen von dieser Tatsache“, schreibt die Politis vom 14. November 19, „müssen sich die beiden Seiten in den 3-tägigen Treffen annähern und bereit sein, ihre unterschiedlichen Positionen zu überbrücken, die sie trennen, um entweder möglicherweise die Pläne Ankaras darzulegen, oder sich [gleich] zu entscheiden, Hindernisse den Verhandlungen in den Weg zu stellen.“

Wie Sie unschwer lesen können, das Übliche, was Südzypern von sich gibt, wohl wissend, dass sie im Grunde vor allem die seit Jahren immer mal wieder geführten Verhandlungen an einem bestimmten Punkt angekommen, platzen lassen – wahrscheinlich, weil in die Einkaufstüten nichts mehr reingeht oder das Shoppen in dem Ort, an dem man sich zu Wiedervereinigungsverhandlungen trifft, inzwischen langweilig geworden ist. Mensch braucht doch etwas Zerstreuung, Sie verstehen?

Ja, natürlich ist das eben Gesagte buchstäblich so nicht zu sehen, aber die vorherrschende Einstellung der Herrschaften aus Nikosia Süd dürfte auf diese Weise in etwa durchaus getroffen worden sein – die Auserlesenen geben sich die Ehre, nach Berlin sich herabzulassen, um nun endlich den „Attila“, wie Nordzyprer noch immer gern in Südzypern genannt werden, vor sich in die Knie gehen zu sehen.

Diese Leute sind ja so weit weg von der Realität – oder aber wir hier haben es noch nicht ganz begriffen, dass dem wirklich so ist oder sein muss!?

Mustafa Akinci habe ja keine Marge, sich von den Ansichten oder Vorgaben Ankaras lösen zu können, schreibt die Politis. Wo wir alle doch wissen, dass Akinci das in der Vergangenheit schon oft das Gegenteil dessen bewiesen hat. Und es jetzt gewiss nicht mehr so leichtsinnig tun wird, sich so darzustellen, zumal ihn seine ‚Insel-Brüder‘ aus dem Süden ja schon zur Genüge an die Wand fahren ließen damit: gegenüber Ankara, der UNO und der Welt, sowieso. Er wäre also recht dümmlich, wenn der Herr Akinci sich erneut auf den zyprischen Pfad begeben würde, den es offenbar gar nicht mehr gibt, und zwar so lange nicht mehr, bis sich Südzypern mit gegebenem Siegel und Unterschrift darauf bewegt. Denn auf Versprechen und Anspielungen, die mündlich vorgetragen werden seitens der Republik Zypern, kann sich KEINER verlassen.

Die Republik Zypern, genauer ihre politische Führerschaft unter Nikos Anastasiadis, tritt schon seit Längerem, sinnbildlich gesprochen, ohne Rückgrat auf. Das ist nicht nur innenpolitisch zunehmend ein Problem! Keine Angst, so etwas steht in der Politis nicht geschrieben, die ja das Sprachrohr der DISY-Partei ist, der Anastasiadis angehört.

Und so verwundert uns auch nicht, dass Anastasiadis im Vorfeld der 3-Tägigen in den Himmel hinaus verkündet, dass ausgerechnet Herr Guterres von der UNO es richten müsse, dass man sich in Berlin irgendwie annäherte, zyprischerseits. „Ha-Ha“, wird der Generalsekretär der UNO in seinem Türmchen irgendwo in New York gleich gedacht haben, wenn er überhaupt davon erfahren hat. Der Portugiese Guterres scheint mir erfahren genug, kapiert zu haben, dass seine Sonderbeauftragte für Zypern Lut eine Art Existenzberechtigungsübung für ihr gutes Gehalt, welches ihr für nahezu Nichts bezahlt wird, notgedrungen zu veranstalten hat – doch allen Beteiligten ist natürlich, oder leider, mal wieder klar: „alles für die Katz!“

„Dass von der UNO [auf die Verhandelnden] Druck ausgeübt werden wird, ist nicht zu erwarten“, schreibt die Politits. Wie gesagt, die haben nicht Besseres, aber Wichtigeres zu tun in der UNO, als sich verkleidete Ferienaufenthalte reinzuziehen!

Und wie immer sah sich auch dieses Mal der arme Herr Guterres genötigt, dasselbe von sich geben zu dürfen – over and over again: „mit positiver Einstellung in die Verhandlungen zu gehen!“ Das, was der Generalsekretär damit meint, wird so, wie er es sagt, aber noch immer nicht verstanden in Südzypern. Wie gesagt, bei der Haltung – siehe oben den erwarteten Kniefall -, die in Nikosia-Süd offensichtlich an den Tag gelegt wird, weil man glaubt, die EU, Israel und wer weiß, wen noch, hinter sich zu haben, wird diese Republik, so wie es aussieht, ein weiteres Mal den uns allen bekannten Bock abschießen. Eine Hoffnung besteht allerdings noch, nämlich dann, wenn Anastasiadis demnächst und ENDLICH abtritt und ein neuer Wind dann eintreten könnte.

Leider kann von hier aus niemand gesichtet werden im südzyprischen Parlament sitzend, der oder die so etwas Frisches anrühren und dann auch noch durchziehen könnte. Das so genannte „Volk“ ist somit mehr als je gefragt, die Zivilgesellschaft schlechthin. Hier angekommen muss allerdings eingestanden werden, dass nicht eingeschätzt werden kann, ob solch ein Wechsel der Ansicht im Volk überhaupt von der Mehrheit der Griechischzyprer zum jetztigen Zeitpunkt realistisch eingenommen werden könnte. Wir tippen mal: eher nicht!

Und dass den Nordzyprern die Probleme über den Kopf wachsen, dürfte sich eventuell auch noch als Traumvision der Südzyprer herausstellen. Denn die haben sich in ihrer zwittrigen Welt inzwischen eingerichtet: sie sind Bürger der Republik Zypern, die mit nordzyprischem Pass in Nordzypern leben. Noch ist es ihnen also gegeben, aus 2 Futternäpfen sich zu bedienen. Denen geht es gut, mehrheitlich! Klar, ist da die Angst, dass aus der Türkei auf der Insel angesiedelte Menschen in wahrscheinlich naher Zukunft das Ruder, auch politisch, übernehmen könnten, weil, ökonomisch ist das ja im Grunde eh bereits der Fall – wie auch von der Zusammensetzung der Bevölkerung her.

Und sollte sich bewahrheiten, dass der politische Ansatz Erdogans in Zeiten wie diesen eine Art Erfolgskonzept ist, dann werden die ‚original‘ Nordzyprer, also jene, die mit südzyprischen Pässen ausgestattet sind, gewiss die letzten sein, die dagegen anstrampeln werden, wenn das angesprochene Konzept auch auf Nordzypern noch stärker durchschlägt. Dann werden voraussichtlich die Kinderlein nicht mehr bevorzugt nach England in weiterführende Schulen geschickt, sondern vermehrt in die Türkei – immer mit dem Strom schwimmen, sozusagen!

Und das Bla-Bla der Verlautbarungen südzyprischer Politiker, wie beispielsweise des Herrn Neofytou usw. im Vorfeld des 3-tägigen Berlin-Aufenthalts, erspare ich Ihnen, weil Sie das ja schon alles schon aus den Jahren davor kennen, sollten Sie regelmäßig nachlesen, was denn so in Zypern alles passiert. Es hat sich an ihren Sprüchen nichts geändert, aber auch GAR nichts!

 

%d Bloggern gefällt das: