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Sklaven und so

Auf Zypern wird auch geschlachtet.

Versteht sich, das passiert nicht in dem Ausmaß wie in Germany.

In Deutschland will man ja nun alle Nase lang Schlachtbetriebe inspizieren lassen. Und was ist mit den Unterkünften der Sklaven unserer Zeit, die in diesen Schlachtereien meist Überstunden abreißen?

Okay, heute wird im SWR1-Radio groß vermeldet, man habe erstmals – und nur, weil es das Phänomen Corona erlaube -, Unterkünfte dieser erwähnten, direkt-indirekt in die moderne Sklaverei getriebenen Leute sich angesehen seitens der Behörden.

Schon allein diese Aussage lässt erkennen, dass wir es hier mit sklavenhalterischen Systematiken zu tun haben – denn alle, jawohl die meisten wissen eh seit Jahren, in welchen Zuständen diese Arbeiter vom Balkan meist leben und, versteht sich, arbeiten hier in Deutschland:

ausgebeutet, im Dreck, verwahrlost, oft ungeachtet als Person usw.

So war es, und so ist es!

Hat man nicht, bevor Afrikaner als Sklaven auserwählt wurden in unserer rühmlichen Geschichte, um Reichtum nach dem Norden Europas unter Folter und Zwang zu erarbeiten, sich Sklaven aus dem Balkan einst geholt?

Geschieht also immer noch!

Dieser Vorgang wird nun halt anders genannt sowie gehandhabt und ja, irgendwie ist das angesprochene System etwas vermenschlicht worden im Lauf der Zeit – etwas.

Aber ansonsten blieb’s wohl mehr oder minder beim Alten, nur, dass Zypern nun nicht mehr einer der wichtigen Stützpunkte im Mittelmeer als Umschlagplatz für Sklaven aus dem Balkan ist.

Man braucht hier thematisch angekommen wohl nicht noch groß zu erwähnen, dass viele Menschen aus dem Balkan, neben vorzugsweise Indern und Bangladeschis, heutzutage auf Zypern ebenfalls oder noch immer meist dazu dienen, sogenannt ‚einfache‘ und schmutzige Arbeiten zu erledigen.

Einfach heißt, wo es eigentlich nur eine Grundausbildung dazu braucht die Arbeit zu verrichten, wenn überhaupt.

Auch werden Rumänen, Bulgaren, Albaner … gern geringer entlohnt und sie leben oft an erbärmlichen Orten – auch auf Zypern. Damals im Mittelalter drohte man Sklaven mit der Peitsche oder gleich mit dem Tod, heute leider noch immer mit Amtswillkür und vor allem einer Abschiebung oder Ausweisung.

Vorzügliche Repressalien.

Und Sie dürfen es glauben, verehrte Leserschaft:

Es gibt da noch einige mehr Repressalien, so ganz ausgeklügelte und noch ganz anders!

Wir sehen also, es spielt keine Rolle, ob die Staaten, welche heutige Sklaverei-Light betreiben, christlich oder orthodox sind, mehrheitlich. In der muslimischen Welt, um das auch gleich noch angefügt zu haben, ist diese Problematik auf ihre Weise gegeben – und in Indien et cetera leider auch.

Was sagt uns das?

Das sagt uns, dass die Sonntagsreden zwar wunderschön sind, die geschwungen werden, aber, dass der Raum zwischen den Gesetzen, die man sich gab und gibt, offenbar genügend groß ist, sodass seiner eventuell wahreren Natur als Mensch weiterhin nachgegangen werden kann darin, und zwar auch als Ehrenmann und –frau mit erhobenem Blick und so weiter – Menschenrecht anderer, wenn’s und wo’s geht, zu oft nicht genügend achtend; in Kauf nehmend, dass woanders in der Welt die Leute sprichwörtlich Dreck fressen, während man beispielsweise in Deutschland zig Millionen Tonnen von noch essbarem Müll produziert im Jahr und so weiter.

Die Zyprer stehen den Deutschen gewiss auch in der zuletzt genannten Disziplin nicht nach, wenn man mal zu rechnen beginnen würde. Es stimmt allerdings, dass diese Aussage unsauber ist, weil sie ja noch mit Zahlen belegt gehörte.

Ungefähr ebenso unsauber ist die Behauptung, von der hie und da durchaus auch auf Zypern zu hören aber weniger zu lesen ist, dass der so-genannte Zypernkonflikt im Grunde auf diesen davor erwähnten, sozusagen uralten Befindlichkeiten mitberuht. Gemeint ist konkreter, dass Griechischzyprer ihre Vergangenheit nicht so recht von sich gestreift kriegen, das ist jene ‚goldene‘ Zeit, als man noch Sklavenumschlagplatz war – man auf der Reichtum einbringenden Route der Schiffe aus dem Balkan kommend mit Sklaven angefüllt gen Westen und Norden lag.

Wie auch im Westen Afrikas geschehen, als die Portugiesen dort ihren Sklavenhandel erstmals ‚kultivierten‘, blieb nicht aus, dass gewisse Eliten vor Ort den Fremden, den Händlern aus Europa dabei halfen, ihr Sklavengeschäft zum Florieren zu bringen, ja, aufzubauen.

So in etwa auch einst geschehen auf Zypern.

Und ebenfalls, wie in Teilen Westafrikas, gibt es Jahrhunderte danach eine gewisse Nähe zu jenen, die einst kamen, um Sklaven zu ‚nehmen‘; und eine gewisse geistige Distanz zu jenen, die noch immer unmittelbare Nachbarn sind.

Gemeint ist also, dass große Teile der Bevölkerung sich eher zu den Portugiesen gehörig wähnen, so wie auch auf Zypern viele dahingegen als Ausdruck dessen, gerne einen englischen Pass nebenbei führen oder aber zumindest ihre Kinderlein auf irgendeine Schule, Uni, sonst was, im fernen Großbritannien schicken, anstatt sie in vergleichsweise gar nicht so schlechten Ausbildungsstätten auf der Insel zu belassen.

Und hier wie auch dort ist es keine Frage:

Man spricht NATÜRLICH Portugiesisch oder aber Englisch.

Es gib ja sogar einen Militärstützpunkt der Engländer auf der zypriotischen Insel, der – hüben, wie auch drüben – allgemein, potz-blitz, eher wie eine gutwillige Geschwulst angesehen wird, auch wenn sich Leutchen hie und da negativ darüber zu äußern vorwagen. Aus jenen ‚guten‘ alten Zeiten, also, erwächst gewiss auch ein nicht zu geringer Anteil an dem, was oft als „Selbstbedienungsmentalität“ gebrandmarkt oder bezeichnet wird. Hier braucht man eigentlich gar nicht groß ins Detail zu gehen, weil wahrscheinlich jeder Leser, egal, ob dieser in Deutschland oder auf Zypern lebt, mindestens ein Beispiel aus dem Gedächtnis hervorziehen kann dazu.

In Zypern ist derzeit die Diskussion darum, ob nicht endlich Truppen der EU an der Grenze, die keine Grenze auf Zypern sein soll, aufgestellt werden, wenn diese Einheiten denn irgendwann mal existieren sollten.

Immerhin hat man in Nikosia errechnet, dass die eigenen Truppen der Griechischzyprer nicht ausreichen, um die gesamte Nicht-Grenze der Insel, die die Insel in zwei Teile teilt, patrouillieren zu können, weil man nicht genügend Wehrhafte eingezogen kriegt. Und was liegt da als Maßnahme näher, als zu fordern, Frauen müssten nun in die Kampfverbände integriert werden.

Wir dürfen uns also schon einmal darauf einstellen, dass sollte das eine oder andere Angedachte umgesetzt werden – siehe oben -, Erdogan & Co. diesen Umstand bei gegebener Zeit gewiss gern zum Anlass nehmen, ihre Präsenz im Norden Zyperns nicht etwa ab-, sondern noch mehr aufzurüsten.

Irgendwann wird man es gewiss auch im Süden Zyperns begreifen, dass die Türkei auf Druck meistens mit Gegendruck reagiert, wenn’s um Zypern geht.

Und dass Brüssel Truppen irgendwann ausgerechnet an den Grenzverlauf – den es, wie gesagt, zwischen Nord- und Südzypern nicht geben soll – nach Zypern verlegt, als eine erste Tat dieser EU-Armee, dürfte sich wohl nicht so ergeben wie gewünscht in Nikosia-Süd, eben weil man in Brüssel weiß, dass Erdogan ungern zurücksteckt, wenn auf Zypern gestritten wird.

Wir erinnern außerdem schnell noch:

Die EU weigert sich bislang, die Türkei für ihre Aktivitäten im östlichen Mittelmeer offiziell zu rügen.

Immerhin:

Die zyprische Kartoffel wird demnächst ihren PGI erhalten, also ihren Unvergleichlichkeitssegen. Das heißt, sie wird als typisch zyprisch in die Annalen der EU eingehen und keiner wird dieses unvergleichliche Produkt mehr als SEIN Eigen deklarieren können, außer den Griechischzyprern. Wenn man solch wichtig Deklarations-Werk schon nicht beim zyprischen Halloumi schafft, der nach Europa eh meist unecht verkauft wird, weil Kuhmilch hineingemischt wird, dann denken da wohl einige, was soll’s, da halte ich mich eh bessere an die Variante dieses Käses aus dem Norden namens „Hellim“. Der Hellim wird offenbar noch immer ausschließlich aus Schafs- und/oder Ziegenmilch gewonnen – und so auch exportiert.

Zeit, dass nicht nur die Griechischzyprer schleunigst von ihrem hohen Ross herunterkommen!

Zeit, dass die sogenannte Corona-Krise genutzt wird, und zwar in diese empathischere, davor genannte Richtung gehend – politisch!

https://www.kibristime.com/m/sayin-pilli-bayan-xin-anlattiklari-ile-ilgili-aciklama-borclu-makale,7142.html

Also, dass es im Norden Zyperns angeblich keine Coronafälle mehr geben soll, wurde hier schon immer bezweifelt – die Verhältnisse dort einigermaßen gut kennend. Der angehängte Bericht einer Reisenden, die aus der Türkei kommend per Flugzeug berichtet, bestätigt vorher Gesagtes. Sie sei am Flughafen negativ getestet worden. Erhielt nach ein paar Tagen allerdings einen Anruf, dass sie in ein Hotel zu kommen habe für ein-zwei Tage, da einige Passagiere postiv getestet worden seien. Zu ihrer Überraschung sitzt sie jetzt auf mindestens 14 Tage dort fest, noch negativ, aber unter einigen Positiven. Die größte Zahl jener Passagiere, die unmittelbar neben, vor oder hinter den paar Positiven im Flugzeug saßen, spazieren indes ‚lustig‘ über die Insel, sind abgetaucht oder haben offenbar falsche Angaben gemacht, sind also nirgends auszumachen – vorerst!

Wo sie recht har, hat sie Recht!

Putins Geschichtsstunde: Einige Gründe, die zum II. Weltkrieg führten – und Mehr!

قضت المحكمة الدستورية التركية في قرار نشر الجمعة 06/19 بأن سجن الزعيم الكردي صلاح الدين دميرتاش لفترة مطولة يمثل انتهاكا لحقوقه. https://www.mc-doualiya.com/articles/20200619-تركيا-المحكمة-الدستورية-تدين-حبس-مصطفى-دميرتاش-منذ-3-سنوات-وتأمر-بتعويضه

Der türkisch-kurdische Oppositionelle Demirtaş soll vom türkischen Verfassungsgericht freigesprochen worden sein. Das wäre wirklich überraschend, wenn Erdogan diesen Politiker ‚laufenliess‘. Demirtaş könnte Erdogan eventuell jene Wählerstimmen ‚rauben‘, die er braucht, um gegen andere Konkurrenten zu bestehen, siehe beispielsweise Herrn Babacan.

Wahlfälschung ginge zwar auch, aber …

Mit gehangen, mit gefangen!?

Endlich RICHTIG Steuern zahlen lassen!

https://kenfm.de/der-mord-an-george-floyd-kein-einzelfall-%e2%80%a2-standpunkte-podcast/

Pogrome – USA – und nicht nur gegen Afroamerikaner!

Rasse

Hier ein weiterer Beitrag zum Thema, der recht gut geschrieben ist – allerdings auf Englisch: https://www.euractiv.com/section/non-discrimination/opinion/the-brief-europes-race-blindspot/ 

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