Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for August 2017

Urlaub?

Kreuz und quer!

Es war denn auch mal wieder genug des Guten – Regen, Sonne, Grau-in-Grau, Regen, kühler Wind, Sonne – und das im Sommer. Also wirklich! An einen Sommer haben viele unter uns andere Ansprüche – so auch ich!

Man steigt aus dem schön hellblauen Baggerseewasser, rein ins Auto und dann? Autoheizung an!

Geht’s noch?

Im Auto fahrend gibt’s so ungefähr 15 Minuten leichtes Schlottern der Kälte wegen mit aufgedrehter Heizung, bis der Körper sich wieder einigermaßen wohl fühlt, so, als wäre er in einem richtig schönen Sommer.

Vermutlich werden diese eben geschilderten Eindrücke oder Empfindungen schon sehr schnell aus meinem Gedächtnis gewichen sein, zurück auf Zypern – was am 22. August abends um 19 Uhr 25 der Fall sein müsste, wenn Easyjet und der liebe Gott und andere mitspielen. Sitze gerade im Café Beschle gegenüber vom SBB und schreibe das hier.

Kann natürlich sein, dass ausgerechnet dann, wenn ich in Larnaka eintrudel, die Temperaturen fallen.

Sollen sie doch!

Tiefer als 26 oder 27 Grad wird der Fall gewiss nicht werden, vorerst. Solch Aussicht ist nach so viel temperaturtechnischem Auf-und-Ab in der Rheinebene und dem angrenzenden Schwarzwald durchaus sehr erträglich, denke ich.

Sie, verehrte Leser, wird gewiss wenig verwundern, was als Nächstes hier geschrieben stehen wird:

Aus nicht weiter im Detail anführungswerten Gründen hat Zypernundmehr-News mir und Ihnen eine kleine Auszeit auf ihrer Seite verschrieben. Genauer: mir eine Zeit der Recherche. Letzteres dergestalt, dass die nächsten 2 Monate endlich wahrgemacht wird, was schon lange vor Augen schwebte: mit dem Auto kreuz und quer über die Insel streifen, schon fast ziellos mit einem griechischen Roman oder Sachbuch ausgestattet, sodann kleinste und unscheinbarste Dörfer, Täler und Hügel abklappern – oder aber vielleicht per Zufall irgendwo hängen bleiben, wo folgende Voraussetzung gegeben ist: ein total zyprisches Umfeld. Das soll bedeuten: Menschen, die in dieser Sprache hauptsächlich verkehren – möglichst auch mit mir.

Ja, jetzt will ich ES endlich herausfordern und wissen! Griechisch sprechen mit einfachen Leuten auf Zypern, für die Pafos, Nikosia, Limassol oder gar Larnaka Orte sind, die sie alle Schaltjahre mal besuchen – oder so ähnlich.

Sie ahnen es bereits: Griechisch und Zyprisch sind zweierlei Stiefel. Doch genau deswegen gilt es erst recht, sich in diese Art abgeschlossenen sprachlichen Zirkel zu begeben. Letztere, kommt es einem vor, schaffen es nicht nur bei mir, über viele Jahre hinweg davon abzuhalten, sich Zyperns Landleben zu geben – also nicht allein die Klöster und Kirchen, sondern vor allem die Menschen. Gewiss spielen da noch andere Faktoren mit als lediglich der zyprische Dialekt, der schon irgendwie einer eigenen Sprache nahekommt.

Den Norden werde ich auf Grund der Politiken der Türkei nicht miteinschließen. Keine Lust auf Yücel zu machen! Dem Despoten in Ankara muss inzwischen das Seltsamste zugetraut werden. Und dass der Einfluss seines Regimes im Norden Zyperns um sich greift, darauf braucht noch nicht mal gewettet werden – dem ist so!

Anfang November 2017 wird Zypernundmehr-News dann aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen und Ihnen, verehrte Leserschaft, berichten, zum Beispiel davon, wo die sogenannten Wiedervereinigungsverhandlungen der Zyprer inzwischen gelandet sind (sein sollen) und welches Thema die Insulaner gerade am meisten bewegt – aus meiner Sicht.

Sie werden im November gewiss mehrheitlich schon in Winterstimmung sein und von Weihnachten träumen. Ich werde wahrscheinlich noch gelegentlich im Meer Schwimmen gehen und langsam registrieren, dass der Sommer 2017 zu Ende geht.

Des Weiteren und abschließend wird darauf hingeweisen, dass Kommentierungen der Geschehnisse weiterhin – zu verschiedensten Themen, hauptsächlich aber zu Zypern – dennoch erfolgen werden, und zwar sporadisch. Um diese Beiträge zu lesen, bedarf es lediglich auf die Webseite von Zypernundmehr-News bei Facebook zu begeben und schon werden Sie mit Beiträgen und Kommentaren weiterhin, so gut es geht, versorgt.

Kandernundmehr-News wird sich auch Ende Oktober, Anfang November wieder zurückmelden!

Ihnen, verehrte Leser, 2 wunderbare Monate, die bevorstehen:

Gia sas (tschüss)!

 

Read Full Post »

MuuuuuH

Quelle: MuuuuuH

Read Full Post »

MuuuuuH

atom heart mother
https://www.youtube.com/watch?v=yusGUGTVAyw
Bei „Lindner“ am Wittenbergplatz in Berlin, früh morgens um 07 Uhr 45 auf dem Tauentzien. Dort sind Türen an einem gewöhnlichen Montagmorgen um jene Uhrzeit offensichtlich noch geschlossen. Das Geschäft gibt vor, wie zu lesen ist an der Tür, um 08 Uhr 30 zu öffnen. Und wahrscheinlich wird dann auch Frühstück und dergleichen ausgeben – so ist es dann auch geschehen. Ein sonniger Morgen. So könnte demnächst DER Tag beginnen, an dem Nordkorea vorsichtshalber zwei Atombomben abschickt: Eine nach über den Atlantik und eine auf den sogenannten alten Kontinent.
Verwunderlich ruhig, hier, so um 7 Uhr 55 morgens zum Wochenanfang, als wäre das Unglück schon geschehen in weiterer Ferne. Ein nahezu in Lumpen gekleideter Obdachloser mittleren Alters auf der kleinen Grünanlage unweit des beliebten Lindner scheint sich zu fragen: „Was tun mit dem relativ langen Tag und der atomar gekürzten Lebenszeit?“ Der Straßenverkehr etwas weiter weg, unmittelbar hinter der beschriebenen Szene, ist in einer Art Langsam-Auftaumodus. Es scheint ein geschäftiges Wochenende zurückzuliegen. Erwähnen wir es doch gleich: Sogar das KADEWE rechts schräggegenüber – „Shoppen, Erleben, Geniessen!“ – scheint seine Kunden noch mit geschlossenen Pforten fernzuhalten um diese Uhrzeit. Letzteres in etwa so, wie derzeit (08. August 17) bei der Bäckereikette „Heitzmann“ im Südwesten der Republik es bezüglich Eiern der Fall ist, wo manch morgendlicher Gast auf ihr oder sein Spiegelei verzichten muss – inzwischen schon nicht mehr (12.08.17). Die Eier gab’s nicht, weil eventuell fipronillastig, also noch nicht atomar verseucht!? Da mussten das Gewerbe und wir, die Kundschaft, doch glatt warten, bis alles wieder seinen anscheinend gewohnten Gang annahm. Der allgemein herrschende Schock, könnte man resümieren, über den ‚UNFALL‘ wurde also aufgeführt und jetzt ist auch mal wieder gut damit. Bis zum nächsten, ähnlich gelagerten Skandal, wo dann wieder gebratene, gekochte oder auch rohe Eier – oder was anderes – erneut nicht zu sich genommen werden dürfen. Wie gesagt: Jetzt werden die Eier wieder zum Frühstücksei feilgeboten, obgleich der Skandal eventuell noch längst nicht seinen medialen Höhepunkt erklommen haben dürfte. Und dieser Höhepunkt sind dann wohl entweder Fipronil-Tote oder atomar Verseuchte oder beides.
Irgendwie kommt man bei all dem eben Erwähnten nicht umhin, hier an den niedersächsischen Ministerpräsidenten „Weil“ zu denken, der sich ja seine Rede zum Abgasproblem von VW korrigieren ließ vor einiger Zeit – sein Vorgänger und späterer Bundeskanzler Schröder, wird am 13. August 17 verkündet, unterstütze Herrn Weil in seinem Handeln. Und zwar denkt man in obigem Zusammenhang an diesen Herrn vielleicht besser in etwa so: Was, wenn die Eierprüfer der Republik wie Ministerpräsident Weil sich ihre Gutachten von den Eierproduzenten, wie soll man sagen, insgeheim (mit) absegnen ließen oder lassen? Die Belgier und Holländer haben jedenfalls Monate lang gewusst, dass das recht offene Geheimnis, fipronile Eier, nicht mehr länger als solches in den Akten und Kaufhäusern geführt werden kann und darf – zig millionenfach. Inzwischen sitzen schon ein paar Manager hinter schwedischen Gardinen. Und gar nicht vorstellbar, was passieren wird, wenn demnächst die Werte anzeigen, dass irgendwo atomares Zeug bedenklich messbar hoch leaked – zum Beispiel von Fessenheim aus etc.
Hier, in diesem Kontext, nun von Anstiftung zum Rechtsbruch zu schreiben, das gehört sich nicht. Bringt gewiss tausende von Klagen ein – und daher tun wir das somit nicht, auch, wenn der Flüchtlingsrat und die Lehrergewerkschaft Baden-Württembergs anscheinend zu einer solchen Tat angehalten haben sollen. Genauer: Schülern beigebracht haben sollen, wie man seine ausländischen Mitschüler vor dem Zugriff des Staates schützt, wenn der Betroffene im Asylanerkennungsverfahren durchgerutscht ist. Das ist nun auch wirklich zu humanistisch oder aktivistisch oder beides für die zahm zu haltende Schülerschaft des Landes – zu gefühlsduselig?
Zumal ja auch die Zahl der Urlauber im Lande steigt, im Musterländle nämlich, genauer gesagt. Schlösser und Burgen sind der touristische Renner, DIE Anziehungspunkte schlechthin. Da sollte man eigentlich denken dürfen, dass so manch schlecht ausgebildete asylsuchende Hand gebraucht wird, Wegle, Mäuerle und Ausstellungsräumle, versteht sich, billig oder niederschwellig entlohnt, sauber und in Ordnung zu halten. Bekanntlich sind diese Jobs unter ‚Einheimischen‘ zu den Löhnen, die manch Asylsuchender dafür erhält, nicht sonderlich gefragt. Wahrscheinlich ist auch daher der Krankenstand unter Einheimischen recht hoch, die auf diese Weise solche Jobs von sich abwenden – wenn irgend möglich. Viele glauben ohnehin nicht an die weit verbreitete Mär, dass auf den Arbeitsmarkt drängende Asylsuchende die Ziffer der jährlichen Sozialausgaben des Staates beim Sinken in Richtung Nullwert behinderten. Die zuvor erwähnte Ziffer liegt derzeit so in etwa bei 918 Milliarden €. Das ist eigentlich ein dicker Brocken für Sozialausgaben eines Landes, den manche Regierung andernorts gewiss gern als BIP ausweisen würde wollen. Diese knappe Billion € will also erstmal angeschafft sein!
Bekanntlich läuft der Export hierzulande gerade auf Hochtouren; und manch Knebelvertrag-Ähnliches mit manch sogenanntem Drittweltland wurzelt gewiss auch auf der simplen Tatsache, dass wir im angeblich boomenden Deutschland auch, aber nicht nur, auf Kosten vieler sogenannter Drittweltstaatler uns um die Verteilung der erzielten Gewinne (Beute) aufgrund solcher, zuweilen, etwas knebelnden Verträge in, versteht sich, geordneter und möglichst zivilisierter Weise – untereinander – streiten. In diesem Zusammenhang mag noch hinzugefügt werden, dass das Musterländle, das ist also Baden-Württemberg, halt dann doch nicht so mustergültig – oder so – zu sein scheint. Stellen Sie sich doch so etwas mal in solch Ländle vor: Vor lauter Männern bleiben die Frauen im Ländle, genauer im Landesparlament zu Stuttgart, im bundesweiten Vergleich äußerst unterrepräsentiert – und das ist offenbar der Fall bei allen Fraktionen erwähnten Parlaments. Immerhin: Die Frauen im baden-württembergischen Parlamentle murren langsam hörbarer auf, wird behauptet.
Durchaus hier her gehörig ist beispielsweise auch der vollführte Schattenkampf von Ministerpräsident Kretschmann, dem Grünen Landesvater Baden-Württembergs mit recht politisch schwarzer Seele, der diesem dominanten Männerverein namens Landesparlament ja vorsteht. Der steht sein Amt als Mann ausfüllend zwar nicht im Schatten, dafür aber irgendwie im Weg! Den Grünen, seiner eigenen Partei wirft er Schatten, dunkler als sein grüner Anstrich je werden dürfte! Der unterhält ihnen zu dicke Seilschaften mit Porsche und Mercedes und Co., war zwischen den Zeilen und auch in seinen Verlautbarungen eigentlich die ganze Zeit über schon zu lesen und zu hören gewesen – doch jetzt stehen Wahlen an und da hört die machtorientierte grüne Seele der Grünen solche Unterschiede halt plötzlich leichter heraus. Weil jetzt wäre gerade die Chance gegeben, dass die Grünen-Partei ihren Abgas-Reibach bundesweit macht, sich vor den Wahlen den Wählern gegenüber reingewaschen verabreichen könnte in dieser Angelegenheit, um endlich wieder über die 10%-Marke zu kommen bei den anstehenden Wahlen im September – und vielleicht gar mehr: 20? Wenn da nur nicht dieser Kretschmann wäre, der sogar von folgendem spricht: Diesel sei alternativlos, vorerst – oder Ähnlichem. Cem Özdemir in der Berliner Parteizentrale der Grünen ist wenig amüsiert. Überhaupt: Geschwind thematisch zurück nach Berlin mit uns!

Unter anderen Dingen ist es diesmal ein Geburtstag, der mich in diese Stadt kommen lässt aus der südwestlichen Provinz. Wirklich Glück gehabt, was das Wetter betrifft. Die Unterkunft unweit des Lützowplatz‘ in Berlin ist, was mein Bewegungsprofil in der Hauptstadt Deutschlands so im Allgemeinen angeht, strategisch-perfekt ausgefallen. Es ist dessentwegen vergönnt, all meine Wege, zu Fuß erledigen zu können – eigentlich. Sogar ein Mann in meinem Alter hält sein Fahrrad auf der Potsdamer Straße an und fragt: „Bisch dü nit dr Alexandr?“ Wuchs im Dorf neben dem unseren auf und ging mit einem Schulfreund auf eine weiterführende Schule andernorts. Jedenfalls: Nichts, das wirklich „zu weit“ weggelegen wäre. Der Tiergarten liegt ja bekanntlich ebenfalls nahe am Lützowplatz, und darüber hinaus ist es jener Teil dieses Gartens, indem viel Ruhe und massives Grün ganz besonders gegeben zu sein scheinen; wo eigentlich alles so wie schon vor Jahrzehnten aussieht. Kann gut sein, dass eventuell mehr Jogger herumlaufen als es damals der Fall war, als auch ich diese Stadt dauerhaft bevölkerte. Damals hielt ich mich im sogenannten „Vorderen Teil“ des Parks meist auf, also dem Part, der unweit des S-Bhf. Tiergartens liegt. Ja, dort um die Ecke wohnte ich mal: im „Siegmundshof“, im Studentenwohnheim. Wie es aussieht, gibt es den dort Siggihof nicht mehr; und derzeit hinter jenem verschwundenen Ort auch nicht mehr die kleine Brücke übers Wasser, die direkt nach dem Stadtteil Moabit führte. Es wird dort gerade ausgiebig gebaut. Noch zu wenig ist zu sehen, um erschließen zu können, was da mal hinkommen wird anstatt der Brücke. 4 lange, aber wichtige Jahre verbrachte ich im, am und um den Siegmundshof.
Klar wurde auch schon damals von mir die gesamte Fläche des Tiergartens bespielt joggend, sonst könnte vorheriger Vergleich wohl auch nicht gezogen werden, nämlich, dass es in jenem, praktisch gegenüberliegenden anderen Ende des Parks so aussieht, als wäre die Zeit stehen geblieben.

Eigentlich begleitete mich diesmal, auf recht weitläufigen Wegen durch den Tiergarten vom Hotel am Lützowplatz aus, eine Idee, welche letztlich in folgende Frage an mich ausfranzte: „Hast du auch schon früher in dieser Stadt unterwegs überall hineingeschaut, um zu sehen, ob da jemand herum ist, den du kennst? Oder hast du damals eher auf dein Ziel fokussiert dich durch die Straßen Berlins bewegt, alles andere – möglichst, einfach – ausblendend? Weil jetzt, als kurzfristiger Besucher, wandern meine Augen fast durch jedes Café, Restaurant oder Ansammlung von Menschen, an dem oder denen ich vorbeigehe, wohl mit der Erwartung, auf bekannte Gesichter zu treffen. Und das geschieht dergestalt, dass man sich wiederum fragen müsste, wohin ein solcher Mensch womöglich noch geführt wird in einer ihm bekannt-unbekannten Stadt wie Berlin sich so in etwa fortbewegend? Jedenfalls sollte zurück in der Provinz ausprobiert werden, ohne diese Seitenblicke oder ohne diese Art ,Suchmaske‘ meines Weges zu gehen, falls ich es denn dort überhaupt so tu.
Eine Bekannte meinte zu dieser Beobachtung an mir selbst, dass ich vielleicht doch nicht so selbstsicher sei, wie es von mir gewünscht werde. Eine andere sagte, es liege an meinem Beruf: Journalist. Ja, sogar als urzeitlicher Spähertyp oder Jäger wurde ich schon erkannt; und da schwant einem, dass das anvisierte Experiment, an den Leuten vorbeizuschauen und einfach meines Weges zu gehen, Dinge und Einsichten offenbaren könnte, auf die so ansonsten nicht gekommen würde.

Wären Sie darauf gekommen, dass die deutsche Frauenelf gegen die Däninnen bei der EM im Fußball schon so schnell ihre Handtasche nimmt und den EM-Cub in Holland verlässt? Guckten recht bedrückt in die Kameras, die Spielerinnen und die Trainerin. Letztere, habe die Spielerinnen an zu langer Leine gehen lassen. Denen hätte, jeder Spielerin einzeln, trotz des frühen Abgangs im EM-Tournier zumindest eine Rosen-Neuzüchtung in die Hände gedrückt gehört – eine Rose namens „Ottmar Hitzfeld“. So heißt die neue Sorte Rose wirklich, was aber der Trainerin der Frauennationalelf vielleicht zu viel Winken mit dem Zaumpfahl hätte gewesen sein können? Inzwischen wissen wir aber, am 12. 08. 2017, dass Frau Jones ihren Trainerin-Job erst mal behalten darf. Gezüchtet wird das wunderschöne Gewächs in Wollbach bei Kandern von Fritz Jacobi – ein Freund des ehemaligen deutschen Bundestrainers Hitzfeld. Wenn ich mich nicht täusche, trainierte Hitzfeld auch mal die Schweizer Nationalelf. Nach Wollbach zieht es ihn unter anderem auch wegen dem Gasthof „Krone“, der von erwähntem Jacobi in Wollbach betrieben wird.
Nun: Wahrscheinlich hat dem projektierten Erfolg der deutschen Frauennationalelf die Leichtigkeit im Sein gefehlt. Die Fußballerinnen kamen einem eh so seltsam im Erfolgsdruck stehend vor in der Glotze – so als müssten sie der Nation unbedingt beweisen, dass Frau aus Deutschland erneut Nummer 1 im Fußball ist – nur sein kann. Bei den Männern ist man diesen Erwartungs-Umstand ja schon fast gewohnt. Nichts anderes kommt da außerdem in Betracht! Ist doch klar, oder? Als ließe sich Erfolg wie Pappbecher produzieren.
Frag mich, wo all die vielen Pappbecher eigentlich herkommen? Hier um die Ecke, irgendwo hinterm Wittenbergplatz, muss ein Geschäft mit dem Zeug dazu beitragen, die Stadt an der Spree mit Pappe zu vermüllen. Dachte, die Papp-Dinger werden langsam wieder aus dem Verkehr gezogen.
Der „Remondis“ Mülldienst leert gerade eine große Mülltonne schräg vor dem noch geschlossenen Lindner Café. Das rechteckige Müll-Container-Ding aus Hartplastik, welches in der Farbe Schwarz gehalten ist und am Straßenrand des Platzes steht, wurde über die Fahrerkabine des Fahrzeuges von stählernen Greifern des selbigem hinweggehoben, sodass der Müll von dort oben nach unten Fallen konnte, genauer: hinter das Fahrerhäuschen auf den ‚Rücken‘ des LKWs. Der Müll fährt folglich Huckepack mit wie im Urwald manch Affenkind, wenn Affen-Mutti klettern geht. Der Herr von der Remondis, der Fahrer im orangenen Overall auf Dunkelblau, lässt sich jedenfalls viel Zeit. Versteht sich, der Motor seines Lasters läuft und läuft. Im Supermarkt weiter oben hier am Wittenbergplatz ist er gerade für einige lange Minuten verlorengegangen. Jetzt kommt er raus und redet mit einer wesentlich jüngeren Frau, die vertraut und genauso gemächlich neben ihm hergeht. Sie hat aufgestecktes, offensichtlich blondgefärbtes Haar und könnte vielleicht eine lebenslustige Türkin sein – in den besten Jahren mit freundlichen Gesichtszügen. Er sah aus wie viele Berliner über die 50 halt so aussehen: große Brille, unübersehbaren Bauch, blond wie jemand von der Küste mit ebenfalls freundlichem Ausdruck im Gesicht, hat vielleicht ein kleines Hohlkreuz, wenn er steht. Sein Bewegungsapparat erscheint aber geschmeidig. Denn so setzt er sich auf seinen offenbar großen Füßen fort. Und das recht hohe Führerhaus des LKW’s erklimmt er trotz dickem Bauch hurtig und geschwind. Der Junge hat WAS am Laufen, denkt es da bei mir unweigerlich.
Irgendjemand will uns derzeit einreden, alle Signale weisen darauf hin, dass in der BRD die Dinge im Allgemeinen, wie man sagt, am Laufen sind – wie geschmiert. Sogar Straßenverengungen, zwecks Erneuerung, halten da niemanden wirklich mehr auf in Berlin. Das ist mir gestern sehr markant aufgefallen. Deutschland marschiert vorwärts!, hätte man einst mit vor Stolz geschwellter Brust gewiss gesagt oder empfunden dabei – oder aber Kritik am Marsch der Deutschen nach vorne, als nichtswürdig abgetan.
Es sei ganz gut, sagte man mir, dass ich mal kurz in der Hauptstadt vorbeischauen würde aus der sonnigen „Provinz“. Weil wohl deswegen konnte sich das Wetter Berlins nun doch eher dazu entschieden haben, wesentlich mehr Sonnenschein zuzulassen – „haha!“
Bei dem Stichwort Sonnenschein komm ich in Bezug auf Berlin komischer Weise schnell auf „Flughafen Tegel“ in meiner kleinen Assoziationskette da oben im Köpfchen, irgendwo. Obwohl: In letzter Zeit flieg ich immer über Schönefeld in Richtung Brandenburger Tor, wo Tegel doch so tief in mir abgelegt erscheint, dass die Aussage Herrn Mehdorns, des Ex-Flughafenchefs, dass „ohne Tegel in Berlin nichts gehe“, mental schon geradezu Sonnenbrand verursacht – also mein Gemüt wie viele, viele wohltuende Sonnenstrahlen erhellt.
Es muss jetzt wirklich mal eruiert werden, wer denn eigentlich alles aus Basel nach Tegel fliegt anstatt nach Schönefeld? All die ehemaligen „Westberliner“ können diese Treue zu „Tegel“ vielleicht etwas mitempfinden – also die Treue zum Flughafen ist gemeint, nicht die zum Anstältle mit den Gittern.
Nichts gegen Willi Brandt. Doch dass der mit seinem Namen bestückte Flughafen im Osten Berlins nichts werden konnte auf Anhieb, darüber waren sich viele eigentlich schon von Anfang an im Klaren. Doch, was da an diesem in Bau befindlichen Flughafen inzwischen ist und abläuft, hat wahrhaft auch meine Erwartungen übertroffen. Kann Geldmachen noch dreister organisiert werden?
Nur gut, dass die „Precobs“ schon in der Testphase sind hier in Deutschland? Deren Pilotphase muss nun aber doch noch verlängert werden, oh, wie schlimm. Danach will man dann aber wirklich und endgültig abgecheckt haben, ob die genannte Verbrechens-Prognosesoftware auch wirklich ihr Geld und Einsatz wert sein wird = Precobs. Kostet nur schlappe 260.000€ mehr Steuergelder die Verlängerung der Testphase. Doch danach wird dann auch gewusst, angeblich, ob Freund Computer namens Precobs die Polizei-Streifen auch in Deutschland jeweils an die ‚richtigen‘ Orte schickt, um Verbrechen zu verhindern. Fragt sich nur, wie man das Ergebnis dieser Tests einigermaßen stichhaltig überprüfen will können? Hier ist schließlich nicht US-Amerika, wo die reale Welt und eine ihrer vielen dunklen Seiten so in etwa ausgerechnet werden könnten! Noch nicht!?

Ähnlich wie bei den Autos, ist Letzteres eigentlich! Dass das mit deren Sauberkeit nicht stimmen kann, das war doch eigentlich ALLEN irgendwie klar. Und auch daher: War Tricksen nicht in Deutschland erfunden worden? Oder Absprachen treffen? Oder das Immer Oben-auf-sein-Müssen? Apropos tricksen:
„Es ist passiert: In diesen Tagen wurde die Kommission gegründet, die sich über die Altersversorgung der Abgeordneten im baden-württembergischen Landtag Gedanken machen soll. … Ziemlich geladen ist bei diesem Thema vor allem das Wahlvolk. Als es Anfang des Jahres davon erfährt, dass ein fraktionsübergreifender Pakt aus Grünen, CDU und SPD in einem hastigen Verfahren zu staatlichen Pensionen zurückkehren und nebenbei andere Sach- und Geldleistungen der Abgeordneten deutlich erhöhen will, ist es vorbei mit der Frühjahrsmüdigkeit in den Stuttgarter Polit-Fluren … Die Mehrheit des Landesparlaments brach mit diesem klandestinen [geheimen] Verfahren eine stillschweigende Vereinbarung, die es mit seinen Wählern im Jahr 2008 eingegangen war … [, die Parlamentsreform. Der Deal:] … Wir verzichten auf die staatlichen Pensionen, dafür erhöhen wir die Diäten und erhalten einen Zuschuss für die private Altersversorgung. … Üppigkeit ersetzte Üppigkeit. Doch selbst das reicht nicht mehr. Mit ein Grund ist ein Programmierfehler aus dem Jahr 2008, es geht um eine Art Bestandsschutz. Ältere Abgeordnete können weiterhin die staatliche Rente genießen, jüngere indes haben privat vorzusorgen (Oberbadische).“ Ob es WIRKLICH ein „Programmierfehler“ ist oder war, wollen aber nicht alle glauben. Bekanntlich sind die Strukturen hierzulande derart ausgefeilt, abgekocht und zuweilen eingesessen, dass mit dem Trickreichsten stets zu rechnen ist, vor allem, wenn es um die Bewahrung von geradezu als traditionell angesehene Pfründe geht, die man sich bequemt einzustreichen.
Und jetzt gibt es also so etwas wie Futterneid, der die Nachrücker in den Ämtern und Behörden etc. eben auch Tricksen lässt – was auch sonst!
Ja, für derartiges Sentiment muss man halt Verständnis haben, sagen manche. Denn in Berliner Behörden herrschen, trotz nicht gerade niederer Arbeitslosenzahl, doch wirklich noch immer über 4.000 Stellen übers städtische Gewissen, die nicht besetzt worden sind 2017. Und Letzteres verführt dann wohl dazu, dass dann – geradezu schon gezwungenermaßen – getrickst wird!? Zum Beispiel so, wie es die Fraktionschefin der Linken vorschlägt. Sie will eine „Staatssekretärin“, die sich allein und nur dem Personal des Landes Berlin widmet. Wer sich’s finanziell leisten kann, bitte! Derjenige beantrage dann, wie gelesen werden kann, so eine weitere Institution. Wenig geistreich, oder?
Als wenig trick- oder geistreich könnte der anvisierte Militärschlag der Trump-Administration gegen Nordkorea in die Geschichtsbücher Einlass finden – gegen Venezuela wird inzwischen auch schon wortreich gebissen aus dem Trump-Tower. Finn Mayer-Kuckuk äußert in der Oberbadischen vom 10.08.17 folgende Meinung: „ … Die Supermacht USA wiederum versucht seit den frühen 90er-Jahren, Nordkorea von seinem Atomkurs abzubringen. Dennoch hat Kims Vater Jong II 2006 seine erste Kernwaffe erfolgreich getestet. Sein Sohn hat nun den Durchbruch geschafft. Sein Militär hat die Interkontinentalraketen entwickelt, mit denen sich die Bombe in entfernte Länder tragen lässt – sogar bis in die deutsche Hauptstadt. Kims Waffen sind eigentlich Weltraumraketen. Wenn sie von einem hohen Scheitelpunkt wieder auf den Planeten herabfallen, werden sie so schnell, dass Abwehrsysteme sie kaum noch erfassen können… .“ Ich hore gerade Franky Goes to Hollywood im Hintergrund, ein Stichwortgeber erster Güte: „Relax, don’t do it, anywhere you wanna do it!“ Kann gut sein, dass der Gute statt anywhere, „anyway“ singt.
Wenn schon nicht sonderlich viel Grips angestrengt wird beim Drohen mit Krieg oder Zuhören des Radioprogramms mit einem Ohr in einem Gasthaus sitzend, dann sollten doch zumindest gewisse Tricks sitzen, die man anwendet in Washington – oder hier. Wir dürfen uns überraschen lassen, wie zum Beispiel die Nachricht noch Purzelbäume mit Kollateralschäden schlagen wird, die bislang (08.August 17) eventuell nur in arabischsprachigen Medien gelesen werden kann, nämlich, dass die USA gemeinsam mit den Arabischen Emiraten dem daniederliegenden Jemen in dessen Provinz Schebwa gerade die Erdöl – und -gas Vorkommen ausräumen. Letzteres äußerst ruhmreiches Verhalten der mit reichsten Nationen auf diesem Erdball kommentierte Zypernundmehr-News bereits mit „Aasgeier“ in der Facebook-Ausgabe von Zypernundmehr – und meinte so die Geisteshaltung zu bezeichnen, die wohl vorrangig Platz genommen zu haben scheint bei dieser aggressiven Übernahme – und alles schweigt. Dass die Nachricht nicht aus der Luft gegriffen zu sein scheint, hat sich jedenfalls hie und da in Arabisch sprachigen Medien bestätigt.
Putin hat jedenfalls schon mal Diplomaten der USA aus dem Land verbannt vor Kurzem. Hier auf Zypernundmehr-News bringen wir Letzteres Reagieren Putins allerdings, im Gegensatz zu den Verlautbarungen andernorts, mit dem angesagten Krieg in Nordkorea in Verbindung und nicht damit, dass Putin sich für irgendeine Politik vonseiten der USA gegenüber Russland revanchieren wolle. Das zwar auch, doch vor dem Hintergrund des Nordkorea-Konfliktes oder –Kriegsgeschäfts ist Ersteres nun wirklich schon fast nicht mehr erwähnenswert.

Wir, die Menschengemeinschaft, kratzen also gerade an einem atomaren Konflikt; und niemand scheint dort oder dagegen einschreiten zu wollen? Wir tun gerade so, als verbreitete sich das Zeug nicht mit Wind und Regen todbringend, wahrscheinlich bis über die Hälfte des Planeten. Und welche Folgeschäden da sonst noch ins Haus stehen, wollen wir uns gar nicht ausmalen? Ist doch eigentlich sowieso verrückt. Da legt man sich mit der Auto-Branche an wegen Diesel und Verunreinigung und Höchstwerteüberschreitungen und andernorts auf der Welt explodieren ‚lustig‘ die ‚lustigsten‘ Technologien in Sachen human-gesteuertem Selbstmord.
Was tun? Rückzug in die Wälder! Meditieren, bis das Nirwana aufschreit! Fasten! Endlich mal Stretchen, und zwar solange, bis der Spagat und all die anderen mühsamen Verrenkungen, sozusagen, im Kasten sind! Friedensmärsche? Mancher mag denken: Ist mir eh alles viel zu irrational. Ich geh lieber weiterhin meinen Lieblingsbaum umfassen und füttere meine Katzen.
So ein Atomkrieg – oder ‚nur‘ Atomangriff – dürfte unangenehm werden. Außerdem besteht Aussicht, dass einige Chemielabore in der Welt hinzukommend noch BEWEISEN wollen, was sie können, um Säugern das Leben auf Erden – nahezu – zu verunmöglichen. Was tun gegen so viel Wille zum Selbstmord? Uns reicht doch eigentlich schon die alltägliche Hetze nach ein Paar Schilling mehr; oder einigen Sekunden weniger; oder einem Rang höher etc.

Irgendwie blieb ich, ungefähr so, in Gedanken an den Gehegen im Tiergarten hängen, genauer: des Berliner Zoos. Nicht, dass ich da (Tierknast) etwa reingegangen wäre als Zoobesucher. Nein! Man kann auch von draußen ein bisschen was sehen von dem tierischen Leben und Leiden im Zoologischen Garten hinter Gittern und eingegrenzten, super-kleinen Bereichen. Und irgendwie dachte es in mir wie von selbst: Affen können doch Sprechen und Denken (Ihre Nähe zu uns soll bei 1,3 liegen). Fähigkeiten, welche ihnen lange nicht zugestanden wurden. Obgleich ich nie näheren Kontakt zu wirklichen Affen hatte, habe ich schon auf Grund meines Umgangs mit Hunden, Katzen und Hühnern etc. in früher Jugend beobachten können, dass diese Wesen sehr wohl kommunizieren – auch untereinander. Von daher war ich mir schon immer dessen sicher, dass, was Affen angeht, die Wissenschaft irgendwann zu meiner Erkenntnis gelangen wird.
Versteht sich, dass eventuell die meisten Menschen sich dieser Tatsache, dass Tiere kommunizieren, schon immer bewusst waren, aber halt das gewisse ABER voranstellten: aber nicht so wie wir; aber längst nicht so ausgeprägt intelligent wie wir etc.
Da der Vergleich, wie zu sehen war und ist, offenbar meist mit uns erfolgt und Affen nun mal menschenähnlich sind, ihre natürlichen Habitate von uns Menschen aber weggerafft werden, sollte ihnen eine reale Möglichkeit gegeben und erschaffen werden, in unseren Gesellschaften zukünftig aktiver zu leben – möglichst ohne Käfige und abgetrennte Territorien. Gewiss käme es zu Unfällen und womöglich neuen Verbrechensformen. Doch die nähere, tagtägliche Auseinandersetzung mit unseren nächsten Verwandten im sogenannten Tierreich – und bei uns auf dem Rasen – könnte vielleicht auch dazu ertüchtigen, gegen anvisierte Atomkriege, gegen Forschung in der Massenvernichtung und gegen Konkurrenz bis zum Abwinken ein Zeichen setzen zu wollen. Die Hunde und Katzen, Kühe und Schweine, Vögel und Fische, die wir uns so halten, oder um uns herum dulden, schaffen das nicht, uns von der Industrialisierung Getriebenen dahin zu bringen, nicht den kollektiven Selbstmord zu begehen (in Form eines etwas zu ‚heftig‘ geführten Krieges). Apropos: Zu wenig Wasser fließt derzeit im oberen Baselbiet (CH). Somit haben dortige Fische wirklich und zunehmend, jedes Jahr aufs Neue neuerdings, ein existentielles Problem.
Stellen Sie sich vor: ein Schimpanse hangelt sich im KADEWE durch die Hallen – auf Einkaufstrip. Die Idee oder das Bild ist einfach bahnbrechend. Und bei Verkaufsschluss werden träg gewordene Orang-Utans mit speziellen Installationen dazu animiert, sich an gewisse Orte im Geschäft zu bewegen, wo zum einen Wärme, und zum anderen auch etwas zu essen ausliegt.
Was sich da alles ändern würde und müsste – wir hätten wahrscheinlich schon bald keine Zeit für anderen Blödsinn. Wahrscheinlicher scheint jedoch zu sein, dass ein scheinbar neuer Clash der Kulturen anstünde. So wie ich Mensch einschätze, ist wohl zu erwarten, dass so manche Schrotflinte neu in Stellung gebracht würde. Unser Umgang mit ein paar ausgewilderten Wölfen (vor kurzem am Schluchsee) oder Bären, die UNS zu nahe kamen, sollte jedenfalls nicht davon abhalten, es erst recht anzugehen – die Affen unter uns anzusiedeln, also auszuwildern. Letztere könnten gewiss auch gut Fensterputzen in hoher Höhe, Früchte von Bäumen ernten, die Stunde für 3 echte Kongo-Bananen oder so. Überhaupt gehörten Affen auch vermehrt in Volksschulen – auch solche Arten, mit denen man nicht so leicht seinen Schabernack treiben kann.
Nein, hier wurde nicht die Neufassung von „Planet der Affen“ gesehen!
Wir Menschen haben den Urwald zum Nutzwald gemacht, also sollten wir möglichst viele Urwaldbewohner in unseren urwaldmäßig anmutenden Großstädten auch einen Platz einräumen, den sie sich nach längerem Aufenthalt unter uns gewiss einzurichten wüssten mit etwas mehr Unterstützung unsererseits, mehr als die der Käfigaufenthalte in Zoos. Es kann nur bereichernd sein und uns vielleicht etwas vom menschbezogenen Ego-Trip holen. Zurück von unseren Urahnen zu heutigen Exemplaren.
Apropos Ego: Wie einigen schon aufgefallen sein könnte, ist Frau von der Leyen schnell in der Schusslinie medialer Schrotflinten – und nicht nur, weil sie eine Frau ist. Auch nicht, weil sie ohne einen breiten, militaristischen Gürtel an ihrer militaristischen Hose zu haben, sich abbilden lässt als Verteidigungsministerin der BRD. Wo doch ansonsten bei ihr jedes Detail gut abgestimmt erscheint – man denke an die scheinbar unverwüstliche Frisur. Der Titel in der Berliner Morgenpost vom 31. Juli 2017 mit Leyens gürtellosem Hosen-Bild daneben lautet: „Trauerarbeit in Mali“. Da war sie als oberste Militärin der entnazifizierten Nation – Deutschlands!
Der fehlende Gürtel an der Hose Frau Ministerins ist einigen womöglich einmal mehr Beweis dessen, dass sie von den Soldaten und Soldatinnen so weit entfernt ist, wie es der fehlende Gürtel an solch einer Hose zu sein vermag. Sie ist manchem so deplatziert auf dem Posten der bundesrepublikanischen Verteidigung wie Maduro auf dem Präsidentensitz in Venezuela – oder Trump als oberster Kriegsfürst, äh, Präsident, in den USA. Und nicht vergessen: Wer neuerdings Reisen in Terrorcamps unternimmt, macht sich nach deutschem Gesetz strafbar. Das beschloss der Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Bleibt wohl zu hoffen, dass Orte wie Nordzypern oder Venezuela nicht auch noch dieses Label verpasst kriegen.
Armes Venezuela, arme Bundeswehr! Letzteres irgendwie auch daher, da die Verteidigungsministerin offenbar recht unsensibel intern durchgreift zuweilen – eben wie jemand dem militärischen Corps von außen Aufgepfropftes. Wahrscheinlich bringt Von der Leyen so manchen hartgesottenen Soldaten zum Weinen wie einst Goethe seine Zeitgenossen mit den „Leiden des jungen Werthers“.

Heute regnet es dicke Sommer-Tränen. Bin gut eingepackt, habe lange Unterhose und langärmliges Unterhemd vorsichtshalber an – und das im Hochsommer und in der Hauptstadt. Das Hotelzimmer hier in Berlin ist nicht warm und nicht kalt. Grenzwertig erträglich. Frühstücken war schon. Ich sehe, die Sonne ist jetzt plötzlich wieder draußen aus den grauen, mir noch bekannten berlinerischen Wolkenknäueln. Das ist wunderbar, dass sie sich zeigt. Was tun? Abends bin ich zum Essen eingeladen und den Tag darauf, werde ich abfliegen. Hasenheide.
Zu Fuß unterwegs in Berlin ist empfehlenswert. Das Gebiet, in dem ich mich bewege, ist mir wirklich noch immer gut bekannt. Es gelingt sogar von Moabit – U-Bhf. Turmstraße – bis in die Hasenheide auf dem wahrscheinlich kürzesten Fußweg zu gelangen – versteht sich, ohne Straßenkarte. Scheute auch nicht davor zurück, vom Hermannplatz bis kurz vor den Nollendorfplatz zu Fuß zu gehen – nachts. Es war jedes Mal wunderschön. Nur leider streikte die Kamera ausgerechnet dann, als es was zu fotografieren gab in der Potsdamerstr. Heute Nacht daher nochmal rausgehen und Bildaufnahmen machen? Unwahrscheinlich.
Unwahrscheinlich sollte allerdings erst recht sein oder werden, dass, was auch immer auf dem sogenannten „Abgasgipfel“, der in Deutschland am 02. August 17 abgehalten wurde, beschlossen worden ist, nicht als endgültig angesehen werden darf und kann, auch, da Umwelt- und Verbraucherverbände kategorisch ausgeschlossen wurden. Letztere durften sich dazu also nicht einfinden. Ein Skandal! Da schließen jene, die den Bock in der Republik seit Längerem und immer wieder vom Stapel ließen und lassen, jene aus, die den Bock nicht verbockt haben. So etwas ist zwar nicht nur in der BRD möglich, doch in ihr erstaunen solch Gipfelkonstellationen besonders, weil man sich ja gern so demokratisch und volksnah gibt als Bundesrepublik Deutschland – doch vor allem gerecht. Auf Letzteres müssen wir – gerechterweise – nun wirklich mal Einen lassen vor Staunen?
Womöglich wollen DIE von der Autofront und Co. wirklich mit ein bisschen erneuter ‚Manipulation‘ der Software in den betroffenen Autos sich dem Klimaziel der EU-Staaten annähern? Ganz zu schweigen von der Verantwortung über mehrere 100, wenn nicht gar tausende Tote, die DANK der angeblich verträglichen und so ausgewiesenen Abgaswerte für Dieselfahrzeuge etc. ins Gras beißen ‚durften‘. Wer diesen arroganten Fratzen in den Autohäusern (VW, BMW, Mercedes etc.) keine Hardware-„Nachrüstung“ reindrücken kann als Regierung, der sollte sich auch nicht in Regierungsposition wähnen. Dann, nämlich, sind Letztere ausgewiesene Handlanger der Ersteren. Nichts weiter! Hoffentlich bemisst sich – auch – an dem, wie die Autos umgerüstet werden, die Teilnahme der Bürger an den Wahlen in Deutschland im September 2017. Denn: Warum wählen gehen, wenn man eh nichts wirklich wählt?
OK, es gibt neuerdings sogar in Baden-Württemberg einen Bürgerbeauftragten, Herrn Volker Schindler – Landtagsnebengebäude in Stuttgart, Urbanstraße 32. „Jedem steht seine Tür offen!“, sagt der 63-Jährige sinngemäß. Vizepolizeipräsident war er davor. Eine Webseite legt sich dieser Ombudsmann auch noch zu, ist zu vernehmen. Sein Amt ist eine Geburt der grün-roten Koalition im Ländle. Ungefähr 150 Fälle haben sich bei ihm bereits angeschwemmt. Um zu erfahren, was Herr Schindler und seine paar Angestellten denn eigentlich so treiben im Dienst, müssen wir anscheinend bis Anfang Februar 2018 warten. Dann wird ein Sachstandsbericht angefertigt und veröffentlicht. Hoffen wir mal, dass der gute Herr Schindler Wirkkraft über Stuttgart hinausgehend entfalten wird können und wollen. Vielleicht ist ja auch das der Grund, weshalb es noch keine Webseite gibt, nämlich, dass er diese nicht unbedingt entfalten mag? Eine Email-Adresse soll aber vorhanden sein und wahrscheinlich auch eine Telefonnummer. Es gibt Republik-weit erst weitere 4 Ombudsmänner (-frauen). Probleme mit Sozialämtern, dem Bauamt, den Jobcentern und der Polizei scheinen ganz oben auf der Liste der Probleme zu stehen, welche die Ombudsleute der jeweiligen Bundesländer in der BRD abarbeiten. Immerhin: In Freiburg fahren die Polizisten auch auf Segways neuerdings Streife.
Die Justiz – anscheinend in allen EU-Staaten – ist im vorherigen Belang, dem allgemeinen und sich ausbreitenden Gerechtigkeitsdefizit, auch nicht – mehr – so ganz ohne. Blickt man beispielsweise nach London in diesen Tagen, sieht man auch dort zunehmende Demokratie-Defizite, wo auch immer hingesehen wird. Als würde sich ein neues Kaiserreich gerade aus den Niederungen der Nicht-Existenz herauskristallisieren wollen in Europa. So ungefähr kommt einem der herrschende Zeitgeist mittlerweile vor. Da hat doch ein Londoner Gericht die Klage eines irakischen Generals gegen Tony Blair abgelehnt. Denn: Angriffskrieg zu führen, sei zwar im internationalen Recht verankert, aber halt nicht in jenem Recht von England und Wales. Heißt für Briten dann wohl weiterhin: Geht raus in die Welt und steckt sie – notfalls; oder im Interesse des Landes – in Brand! Hier, Zuhause in Großbritannien, wird euch dafür schon keiner belangen – jedenfalls nicht in einer gehobenen Position eines ehemaligen Premierministers.
Und ähnliche Mechanismen und Sichtweisen, wie die oben aufgezeigten, protektieren also auch unsere Abgas-Künstler der Autolobby in Germany. Nur eine Frage dazu, die scheinbar nie gestellt wird: Warum stehen in der so hoch entwickelten deutschen Landschaft eigentlich noch immer nicht 10 Mal mehr Aufladestationen für Elektro/Gas-Autos? Man müsste die Stationen einfach nur sichtbarer machen und überhaupt mal anbringen, sodass Bürger sich sagen könnten: Aha, scheint jetzt kein größeres Abenteuer mehr zu werden, sich für den „Fortschritt“ zu entscheiden.
Vergesst es, vielleicht alles wirklich nur dummes Gezocke das Gerede von der Energiewende, und zwar von den meisten in Entscheidungspositionen, die so abgehoben sind, dass sie noch nicht mal den Lauf der technologischen Entwicklung mitkriegen, den sie behaupten, anzuführen – die glauben, notfalls auf den Zug aufspringen zu können, wo sie doch aber eigentlich den Anspruch an sich haben, was auch ihre Gehälter und Lebensstile bezeugen, stets den neuesten Entwicklungen ein Gesicht, nämlich das ihrige, gegeben zu haben und geben zu müssen.
Nun, was steht in der TAZ vom 01. August 2017 dazu so in etwa und unter anderem:
„Die nun verordnete Sauberkeit und Transparenz in der [französischen] Politik stößt in der Gesellschaft auf breite Zustimmung … Gesetze zur Moralisierung der Politik … . [D]ie neuen Regeln, die die Beschäftigung von Verwandten und Angehörigen als Mitarbeiter verbieten, [gehen manchen] viel zu weit … kollaterale Opfer der Fillon-Affäre … . Zugleich sieht das [neue französische] Gesetz vor, dass [französische] Politiker nicht mehr wie früher aus der Parlamentskasse Mittel zur Verfügung haben, die sie nach Gutdünken für lokale Subventionen verteilen können [130 Millionen €] … [Eine] Form von Klientelismus. Zudem müssen die Abgeordneten Belege für die Spesenentschädigung liefern. Zuvor bekamen sie eine Pauschale. Wer als [französischer] Politiker wegen Verbrechen oder entehrenden Delikten verurteilt wird, verliert außerdem die Wählbarkeit für eine vom Richter bestimmte Dauer [hat die Macron-Regierung zusätzlich angeordnet]. Betroffen von dieser Zusatzstrafe wären auch Anstiftung zu Rassenhass, Diskriminierung oder Beschimpfungen aufgrund der sexuellen Orientierung. Nur teilweise wurden dagegen parallele Aktivitäten der Parlamentsmitglieder als Berater während ihres Mandats zur Vermeidung von möglichen Interessenkonflikten untersagt [, die parallelen Aktivitäten gehörten jedoch genau wegen der Interessenkonflikte abgeschafft. Dafür verdienen die Damen und Herren in den Parlamenten ja wohl auch ein nicht gerade geringes Gehalt. Ein Manko, ihnen teils den Nebenerwerb zu lassen!].“
Die alten Nutznießer der bislang herrschenden Um- oder Zustände im französischen Parlament hatten auf Grund angeblicher Unprofessionalität der Neuen im französischen Parlament dasselbe kurzfristig verlassen (die Kommunisten und Konservativen), als die Diskussion zum neuen, zuvor erwähnten Gesetz lief.
Doch: La Republic est en marche, alors (Die Republik ist also auf dem Marsch)! Dass sich dennoch europaweit ein gewisses Muster auf allen Ebenen zeigt, wie eben wieder, welches auf Super-Fly-Mentalität vieler seiner Bewohner und Führungskräfte verweist oder schließen lässt, belegt auch ein Weiteres, nämlich, dass die hohen und weniger hohen Damen und Herren in den jeweiligen Gesellschaften innerhalb der EU nicht massiv auf so ein Mittel wie Video-Konferenz langsam zugreifen beim Kommunizieren miteinander. Dienstreisen sind nämlich im Verlauf des letzten Jahres bis Anfang August 2017 nicht gesunken – jedenfalls nicht in der BRD. Hierzu könnte man sehr wohl auch titeln: „Ratlosigkeit allerorten“, was die TAZ allerdings – wiederum typisch – bei einem Thema sich herausnimmt zu tun, welches den außer-europäischen Kongo in Afrika betrifft, der gerade oder noch immer als Land zerfällt. Bekanntlich rührt die EU auch dort an der herrschenden Misere äußerst unlöblich mit – unter Krokodilstränen. Wundern Sie sich nicht, wenn demnächst so etwas wie „ein Aufschrei“ inszenierter Weise – wieder – durch die Republik donnert: „Massenmord in Kongo!“ – (Mali oder Algerien etc.).
Nein, das moralische Feigenblatt, welches diesmal von Frankreich ausgehend der Politik der EU umgehängt werden soll – siehe, was weiter oben geschrieben steht -, umgehängt wird, kann nur sehr lokal, wenn überhaupt, und kürzest im Bestand sein, sollten sich die Systeme, das ist der gesamte EU-Apparat, nicht entsprechend justieren – vor allem aber in der außer-europäischen Politik. Letztere ist ja bekanntlich nicht so außer-europäisch, weil die Auswirkungen dieser Außenpolitik/en vermehrt innenpolitisch irgendwo und -wie einschlagen in der EU, und dies, wenn nicht verstärkt, so doch öfters!
Erinnert Sie Letzteres schon fast an die historische TV-Serie übers Osmanische Reich, die von TRT ausgestrahlt wird? Das soll Erdoĝans Lieblingsserie sein (muhteşem yüzyıl). Das Drehbuch hat sich, welch Zufall, im Lauf der Zeit immer mehr den Wünschen und Vorstellungen der türkischen Regierungsclique angepasst. Wer demnächst in der Türkei als türkischer Staatsbürger (oder Besucher?) glaubt, dass die Balkan-Feldzüge der Osmanen einst letztlich nicht als SIEG zu werten sind, der könnte womöglich – schon bald – als „Heimatverräter“ bezeichnet werden. Für den ist wahrscheinlich noch irgendwo in irgendeinem türkischen Knast ein Ort zur Verfügung, wo ausgestreckt liegend gerade noch so ein Schlafplatz behauptet werden kann, – eventuell.
Wir wollen hier doch schnell nochmals daran erinnern, und egal, wie man sich das Maul darüber offensichtlich verrenkt, dass von Beginn des Jahres 2017 an bis Ende April 2017 von der BRD Rüstungsgüter in der Höhe von 5,6 Millionen Euro an den türkischen Nato-Partner verschickt wurden. Ganz zu schweigen von der Absonderlichkeit, dass Erdoĝan neuerdings auch eine 3 Meter hohe Mauer entlang der iranischen Grenze errichten lässt, die, wie jene zu Syrien, ebenfalls löchrig ist und bleiben wird wie ein Schweizer Käse. Eine kurze Interpretation dieses Vorgehens: Es sollen dergestalt die Kurden in der Region herausgefordert, klein gemacht und letztlich angegriffen werden. Umso mehr verwundert, zu lesen, dass der Iran, die Türkei und Putin-Land kooperieren wollen. Ein wahres Durcheinander oder Wechselbad der Gefühle, welches uns die nahöstliche Politik – auch derzeit – beschert: Wer ist mit wem gegen wen unterwegs? Die ‚Fronten‘ sind geradezu im fliegenden Wechsel.
Apropos Türken oder Grenzen: Im Stadtteil Friedlingen von Weil am Rhein, der genau an den Grenzübergang in die Schweiz und Frankreich/Elsass grenzt, hat die Polizei und andere Staatsorgane einige Verdächtige vor geraumer Zeit eingesammelt. Es ging dabei um den Brandanschlag auf die Moschee in jenem Stadtteil Weils am Rhein. Ja, eine Moschee der DITTIB ist dort. Kurden sollen dafür verantwortlich sein. Die PKK.
Dass die offizielle Vertretung der türkischen Muslime in Deutschland, die DITTIB, ins Visier von Kurden und anderen Unterdrückten der Türkei kommt, die in Deutschland Zuflucht finden und fanden, war und ist weiterhin zu erwarten. Schließlich ist die DITTIB eines der Standbeine des Regimes in Ankara. In der Schweiz und Frankreich haben die auch ihre Niederlassungen jedoch unter anderen Namen. Der Aktionsradius von DITTIB/Deutschland gehört nicht nur gründlicher untersucht, sondern auch etwas mehr beschnitten.
Der Aktionsradius der Bürger und Besucher Kanderns wird auch weiterhin (etwas) beschnitten. Nun ja, man kann es so sehen, man könnte es aber auch anders ausdrücken – nicht so dramatisch. Wo dieser Zug gen Kandern hinfahren soll? Nun, in Weil am Rhein wurde in der Stadtverwaltung fraktionsübergreifend abgesegnet, dass ein freies WLAN-Netz in kommunalen Gebäuden etc. installiert und zugänglich gemacht wird für die Allgemeinheit. Geplant ist, diesen freien Zugang auf Geschäfte in der Stadt zu erweitern. Keine Ahnung, wo der Stand der Diskussion darüber ist – falls es überhaupt ein Thema in Kanderns Gemeinderat ist. Zu befürchten ist nämlich, dass das Thema so, wie der Anschluss der Eisenbahn an das ganz normale Bahnnetz, womöglich noch die kommenden 20 Jahre vor sich hindämmert. Sehen wir es positiv: Es hat gewiss auch seine gute Seite, dass die geografische Abgeschlossenheit Kanderns sich gewissermaßen bewahrt und dies auch auf digitaler Ebene. Gucken wir doch mal, was Bernhard Walker in der Badischen Zeitung vom 03. August 17, allerdings in Bezug auf den Sozialstaat, hierzu dennoch so in etwa schreibt:
„ … Die Jobcenter zum Beispiel müssen sich mit einer aberwitzigen Bürokratie herumschlagen. Die „Fallakte“ einer Familie, die Hartz IV bekommt, kann Hunderte Seiten dick sein. Der Versuch von Bund und Ländern, zu weniger Regeln zu kommen, änderte daran wenig. „Wir erziehen zur Unselbständigkeit“, hat schon vor geraumer Zeit ein Jobcenter-Chef gesagt – ein Weckruf, der leider ungehört verhallte. Dass oft Hilfen nicht aus einer Hand bei Menschen ankommen, ist übrigens auch längst bekannt. Nach wie vor kommt es aber vor, dass sich drei Behörden – zum Beispiel Jobcenter, Arbeitsagentur und Wohngeldstelle – um ein und denselben Menschen kümmern, ohne sich dabei untereinander auszutauschen. Mit mehr Geld allein ist es also nicht getan. Denn die Crux ist, dass sich der Sozialstaat oft genug selbst im Wege steht.“
Und die letzten zwei-drei Sätze des obigen Zitats erscheinen schon fast wie eine Art Grundlage für die Herren und Damen im Rathaus von Kandern, wie allerdings auch andernorts oft, um sozusagen SEIN Ding durchzuziehen, um letztlich die Interessen von Randgruppen zu bedienen, also jener, die zwar Macht und Geld haben, aber deren Interessen meist nicht dem Wunsch der Mehrheitsbevölkerung Rechnung tragen; siehe Eisenbahn (Autolobby) und freies Internet an gewissen, öffentlichen Plätzen – beispielsweise in Kandern.
Glücklicherweise, kann man da nur noch anfügen, wird die Gesellschaft Deutschlands bunter. Noch nie lebten so viele Menschen aus dem Ausland in Deutschland. Es herrscht inzwischen alljährlich Höchststandsmeldung diesbezüglich. Das ist ganz gut so, würde Herr Wowereit hier wohl wieder sagen, der sich ja als Bürgermeister Berlins einst zu seiner Homosexualität bekannte, um nicht erpressbar zu sein diesbezüglich. Denn, wegen dieser Neubürger, wird die Rente in zwanzig Jahren oder mehr eventuell doch noch Realität sein oder werden – HURRA. In der Schweiz und Finnland sieht es dahingegen noch immer Finster aus. Zu wenig Zuwanderung. Jetzt zählen gerade mal 18,5 Millionen Menschen zu diesem Personenkreis in der BRD. Das heißt: Man ist noch längst nicht aus dem Schneider.
Tore auf?
Nein, das können wir uns wahrscheinlich auch nicht leisten. Rosinenpicken. So hart es sich anhört, scheint die eine Lösung zu sein, jedenfalls nicht das Tore-Aufmachen ẚ la Merkel 2016. Birgt viel zu viele Probleme auf Dauer – siehe Extremismus und böser Neid. Bekanntlich neigen schlecht gebildete Menschen eher zu extremen Positionen und Aktionen – doch längst nicht immer. Neid ist allerdings ein weit verbreitetes Phänomen, auch hier in der BRD, sei am Rande kurz erwähnt. Soll heißen: Gut ausgebildete Menschen auf Deutschlands Straßen stehen zu lassen oder dorthin zu schicken oder in schlechte Jobs abzuschieben, könnte sich im Lauf der Zeit zu noch unüberwindbarerem Trouble akkumulieren als viele Menschen mit guter Bildung, die neu nach Deutschland gelangen, Ersteren vor die Nase zu setzen mit billigeren Löhnen.
Daher ist den Regierenden in Berlin, Paris etc. dringend geraten, noch mehr Eingebürgerte, auch einige mehr jener mit anderen rassischen Merkmalen, auf die politischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Bühnen zu holen – in sprichwörtlich erste Reihen und dem Jugendwahn der Wirtschaft und anderen etwas abzuschwören und ältere, sogenannte Einheimische in Weiterbildung, Beruf und Arbeit noch besser einzubinden. Was aber nicht bedeuten darf, dass der Rentenstand auf St. Nimmerleinstag hinausgezogen wird.
Im Grunde ist es bei Obigem wie mit der sogenannten Umweltfrage. Deutschland sackt nämlich bei diesem Thema ins Mittelfeld ab. China und Indien rennen den ehemaligen Klimaschützern, den Deutschen, geradezu davon. Warum? Weil der Hebel nicht energisch genug umgelegt wird hierzulande. Alte, deutsche Klüngel (VW, BMW, Siemens usw.) verweigern sich aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen der energiearmen Entwicklung – letztendlich. Stichwort: Schnelles Geld, Kohleausstieg und damit in Verbindung stehend: zu viel Strom, der eigentlich vorhanden ist. Das heißt: die deutschen Kohlekraftwerke produzieren meist nur noch Strom fürs Ausland. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz, welches seit Januar 2017 in Kraft ist, scheint im Bundestag niemanden so wirklich aus der Ruhe zu bringen. Christian Marull schreibt in der Oberbadischen vom 02. August 2017 bezugnehmend auf Uwe Leprich, ein Energie-Experte, der die Auswirkungen des genannten Gesetzes durchaus positiv einschätzt, aber: „Hinter den [energie-effizienten] Genossenschaften stünden oft große Projekt-Entwickler. Über diesen Umweg umgehen sie das Bundes-Immissionsschutzgesetz, das für die Bürgerenergieprojekte nicht umfänglich gilt. Darin sind unter anderem der Schutz von Menschen oder Tieren vor Lärm und anderen Immissionen geregelt. Ende Juni hatte die schwarz-rote Koalition deshalb kurzfristig die Konditionen geändert. Ab 2018 müssen auch die Bürgerenergiegesellschaften eine Immissionsschutz-Genehmigung vorweisen. … Auch auf die regionale Verteilung der Windkraft-Projekte hat die neue Vergabepraxis negative Auswirkungen: „Weil der Windanlagenbau im Norden Deutschlands deutlich günstiger ist, gab es bei der ersten Ausschreibungsrunde kaum Zuschläge für den Süden. Das ist fatal“, warnt Leprich. … Der Diesel-Gipfel … ist für ihn deshalb allenfalls ein kleiner Schritt in die richtige Richtung: „Im Verkehrssektor muss sich noch einiges tun. Vieles was seit 30 Jahren in der Schublade schlummert, muss wieder hervorgekramt werden … – im Prinzip die ganze Maßnahmenpalette, die man sich bisher nicht getraut hat anzugehen [im Bundestag].“
In Bruchsal werden gerade Volocopter für Dubai hergestellt. Fliegende Autos sozusagen. Die setzen auf und heben ab wie Hubschrauber. Sie haben Platz für zwei Personen. Ihr Problem sind die lange, kreisrunde Flügelanlage. Sollte die Letztere automatisch verstellbar eines Tages gefertigt werden können, also so, dass sich die Propeller möglichst platzsparend am Gehäuse des Volocopters zusammenfalten, dann steht diesem Exportschlager aus Deutschland wohl auch in seinem Ursprungsland selbst nichts mehr im Wege. In Dubai scheint man an Flugtaxi-Einsätze zu denken, vorerst. Ja, einiges gibt es zu tun und einiges wird getan. Die zuvor zitierte Oberbadische schreibt beispielsweise auf Seite 1: „Für die Entwicklung des Projekts „Zollquartier Lörrach-Riehen“ kann die Stadt Lörrach mit einem Bundeszuschuss in Höhe von bis zu 5,3 Millionen Euro rechnen, wenn die Stadt ein Drittel der Kosten übernimmt. Dem stimmte der Gemeinderat zu. Oberbürgermeister Jörg Lutz möchte in diesem Zusammenhang Machbarkeitsstudien für die Tram-Verlängerung und die Tieferlegung der S-Bahn-Strecke in Lörrach in Auftrag geben, damit „zwei Gespenster“ nicht dauerhaft in der Stadt herumgeistern.“
Apropos herumgeistern: Seit dem 02. August geistern wir alle in dieser deutsch republikanischen Welt im wahrsten Sinne des Wortes herum. Grund: Wir haben unsere uns ‚zustehenden‘ Ressourcen für dieses Jahr bereits am 02. August 2017 verbraucht. So viel zum Öko-Fußabdruck und dem anderen Gerede über Sauberkeit.
Ging vor Kurzem nicht mehr durch Berlin, sondern seit Längerem mal wieder durch Freiburg im Breisgau. Wie immer parkte ich das Auto möglichst nahe zur Eschholzstraße in der Haslacher Straße, wo es ja bekanntlich immer einen Parkplatz gibt, der nichts kostet. War wieder mal auf dem Weg zum derzeitigen Lieblings-Café, dem „Jo“ und nahm die kleine Abkürzung über eine Tankstelle auf der anderen Straßenseite der Eschholzstraße. Und was sehe ich: Anzeigen-Zeitungen in Hülle und Fülle, die dort zum Mitnehmen herumliegen, so auch der „Kultur Joker“. Wahrscheinlich gibt es das Anzeigen-Ding schon seit Ewigkeiten, doch irgendwie habe ich das nicht mitbekommen. Ein herrlicher Kulturführer. Ich bin ganz begeistert und verblüfft und gestehe: Ich muss den Blick wohl doch mehr in Richtung Gegenstände und Utensilien lenken, anstatt in die Gesichter der Menschen und auf den Gang der Leute. Im Kultur Joker steht u.a. gleich auf Seite 1: „Wie bewohnen wir unsere Welt? Um dieser Frage aus unterschiedlichen Blickwinkeln nachzugehen und über Grenzen zu denken, findet die documenta 14 diesmal an zwei Schauplätzen statt, in Athen und Kassel; eines ihrer Mottos lautet „Von Athen lernen“ … Auffallend ist, dass nicht nur junge Künstler dabei sind; vielmehr haben zahlreiche Teilnehmer die 80 überschritten …Für Dokumentaleiter Adam Szymczyk ist Alter kein relevantes Kriterium für Bedeutung, vielmehr hat er bei der Auswahl von Werken aus dem 20. Jahrhundert nach Ideen gesucht, die noch heute wichtig sein könnten; somit wurde etwa der Soziologe und Querdenker Lucius Burckhardt (1925 – 2003) ausgewählt, der sich damit beschäftigt hat, wer entscheidet, wie wir unsere Mitwelt gestalten und wie diese auf uns zurück wirkt. Burckhardt bezeichnete seine Forschungen in den 1980er Jahren als Spaziergangswissenschaft und hat diesen Denkansatz als Dozent, durch Bücher, Aktionen, Fotografien und mit „landschaftstheoretischen Aquarellen“ vermittelt.“ Mehr dazu: http://www.kulturjoker.de. Im Joker werden wir auch darauf aufmerksam gemacht, uns das „Mundologia“-Programm mal zu geben. „Unter den Referenten der Mondologia-Reihe 2017/18 (www.mundologia.de) sind die größten Abenteurer unserer Zeit, darunter der weltberühmte Polarforscher Arved Fuchs, Überlebenskünstler Rüdiger Nehberg, und Bergsteigerlegende Hans Kammerlander. Aber auch junge Wilde wie Mountainbike-Rennfahrer Tobias Woggon und Globetrotter Dylan Wichrama, der mit einem selbstgebauten, von seinem Motorrad angetriebenen Floß 700 Kilometer über den gefährlichen Pazifik segelte, stehen auf der Bühne.“ Eine reine Männerveranstaltung also, könnten Sie bereits denken. Nun, gerade sind zwei Lahrer Kletterer auf dem Montblanc du Tacul erfroren. Grund: Wetterumschwung und wahrscheinlich derselbe Drive, der die anderen zuvor Erwähnten zu „Großen Abenteuern“ treibt.
Zum Schluss: Hans Wüthrich, ein 1937 im Schweizer Aeschi Geborener ist nämlich seit 10 Jahren Bürger Kanderns. Das Besondere daran: Er ist Komponist. Wüthrich ist Mitglied der „Akademie der Künste Bern“, steht im Kompendium namens „Komponieren in der Schweiz“ und erhielt zahlreiche internationale Preise für Orchester- und Bühnenstücke etc. Er soll allerdings inzwischen schon nach Arlesheim als seinem neuen Wohnort unterwegs sein. Er wurde am 03. August 2017 genau 80 Jahre alt.
In Kandern wird gerade dem angeblich bedeutendsten Keramiker des Elsass‘ eine Ausstellung gewidmet im Keramik-Museum – Léon Elchinger. Sein Enkel Marc vertritt ihn, sozusagen, und ist selbst auch Keramiker. Ersterer scheint den Begründer der Kanderner Kunstkeramik gekannt zu haben – Max Laueger. Wahrscheinlich sind sich die beiden im Jahr 1900 in Paris bei der Weltausstellung über den Weg gelaufen. Symbolismus, Historismus, Art nouveau, Art déco und auch die klassische Moderne, all diese Bereiche hatte der Großvater, nach Auskünften des Enkels, drauf. Marc Elchner hat vor, eine Führung zu machen – schon demnächst, hier in Kandern.
Der neue griechische Wirt im Städtlebeck in Kandern verkauft keine selbstgebackenen Brötchen; und der Ochsen wird im Herbst voraussichtlich von einem Chinesen wiedereröffnet.
Apropos Griechen: Mit Kontrollen und Sperrungen von Konten versucht das griechische Finanzministerium, Steuerschulden einzutreiben und Steuerhinterziehung vor allem in den Urlaubszentren dies Landes einzudämmen. Wie die griechische Finanzpresse am Dienstag berichtete [dem 08.08.17], schulden rund 3,8 Mio. griechische Bürger und Unternehmen dem Staat insgesamt 95 Mrd. Euro … „Große Hoffnungen machen wir uns nicht [, sagte ein Beamter des Finanzamtes, und:] Wir wären glücklich, wenn wir 4 bis 5 Mrd. Euro eintreiben könnten.“ Immerhin: Die Arbeitslosigkeit soll langsam auf dem Rückzug sein in Hellas. Ähnlich positiv sieht es auch in Lörrach-Haagen aus. Kommt natürlich drauf an, welches Maß man anlegt: „Angesichts des zu erwartenden Einwohnerzuwachses auf möglicherweise über 4000 begrüßt der Ortsvorsteher Bemühungen zur Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes im Einklang mit der Fortschreibung des Märkte- und Zentrenkonzepts … Wenn Unternehmermut und feiner Kunstsinn zueinander finden, dann kann ein Gesamtwerk entstehen, das den Betrachter ins Staunen versetzt. Lebhaftes Beispiel einer solchermaßen gut gelungenen Symbiose ist eben die „Alte Spinni“ Haagen. Vom „Schmuddele“ einer Fabrikbrache hat sich das Hornschuch-Areal an Industrie- und Eisenbahnstraße in nur wenigen Jahren zu einem attraktiven Gewerbepark gemausert … (Oberbadische 10.08.17).“

Read Full Post »

%d Bloggern gefällt das: