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Archive for Mai 2013

Europatag auf Zypern

Deutsch: Lala Mustafa Cami, Gazimagusa, TCCK

Deutsch: Lala Mustafa Cami, Gazimagusa, TCCK (Photo credit: Wikipedia)

Kohlendioxid ist also doch zu viel in der Atmosphäre, wurde festgestellt in den USA, also dort, wo er hauptsächlich bislang in die Luft entlassen wurde – Pech gehabt. Wird Zeit, dass wir uns diesen Gegebenheiten anpassen, wahrscheinlich bestens durch entsprechende Mutationen des Erbguts, womöglich gar durch Manipulation. Das Manipulieren-Können gewisser Abläufe, das hat schon was, finden Sie nicht? Macht so mancher/em einfach Lust auf mehr.

Die Kanzlerin, Frau Merkel, betete gestern noch in Afghanistan vor Gräbern deutscher Soldaten, hielt Reden über Vertrauen und gewiss auch Friedenstiften sowie vielleicht dem ehrenhaften Abgang der Bundeswehr aus dem Hindukusch. Ein politisches System mit westlichen Grundfesten sollte dort, Sie können sich gewiss noch erinnern, errichtet werden. Dieses Ziel den Verlautbarungen Folge leistend hat sich offenbar zerschlagen. Die Gefallenen unweit von Mohnfeldern und ferngelenkten Dronen erinnern dann wohl auch eher an eine Aktion aktionistischer Heißspunde als an einen hilffreichen Einsatz zum Zwecke westliche Werte und Zivilisation „nachhaltig“ und „auf gleicher Augenhöhe“ aufzuziehen. Beide zitierten Redebschleuniger, oder wie man sie nennen darf, sind unserer Auffassung nach, schon seit Längerem Anwärter auf das Unwort des Jahres, wahrscheinlich des Jahrzehnts.

Die Piraten scheinen dem zuvor Geschilderten auf ihre Weise in Wenigem nachzustehen. Sie reden scheinbar noch immer an sich und ihren eigentlichen Idealen oder Lebensentwürfen vorbei. Sie tun einfach nicht, was sie sagen. Bauen an Dingen, die sie nicht verankert kriegen – sind im Tagesgeschehen des Alles um Nichts der Selbstbehauptung wegen gefangen. Was das bedeuten soll?

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Bekanntlich hat Zypern die höchsten Stromkosten in Europa. Nach der Insel kommt in Sachen Strompreisen, die zu hoch sein sollen, anscheinend Italien, Dänemark und dann Deutschland. Die zwei Letzteren insbesondere sind diejenigen, die schon seit über 10 Jahren laut schreien, in etwa jedenfalls, die Vorreiter einer Grünen Revolution zu sein, dass sie die Grün-Technologen der Menschheit sind, die Guten, die Energiesparer, Erneuerer, Fortschrittlichen. Doch wenn sich Firmen wie Bosch aus dem Solargeschäft herausziehen, Energie gewonnen aus umwelttechnisch-gerechten Anlagen nicht entsprechend in den Stromkreislauf eingespeichert werden kann, weil noch immer die gleichen Gegenkräfte im Land am Werk sind, die Regierende des Landes vorgeben, die bösen Verhinderer des grün-technologischen Fortschritts zukünftig im Bann halten zu wollen, wo sie sie inzwischen wieder zu offensichtlich ans Werk lassen, auch beim Regieren, müsste dann vielleicht hier und jetzt nicht doch eher darüber nachgedacht werden, ob von Manipulation zu sprechen, die da von statten geht, nicht sogar untertrieben ist?

Stellen Sie sich vor, Frankreich geht finanzwirtschaftlich den Bach herunter und der Finanzminister der BRD erachtete es nicht für nötig, mit den entsprechenden Stellen in Frankreich genau darüber zu sprechen, dann wenn es passiert. Sie denken, absurd, so etwas gibt es nicht? Doch, so etwas soll wirklich abgelaufen sein, und zwar in Zypern und Griechenland. Befragt von einer Untersuchungskommission bezüglich des Zustandekommens der Krise auf Zypern im letzten Jahr und wer was wann gemacht oder unterlassen hat, sagte der ehemalige Wirtschaftsminister des Landes, Kikis Kasamias, so in etwa aus, über diesen Sachverhalt mit seinem Gegenpart in Griechenland keine Gespräche geführt zu haben. Ja, geht es noch rotzfrecher? So etwas ist doch wohl nicht mehr dreist zu nennen. Das ist Verachtung. Dieser Mann hat bitte sehr eines der höchsten Saläre in der Administration der Insulaner eingesteckt und glaubte dann auch noch im Zusammenhang mit den beiden größten Banken Zyperns, die mehr als nur ins Wanken gerieten wegen dem Banken-Crash in Griechenland, sich wie im Selbstbedienungsladen mal noch schnell mit – vorerst nachweislich – knapp 2,5 Millionen € abspeisen zu dürfen. Nöö, die hat er nicht heimlich eingesteckt. Rotzfrech wie er wohl ist, tat er das vor aller Welt und spricht im Untersuchungsausschuss ganz selbstverständlich darüber – dass er ‚vergessen‘ zu haben scheint, seine ‚paar Scheinchen‘ beim Fiskus zu versteuern, ist gar kein Thema. Ja sollte das den Herren etwa jucken, seinen Coup an den Tag mit bloßen Worten zu befördern? Nicht den Herrn Kasamias.
Leider ist davon auszugehen, dass er mit der Nummer durchkommt. Je dreister, desto ‚erfolgreicher‘.

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Daher verwundert auch wenig, dass der neue Außenminister Zyperns aus New York zurückkommt und über die Medien wissen lässt, dass die Verhandlungen mit dem Norden der Insel nun wirklich nicht geführt werden könnten, jedenfalls nicht vor Anfang Herbst. Man habe ja so viel um die Ohren wegen der Krise. Doch da wäre noch dieser Vorschlag, diese noch nicht ganz ausformulierte Idee oder Option, die ihm dort eingefallen wäre, nämlich, dass den Türkischzyprioten doch der gute alte Vorschlag gerade nochmals unterbreitet werden könnte, als habe man sich darob ein Stück Fleisch aus der nach Heimat blutenden Rippe gerissen, nämlich, dass die Hafenstadt Famagusta (Ammoxosta oder auch Gazimagusa genannt) zurückgegeben werden könnte von den Tükischzyprioten und dafür, versteht sich, unter Aufsicht der EU, die Türkischzyprioten über diesen Hafen mit der EU Handel treiben könnten. Wie großzügig! Was eine tolle Initiative oder Gedanke und dann, wie einfallsreich. Keine Ahnung, wen er glaubt auf der anderen Seite des Verhandlungstisches, damit manipulieren zu können. Doch da bekanntlich noch nicht aller Abend Ende ist, sollte man besser gespannt warten, was die andere Seite darauf antworten wird.

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Zu unserem Erstaunen, weil wir gingen von einer herrschenden EU-Müdigkeit auf der griechischzyprischen Hälfte der Insel aus, scheinen die Griechischzyprer alles andere, als EU-müde zu sein.
Ich begab mich letzten Freitag auf ein Symposium oder eine Konferenz, und zwar im Filoxenia. Dort, nicht ganz im Herzen von Nikosia-Gesamt gelegen, werden gern Konferenzen abgehalten, die einen internationalen Anspruch haben und denselben recht anschaulich und glaubhaft zumeist verdeutlichen – oder so. Geladen wurde zum Europatag, dem 09. Mai, der auch heute, dem 11. Mai, in der sogenannten Buffer-Zone von Nikosia gefeiert werden wird. Internationale Küche, wahrscheinlich Reden zum freudigen Anlass sowie die Erinnerung daran, dass der dort errichtete Treffpunkt für Süd- und Nordzypern inzwischen das zweite Jahr besteht, wird gefeiert – nicht weit vom Goethe Institut, welches aufgrund seiner Lage idealerweise auch von Türken besucht werden kann, die eigentlich keine Zutrittserlaubnis in den Süden, den Schengenraum haben.
Nachdem also die Schleuse um 18 Uhr, eine halbe Stunde vor Beginn der Veranstaltung im Filoxenia, am Eintritt passiert werden konnte, als ich den Presseausweis vorlegte, weil der Pförtner schien nicht jedermann durchlassen zu wollen, nahm mich ein kleines Buffet in Empfang, welches recht reich bestückt war. Schnell füllte sich das noch immer neu und durchaus modern wirkende Interieur des Gebäudeteils, in dem die Veranstaltung innerhalb des Filoxenia stattfand mit zumeist sehr jungen Menschen. Nicht verwunderlich, da die Veranstaltung darauf ausgerichtet war, zyprische Volkvertreter in Brüssel mit der Jugend Zyperns aufeinandertreffen zu lassen. Zu diesem Zwecke war dann auch im Rudel sozusagen eine zyprische Jugendorganisation angerückt und der Raum aufs Mal gefüllt und entsprechend laut.
Schon ging es rüber in den Konferenzraum, wo 4-5 riesen-große Bildschirme hängen, die die Herren und Damen auf dem Podium und später dann auch uns im Publikum gut ins Bild setzen. 2 Kameramänner mit ihren dicken Kamera-Brummern liefen unaufgeregt durch die Gegend und wirkten wirklich professionell.
2013, also, ist das Jahr in Europa, welches im Namen der Bürger ex- und implizit begangen wird, war zu erfahren – dieselben, also wir, sollen im Mittelpunkt stehen. Und zum Jahr des Europäischen Bürgers war im Filoxenia folgendes Motto bestimmt worden: „Es geht um Europa, es geht um Dich!“
Obgleich der Jugendverband sozusagen geschlossen angerückt war, war der Konferenzsaal dann aber doch nur ungefähr zur Hälfte gefüllt – immerhin. Sogleich ergriff auf dem Podium Frau Aroulla Vasilliou das Wort und ließ zum Glück auf Griechisch und nicht auf Zyprisch uns wissen, sie sei hier, um die Wünsche, Nöte und Träume der Jugendlichen sich anzuhören und mit ihnen über Europa zu diskutieren. Mehr oder minder verkündeten alle 4 Redner dasselbe inhaltlich. Die dritte Rednerin las allerdings unentwegt vom Blatt ab. Das tat sie in schwindelerregender Geschwindigkeit, dass ich nicht der dort tätige Simultanübersetzer hätte sein wollen. Letztere wurden leider nicht mit einem einzigen Wort geehrt oder bedacht, jedenfalls nicht solange ich da war (bis 20.30h).
Zwischen den Redebeiträgen bekamen wir darüber hinaus Interviews gemacht von Mitgliedern der anwesenden Jugendorganisation zu sehen, mit Menschenauf den Straßen von Nikosia (Limassol?). Das Thema war selbstverständlich Europa.
Etwas verwundert stellte ich danach fest bei näherem Hinsehen, dass einige dieser zufälligen Passanten im Publikum saßen, genauer, ziemlich zentral, nämlich neben dem Rednerpodest. Frau Vasilliou hatte aus den Interviews offenbar verstanden, die uns über die Bildschirme vorgespielt worden waren und zeitlich etwas lange, sehr lange dauerten und nicht all zu glücklich geschnitten und arrangiert waren für meinen Geschmack, dass die Jugend noch besser informiert werden wolle von den Politktreibenden.

Unversehens wurde plötzlich abgestimmt, und zwar über die Frage: „Wieviel Europa wollt ihr?“ Eine eindeutige Mehrheit stimmte für „Mehr“ und nicht für „Weniger“ oder „weiß nicht!“ Der Gesprächsleiter ging sodann die Runde ab und bemühte sich, das Wahlergebnis im Stile eines Lehrers mit Inhalt zu unterfüttern. Einige der von ihm Befragten, forderten mehr Solidartät in Europa. Was auch immer sie damit genau meinten. Es klang etwas auswendig gelernt. Wären wir im ehemaligen Ostberlin gewesen, hätte ich gesagt: „alles klar, verstanden!“ Soll bedeuten, die Szene kam etwas einstudiert herüber – doch sei es drum. Schließlich waren ja auch Fernsehkameras am Laufen, und da ist es wahrscheinlich erforderlich, dass Jugendliche durch Einüben, oder wie man es nennen darf, präpariert werden.

Frau Androulla Vasilliou musste, als der Gesprächtsleiter lediglich erwähnt hatte, worin Zyprer, also das zyprische Schulsystem, stark seien in Europa, nämlich in den Sozialwissenschaften, wo offenbar der zweite Platz europaweit belegt wird, was die Abschlüsse prozentual zur Bevölkerungszahl angeht, sogleich daran erinnern, dass im technischen Bereich indes auf dem letzten Platz gelegen wird. Das müsse sich unbedingt ändern, wenn Europa vernehmlicher mitgestaltet werden wolle zukünftig. Dass keine Berunfsschulausbildung organisiert wie zum Beispiel in der BRD vorzufinden sei auf Zypern, wurde auch als eine Schwäche erkannt und benannt von jemand auf dem Podium, ich glaube, dem einzigen männlichen Redner.
Und schon kam die nächste Frage aufs Trapez: „Was macht die EU für Dich, was denkst Du – viel, genug, wenig?“ Wie zu erwarten war, meinten die meisten Anwesenden, die abstimmten „wenig“ (37). Von ihnen votierten 26 „genug“ und niemand für „viel“.
Die letzte Frage, die ich noch mitbekam, lautete: „Was macht Zypern für Dich – viel, genug, wenig?“ Hier waren es eindeutig 66, die mit „wenig“, 10, die mit „genug“ und immerhin 3, die mit „viel“ abstimmten.

Eine zyprischstämmige Wissenschaftlerin von einer Uni in Italien warf daraufhin ein, dass die Fragen eher lauten müssten: ‚Was kann ich für die EU, für Zypern tun‘ (Freundschaften, Sprachen, Netzwerke etc.).

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English: Outside view of St. Lazarus Church in...

English: Outside view of St. Lazarus Church in Larnaka, Cyprus Deutsch: Außenansicht der Agios-Lazaros-Kirche in Larnaka (Zypern) im April 2010 (Photo credit: Wikipedia)

In Zypern werden zu Ostern auch Feuerwerkskörper entzündet. Ein 18-Jähriger wurde mit 50 Gramm Gewehrpulver erwischt. Montag war der letzte Ostertag.

Die Moschee in Denia/Südzypern soll nach langen Reperaturarbeiten endlich wiederhergestellt worden sein. Man erhofft sich einen Zuwachs an Touristen damit. Bei den Arbeiten waren dem Vernehmen nach auch Experten aus dem türkischzyprischen Teil der Insel beteiligt, und zwar via UN. Das Technische Kommittee für Kulturelles Erbe war am Werk.

In Larnaka wurden die Vorbereitungen zum Kataklysmos-Fest begonnen. Der Bürgermeister ließ bereits wissen, dass die Sicherheit der Bürger auf dem Fest verbessert werde, sodass im Notfall Rettungswagen – diesmal – sich Zutritt zum Gelände verschaffen könnten. Auch daher sollen einige Palmen umgepflanzt werden, die scheinbar ‚wild‘ wachsen und anstatt in Reih und Glied mit den anderen an der Seepromenade stehen sollen. Kataklysmos wird zu Ehren der Meeres-Flut, u.a., gefeiert in dieser Hafenstadt Zyperns.

Krankenhausaufenthalte werden teurer auf Zypern, und zwar demnächst. Die Troika soll das angefordert haben. Demnach ist nichts mehr drin für Unversicherte, also Menschen, die keine Sozialbeiträge bezahlt haben, weiterhin kostenlos behandelt zu werden. Es müssen mindestens 3 Jahre Einzahlen in die entsprechende Kasse nachgewiesen werden können. Diese Regelung ist schlechte Nachricht für die vielen Menschen aus dem Osten Europas, die hier illegal arbeiten und für zyprische Türken aus dem Norden, die bislang problemlos und kostenlos den Service der Krankenhäuser wahrnehmen konnten. Noch, allerdings, ist dieser Antrag noch nicht vollständig durchs Parlament geboxt. Die AKEL stellt sich dagegen auf.

Einigen scheint inzwischen das Nein-Sagen (oxi) der Zyprer zu Diesem und Jenem zu einer Art Mantra verkommen zu sein, steht in der Cyprus Mail vom 4. Mai. Das heißt, auch wenn die Beteiligten, die neinsagen einsehen und denken, es müsse „ja“ (nai) aus ihren Mündern kommen, sagen sie inzwischen geradezu reflexhaft erstmal „oxi“. Vielleicht hat das ja doch mit der Insellage zu tun, die eventuell bedingt, dass die Dinge, die im Zentrum, also woanders passieren und nicht an der Peripherie (auf der Insel) erstmal als abwegig eingestuft werden von den Insulanern. Vielleicht ist das in etwa so wie in Deutschland, wo oft zu hören ist: „ach, die da in Brüssel!“

Eine 10-Jährige Zyprerin wird zusammen mit ihrem kranken Opa und Oma ausgerechnet am Ostersonntag in der Kirche von dem Vermieter ihrer Wohnung aufgesucht und darauf hingewiesen, dass ihre Sachen auf die Straße gestellt wurden und dass die Wohnung, in der sie bislang gelebt hatten, für sie nicht mehr betretbar ist. Seither schlafen sie auf der Straße und ihr weiterer Verbleib scheint noch immer ungewiss. Ein Skandal, bedenkt man, dass Ostern war, der Vermieter die Fristlose in einer Kirche aussprach und ein 10-Jähriges Mädchen mit kranken, alten Großeltern involviert sind. Ein Skandal, weil trotz Krise noch immer genügend vermögende Menschen anzutreffen sind, wahrscheinlich auch dort in der Kirche, ja, die Kirche selbst ist vermögend, und es geht  dem Staat noch immer recht gut. Wie die EU befinden konnte vor ein-zwei Tagen, dass Zypern seine Pflichten erfüllt habe, um die 10 Milliarden Hilfe zu erhalten, erschließt sich uns eigentlich nicht. Im Gegenteil: Berichte über Staatsangestellte, die den Amtsschimmel noch lauter wiehern lassen als je zuvor, häufen sich.

Übers Wochenende wurde ein 5-Jähriger im Dorf namens Skarinu von einem Schlittenhund totgebissen. Ein tragischer Unfall. Er war mit seinen Eltern zu Besuch bei Freunden, kannte den Hund. Das tragische Geschehen geschah, obwohl die Kinder mit dem Hund bereits über Stunden gespielt hatten, als die große Halbschwester und der Junge mit dem Hund in einem Zimmer sich einfanden und die Tür schlossen biss das Tier aus nicht-geklärten Gründen zu. In den zyprischen TV-Nachrichten ist zu hören gewesen, dass diese Hunderasse in Großbritannien schon einige vergleichbare Vorfälle verursachte. Offenbar scheinen sie die relaltive Enge, in der sie sozusagen notgedrungen gehalten werden beim Leben mit Menschen in Städten, nicht zu vertragen. Ein Huskie braucht offenbar mehr Auslauf und Platz, und ist wohl auch kein Kuscheltierchen.

Der oberste Mann bei der Nato, Rasmussen, meinte gestern, die Republik Zypern könne erst dazu übergehen nach Erdgas und -öl zu drillen, wenn das Zypernproblem gelöst sei. Endlich mal jemand, der es ausspricht und den Lösungsweg aufzeigt. Versteht sich, dass die Zyprer, wahrscheinlich aller politischen Coleur, aus dem Häuschen über diese Aussage sind. Auch Cohn-Bendikt, der französische Grünenpolitiker, hat sich in dieser Angelegenheit genau so geäußert, schreibt die zyprische Haravgi vom 8.5.

Es läuft gerade eine Ausstellung im Leventis von Nikosia. Das ist ein Museum. Zu sehen gibt es ein großflächiges Bild ‚des‘ zyprischen Malers, Adamatiu Diamanti. Der Titel der Ausstellung ist: Welt Zyperns. Der Künstler hat seiner Zeit dieses monumentale Werk (17.5m x 1,75m)  von 1967 bis 1972 gemalt. Aufgrund der politisch unruhigen Zeit, und vielleicht auch, weil er Geld brauchte und sich einen Namen machen wollte und musste, verkaufte er sein Bild nach Thessaloniki. Dort ist es seither, wo es nun als Leihgabe zur Verfügung gestellt wurde. Was die Nofretete in Berlin für die Ägypter zu sein scheint, ist dieses Werk in etwa für die Zyprer, wird geschrieben. Die Journalie und einige Kunstschaffende und im Kunstgewerbe Tätige bemühen sich, dieses Werk möglichst hoch zu hängen, als ein Bildnis, welches die Nation geradezu repräsentiert, zusammenführt. Uns fiel auf, dass es wirklich recht nett anzusehen ist, sogar Türken waren darauf zu sehen, weil unter dem Bild entsprechend ausgewiesen. Indes war auffällig, dass praktisch keine Frauen zu sehen sind, außer 2-3. Ebenso auffällig ist, dass kein negroid aussehender Mensch abgebildet ist oder mit asiatischen Zügen. Bekanntlich ist Zypern ein Schmelztiegel und diese Letzteren gibt es hier seit gewiss ebenso lange anzutreffen, wie die vom Maler festgehaltenen. Insofern ist aus unserer Sicht das Bemühen, ausgerechnet dieses Bild so national auladen zu wollen, durchaus hinterfragbar. Die Leventis Foundation hat aber recht getan, dieses Werk sich auszuleihen, allerdings sollten die Diskussionen darüber das Werk wieder zurückzukaufen, eben um den aufkeimenden Nationalismus womöglich noch etwas zu befeuern, vorerst begraben werden, bestens so lange, bis die Zypernfrage gelöst ist.

Heute ist der Tag, an dem die kurdische PKK sich aus dem Süd-Osten der Türkei in den Norden des Iraks anfängt zurückzuziehen. Anastasiadis ist inzwischen wieder zurück aus Israel und spricht nun u.a. davon, dass die Depots, um das von Israel geförderte Erdgas in flüssiger Form zu lagern, auf Zypern gebaut würden in nächster Zukunft. Dass Anastasiadis mit der Art und Weise seines Besuches die letzten arabischen Freunde des Inselstaates vor den Kopf gestoßen habe und somit jahrelange Diplomatie Zyperns, die darauf zielte, Kontakte zu beiden Lagern zu pflegen, wird ihm in der Haravgi vom 8. Mai 13 zum Vorwurf gemacht. Er verfolge derart die Politik der USA zu einseitig und solle sich nicht wundern, wenn demnächst verlangt werde, Anakara gar noch zu zuspielen. Letzteres steht so, aus unserer Sicht, zwischen den Zeilen geschrieben.

Morgen, dem 09. Mai 13, wird eine Veranstaltung der zyprischen Volksvertreter bei der EU im Filoxenia stattfinden, welches ein Konferenzzentrum ist und sich in Nikosia befindet. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr. Zu erwarten sind Vorträge und Diskussionen der zyprischen Volksvertreter in der EU mit einigen Verbänden der hiesigen, zyprischen Jugend. Na dann bis morgen am Donnerstag.

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Kali Anastasi

So was gab es in 8.000 Jahren nicht!
So in etwa klang ein Politiker der Grünenpartei in Zypern, der die Zusage der zyprischen Regieurung unter Anastasiadis zum Bail-Out mit der EU kommentierte vor ein paar Tagen.
Überhaupt, viele OXI-(Nein)-Schreier waren unterwegs an jenem Tag und vor dem Parlament, wo demonstriert wurde. Junge Männer und einige Frauen mit schwarzen T-Shirts waren zu sichten, Rasta-Look hatten einige und schienen die zyprische Variante eines schwarzen Blocks darstellen zu wollen – die standen links vom Parlamentsgebäude. Dazwischen waren die Kameras der Fernsehstationen und Polizisten platziert. Auf der rechten Seite des Gebäudes war ein nicht wirklich idealistisch durchsichtiges Gewimmel von Menschen, die vielleicht eher Akel-Linke waren oder aber doch eher Rechtsausleger. Wahrscheinlicher aber ist, dass es OXI Schreier aller politischen Couleur waren.
Vom Band spielte in ‚bekannter‘ Lautstärke, wie es sich offenbar gehört, Musik, die schon zum Aufstand gegen die Chunta in Griechenland seinerzeit zu Ruhm und Ehren gelangt war – ist wahrscheinlich so, wie andernorts, wenn die Internationale anklingt.
Der Menschenauflauf war ein wirklich bemerkenswertes Bühnenbild, hätte von Miki Theodorakis entworfen sein können. Der soll sich, nach einem Bericht der Simerini, vor kurzem darin verlaufen haben thematisch, die Finanzkrise als das größte Unglück seit Gedenken für Zypern zu bezeichnen – und hat somit, ungeschickter Weise, die Teilung der Insel 1974 nicht gebührlich beachtet.

Die Anti-Geldwäsche-Kommission soll jedenfalls festgestellt haben, dass in Zypern kein schmutziges Geld rein gewaschen wird und wurde. Der Wirtschaftsminister Georgiadis findet es offenbar nicht sonderbar in diesem Zusammenhang, dass dieser Bericht und seine Details nicht veröffentlicht werden. Am Werk bei der Erstellung desselben waren die Moneyval vom EU-Rat und Deloitte Finanzberartung. Die EU, also Brüssel, scheint offenbar bemüht, das Fass (Zypern) nicht nochmal aufzumachen – jedenfalls nicht zu diesem Zeitpunkt.

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Unumstritten ist, dass in Zypern gerade Ostern ist. Im zyprischen Fernsehen, auf RIK-1, gibt es stundenlang nichts anderes zu sehen, als goldene Wände in Kirchen, und Heiligenbilder und Blumenkränze auf Podesten, die abgeküsst werden von den Gläubigen, die sich in Schlange dazu anstellen; und hin und wieder sieht man auch, wie der Erzbischof, Chrisostomos (übersetzt: Goldmund), seine rechte Hand zum Kusse seinen Schäfchen hinhält. Gestern war er umringt von Soldaten mit Flinte in der Hand zu sehen, und das bitte sehr in einer Kirche. Die jungschen Soldaten, alle recht stramm und dünn, im Gegensatz zu seiner Durchlaucht, umstanden eine Art Heiligtum, eben erwähntes Podest, worauf die Gläubigen zugingen, Kreuze vor der Brust in der Luft schlagend mit der rechten Hand, um dann zum Kusse eines Heiligenbildnisses und der Mitte oder dem Rand eines Blumenkranzes ehrfürchtig anzusetzten, wozu sie sich vorbeugten, wie die Kamera, die das immer wieder vor Augen führte, weil dahinter angebracht, miterleben ließ.
Was die unbeweglich dastehenden jungen Soldaten um das Podestchen sollten auf dem Bildnis und Blumenkranz lagen, und dann an so einem Ort und zu so einem Anlass, hat sich mir noch nicht ganz erschlossen.

Und weil wir schon bei ausführenden Organen einer Staatsmacht sind: die zyprische Polizei hat wissen lassen, dass insbesondere bis Oster-Sonntag die Verkehrskontrollen auf den Straßen rigoroser sein werden als sonst. Man werde auf Alkohol und Angeschnalltsein mit Nachdruck achten. Ja, sogar der neue Gesundheitsminister hat sich in Kaufhäuser begeben mediengewandt und -wirksam, und hat Stichproben durchführen lassen. Es sei alles in bester Ordnung mit dem Fleisch, welches verkauft wird, außer ein paar Vorfällen.
Überhaupt, schreibt die Alitheia-Tageszeitung vom 02.05.13, sei der Preis für Lamm- oder Schaffleisch im Gegensatz zum Jahr davor erfreulicherweise um 50% gesunken. Man habe sogar armen Bevölkerungsteilen ermöglicht, an Fleisch über die Feiertage zu kommen. Dazu wurden, wenn es richtig erinnert wird, 3 Tonnen Schweinefleisch angekauft, welches fein-sauber abgepackt sein soll. Vor dem Erhalt müssten nur noch einige Formularien erfüllt werden – in Athen hat die rechtsradikale Xrisi Awgi dafür gesorgt auf dem Syndagma Square, dass bloß keine Ausländer etwas von den Lebensmitteln, die kostenlos verteilt wurden, abbekommen. Merkwürdig ist an der zyprischen Verteilaktion, dass in diesem Artikel etwas weiter oben davon die Rede war, dass Zyprer bevorzugt Lamm und Schaf essen würden. Nun, einer muss wohl die Schweinefleischberge irgendwann in sich schaufeln, jetzt halt die Verarmten, die gewiss ganz froh darob sind!?! So kriegen auch sie zumindest etwas vom herrschenden Billigsegen im Lande ab. Denn die Angebote in den Supermärkten und via TV unterbieten sich geradezu und angeblich, die scheint es neuerdings in Hülle und Fülle zu geben.

Bei einigen Artikeln mag das zutreffen. So soll zum Beispiel auch der Kauf von Häusern und Wohnungen billiger geworden sein. Was die Preise in Cafes und so angeht, Orte, die von Touristen gern frequentiert werden, scheint sich wenig geändert zu haben an den Preisen. Zum Beispiel wird im neu eröffneten Cafe gegenüber dem Flo-Cafe in der Ledrastraße von Nikosia für einen Capuccino immerhin 3,80 € verlangt. Er schmeckt nicht schlecht.

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Ansonsten können noch so unterhaltende Dinge gelesen und gehört werden auf Zypern wie: der Bail-Out ist eine neue Form des Kolonialismus. Oder: Zypern muss aus dem Euro und der EU raus (das behauptet die von der Regierung gerade abgewählte AKEL). Schuld an Allem sind die Deutschen, Merkel!

Nur gut, könnte man da denken, dass der neue Präsident Anastasiadis glaubt, ausgerechnet zum Osterfest in Israel verweilen zu müssen. Auf diese Weise, war zu lesen in der Simerini, zeige er den Israelis seine Wertschätzung, und dass die angestrebten bilateralen Beziehungen für ihn und das Land – plötzlich – von enormer Wichtigkeit sind. So weit hier bekannt, hat Anastasiadis die palästinensischen Gebiete, Palästina, nicht auf dem Plan bei seiner Visite. Sogar Google führt neuerdings diesen Begriff, also Palästina, um dieses Gebiet so zu bezeichnen, wie es nach Meinung vieler bezeichnet gehört.
Anastasiadis ist scheinbar voll auf Kuscheltour mit Tel Aviv unterwegs. Schon am 28.05.13 soll die erste Delegation israelischer Unterhändler etc. in Nikosia oder Limassol eintreffen, um die Details der binationalen Deals fester zu surren. Das Spektrum dieser intensivierten Verbindung erstreckt sich vom leidigen Erdgas über die sogenannte Sicherheit bis hin zu Forschung und wahrscheinlich auch Tourismus. Tel Aviv lässt bereits verlautbaren, dass die neu in Schwung geratenen Beziehungen mit der Türkei (gern auch mit anderen in der Region) unter den intensivierten Kontakten mit Nikosia gewiss nicht leiden werden. Blöd nur, dass ausgerechnet zur Anwesenheit Anastasiadis in Israel Kampfjets der Israelis in Richtung Syrien abgeschickt werden, angeblich, um Raketentransporte nach dem Libanon oder dergleichen zu unterbinden. Wenn das mal kein Vorzeichen für … .

Dass Nikosia die Verhandlungen mit dem türkischen Norden gern etwas herauszögern würde, dürfte vielleicht schon durchgedrungen sein bis zu Ihnen. Doch vielleicht noch nicht, dass Eroglu, der türkischzyprische Präsident, darauf bestehen soll plus den Regierenden in Ankara, dass die Verhandlungen in Sachen Wiedervereinigung Zyperns und wann und wie diese geschehen sollen, sofort fortzusetzen seien. Die Entschuldigung der Republik Zypern, dass aufgrund der Finanzkrise die Verhandlungen mit dem Norden Zyperns zeitlich etwas später angesetzt werden müssten, will Ankara und Nord-Nikosia so nicht akzeptieren.
Nordzypern und die Republik Türkei werden ihre Gründe haben, ist zu vermuten. Der eine könnte sein, dass sie kalkulieren, der Welt derart gleich klar vor Augen führen zu müssen, wer denn nun wohl wirklich an einer Wiedervereinigung interessiert ist, nämlich die türkische Seite, weil sie darauf drängt, bei Verhandlungen zur Wiedervereinigung unverzüglich zusammen zu kommen.

In der Zwischenzeit wird scheinbar untersucht, warum die zyprische Regierung seinerzeit griechische Bonds aufkaufte, als bereits klar war, dass das Ding nur in die Hose gehen kann, falls gekauft wird. Der ehemalige Finanzminster Shiarly sagte vor einer Untersuchungskommission aus, dass sein Chef, Xristofias, mehr oder minder alles angeordnet habe, gesagt habe, er werde das schon lösen irgendwie – doch nun erstmal stillhalten oder so. Diese Aussage deckt sich mit der anderer Beteiligter. Einer davon und mit zuständig für den Kauf der Bonds, sagt, er habe Schiss davor gehabt, dem Regierenden Xristofias seinerzeit klaren Wein darüber einzuschenken, nämlich, dass das alles eher nicht ginge. Die Devise, die Xristofias ausgegeben hatte, sei gewesen: Ein Bail-Out vermeiden, keine Zugeständnisse gegenüber Brüssel!

Nepotismus ist bekanntlich auch in Bayern und dem Rest der BRD ein Problem. Da beschäftigt man als Bürgermeister oder Ministerin mal schnell den Cousin irgendwo , den Ehemann. So geschehen auch in Zypern, und Ähnliches geschieht hier seit mindestens 60 Jahren so. Dass Anastasiadis den praktizierten und allgemein geradezu anerkannten Nepotismus im Lande abschaffen will mit neu entworfenen Gesetzen, dürfte größtenteils Wunschdenken bleiben. Wer wird von den Delegierten im Parlament schon gegen seine jahrzentelang eingefahrenen Privilegien stimmen? ‚Nur‘ noch für 3 Legislaturperioden im Amt sein zu können votieren? Wie, seine Immunität im Falle einer Gesetzesüberschreitung verlieren?
Anastasiadis könnte, davon abgesehen, schon bald einfallen, dass auch ihm daran gelegen ist, das eine oder andere für Brüssel nicht nachvollziehbare spezielle Miteinander der Insulaner beibehalten zu wollen. Seine Anwaltskanzlei in Limassol, zum Beispiel, wäre da ein Thema, welches gewiss all zu viel Veränderung nach Richtlinien der Troika wenig gewinnbringend einstufen könnte. Bekanntlich beriet die Kanzlei von Anastasiadis, und tut es womöglich immer noch, wie Geld am besten so angelegt wird, dass der Fiskus in die Röhre guckt danach etc.

Für all diejenigen, die hofften, dass es in Sachen Bruttosozialprodukt demnächst wieder aufwärts geht in Zypern, die folgende Nachricht der Europäischen Kommission: Daraus wird zumindest die nächsten beiden Jahre nichts!
Desweiteren: Es wird nun wohl doch nichts mehr aus dem für unser eins bereits seit längerem als unrealistischen Traum eingeschätzten Sehnsucht der meisten Griechischzyprer, nämlich, ihre Besitztümer von einst im heutigen türkischen Teil der Insel zurückzuerhalten. Das Menschenrechtsgericht scheint da einen endgültigen Strich durchgezogen zu haben

(http://www.cyprus-mail.com/cyprus/echr-rules-out-right-return-greek-cypriots/20130504).

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Der letzte Präsident der Republik, also Dimitris Xristofias, der Kommunist, klebt offenbar so richtig fest an ‚Besitz‘. Er scheint nämlich hartnäckig seine Präsidenten-Limousine behalten zu wollen, die er sich weigert, an den jetzigen Präsidenten zu übergeben, ist zu lesen. Das versteht eben nur, wer verstehen kann, dass seine Partei, die AKEL, seit sie nicht mehr an der Macht ist, den Euro und die EU verlassen will. Angeblich würde es die EU in 5 Jahren eh nicht mehr geben, stand letztens in der Simerini zu lesen und irgendwie ähnlich ‚positivistisch‘ darf die herrschende Stimmung auf Zypern derzeit eingeschätzt werden. Nach dem Motto: Der beste Freund des Zyprers ist der Zyprer.

Dieser Spruch ist vielen unter Ihnen gewiss bekannt. Auf diesem Loch pfeifen nämlich noch immer gewisse Kemalisten und Nationalisten in der Türkei: Der beste Freund des Türken ist der Türke! Es gibt also durchaus Gemeinsamkeiten der Republik Zypern mit der Republik Türkei, könnte zynisch angemerkt werden.

Dass zukünftig Israel als Vermittler zwischen den beiden Seiten in die Presche springen könnte, scheint immer weniger abwegig zu sein.

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Gestern grüßte man noch mit Kalo Pazcha (frohe Ostern). Ab Morgen wird es dann wieder heißen Kali Anastasi (gute Auferstehung). Die Alitheia-Tageszeitung von heute schreibt, dass das von äußeren und inneren Mächten gebeutelte Land, also Zypern, keinen besseren Gruß mit auf den Weg bekommen könnte, als diesen. In diesem Sinne wünschen wir eine frohe Ostern den orthodoxen Christen in der Welt!

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