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Archive for November 2019

Ein bisschen in Berlin verhandeln!

KaDeWe, die Tore weit auf, weil die Zyprer kommen!

Ach, wie ‚klug‘ gewisse Politiker doch sind!

Die zyprische Politis-Tageszeitung schreibt am 14. November 19 vorsorglich schon mal, dass einige Politiker, die sich gestern auf den Weg nach Berlin gemacht haben zu den geplanten 3-tägigen Treffen mit Politikern aus dem zyprischen Norden, dass die „Erwartungen“ nicht sonderlich hoch seien – was den Ausgang des Treffens anbelangt.

Ja, warum fliegt ihr dann überhaupt noch nach Berlin?

Eine Mall zum Einkaufen gibt es beispielsweise auch in Nikosia oder Limassol. Die beiden zyprischen Seiten hätten in Berlin die Gelegenheit, über ihre Telefongespräche mit Frau Lut, die Dame ist die Sonderbeauftragte der UNO für Zypern, zu berichten. Weil, so steht in der Politis des Weiteren, Herr Mavrogiannis und Herr Ertsin hätten da Einiges zu berichten.

Frage: Warum ausgerechnet in Berlin?

Diese Angelegenheit kommt so seltsam daher wie die Brände im zyprischen Naturgebiet namens Akamas, die derzeit, wie soll man sagen, Furore machen in der südzyprischen Presselandschaft. Von außen betrachtet, kommt einem das allerdings eher recht abgekarrtet vor.

Wieso?

Es kann hier nämlich niemand verstehen, dass das Abbrennen eines Naturschutzgebietes – schließlich hat Zypern nicht den riesengroßen Amazonas in Brasilien zu verwalten – zur Folge haben muss auf einem relativ kleinen Inselchen, dass dann die Gangster, die so etwas veranlassen, die Möglichkeit danach gewonnen haben sollen, ihre Baupläne – welcher ‚Natur‘ auch immer – in die Realität umsetzen zu können. Da sagt man doch, würde Mensch denken, einfach: „Egal, wie viel und was ihr abfackelt oder abfackeln lasst, das Gebiet ist und bleibt Naturschutgebiet – und wird entsprechend wieder aufgeforstet!

Nein, anscheinend nicht so auf Zypern; und so offenbar auch nicht in Berlin.

Frau Lut würde eine „verschwommene Sicht“ präsentieren bezüglich der Fruchtbarkeit des 3-tägigen Treffens, schreibt die Politis.

Ja, dann lasst es doch sein!

Könnt ihr euch nicht in Nikosias Grünen Linie treffen, wie gehabt? Was müsst ihr schon wieder für NICHTS durch die Welt jetten und den Leuten das Geld aus den Taschen ziehen – und noch wichtiger, unsere Zeit verballern!

Man gehe davon aus, die Türkei werde „Hindernisse“ auffahren, wird geschrieben. Ja, was habt ihr denn gedacht. Soll die Türkei etwa noch eure Koffer und Einkaufstüten tragen? Das hättet ihr so wohl gern.

Pech gehabt.

Weil Herr Erdogan, wie zu verstehen und teils auch zu lesen ist, scheint dem Herrn Trump auf seine Weise offenbar zu imponieren. Insofern, ja, wenn Herr Trump seinen „impeachment“-Anwurf überstehen sollte und erneut zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt wird im nächsten Jahr, dann bitte sehr anschnallen in Südzypern!

Nun: Es scheint Südzypern, was die Verhandlungen angeht mit dem Norden der Insel, offenbar vermehrt und hoffentlich nicht nur, darum zu gehen, seine Position durchzubeißen, nämlich 5 Tage Ferien in Berlin, Washington, New York oder mal wieder in der Schweiz irgendwo anstatt 3 Tage machen zu können, wie es die Türkei und somit der Norden Zyperns offenbar als ausreichend genug vom zeitlichen Ablauf her ansehen, um dieses mit aller Regelmäßigkeit wiederkehrende ‚Polit‘-Theater abzuziehen – mal wieder abzuziehen.

Leider muss man da, was das zuletzt Gesagte angeht, den Damen und Herren in Nord-Nikosia sowie in Ankara beipflichten. 3 Tage sind mehr als genug. Und wie gesagt, warum nicht auf der Grünen Linie, am alten Flughafen oder meinetwegen in einem Ballon über Zypern. Überhaupt kommt man nicht umhin, sich vermehrt Gedanken dahingehend zu erlauben, ob nicht vielleicht doch die Position der Türkei, was beispielsweise auch Nordsyrien angeht, irgendwie überzeugender eine innere Logik aufweist, die letztlich sogar zum Wohle der involvierten Bevölkerungen, mehrheitlich, ausschlagen könnte. Dieser Gedanke blitzte gestern eine türkische Zeitung lesend kurz wieder auf, als davon die Rede war – was abends sich dann im deutschen Fernsehen in den Nachrichten bestätigte -, gewisse eventuell mit der IS verbandelte Deutsche werden von Ankara kurzerhand in einen Flieger gesetzt und nach Deutschland ausgeflogen: „hier nehmt euch eurer Bürger gefälligst an!“

Ehrlich gesagt, diese Vorgehensweise der Türkei finde ich super mustergültig. Da wird nicht lange herumgealbert, wie es in Deutschlands Parlament usw. der Fall zu oft ist, sondern es wird gehandelt. Es ist dergestalt einfach eine Strategie erkennbar. Man nimmt einen Standpunkt ein in Ankara, zeigt Haltung – und nicht so wie in Berlin im Reichstag. Ja, sie haben die Grundrente dort durchgezwackt. Das stimmt. Doch guckt euch mal an, wie?

Ich glaube, das Folgende schon mal, und zwar wirklich öfters, gelesen zu haben in griechischzyprischen Zeitungen. Wahrscheinlich schreiben die ihre Artikel seit Jahren nur noch um, weil die armen Journalisten dort, haben ja im Grunde keine andere Wahl mehr, zumal seit Jahren nur noch derselbe, mit Verlaub, Stuss seitens der griechischzyprischen Politiker-Gilde produziert wird in Sachen Wiedervereinigungsverhandlungen mit dem Norden der Insel, also: „… abgesehen von dieser Tatsache“, schreibt die Politis vom 14. November 19, „müssen sich die beiden Seiten in den 3-tägigen Treffen annähern und bereit sein, ihre unterschiedlichen Positionen zu überbrücken, die sie trennen, um entweder möglicherweise die Pläne Ankaras darzulegen, oder sich [gleich] zu entscheiden, Hindernisse den Verhandlungen in den Weg zu stellen.“

Wie Sie unschwer lesen können, das Übliche, was Südzypern von sich gibt, wohl wissend, dass sie im Grunde vor allem die seit Jahren immer mal wieder geführten Verhandlungen an einem bestimmten Punkt angekommen, platzen lassen – wahrscheinlich, weil in die Einkaufstüten nichts mehr reingeht oder das Shoppen in dem Ort, an dem man sich zu Wiedervereinigungsverhandlungen trifft, inzwischen langweilig geworden ist. Mensch braucht doch etwas Zerstreuung, Sie verstehen?

Ja, natürlich ist das eben Gesagte buchstäblich so nicht zu sehen, aber die vorherrschende Einstellung der Herrschaften aus Nikosia Süd dürfte auf diese Weise in etwa durchaus getroffen worden sein – die Auserlesenen geben sich die Ehre, nach Berlin sich herabzulassen, um nun endlich den „Attila“, wie Nordzyprer noch immer gern in Südzypern genannt werden, vor sich in die Knie gehen zu sehen.

Diese Leute sind ja so weit weg von der Realität – oder aber wir hier haben es noch nicht ganz begriffen, dass dem wirklich so ist oder sein muss!?

Mustafa Akinci habe ja keine Marge, sich von den Ansichten oder Vorgaben Ankaras lösen zu können, schreibt die Politis. Wo wir alle doch wissen, dass Akinci das in der Vergangenheit schon oft das Gegenteil dessen bewiesen hat. Und es jetzt gewiss nicht mehr so leichtsinnig tun wird, sich so darzustellen, zumal ihn seine ‚Insel-Brüder‘ aus dem Süden ja schon zur Genüge an die Wand fahren ließen damit: gegenüber Ankara, der UNO und der Welt, sowieso. Er wäre also recht dümmlich, wenn der Herr Akinci sich erneut auf den zyprischen Pfad begeben würde, den es offenbar gar nicht mehr gibt, und zwar so lange nicht mehr, bis sich Südzypern mit gegebenem Siegel und Unterschrift darauf bewegt. Denn auf Versprechen und Anspielungen, die mündlich vorgetragen werden seitens der Republik Zypern, kann sich KEINER verlassen.

Die Republik Zypern, genauer ihre politische Führerschaft unter Nikos Anastasiadis, tritt schon seit Längerem, sinnbildlich gesprochen, ohne Rückgrat auf. Das ist nicht nur innenpolitisch zunehmend ein Problem! Keine Angst, so etwas steht in der Politis nicht geschrieben, die ja das Sprachrohr der DISY-Partei ist, der Anastasiadis angehört.

Und so verwundert uns auch nicht, dass Anastasiadis im Vorfeld der 3-Tägigen in den Himmel hinaus verkündet, dass ausgerechnet Herr Guterres von der UNO es richten müsse, dass man sich in Berlin irgendwie annäherte, zyprischerseits. „Ha-Ha“, wird der Generalsekretär der UNO in seinem Türmchen irgendwo in New York gleich gedacht haben, wenn er überhaupt davon erfahren hat. Der Portugiese Guterres scheint mir erfahren genug, kapiert zu haben, dass seine Sonderbeauftragte für Zypern Lut eine Art Existenzberechtigungsübung für ihr gutes Gehalt, welches ihr für nahezu Nichts bezahlt wird, notgedrungen zu veranstalten hat – doch allen Beteiligten ist natürlich, oder leider, mal wieder klar: „alles für die Katz!“

„Dass von der UNO [auf die Verhandelnden] Druck ausgeübt werden wird, ist nicht zu erwarten“, schreibt die Politits. Wie gesagt, die haben nicht Besseres, aber Wichtigeres zu tun in der UNO, als sich verkleidete Ferienaufenthalte reinzuziehen!

Und wie immer sah sich auch dieses Mal der arme Herr Guterres genötigt, dasselbe von sich geben zu dürfen – over and over again: „mit positiver Einstellung in die Verhandlungen zu gehen!“ Das, was der Generalsekretär damit meint, wird so, wie er es sagt, aber noch immer nicht verstanden in Südzypern. Wie gesagt, bei der Haltung – siehe oben den erwarteten Kniefall -, die in Nikosia-Süd offensichtlich an den Tag gelegt wird, weil man glaubt, die EU, Israel und wer weiß, wen noch, hinter sich zu haben, wird diese Republik, so wie es aussieht, ein weiteres Mal den uns allen bekannten Bock abschießen. Eine Hoffnung besteht allerdings noch, nämlich dann, wenn Anastasiadis demnächst und ENDLICH abtritt und ein neuer Wind dann eintreten könnte.

Leider kann von hier aus niemand gesichtet werden im südzyprischen Parlament sitzend, der oder die so etwas Frisches anrühren und dann auch noch durchziehen könnte. Das so genannte „Volk“ ist somit mehr als je gefragt, die Zivilgesellschaft schlechthin. Hier angekommen muss allerdings eingestanden werden, dass nicht eingeschätzt werden kann, ob solch ein Wechsel der Ansicht im Volk überhaupt von der Mehrheit der Griechischzyprer zum jetztigen Zeitpunkt realistisch eingenommen werden könnte. Wir tippen mal: eher nicht!

Und dass den Nordzyprern die Probleme über den Kopf wachsen, dürfte sich eventuell auch noch als Traumvision der Südzyprer herausstellen. Denn die haben sich in ihrer zwittrigen Welt inzwischen eingerichtet: sie sind Bürger der Republik Zypern, die mit nordzyprischem Pass in Nordzypern leben. Noch ist es ihnen also gegeben, aus 2 Futternäpfen sich zu bedienen. Denen geht es gut, mehrheitlich! Klar, ist da die Angst, dass aus der Türkei auf der Insel angesiedelte Menschen in wahrscheinlich naher Zukunft das Ruder, auch politisch, übernehmen könnten, weil, ökonomisch ist das ja im Grunde eh bereits der Fall – wie auch von der Zusammensetzung der Bevölkerung her.

Und sollte sich bewahrheiten, dass der politische Ansatz Erdogans in Zeiten wie diesen eine Art Erfolgskonzept ist, dann werden die ‚original‘ Nordzyprer, also jene, die mit südzyprischen Pässen ausgestattet sind, gewiss die letzten sein, die dagegen anstrampeln werden, wenn das angesprochene Konzept auch auf Nordzypern noch stärker durchschlägt. Dann werden voraussichtlich die Kinderlein nicht mehr bevorzugt nach England in weiterführende Schulen geschickt, sondern vermehrt in die Türkei – immer mit dem Strom schwimmen, sozusagen!

Und das Bla-Bla der Verlautbarungen südzyprischer Politiker, wie beispielsweise des Herrn Neofytou usw. im Vorfeld des 3-tägigen Berlin-Aufenthalts, erspare ich Ihnen, weil Sie das ja schon alles schon aus den Jahren davor kennen, sollten Sie regelmäßig nachlesen, was denn so in Zypern alles passiert. Es hat sich an ihren Sprüchen nichts geändert, aber auch GAR nichts!

 

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Finanzen Türkei

Dass die Türkei sich noch weiter von der EU entfernt, scheint der unten dargebotene Artikel – einmal mehr – zu bekräftigen.

Ach ja, und was macht man, wenn sehr früh aufgewacht wird? Genau! Man übersetzt aus dem Türkischen einen möglichst schwierigen Artikel ins Deutsche!

 

Die türkische „TRT Haber“ versendet heute folgende Nachricht:

 

„Das digitale Geld der Zentralbank kommt!

Eingeführt wird die auf der Blockchain basierende digitale Zentralbank. Testreihen werden beginnen, um die Programmierung und diese Technologie weiter zu entwickeln.
Im Jahr 2020 wird seitens der jährlichen Einschätzungen des Büros des Präsidenten das internationale Handelssystem mit dem Ziel angenommen, die alternative Zahlweise und das alternative Geld zu entwickeln. Dazu werden Arbeitsgemeinschaften erstellt und die Arbeiten dazu fortgeführt werden.
Mittels Verträgen, die unter 2 Partnern abgeschlossen werden, können der Wert der einheimischen Währung sowie die Optionen Handel zu treiben erhöht werden. In diesem Zusammenhang haben die Türkische Zentralbank und die Zentralbank Chinas eine Vereinbarung getroffen, und zwar bezüglich der Erneuerung der Geld-Priorität, das heißt: dies sind Maßnahmen, die Firmen bereitstehen, um den chinesischen Yuan bei der Kreditvergabe („reeskont“) zu gebrauchen. Diese Maßnahme wird wiederum auf Länder ausgeweitet, mit denen Handel im großen Stil geführt wird. Entwickelt und ebenfalls eingeführt wird werden, dass lokale Kreditkarten akzeptiert werden international und Geschäfte mit lokalen Währungen unter Banken auch international getätigt werden können, was die Zusammenarbeit stärkt, sowie auch den Verkehr untereinander. Diese eben erwähnte Maßnahme wird bereits von einigen Ländern in die Realität umgesetzt.

Russlands alternatives Nachrichtensystem wird gebraucht

Das Ziel ist, dass die Zahlsysteme der Länder einwandfrei funktionieren. Diese Option wird untersucht, ebenso, dass Handel sicherer und gefestigter sowie schneller erfolgt. Entsprechende Vorkehrungen werden eingerichtet. Deswegen werden entsprechende Untersuchungen vorangetrieben, um das SWIFT-Verfahren mit dem russischen SPFS-Verfahren gegebenenfalls zu ersetzen in der Türkei.
Das auf Blockchain basierte digitale Geld der Zentralbank wird also eingeführt. Noch laufen Tests diesbezüglich. Und in diesem Zusammenhang steht eben auch das Vorhaben, des Sofortigen-Bezahl-Systems.

Bezahldienste und eine elektronische Vereinigung der Geld-Organisationen wird gegründet

Unterstützt werden wird im Jahr 2020 nach Ansicht des Jahresprogramms, welches vom Büro des Präsidenten herausgegeben wird, dass aus internationalen Anwendungen nutzen ziehend, Firmen Chancengleichheit geboten wird, und zwar mittels einer sicheren Finanztechnologie („fintek“), mittels einer Ökosystem-Institution.
Entworfen wird daher ein Fahrplan, das Fintek-Ökosystem in der Türkei anzusiedeln, und was dessen Umsetzung angeht, wird ein öffentlicher Ansprechpartner installiert. Das seitens des präsidialen Finanzbüros entwickelte Fintek-Ökosystem wird also im Land entwickelt und ein Fahrplan wird entworfen werden, darum geht’s. Zwecks Harmonisierungs- (Sandbox) sowie Industrie-Feldversuch werden gemeinsam mit dem Fintek-Ökosystem entsprechende Unterschiedlichkeiten der Vorschriften bearbeitet werden.
Bezahldienste und eine elektronische Vereinigung der Geld-Organisationen werden also gegründet. Ebenso werden in diesem Zusammenhang das Transfersystem 6493, Zahlungsdienste und elektronische Geld-Überweisungsverfahren entsprechend – und gesetzlicher Unterschiedlichkeiten wegen – angepasst werden.

IWF-Technopark wird gegründet

Seitens des Finanzoffices des Präsidentenbüros wird das Istanbul Finanz-Zentrum einen Finanz Technopark gründen. Um das Fundament des offenen Bänker-Gesetzes zu stärken, wird der EU-Zahlungsdienst – siehe Direktive 2 – juristisch abgestimmt aufeinander. In diesem Zusammenhang ist erwähnenswert, dass Kontrolle und Beobachtung des Zahlungssystems der Türkischen Zentralbank unterstellt sein wird – und entsprechende Schritte werden eingeleitet werden, um eben dieses System zu stärken. Die Informationssysteme der Ministerien und die elektronischen Zahlungsdienste der Banken werden mit entsprechenden Statuten ausgestattet. Weiterhin von Wichtigkeit diese Direktive betreffend ist, dass jene Organisationen, die involviert sind, gemeinsam die für die Türkei erforderlichen gesetzlichen Änderungen ausarbeiten.

Türkei im Pool der Rückversicherer

Das verschmelzen der Finanzdienste erleichternd gilt es, das Wissen in finanziellen Dingen sowie den Boden für Investitionen zu entwickeln. Die nötigen Schritte dazu werden unternommen. Dann soll vor allem die Fähigkeit, finanzielle Abläufe verstehen zu können, gefördert werden, sodass Experten in ausreichendem Maße verfügbar sein werden. Das Bildungsministerium wird Entsprechendes in den Lehrplan aufnehmen. Das Finanzministerium wird der Rückversicherungs-Pool der Türkei schlechthin sein.
Sollten Exporteure ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen können, wird zur Verfügung gestellt werden, dass nachdem ein Dokument bei der Zentralen Registrierungsstelle entgegengenommen wurde, welches den angegebenen Zustand bestätigt sowie dass Export-Geschäfte getätigt wurden, bei denen eine Verschuldung sich ergab, dann wird diesem Personenkreis zukünftig ein genereller Ansprechpartner zur Seite gestellt. Die Betroffenen können sodann, um ihren gesetzlichen Rahmen zu richten, nötige Änderungen mithilfe des Kapital-Markt-Gesetzes veranlassen, indem sie Nachweis über Arbeitsweise und Grundsätzliches führen. Eine zweite Harmonisierung ist also geplant.

Preis/Kommission Anzeigeformat wird errichtet

Auf den Kapitalmärkten soll ein Vertrauen gebendes Ökosystem eingerichtet werden. Dazu muss das bestehende Schiedsverfahren funktionsfähiger gemacht werden. Das Istanbul-Schiedsverfahren-Zentrum (ISTAC) wird ein Schieds-Panell, -Konferenz, -Kurse und Ausbildungen; Schieds-Gesellschafts und Organisationsbesucher, Schieds-Vermittlerprojekte sowie das Istanbul-International-Med-Arb-Vertrags-Projekt fertigstellen. Jene, die sich an ein Schiedsverfahren wenden und dort eine Zulassung und Lösung ihrer Unpässlichkeiten anstreben, werden ihre Angelegenheiten anhand solcher Schiedsverfahren harmonisiert sehen.
Kunden der Finanzbranche soll zukünftig die Preisgestaltung leichter verständlich dargeboten werden, so auch vergleichbarer. Ein entsprechendes Format wird erarbeitet werden. … Auf der Internetseite des Bänker Harmonisierungs und Kontroll Organs (BDDK) wird eben angesprochenes Format reingestellt werden.“

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Man höre und staune: Präsident Anastasiadis, schreibt die Politis diesen Sonntag, hat alle auf Zypern befindlichen Botschaften aufgefordert, in Sachen Klima zusammenzuarbeiten, genauer, gegen die klimatischen Veränderungen. Der Landwirtschaftsminister Herr Georgias, der Außenminister Christodoulidis und der Minister für Umwelt Kostas Kadis sind selbstverständlich auch mit von der Partie – und dies eigentlich bereits seit März dieses Jahres. Anastasiadis hat diesen Vorschlag allerdings erst Ende September auf der 74ten Synode der UNO von sich gegeben. Er habe nun die nötigen Wissenschaftler und Experten zusammen, um diese Angelegenheit vor Ort, also im südöstlichen Mittelmeer, anzugehen, ließ der Präsident unter anderem noch wissen. Angesprochen fühlten sich offenbar folgende Länder: „Griechenland, Ägypten, Bahrain, Irak, Iran, Jordanien, Israel, Kuwait, Libanon, Oman, ‚Palästina‘, Katar, Saudi Arabien, Syrien, Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate.“
Herr Kadis soll sich von Wissenschaftlern gesagt haben lassen, dass die Region „Mittelmeer“ jene in der Welt sei, die am meisten von den ‚menschgemachten‘ Veränderungen der Umwelt in Mitleidenschaft gezogen ist. Und daher müssten nun endlich mal Maßnahmen ergriffen werden, meinte Kadis. Natürlich habe das alles auf wissenschaftlicher Basis zu erfolgen.
Wenn man ihm zuhört oder liest, was Herr Kadis & Co. an Info an die Politis weitergeben, könnte man denken, dass Mensch auf Zypern weiterhin sein Leben so weiterleben kann, wie gehabt, weil, die Wissenschaftler und ihre Technik und Programme, die werden es wohl richten.
Jedenfalls werden die erwähnten Forscher mit dem „Institut Zypern“ zusammenarbeiten, sagt Kadis. Und diese beiden, eben erwähnten Standbeine werden sodann die Länder – siehe oben -, welche sich an der Initiative hinsichtlich Verbesserung der stetig verseuchter werdenden Umwelt beteiligen und mit entsprechender Info und Vorschlägen, Maßnahmen et cetera impfen. Schon im Dezember wird man sich festgelegt haben, wo man anzufangen gedenkt damit. Bis August 2020 soll dann alles vollumfänglich, sozusagen, bereit stehen, um den Kampf für bessere Luft, Wasser usw. aufzunehmen.
Man hat sich also etwas vorgenommen auf Zypern, allerdings scheint bis ins Jahr 2021, wie die Politis schreibt, vor allem eine Konferenz die nächste Veranstaltung oder Symposium zu jagen – das Übliche dürfte grob genommen also mal wieder geschehen! Konkretere Schritte kommen dann wohl erst im Jahr 2022?
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Am 25. November 2019 wird es zu einem 3-tägigen Treffen in Berlin kommen. ‚Natürlich‘ wird das Thema Zypernfrage im Zentrum dieses Treffens stehen. Im Interview mit der mazedonischen Nachrichtenagentur in Athen sagte Präsident Anastasiadis: „Die Herausforderungen dürfen durchaus als hoffnungsvoll eingestuft werden“, schreibt die Politis, und: „es geht ja nicht allein die griechischzyprische Seite an, sondern, wie die Türkischzyprioten das verarbeiten – und die Einflussnahmen Ankaras.“
Es wird in Berlin wohl eruiert werden, ob die Türkei die Absicht hat, vor oder gar auf Zypern sich, wie beispielsweise gerade in Nordsyrien, einzurichten. Da sollte man mal Herrn Putin zu fragen. Der kann darauf gewiss bereits eine Antwort geben. Und wie lautet die Devise der Griechischzyprer in diesem Belang, der Politis zufolge:
„Nüchternheit, richtige Unternehmungen machen auf der Grundlage des Internationalen Rechts!“
Wenn dem nur so wäre! Denn es ist unbestreitbar, dass Südzypern dem Internationalen Recht zu seinen Gunsten etwas unter die Arme griff, und zwar, als Territorien im Meer vor Zypern abgesteckt wurden. Die Türkei hatte nie eingewilligt dazu. Was Nikosia bislang nicht daran hinderte, sein Spiel aufzuziehen, das ist, italienische, amerikanische und französische Firmen zu beauftragen, die mal nachsehen gehen sollten, wieviel Reichtum denn unterm Meeresboden womöglich liegt. Erinnert irgendwie an diesen Minister in Deutschland, genauer aus Bayern, den Scheuer, der die tollsten Verkehrsprojekte beschließt, ohne grünes Licht vorab von ganz oben, sozusagen, bekommen zu haben. Die Steuerzahler werden das Milliardenloch schon begleichen, welches er (und andere andernorts) so mal schnell mir nichts, dir nichts verursachte, indem er Kaiser Wilhelm auf bescheuert spielte.
Kein Wunder also, dass die Politis schreibt: „Die Zyprische Demokratie ist gepanzert mit Vereinbarungen, welche“ die Traumwelten der Republik Zypern bezüglich ihres Territoriums im Meer absichern. Und zwar „mit Ägypten, Israel, Libanon auf der Grundlage des Internationalen Seerechts [von 1982], was die Türkei als nicht legal charakterisiert und entsprechend instrumentalisieren will.“
Südzypern gehen also die Muffen, dass Ankara vielleicht doch eine Art 1974-Revival einschlagen lässt. Anscheinend ist in Hinterzimmern sitzend aufgefallen, dass die Unterstützung Brüssels im Fall der Fälle womöglich ausbleiben könnte, also dann, wenn Erdogan sich nimmt, von dem er glaubt, dass es eigentlich der Türkei gehört.
Noch unklarer als unklar ist nämlich durchaus die Position, welche China zukünftig und in dieser Region einzunehmen gedenkt. Es nutzt Nikosia-Süd nicht allzu viel, wenn Israel, die UN und Russland, beispielsweise, das gleiche Liedchen singen, aber China etwas anderes gesungen haben will. Und was die USA wollen, das wissen vielleicht die Engländer, die Amis wissen es unter Trump wohl eher nicht. Großbritannien ist bekanntlich auf Zypern auch noch mit im Boot, ein nicht zu übersehender Player. Anastasiadis hat zwar letzte Woche mit Mitsotakis Gespräche geführt und sich dessen Unterstützung angeblich rückversichert, doch was bedeutet das schon? Griechenland ist nicht die Türkei von der militärischen Schlagkraft her betrachtet!
Apropos, da ist noch diese Studie der Universität Thessaloniki, auf die Anastasiadis angesprochen wurde. Dieser Studie zufolge kam heraus, dass die politische Führung die Akzente zu setzen habe und nicht das Volk. Dem pflichtete Anastasiadis vollumfänglich bei, wie zu lesen ist. Er meint, es brauche daher Entschlossenheit, die vielleicht nicht das Beste darstellt, aber zumindest nützlich oder dienlich ist. Interessante Einsichten, finden Sie nicht?

Anastasiadis äußert in dem hier wiedergegebenen Interview vor allem seine Angst davor, dass Zypern inzwischen wirklich ein Kandidat ist, dem ganz ernsthaft eine vollständige Teilung bevorsteht! Ansonsten hat Herr Präsident Probleme wegen ein paar angeblicher Vergaben von zyprischen Pässen an, versteht sich, Superreiche. Anastasiadis bestreitet, dass etwas Ungesetzliches vorgefallen wäre, damals. Und wer ihm das Gegenteil beweisen könne, der könne dessen gewiss sein, dass er, der Präsident der Republik Zypern, daraufhin sofort das Präsidentenamt räumen werde.

Das Lustigste, was gerade in „Kyproulla“ passiert, wie Petrocles in der Sunday Mail von heute schreibt, ist, dass überall in der Welt Lehrer, also Staatsangestellte, länger arbeiten bis sie in Rente gehen. Doch nicht in Kyproulla. Hier erhalten Lehrer offenbar sogar noch eine Art Bonus, um sich früh verrenten zu lassen.
Wären wir doch nur Lehrer irgendwo auf Zypern geworden!!!
Apropos: Zypern nimmt wieder an der Rally von Dakar teil. Hurra! Jetzt wird verständlicher, wieso manche Autofahrer scheinbar kopflos durch die Gegend ballern mit ihren SUV’s. Die üben für Dakar, auch wenn sie dort nicht antreten werden. Zypern wird mit dem „Bumblebeast“ antreten. So heißt das Auto. Mit der Namensgebung ist eventuell alles gesagt über die, wie soll man sagen, mentale Verfasstheit. Ein Russisch-Zyprer schmeißt die Show in Dakar zu Ehren der Insulaner, versteht sich. Wir warten alle schon händeringend, dass Zypern endlich der nächste Austragungsort der Rally wird: von Akamas über die Berge und Täler an den Governors Beach – und zurück!

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