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Archive for the ‘Zypern’ Category

oder:

Erdogan verstehen!?

Heute Morgen ist über dem Meer bei Mari hier auf Zypern nicht die Sonne, sondern zuerst ein Wolkenmeer beherrschend am Himmel zu sehen gewesen. Nach Monaten mal wieder zum ersten Mal. Jetzt, nach dem das Frühstück gegessen und die Katzen gefüttert sind, holt sich die Sonne allerdings, was ihr gebührt – die Weite des Himmels, doch nur ganz unüblich für ein-zwei Stunden. Es donnert und blitzt gerade!

Man sollte gar nicht glauben, dass keine Flugstunde von hier weggelegen, der Himmel von weitaus bedrohlicheren Dingen als ein paar Wölkchen, die den Herbst verkünden, bevölkert wird. Eigentlich fängt das Ding mit der Bedrohung, wie zu lesen ist in zyprischen Tageszeitungen seit einigen Monaten, unmittelbar vor Limassol im Meer bereits an. Die Rede ist allerdings nicht davon, dass Zypern das EU-Land mit der höchsten Auslandsverschuldung ist. Sondern: Bekanntlich erkunden die Türken in der angeblichen Zone der Republik Zypern vor Limassol, ob aus dem Meeresboden noch schnell ein paar Reichtümer zu zerren sind. Solche, die man für allfällige Kriegseinsätze gebrauchen könnte, versteht sich, haben eine gewisse Priorität oder erhöhtes Interesse.

Und genau dieser Punkt ist derjenige, den die Südzyprer Jahre lang zu sehr außer Acht gelassen haben – sagen wir aus Überheblichkeit, vorrangig. Sie wollten nämlich nicht wahrhaben, dass ihr unangenehmer Nachbar wahr macht, von was er da so redete: ein Player in der Region südöstliches Mittelmeer zu werden oder zu sein. Der ist er nun, vorerst jedenfalls. Und dass dem so ist, unterstreichen Erdogan & Co. deftig, damit es auch niemand einfalle, diese Tatsache weiterhin in Abrede zu stellen.

Die Republik Zypern hat sich also verzockt. Denn die Türken werden wohl schon demnächst auch dazu übergehen, das Gas oder Erdöl usw. zu fördern, welches sich die Zyprer zugeteilt hatten, indem sie das Meer vor ihnen gelegen mal kurz aufteilten nach Gusto und wie sie glaubten, es tun zu können, ohne Backing der Türkei. Warum sollte das derzeit wie entfesselt agierende Ankara bei derzeit solch günstiger weltpolitischer Konstellation nicht – gerade nochmals – va banque spielen?

Als jemand, der Jahre in der Türkei verbrachte und Türkisch liest und spricht, mag in diesem eben genannten Zusammenhang ganz unwissenschaftlich darauf verwiesen werden, dass Türken im Allgemeinen eine Neigung zum Spielen haben. Dass wie im Spiel auch in der Politik ein gewisses Risiko zu fahren ist, um zu überleben, um besser zu existieren, diese Einsicht scheint allgemein usos zu sein unter Türken: wer nichts riskiert, der nichts gewinnt! Da passt es außerdem ganz gut, dass in der Türkei en gros sich Männlein und Weiblein in dieser Ansicht einig sind.

Erdogan hat länger geplant und vorbereitet im Politischen und wird nun, da das Schicksal ihn gerade 4 Asse haben lässt, nicht noch in Abwägen und parlamentarische Debatten womöglich schalten, sondern, wie wir sehen, tat er, was von einem Führer der, sagen wir es doch, traditionellen Schule verlangt und erwartet wird: Schicksale und Historie bestimmen!

Hier war niemand überrascht, dass die Kurden mal wieder Eins übergezogen bekommen. Wir haben diese Entwicklung schon gefühlt ein-zwei Jahr vorher kommen gesehen und in einem oder mehreren Artikeln erwähnt. Die in sich verstrittenen Kurden machen es jenen, die von außen kommend in guter Absicht sich ihnen anschließen wollen, offenbar immer noch schwer. Gemeint sind vor allem jene Kurden, die in Europa leben und organisiert sich oft, wahrscheinlich zu oft, unter sich die Hölle heiß machen, wie man sagt. Die Kurden allgemein haben es zweifellos noch immer nicht kapiert, dass man sich international Freunde schaffen muss, Partner! Keine Stammtischrevoluzer gilt es zu aktivieren, sondern mit Menschen zu kooperieren, die dann, wenn es so weit sein sollte, für sie einstehen, und nicht nur Verlautbarungen von sich geben! Bestes Beispiel ist jene Regierung für eben Gesagtes, die nachweislich seit ihrer Gründung anscheinend lediglich 24 Jahre ohne einen Krieg zu führen existiert in über 200 Jahren Existenz, also solche Politiken umsetzt – die USA. Mit solch einem Partner ist man einerseits gut bestückt, ja, das stimmt, andererseits darf man sich dann aber nicht wundern als Volk, welches noch nicht mal einen Nationalstaat zugesprochen bekommen hat und in den USA keine Lobby-Maschine aufgebaut hat, wenn man – irgendwann – beiläufig wie eine heiße Kartoffel gefallen lassen wird.

Es bedürfte anstatt schon seit Längerem, wir wiederholen uns hier eigentlich, dass diese eingeigelten Kurden ‚Fremde‘ endlich in ihre Reihen aufnehmen, und noch wichtiger, und zwar so, dass denselben auch die Möglichkeit gegeben ist, wirksam Einfluss auf Entscheide nehmen zu können mittles ihrer (externen) Expertise usw. Mal abgesehen davon, dass sich Kurden eh erst einmal untereinander Grün sein müssten, wie man sagt.

Beides ist eben nicht der Fall.

Man muss nur Medya TV irgendwo aus Belgien ausgestrahlt sehen und hören, und dann weiß oder ahnt man, dass Erdogan, irgendwo und irgendwie, womöglich einen Punkt anrührt, der nicht so ohne Weiteres übersehen werden kann in seinen Verlautbarungen.

Kurden sind keine Terroristen, natürlich.

Doch viele Kurden haben sich in ein derartiges Verhaltenskonstrukt, wollen wir es mal nennen, pressen lassen oder ergeben, sodass unumwunden gesagt werden kann: Ja, es gibt auffallend viele Leute unter Kurden mit tendenziell terroristisch einzustufendem Gedankengut etc. Jetzt könnte argumentiert werden: Aber das alles hat ja auch einen Grund. Stimmt. Den hat es. Nur darf dieser Grund Teile eines Volkes, welches, wie bereits gesagt, untereinander verstritten ist und räumlich eh bereits geteilt irgendwie sich zusammengehörig denkt oder fühlt, nicht zu der Annahme verleiten, nun aktiv terroristisch agieren zu können, und den Rest mit seinen Taten ins Unheil mit hinabzuziehen. Ja, Letzteres, der terroristische Weg ist gemeint, ist nämlich auch, den leichteren Weg zu gehen, den der groben Gewalt, eben des Terrors. Anstatt gelte, dass genau diese Teile der kurdischen Existenz vernehmlicher kooperierten, und zwar untereinander und dann in und mit den Staaten, in denen gelebt wird.

Im Prinzip ist unter Kurden allgemein das entstanden, welches die meisten Kurden zermürbt, spaltet und auch extrem werden lässt – scheinbar selbstverständliche Selbstbestimmtheit anderer oder eine eher unappettitliche Variante des Chauvinismus‘, die auf Schritt und Tritt begegnet – den Kurden aber nicht gewährt wird, weil sie offenbar von Anfang an, sozusagen, nicht verstanden haben, dass solch ein Auftreten EINHEIT braucht.

Als Volk ohne einen Staat gehört zur Analyse dieses staatenlosen Zustands halt nicht nur: Wie komme ich zu einem Nationalstaat? Sondern auch: Wieso haben wir eigentlich keinen Nationalstaat? Könnten wir womöglich wirklich in der Geschichte Fehler begangen haben? Müssen wir wirklich einen eigenen Staat haben? Haben wir nicht vielleicht doch genügend Möglichkeiten, in einem der uns ‚besetzenden‘ 4 Staaten unser Leben zu leben? Und was, bitte sehr, ist unsere Identität, wenn nicht auch der Umstand, dass wir von je her staatenlos als Kurden in Staaten leben?

Wo also ist das Problem nach über 100 und mehr Jahren Kampf, den eh nur eine Minderheit der Kurden kämpft. Die meisten Kurden sind integriert, irgendwo. Die meisten haben vom Sonderstatus „Kurde“ die Nase gestrichen voll. Und das Beispiel Israel, welches es schaffte, aus der Asche aufzuerstehen, ist für Kurden, behaupte ich hier, keine gute Leitlinie.

Ja, die Kurden hätten ein Recht auf einen eigenen Staat, wenn man es theoretisch betrachtet. Doch darf ganz stark bezweifelt werden, dass sie im Stande sind, ohne sich darin selbst zu zerfleischen, diesen so zu führen, dass, sagen wir es mal so, die üblichen Standards eingehalten werden – angefangen bei der Umwelt und ihrem Schutz, zu dem der Menschenrechte und, nicht vergessen, der Demokratie. Zwar soll es in dem angeblich selbstverwalteten Teil namens „Rojava“ so etwas wie Frauenrechte geben. Wir zweifeln aber daran, dass es wirklich selbstverwaltet war oder ist und auch, dass diese Frauenrechte in Rede von Bestand wären, würde schon morgen ein „Kurdistan“ (Teile der Türkei, Irans, Iraks, Syriens und Armeniens) existent sein dürfen. Kurdische Frauen würden wahrscheinlich schneller als der IS gucken kann, in den jeweiligen für Frauen traditionell gedachten Bereichen und Aufgaben verschwinden – ganz progressiv, sozusagen. Und jede Jean d’Arc oder Aktivistin der „me too“ a la Kurdistan würde sich eventuell wundern, wo denn nun ihre davor propagandistisch ausgeschlachteten Rechte abgeblieben sind. Hier täuschen wir uns gern mit unserer Einschätzung, aber … .

Ja, und das ist also vielleicht der Knackpunkt! Das lässt nämlich fragen, ob Erdogan nicht vielleicht doch einen Punkt hat, wenn er sagt: aber ich will keine Terroristen andauernd an meiner Grenze haben. Des Weiteren dürfte Erdogan argumentieren: Weil diese Leute unseren Kurden nicht nur das Leben erschweren, nein, sie wiegeln sie auch noch auf gegen uns, letztlich gegen sich selbst, indem tausende Situationen erschaffen werden, wo unser Staat, die Republik Türkei, einfach gewaltsam einrücken muss, um Frieden und erreichten Wohlstand zu sichern, nur um dann ein mal mehr als der BÖSE ausgemacht zu werden. Wir könnten den Osten der Türkei nämlich schon längst zu einem lukrativen Ort gewandelt haben, nur, diese Kurdistan-Steinzeitler sind uns dabei im Weg! Weil sie auf ihren Kurdenstaat pochen.

Was soll das!

Ihr seid Menschen, reicht doch, Türken mit kurdischer Herkunft. Und wie gesagt: man kann seine Identität sehr wohl leben in der Türkei, solange man nicht um sich schießt, nur weil man glaubt oder befürchtet, nicht genug vom Kuchen abzubekommen.

Und ja, da ist etwas dran an der Benachteiligung, die es durchaus auch gibt, aber nicht nur. Doch wenn der bewaffnete Konflikt mit der PKK nie ausgebrochen wäre Mitte der 1980er Jahre, hätten wir im Jahr 2019 schon längst den Zustand erreicht, wo es jedermann piep egal wäre in unserer schönen Türkei, ob du Laze, Tscherkese, Deutscher oder eben Kurde als Türke bist – Grieche, weil es uns wirklich gut ginge ökonomisch. Warum kapiert das keiner von denen! In den USA wurden in der Geschichte schließlich auch ähnliche Kompromisse eingegangen. Wenn man sich umguckt, war das eigentlich überall von Nöten.

Warum, also, sollte die Republik Türkei sich endlos mit diesem Thema herumschlagen? Ja, die Invasion in Nordsyrien ist vor allem in diesem Zusammenhang zu sehen. Außerdem gibt es dort auch bestimmt Bodenschätze, die sich anzueignen kein allzu großer Fehler sein kann, vor allem, wenn man bedenkt, dass dieses Gebiet im Grunde eh einst Teil der osmanischen Masse war, also zu uns gehörte, erschlossen werden muss. So ähnlich klingt Genosse Erdogan durchaus auch, zuweilen!

Die Kurden haben gewiss Recht, wenn sie die humanitäre Verletzungen anprangern, die seitens der Türkei und ihrer Unterstützer begangen werden. Aber sie hätten es wissen müssen!!! Sie hätten auf Grund ihrer historischen Erfahrungen wissen müssen, dass auch die USA sie irgendwann hängen lassen wird, und dass man gegen Teile der Kurden, die diesen Kampf seit Jahrzehnten führen, sich als träge Masse ENDLICH hörbarer zu erheben hat!

Und jetzt ist es eben 2019 passiert – mal wieder -, dass sie in der Falle hängen und sich auch noch mit ihrem weiteren Schlächter, Assad, freundlich stellen müssen. Geht es noch peinlicher? Da hätte ich mir mal vorher Gedanken gemacht, und zwar derart, dass mir ein Zusammengehen mit der Türkei vielleicht doch lieber gewesen wäre. Immerhin hat die Türkei einen gewissen Bonus – am Rande eines demokratischen Gemeinwesen stehend, Beitrittskandidat zur EU etc. Syrien dagegen hat nur eines zu bieten: Willkür und Diktatur.

Um dem Spuk ein Ende zu machen, und vor dem Hintergrund der sich entwickelnden Welt, ist den Kurden einfach zu raten, auf ihr „Kurdistan“ endlich zu verzichten, und sich ENDLICH dort, wo sie leben, noch dienlicher einzubringen – auf ihre Rechte als dortige Mitbürger pochend usw. Aber dazu haben sie, zumindest, was die Kurden in der Türkei angeht, mit der Mehrheitsbevölkerung zusammen eventuell bereits zu viel Porzellan zerschlagen.

Kurden dürfen Einflüsterungen des Westens und Israels nicht länger Gehör schenken, denn am Schluss sind sie die Gearschten!!! Streckt die Waffen!!!!

Den Zyprern ist in diesem Zusammenhang zu raten: Schließt euch schnellstmöglich Israel an! Alle anderen Optionen scheinen vorerst einem Bewahren des südzyprischen Lebensstandards, des relativen Friedens, der herrscht, entgegen zu stehen!

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treli, meschnun, deli

Wahnsinn

Hallo, wie geht es Ihnen?

Gewiss haben Sie bereits davon gehört, dass Netanjahu bombend um sich beißt. Im Libanon lässt er immer noch geheime Interventionen durchführen. Nur dieses Mal hat sich der Führer der Schiiten Libanons in Europa und der Welt hörbarer zu Wort gemeldet. Es wird geschrieben, er habe gedroht, also müsse Israel daher sich wehren gehen. Man könnte aber auch schreiben, dass der Schiite sich wehrt und Israel mit seinen Aggressionen aufhören muss – seine Pläne, Israel zu erweitern vom Territorium her.

All das hält Israels Armee offenbar nicht ab, gleichzeitig hie und da auch noch ein paar Bomben irgendwo im Irak loszuwerden, das ist Tod bringend fallen zu lassen, als wollten es, wird geschrieben, den Iranern zeigen, wie es sich anfühlt, wenn man den politischen und religiösen Gegner unmittelbar an ’seiner‘ Landesgrenze sich aufbauen sieht.

Bekanntlich haben die Iraner Militär in Syrien und dies möglichst nahe zu Palästina. Und bekanntlich hat sich Israel inzwischen auch, doch nicht nur, den syrischen Golan scheinbar so angeeignet, dass eine Rückgabe an Syrien nicht mehr zur Debatte stehen soll seitens Tel Aviv. Zumindest hört sich Netanjahu entsprechend an, wenn er dort in der Gegend unterwegs begleitet von schwerbewaffneten Militärs an Mikrofone tritt.

Menschenleben, die keine Israelis oder Westler sind? Offenbar Nebensache!

In Syrien tobt so ungefähr derselbe Wahnsinn wie in Palästina oder neuerdings wieder im Libanon, und wir gucken hier in Lahr oder Berlin etc. sitzend zu. Man fragt sich jetzt bereits, wie bei so viel Kriegslust, die seitens der USA und ihren Verbündeten besteht, jemand ernsthaft daran glauben kann, dass im nächsten Jahr die WM in Qatar durchgezogen werden kann – denn im Jemen sterben bekanntlich immer noch Menschen, weil unter anderen die Saudis und die Emiratis ihr ‚heilbringendes Werk‘ dort verrichten. Der Iran hat sich scheinbar auch tiefer in diese dumme, kriegerische Sache im Jemen ziehen lassen – und somit auch Russland. Letztere bekanntlich vor allem in Syrien.

Den Iran darf man also mit Kritik an dem zuvor bezeichnenden Wahnsinn auch nicht mehr aussparen – so auch die Türkei, die ihr Engagement bis nach Libyen und dem Sudan, Qatar etc. ausgeweitet hat – Aserbaidschan sowieso, Türkmenistan, ja, China gar – obgleich China ja äußerst unfreundlich, wollen wir es mal milde ausdrücken, mit seinen Türkvölkern im Westen des Landes umgeht derzeit.

Und was Syrien betrifft, kann man Dinge, wie die Folgenden beispielsweise lesen, während wir hier in Germany darüber diskutieren, ob dieser oder jener Fußgängerbereich nicht doch mit Pollern versehen gehört zwecks Schutz der Fußgänger, ob der Europa Park in der Gemeinde Rust und dessen Neuanbau „Rulantica“ (Wasser-‚Fun‘-Anlage) nun Segen oder Schrecken für die Bevölkerung von Rust und deren Wasserversorgung wird oder ist etc. Ob unsere Kinderlein denn dieses Jahr ENDLICH bundesweit ihren Computer im Unterricht haben werden können, damit sie entsprechend getrimmt den angeblichen Erfordernissen der Zeit sich entsprechend stellen können. Wir sollten das eben benutzte Wort „Zeit“ gleich besser mit ‚industriellen Bedarfen‘ auswechseln. Finden Sie nicht?

Also:

Die syrischen Rebellengruppen sollen erstmals seit Wochen wieder eine Gegenoffensive gegen das Assad-Regime im Südosten der Provinz Idlib gestartet und bisher drei Dörfer von den Regimekräften zurückerobert haben. Die allgemeine Lage ist jedoch laut Syrien-Expertin Elizabeth Tsurkov weiterhin stark zugunsten des Regimes und Russlands zu sehen.

 

Lokalen Bewohnern zufolge wurden in der Nacht zum Dienstag mehrere Luftangriffe auf Stellungen der vom Iran unterstützten schiitischen Milizen nahe Albu Kamal westlich des Eufrats durchgeführt. Der Nahostexperte Charles Lister vermutet Israel dahinter.

Al-Jazeera Journalistin Zeina Khodr twitterte am Montag, dass Russland Militärpolizei im Umkreis des türkischen Beobachtungsposten in Morek/Provinz Hama verlegt habe. Der Beobachtungsposten werde gegenwärtig von Regimetruppen umzingelt. Khodr vermutet, dass Russland kurz vor dem Zusammentreffen zwischen Erdogan und Putin Spannungen abbauen wolle.

Laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte sollen am Montag bei Luftangriffen des Regimes auf Idlib sechs Zivilisten getötet worden sein, darunter eine Frau und ein Kind im Dorf Baskala im Süden der Provinz Idlib.

Präsident Erdogan sagte am Montag in der Provinz Mus/Türkei laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu, dass die Türkei zu einem baldigen Einsatz von Bodentruppen im Norden Syriens bereit sei. „Wir gehen davon aus, dass unsere Bodentruppen bald in die Region eindringen werden.“ Zwar hätten diplomatische Mittel Priorität. Aber sein Land sei auch zum Handeln bereit, sollte es sich dazu gezwungen sehen.

Der syrische Oppositionelle Asaad Hanna twitterte, dass seit Oktober 2018 mehr als eine Million Inlandsvertriebene nach Nordsyrien geströmt seien.

Den Weißhelmen zufolge seien Anfang August, seit dem Zusammenbruch des 4-tägigen Waffenstillstands, 130 Zivilisten bei russischen Bombardierungen in der Provinz Idlib getötet worden, schreibt Zeina Khodr.

Die politische Beraterin von Syriens Machthaber Bashar al-Assad, Boutheina Shabaan, soll überraschend in der kürzlich vom Regime zurückeroberten Stadt Khan Sheikhoun in der Provinz Idlib aufgetaucht sein und zu den Soldaten des Regimes gesagt haben, dass man für sie bete. [Nach dem Motto: Wie halte ich mir meine uniformierten und schulisch schlecht ausgebildeten Kampf-Sklaven treu].

Nordosten

Am Montag seien bei einem Autobombenanschlag in der Palästina-Straße im Zentrum der Stadt Tabaqa westlich von Raqqa ein Zivilist getötet und weitere, darunter eine Frau, verletzt worden, schreibt die Zeitung Zaman al-Wasl.

Die YPG-geführten SDF-Kräfte sollen Oppositionsquellen zufolge in der Ortschaft Maaizileh in der Provinz Deir Ezzor zwei Mitglieder der Hisbollah verhaftet haben. [Das müsste Erdogan eigentlich gefallen. Er wird demnächst aber dennoch, vorsichtshalber, auf die YPG verstärkter Jagd im Norden Syriens machen, in der sogenannten Sicherheitszone und gewiss, darf angenommen werden, auch darüber hinaus: siehe regelmäßige Attacken Ankaras in Teilen irakisch Kurdistans. Das vorher Gesagte hat Erdogan bereits mehrfach in Aussicht gestellt und offenbar auch mit Trump, der die YPG-ler fallen lassen wird voraussichtlich wie eine heiße Kartoffel, abgesprochen. Man wird sich überraschen lassen dürfen].

Regimegebiete

Der syrische Aktivist S. Rifai twitterte unter Berufung auf zuverlässige Quellen, dass es zu einem Bruch zwischen Syriens Machthaber Bashar al-Assad und seinem einflussreichen Cousin dem Geschäftsmann Rami Makhlouf gekommen sei. Assad habe am Sonntag bekanntgegeben, dass der Mobilfunkanbieter Syriatel nicht mehr in Besitz von Rami Makhlouf sei. Makhlouf soll als Eigentümer von Syriatel monatlich 20 Millionen Dollar verdient haben.

Das Assad-Regime soll laut des syrischen Aktivisten S. Rifai in den vergangenen zwei Wochen mehrere Maßnahmen gegen Rami Makhlouf ergriffen haben. Die Gier Makhloufs habe Assad verärgert. Zudem habe sich Assad ausgeschlossen gefühlt, weil er am Profit nicht beteiligt gewesen sei. Rami Makhlouf soll außerdem dem Iran sehr nahestehen und mehrere „Mega-Deals“ mit Iran abgeschlossen haben. Die Vereinbarung, die mit Iran zur Kontrolle über dem Latakia Hafen abgeschlossen wurde, sei bereits für ungültig erklärt worden. Zudem sei die „Al Bustan“ [Garten] Wohltätigkeitsorganisation von Rami Makhlouf geschlossen worden. „Al-Bustan“ war als Hilfsorganisation getarnt, soll jedoch tatsächlich iranische Milizen finanziert haben. Auch die Vereinten Nationen sollen die Organisation von Rami Makhlouf mit Geldern unterstützt haben.

Der regimenahe Aktivist EHSANI2 twitterte, dass die Büros von Rami Makhlouf in der Freihandelszone von der Kommission zur Bekämpfung der Geldwäsche gestürmt worden seien. Das Ausmaß der Ermittlungen habe Latakia erschrocken. Ermittlungen seien auch gegen den Geschäftsmann Hamsho in Zusammenhang mit Ausschreibungen des Erziehungsministeriums eingeleitet worden. Das Regime habe Ermittlungen gegen 29 wichtige Geschäftsmänner eingeleitet, darunter Dureid Assad, Jaber und Hamsho.

Der Nahostexperte Charles Lister twitterte unter Berufung auf loyale Kräfte des Assad-Regimes, dass das „korrupte“ Regime in den vergangenen zwei bis drei Wochen ein Korruptionsnetzwerk der Makhlouf Familie aufgedeckt habe. Das Regime, so schrieb Lister sarkastisch, arbeite nun sehr hart, um die Korruption auszurotten und Syrien ‚Gutes‘ zu tun.

Regional/International

Der einflussreiche irakisch-schiitische Geistliche Muktada al-Sadr soll nach den israelischen Angriffen auf Iran-treue Milizen im Irak die irakischen Milizen in Syrien zum sofortigen Abzug aufgefordert haben.

Das Mitglied des politischen Komitees der Nationalen Syrischen Koalition, Ahmad Ramadan, twitterte, dass unbedingt verhindert werden müsse, dass der iranische Öltanker „Adrian Darya1“ das Assad-Regime erreicht. Im Tanker befinden sich 2,1 Millionen Barrel Öl, welche die Tötungsmaschine des Regimes für weitere sechs Monate finanzieren würden, schreibt Ahmad Ramadan aus Syrien.

 

Ja, das, was mir da in die Hände geraten ist, und dessen Quelle nicht genannt werden mag, mag sich vielleicht harmlos lesen oder anhören. Ist es aber nicht. Syrien ist so etwas wie die Hölle geworden; und Zypern ist gar nicht so weit davon gelegen. Immer mehr Flüchtlinge erreichen die Insel, den ‚goldenen‘ Süden derselben. Die Türkei und die Republik Türkisch-Zypern scheinen zu dem naheliegenden Beschluss gekommen zu sein, die Last der Fluchtsuchenden nicht weiter ohne die Teilhabe der Republik Zypern im Süden der Insel auf sich nehmen zu wollen. Und warum sollten sich die Türkei und ihre ‚beschützten‘ Türkischzyprer solch ein Druckmittel auch weiterhin entgehen lassen. Folglich erhöht sich die Zahl der Flüchtenden. Nikosia-Süd macht bereits auf Alarm. Versteht sich, dass man Gelder aus Brüssel will. Dass man aus der Not anderer Profit schlagen will, vor allem in Sachen Zypernfrage. Zum einen hat die Türkei und ihre zyprischen Verbündeten eh Zoff mit Süd-Nikosia wegen den Bohrungen nach Erdgas und Erdöl vor Zypern, die Ankara bewaffnet durchführen lässt. Und zum anderen zeichnet sich ja eh schon wieder ab, dass die Verhandlungen in Sachen Wiedervereinigung der beiden zyprischen Teile der Insel bereits dazu verdammt sind, wieder einmal den Bach hinunter zu gehen, wie man sagt. Wir täuschen uns in diesem Punkt gerne, was aber leider nicht der Fall sein wird. Man wird sehen!

 

Über den innenpolitischen Wahnsinn, der sich auf Zypern selbst derzeit abspielt, wird in den nächsten Artikeln berichtet, die nun wieder regelmäßiger folgen werden. Wie soll man es sagen: Gelegentlich braucht man eine Art Auszeit von dem auf Zypern veranstalteten Polittheater. Auch wenn man die Ereignisse irgendwie noch verfolgt, will man sich manches Mal einfach nicht hinsetzen und diesen Wahnsinn nun auch noch zu Papier bringen – schon wieder. Und über diesen Berg, hoffe ich, hat das Schreiben und viel Schwimmen durchaus geholfen – ein etwas längerer Aufenthalt in der Schweiz und Deutschland.

Das Press und Information Büro in Nikosia, habe ich heute erst erkannt, wie peinlich, hat schon mal aufgehört, mir täglich die Presseberichte zuzusenden, wie es über Jahre der Fall war. Das wird wahrscheinlich eine meiner ersten Taten zurück auf der Insel sein, demnächst, nämlich, dort hinzugehen und diesen Leuten, die man ja über Email nicht erreichen kann, irgendwie, erneut zu bitten, mir die Presseberichte, wie gehabt, wieder automatisch zukommen zu lassen.

Kann gut sein, dass sich in der PIO etwas in deren Verfahrensweisen geändert hat, die sich irgendwie andauernd ändern.

Des Weiteren: Kann sein, dass es an meinem Browser liegt, was demnächst ebenfalls herausgefunden wird zurück in Nikosia, denn die Morning News Show, will ich es mal nennen, so auch meine ‚geliebte‘ Nachmittags-News-Show auf RIK1 können neuerdings nicht mehr On Demand abgespielt werden – weil gar keinen Button dafür mehr angezeigt wird. Man darf gespannt sein, welcher Wahnsinn da auf uns, Teil der Korrespondentenschaft, wartet.

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Die Fatih

Nun ist also eingetreten, was ja geradezu eintreten musste.

Man fragt sich da schon, wer den Auftrag dazu erteilt haben könnte – Putin, Peking?

Und natürlich ist das große Geschrei zumindest wird so etwas in diese Richtung Weisendes auf der politischen Bühne der Griechischzyprer aufgeführt , wie zu erwarten war ausgebrochen.

Nach Paris ist der griechisch-zyprische Außenminister schon unterwegs gewesen, und die Franzosen sollen den bösen Buben in Ankara gesteckt haben, es sei besser, mit den Bohrungen vor Zypern in der abgesteckten Zone der Südzyprer ihre Aktivitäten UMGEHEND einzustellen nach südzyprischer Sprech.

So etwas Ähnliches ist jedenfalls in einer griechisch-zyprischen Zeitung zu lesen. Ich glaube, es war die Fileleftheros, die mir da in die Hände geriet an der Zyggi-Crossing einen Tee trinkend seit Längerem mal wieder.

Nein, wie schön einfach kann doch das Leben sein.

Irgendwie muss zukünftig an dieser Erkenntnis noch demonstrativer festgehalten werden. Das dürfte zu weniger Beiträgen, hier, führen. Seien Sie aber dessen gewiss, dass in Stellung gesprungen wird, wenn denn mal etwas Vermeldenswertes, aus hiesiger Sicht, in Sachen Zypernfrage vom Stapel läuft.

Nun, das weiter oben erwähnte Husarenstück Ankaras scheint das Potential dafür zu haben, hier mal kurz ein paar Einschätzungen von sich zu geben.

Die EU müsse notfalls mit der NATO sich auf Eis legen wegen dem Vorfall, falls die NATO nicht pfeift wie die Griechischzyprer es gerne hätten, nämlich Ankara zu schimpfen und zu blockieren etc.

Interessant ist, dass des Weiteren zu lesen und zu hören ist, Ägypten und Griechenland müssten sich einbringen, ja, Athen solle bestens gleich ein Schiff an jene Stelle ausschicken, wo die türkische Fatih nach Erdgas drillen wird, um den Türken dergestalt zu zeigen, konfrontativ sozusagen, dass man es ernster als sonst meint.

Aber, natürlich, soll bloß nicht geschossen werden bei dieser Aktion, sondern nur Steuergelder verbratend dort aufgelaufen werden seitens Athens, um Ankara zu beeindrucken, und zwar so, dass die Türken sich gleich hinter den Altai, wo sie herstammen sollen, zurückziehen.

Ja, das ist etwas übertrieben, aber die Zielrichtung stimmt.

Gewiss gibt es noch weitere seltsame Vorschläge, die die Runde machen.

Erdogan & Co lassen dennoch nicht von ihrem Vorhaben ab, sich am kleinen Reichtum, der eventuell vor Zypern im Meeresboden liegt, zu beteiligen.

Das haben sie nun davon, die Anastasiadis, die Christofias und wie sie alle heißen, die es nicht zustande gebracht haben an der Regierung in Südzypern, sich mit Ankara endlich zu einigen.

Weiter oben das mag nun erst gesagt sein ist Ihnen gewiss aufgefallen, dass niemand von Israel redet, welches doch intervenieren solle.

Also, hier herrscht die Meinung, dass wenn jemand die Türken zum Halt bringen kann bei ihrem oben erwähnten Vorhaben, dann gewiss Tel Aviv aber nicht Kairo oder Athen – oder aber alle Dreie gemeinsam.

Interessant ist natürlich, dass Ankara diesen längst erwarteten Schachzug nun gerade, also zu diesem Zeitpunkt macht. Das dürfte nicht mit Ramadan zusammenhängen. Vielleicht schon eher mit den Kommunal-Wahlen, die in Istanbul schon bald wiederholt werden.

Und noch etwas präziser als weiter oben soll hier doch noch mal eindeutiger erwähnt sein, dass vor allen anderen Nikosia-Süd verantwortlich zu machen ist, wenn sich dieser Vorfall zu einer größeren Sache ausweiten sollte.

Seit der Vorlage des Annanplans hatten die Griechischzyprer genügend Gelegenheiten, mit ein bisschen mehr Vaterlandsliebe zu glänzen, zumal sie von solch einer existierenden Liebe nahezu jeden Tag mindestens einmal in einer ihrer Reden im Parlament hören lassen. Präsident Anastasiadis scheint diese Vokabel besonders oft, wie soll man sagen, anzustimmen – „patrida“.

Dann wären die Griechischzyprer halt ein paar unliebsame Kompromisse eingegangen für die Einheit der Insel. Dafür hätten sie sie nun wieder vereint und endlich mal Nennenswerteres zu tun. Haben sie aber nicht getan.

Vielmehr scheinen und schienen die Südzyprer ganz offensichtlich darauf zu bauen, dass Brüssel, bestenfalls Israel, sie in schwierigen Konstellationen rausbuttern wird – mit ihnen womöglich gemeinsame Sache macht, die unliebsamen Türken aus dem Norden zu vertreiben. Und Frankreich scheint diese Träume mit seiner militärischen Gegenwart, neuerdings, zu befeuern.

Wir dürfen also gespannt sein, wie in den nächsten Wochen der Butterhandel ausgefochten wird und wer wen einbuttert im südöstlichen Mittelmeer.

…………………………………………………

Warum sollte Ankara auf das Erdgas oder Öl vor Zypern verzichten in einer Gegend im Meer, die von den Griechischzyprern einseitig als ihre Zone deklariert wird?

Ja, die Letzteren bemühten sich auf diplomatischer Ebene über die Jahre alle, die davon hören sollten, von ihrer Version der Realität zu überzeugen, doch, was die USA angeht und andere, scheint ihnen das nicht gelungen zu sein.

Dass Moskau die Interessen Südzyperns stützen könnte zukünftig, ist zwar möglich, wird hier aber in Frage gestellt, als unwahrscheinlich angenommen. Auch zumal Brüssel in der Ukraine via oder mit Israel verdeckt Putin ihr unschönes Gesicht derzeit zeigen. Der Komiker neuerdings an der Macht in der Ukraine ist dem Vernehmen nach eher ein Mann Tel Avivs als ein Fan der EU. Beides dürfte Putin wenig gefallen. Was allerdings nicht bedeuten soll, Putin sei Anti-Israel eingestellt.

Wie hier schon mal geschrieben wurde, ist zu vermuten man kann sich täuschen , dass Erdogan Putin eröffnet haben könnte, seinerseits auf Zypern eine russische Militär-Basis zu errichten, und zwar im Norden der Insel.

Schaden kann es nicht, könnte Erdogan sich gedacht haben, zumal auf Zypern langfristig sowieso kein Verhandlungserfolg in Sachen Wiedervereinigung zu erwarten ist, eben weil die Südzyprer nicht im Stande sind, über ihren eigenen orthodoxen Schatten zu springen – und vom großen Geld träumen, vom Nabel-der-Welt-Sein. Solch Schritt würde Moskau zwangsläufig näher an Ankara binden – und da sich die nächsten 50 Jahre ganz gewiss in den Weiten Asiens dem Schicksal dieser Welt verschreiben werden, ist es ganz gut, sich über Russland diesem Trend mitanzuhängen für die Türkei, aber nicht nur. Erdogan hat auch Afrika als Anknüpfungspunkt zu Fernost im Auge.

Zudem haben die Ereignisse in Venezuela derzeit noch den Nebeneffekt, dass Erdogan und Putin sich auf der ‚richtigen‘ Seite, der Maduros, verortet sehen. Ja sogar sich von der Vorherrschaft des Dollars zu lösen, verfechten beide, der Türke und der Russe, vernehmlich öfters.

Bei dem Deal, den Erdogan mit Putin geschlossen haben könnte, darf auch nicht außer Acht gelassen werden, dass ein Stützpunkt im Norden Zyperns für Putin wie ein Sechser im Lotto ist oder wäre, weil er ja bekanntlich im syrischen Latakia, sozusagen gegenüber davon, sich gerade am Einrichten ist mit allem drum und dran.

Nordzypern ist also zu viel Wert, offenbar, um es den Südzyprern, die es dummerweise sogar noch immer und andauernd von sich stoßen, weiterhin zum Aushungern oder Austrocknen zu überlassen. Das dürften die Israelis und die USA schon länger ebenfalls so einschätzen.

Vielleicht ist vorherige Spekulation ja der andere Weg, die andere Lösung, um die Insel wirtschaftlich erblühen zu lassen. Schließlich schafft man es seit Jahrzehnten ja auch, die beiden britischen Basen auf der Insel in Vergessenheit geraten zu lassen bei Touristen, warum sollte das daher nicht weiterhin möglich sein, wenn beispielsweise russische Truppenverbände hier stationiert sind.

Ja, dass die USA sich noch ein ähnliches Stück auf der Insel Zypern ausgucken könnten, ist hier auch schon geschrieben worden; und diese Hypothese bleibt vorerst auch noch im Raum stehen. Frieden fördernd wäre die Existenz solcher Basen in der Region höchstwahrscheinlich schon, ist anzunehmen, bis es eben knallt.

Zumindest könnten so die Zyprer und all jene Mitbürger, die hier bereits ihre Zelte aufgeschlagen haben, egal ob hüben oder drüben, mit einem blauen Auge davon kommen die kommenden 20-30 Jahre.

Das sind in unseren schnell-lebigen Zeiten doch gar nicht so schlechte Aussichten!?

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Der Sandkasten

Schön!

Vorsichtshalber heute einen neu-gebraucht-neuen Laptop bei Public in Limassol unweit der Lady’s Mile gekauft. Gerade billig ist er nicht gewesen, dafür, dass er schon knapp 6 Monate nur angeblich als Vorführ-Computer gebraucht worden ist in den Verkaufsräumen. Das erste Mal, dass ich mich auf so etwas einlasse. Die Tastatur überzeugt einfach, und der Hauptgrund für den Kauf ist: Mein anderer Laptop fängt zu spinnen an. Den hier werde ich jetzt möglichst nicht ans Netz lassen. Muss doch wohl möglich sein. Das heißt, ich schreibe auf WinPad und Notebook.

Weiß nicht, wie es bei Ihnen zu Hause geht oder aussieht, doch hier werden es immer mehr Computer: der eine hat diese, der andere die andere Macke. Hoffen wir, dass sich an dem Neuen keine Macken zeigen werden. Da Anschluss ans Netz nicht geplant ist, erwarte ich mir ein langes Leben. Stelle gerade fest, dass sich mit dem vorinstallierten WordPad wirklich ganz gut schreiben lässt. Man schreibt plötzlich wieder alles richtig, da keine Verbesserungsvorschläge vorhanden sind bei diesem Schreibprogramm. Doch, einiges dim WordPad drin, das damit getan werden kann. Ist also zum Bestseller schreiben alle Mal ausreichend, der neue Lenny. So nenn ich ihn bereits liebevoll.

Die Politis von Sonntag liegt noch ungelesen auf dem Tisch. Der Aufmacher lässt Schlimmes ahnen: „Treffen der Kolosse. Ihr Ziel ist das Terminal, („to termatiko!).“ Ohne weiter zu lesen, wird verstanden, kann sein, dass ich mich täusche: Es geht mal wieder um die Erdgas-Schätze vor Zypern. Und das ist auch das erwähnte Schlimme.

Vor Kurzem war eine Veranstaltung im Hilton zum Thema (Vortragender: Dr. Charles Salinas), veranstaltet von einem der vielen Ableger des Rotary hier auf Zypern, genauer, eines der Paar Clubs aus Nikosia/Lefkosia.

Leider bin ich nicht hingegangen, weil ich Langweile prognostizierte. Habe es vorgezogen, meine Ruhe zu haben von. Wie ich gern sage zu solchen Veranstaltungen: „Bla-Bla!“ Der Vortragende muss indes ganz gut drauf gewesen sein, muss die Regierung und ihre Lügen über die voranstehende Erfolgsgeschichte mit dem Erdgas ziemlich laut und kenntinsreich als Spinnerei entlarvt haben. Er war noch nicht vor allzu langer Zeit selbst aktiv in diesem Business für zyprische Regierungen unterwegs jahrelang. Gab an jenem Nachmittag vor, zu wissen, von was er spricht.

Wie mir berichtet worden ist, kann, wenn überhaupt, dann frühestens im Jahr 2030 irgendein Profit aus den Erdgasförderungen vor Zypern eingefahren werden für Nikosia. Et cetera!

Bis dann wird ja hoffentlich die Ära Erdogan in der Türkei endlich beendet sein. Auf das keine algerischen Zustände am Bosporus einkehren. Nicht, dass Erdogan wie Bouteflika zu keiner Regung nahezu mehr fähig außer der seiner Backenmuskulatur zum Reden etc., das Regierungsheft bis in den Sarg in Händen hält.

Immerhin: Gestern war zu hören, der neue Flughafen in istanbul ist eingeweiht worden und der alte Atatürk-Flughafen soll am selben Tag geschlossen worden sein. Das hätten wir in Deutschland voraussichtlich so akkurat und zeitlich annehmbar lange nicht hingebracht. Also gar nicht so schlecht in einer Diktatur zu leben?

Liest man etwas hie, etwas da in der Politis von heute, Sonntag, den 7. April 19, könnte man denken, die Republik Zypern habe gemeinsam mit Nord Mazedonien, Griechenland, Ägypten und natürlich Israel eine Art Korridor gelegt, um die Türken zur Vernunft bringen zu können. Die USA sollen dabei eher auf griechisch-zyprischer Seite stehen, betonen aber, dass die Türkei dennoch ein Player in der Region sei.

Ja, und natürlich ist ermüdender Weise immer wieder von der Gefahr aus Moskau zu lesen. Erdogan biedert sich – gerade passiert es mal wieder – zum Missfallen der Amis in Russland an. S-400 heißt der angebliche Grund. Dieses Waffensystem mag Putin an die Türken verscheppern. Wie im Sandkasten also, so ungefähr.

Nur gut, dass hier auf der Insel verweilend, dieser seltsame Twist auf der diplomatischen Bühne am Meer sich aufhaltend vorbei geht. Stell dich einfach hin, genau dort hin, sehe gen Horizont, schließ die Augen wenig später und dann schreist du so laut du kannst – zeitlich wirklich lange den tagespolitischen Mist aus dir heraus. Danach empfiehlt sich, derart aufgeputscht, ins noch klirrend kalte Wasser zu steigen, möglichst zügig, und dann dreinschlagen mit allen 4 Extremitäten, bis du fast keine Luft mehr bekommst. Dem Wasser ist es wahrscheinlich egal, dass du dich abreagierst, so lange du dabei nicht reinpinkelst.

Schon sehr gefährdet das Grün-Blau hinter der Küste der Insel. Dieses Terminal, von dem die Rede war, auf das nun anscheinend alle schielen wie bekloppt, bedeutet so in etwa, dass Exxon Mobile und wahrscheinlich noch ein-zwei weitere internationale Konsortien ausgerechnet um die Ecke bei Zygi, genauer in Mari, ihr Gas-Verflüssigungs-Ding ansiedeln wollen. Gar nicht lustig. Zeit, das Haus noch rechtzeitig – nämlich gestern bereits – zu verkaufen?

Es ist absehbar, dass diese Anlage, sowie diese andere Art Werft, Terminal oder eben Stützpunkt für die französische Flotte, neuerdings, an mehr oder minder selbem Ort, nicht des Profit getriebenen Wahns letzter Ausbruch bleiben wird.

Vorgestern dachte ich: Huch, ist nun schon etwa das Üben im Manöver ausgebrochen bei den Franzosen? Bekanntlich müssen Soldaten ja andauernd gehetzt werden, um im Fall der Fälle morden zu können. Die Heimat verteidigen. Wie aber heute beim Kaffee in der nahen Ortschaft Kiti vernommen werden konnte, sind diese Flüge, die da über unseren Köpfen morgens um 10-11 Uhr ausgeführt wurden, zwar tatsächlich Tod bringend, doch wenn überhaupt, dann wahrscheinlich höchstens mittelfristig für die Spezies Mensch.

Wegen dem schönen Regen, den wir hier hatten und wohl auch noch haben, man wird sehen, ist die Insel ein grüner Biotop. Es sprießt und das Wasser fließt – und mit diesen himmlischen Gegebenheiten, genau, Sie denken es sich schon, hat sich auch die Hölle vorgenommen, sich hier einzurichten.

Weil es kann ja nicht sein, dass Sie sich einen Flug nach Zypern buchen, alles einigermaßen billig und so, und dann, kaum sind sie im Hotel, werden Sie überfallen aus der Luft: SSSSSSSSSSSSSSSSSSSSS! Oder ähnlich klingt so ein Angriff.

Stechmücken.

Man hat also gegen die feigen Stecher gespritzt und offenbar ist es ausgemachte Sache, dass wir Bewohner der Gegend das so einfach hinnehmen, wenn über unseren Köpfen Kampfstoffe Verbreitung finden. Okay, Sie könnten nun denken: „Hab dich nicht so, schau mal genauer hin, was die da an Chemie alles auf ihre Felder kippen. Wirst du schon auch noch überleben.“

Da kann man nichts weiter zu sagen, muss man wohl halten still; und wenigstens darüber berichten.

Ja, eine kräftige Leber zu haben, ist auch auf Zypern gefragt, nicht nur in Deutschland. Kann sein, dass die Milz beim Managen von Giften eine wesentlich wichtigere Rolle in unseren Körpern spielt als Leber oder beispielsweise Galle. Gebärmutter und Hoden kriegen höchstens Was ab, glaube ich, genauer, deren Fracht, und die ist IHR Erbgut – wenn überhaupt.

Die beste Waffe soll doch sowieso Angriff sein, und um so weniger verwunderlich ist daher, wenn in der Politis eine Journalistin von sich gibt am Ende ihres Artikels, dass je mehr Erdgas noch gefunden wird vor Zypern, um gefördert, verflüssigt und verkauft zu werden, desto sicherer wird die Lage Zyperns. Das schreibt die so in etwa.

Hab mich etwas umgehört, scheine nicht der Einzige zu sein, der diese Zusammenhänge genau entgegengesetzt sieht. Die Schreiberlinge in den zyprischen Zeitungen sehen jedenfalls den großen Segen dadurch auf die Insulaner und ihre ausländischen Mitbewohner kommen, mehrfach. Auf das DIE Recht behalten.

Doch nach Adam Riese oder sogenannter Logik sind Orte, die sich zu Hotspots, wie man heute sagt, oder Brennpunkten entwickeln auch solche, die dem des Kandidaten, der in der Todeszelle in irgendeinem Bundesstaat der USA sich seines Lebens freut, nicht unähnlich.

Die US-Amerikaner kennen sich mit diesem Zustand so in etwa also aus. Haben ja genügend Zeit, sich dem Thema zu stellen – und Nähe. Und DIE ziehen jetzt auch, wie zu lesen ist, ihr Augenmerk in die Region südöstliches Mittelmeer etwas betonter.

Die Landschaft der Insel ist umwerfend grün. Es hat sich alles hier schon längst von einem saftigen Grün mit vielen, vielen gelben Dupfern darin in ein Meer von Farben verwandelt: Rot, weiß, violett usw.

Genießen wir ES also weiterhin und lassen die Buben und Mädel im Sandkasten ihre angebich weltbewegend wichtigen Spielchen spielen!?

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Auch, weil heute Samstag ist, und irgendwie nichts wirklich Ansprechendes geboten wird außerhalb des Hauses und des Büros, was tut da Mensch, genau, er nimmt sich den einen Text zur Hand, den er (oder sie) schon seit Längerem aus dem Türkischen übersetzen wollte.

Mine Alpay, scheint eine Frau zu sein, schrieb in der MilliGazete vom 04. Februar 2019:

 

„Istanbuls erste Kirche, die Aghia Irini!

Istanbul war anfangs nicht muslimisch. Christlich auch nicht. Die göttlichen Gesandten waren dort damals viele Götter und Götzen der Römer.
Zur Zeit der Götzenverehrung hatten es die Christen in Istanbul wahrhaft nicht leicht mit ihrem monotheistischen Ansatz. Das Volk wollte seine damalige Religion nicht verlassen, um sich einer neuen anzuschließen.

Im Jahr 330.

Zu jener Zeit war Istanbul in Lager aufgeteilt, die in wahrhaft heftigen Diskussionen miteinander lagen. Die waren richtig sauer auf den neu aufkommenden christlichen Glauben.
Ein junges Mädchen namens Penelope war mit Herzblut dabei, diesen neuen Glauben zu verbreiten. Doch eben das wurde von den Götzenanbetern schwer bestraft. Schlangen warfen sie in einen Graben, die das Mädchen nicht angingen. Sie steinigten es und sie starb davon nicht. Banden sie an Pferde und zogen sie durch die Straßen und wieder überlebte das Mädchen die Tortur.
Ob all dieser Wunder, erkannten sie die Götzendiener als Gesandte und bekannten sich daraufhin zum Christentum. Der Imperator Konstantin hat angesichts dieser Entwicklungen Penelope, was heiliger Frieden bedeutet, den Namen „Heilige Irini“ verliehen. Und Letzteres ist die erste Kirche mit einem Atrium, die noch heute Bestand hat. Ein Atrium ist in römischen Heiligtümern der in der Mitte befindliche runde, überwölbte Hof.
Das erste derartige religiöse Gebilde, war aus Holz gemacht und ging im Jahr 532 in Flammen auf, beim sogenannten „Nika“-Aufstand. Der Imperator Justizian verbot die Vielgötterei, wogegen sich das Volk auflehnte. Die Götzendiener waren nämlich auf Zeus eingeschworen und brannten daraufhin die Aghia Sofia sowie die Aghia Irini Kirchen ab. Justizian lässt beide Gebäude wiederaufbauen.
Die Aghia Irini brannte dann nochmals ab. Das Gebäude wurde auch von Erdbeben beeinträchtigt, sodass die Kirche noch 3 Mal repariert wurde.

588 trafen sich auch Konsulen dort.

Zur Zeit der Bilderstürmer, als also bildhafte Darstellungen verboten waren, wurden alle Ikonen aus der Kirche geschafft. Zur Zeit der Osmanen, verfügte der in der Geschichte bewanderte Sultan Fatih, weil er vielleicht Mitleid hatte mit dem, was der Aghia Irini passiert war, dass die Kirche so wie sie war blieb, und ließ sie nicht zu einer Moschee umbauen.
In Folge des Baus des Topkapi Saray in Istanbul, kam die Kirche in den Hof dieses Schlosses. Da sie nun mal inmitten des Saray stand, nahm sie im Lauf der Zeit auch verschiedenste Funktionen an. Zurzeit Ahmet III. war sie ein Waffenlager. Als Abdülmecit regierte, funktionierte sie als Waffen-Museum. Die zweiteilige Treppe, die in die oberen Galerien führt, entstand zu jener Zeit. Zur republikanischen Zeit war die Kirche eine Art Kriegsmuseum. Seit 1983 wird sie für verschiedenste kulturelle Events genutzt.

Es ist also die erste christliche Kirche im ersten christlichen Teil Istanbuls.

Die Kirche habe ich sehr oft besucht, erst wieder vor Kurzem ergab sich das wieder. Weil, was uns zu Ohren kam, ist, dass für einen Zeitraum von wenigstens 10 oder 20 Jahren voraussichtlich Reparaturarbeiten gemacht werden – daher wird ein Besuch nicht möglich sein vorerst.

Die Aghia Irini, die auch eines der ersten errichteten Gebäude Istanbuls darstellt, sah ich also bei meinem letzten Besuch. Oben in der Galerie klaffte ein Loch in der Ecke, Wände waren zu sehen, die ineinander gefallen waren – ein trauriger Anblick.

Da ihre Akustik sehr gut war, wurden hier über viele Jahre Konzerte, Neujahresbälle, Biennalen gegeben – wie richtig das doch war? Der Lärm der Musiksysteme, die Flash-Lichter und elektronischen Gerätschaften haben wahrscheinlich ein ‚Stück Fleisch‘ des Gebäudes rausgehauen, sodass ihrem Rumpf in der Folge eine untragbare Last auferlegt worden ist.

 

Im Westen herrscht ein ausgeprägterer Geist, Kulturgüter zu bewahren. Leider sind es bei uns Musikfestivals, deren Lärm dafür sorgt, dass alles auseinanderfällt.
Klar, du kannst dort für ein Konzert genügend Platz finden. Doch den Humanismus tragende Andenken Istanbuls aus dem Jahr 330, die Aghia Irini, kannst du die nochmals finden?“

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Aus der MilliyetGazetesi von 04. Februar 2019, Prof. Dr. Ata Atun!

„Die EU und die USA beklagen sich sehr über die Geldwäsche in der Republik Zypern (Cyp) und Malta. Aus diesem Grund senden sie Kontrolleur über Kontrolleur in diese beiden kleinen Inselstaaten.
Die Anti-Geldwäsche Sektion der US-Regierung stattete letztes Jahr im Mai den beiden Ländern einen Besuch ab und sah Unterlagen in deren Finanzbehörden, wie auch in den Banken durch, ohne Rücksicht auf eventuelle Empfindlichkeiten.
Das Resultat war verheerend. Sogar noch schlimmer als das – ein Desaster.
Der untersuchenden Kommission war dabei klargeworden, dass die meisten Einkünfte in beiden Ländern mit Geldwäsche realisiert wurden.
Die US-Anti-Geldwäsche-Behörde stellte fest, dass in der litauischen Bankengruppe namens ABLV russisches Geld gewaschen worden ist und da sich in der Kasse kein ausreichender Betrag an US-Dollars befand, wurde gefordert, diese Bank zu schließen. Danach war schon bald von einem Bankrott der ABLV-Bank zu hören – und seitdem gilt sie als bankrott.
Das heute seitens der US-KPAMB [Federal Reserve System] der südzyprischen Regierung gestellte Ultimatum ist äußerst hart. Letzterer wurde unverhohlen gesagt: „Entweder ihr säubert eure Bankgeschäfte oder eure Banken sind an der Reihe, um ebenfalls geschlossen zu werden.“

Selbige Unzufriedenheit ist auch bei der EZB vorhanden, die nun eine Kontrollmaßnahme veranlasste, die in der Folge einige Köpfe rasseln lassen dürfte [in den Banksystemen der beiden Inseln].
Die Lokomotive der EU, Deutschland, fordert, dass südzyprische Banken tiefgehend nach Schwarzgeld zu durchsuchen sind. Die Deutschen bestehen auf Transparenz der in der Cyp operierenden Banken. Deutschland sagt den Südzyprern derart indirekt: „Ihr macht eure Geschäfte von nun an nicht mehr weiter so, wie es euch gefällt! Wir werden jeden eurer Schritte kontrollieren!“

Die EZB hat auf Malta letzten Sommer vor allem zuletzt die Pilatus Bank gecheckt. Das geschah im Zusammenhang mit der Ermordung der Journalistin Daphne Caruana Galizia, die im dortigen Bankenbereich recherchiert hatte und kaltblütig ermordet wurde. Aufgrund ihrer Recherchen wurde der Pilatus die Lizenz entzogen. Die Bank war 4 Jahre davor von einem Iraner, Ali Sadr Hascheminedschad, eröffnet worden, der in den USA der Geldwäsche beschuldigt wurde und die dort vor 4 Jahren bereits geschlossen worden war.
Die US-Amis sind derzeit hinter der Geldwäsche eh vehementer her als sonst. Wer sich verdächtig macht, läuft neuerdings Gefahr, von der US-Behörde schneller als sonst geschlossen zu werden.
Bekanntermaßen hat die EU das letzte Jahr ein Geldwäscheskandal nach dem anderen durchgerüttelt. Aus diesem Grund haben EZB und die US-KPAMB angefangen gemeinsam zu arbeiten. Nun gerade checken sie alle Banken in der EU – eine nach der anderen.
Die Filiale in Estland der dänischen Danske Bank wurde ausgehoben. Der bislang größte Fall von Geldwäsche in dieser Bank wurde [nämlich] aufgedeckt. Daraufhin wurde europaweit ein Ultimatum seitens der EU an alle EU-Mitgliedsstaaten ausgegeben, damit sie entsprechende Maßnahmen [im Bankensektor gegen Geldwäsche] ergreifen. Insbesondere trifft Letzteres für Malta und Cyp zu.

Die EU-Kommission veröffentlichte am 23. Januar die Angelegenheit, dass an Investoren Passporte in Cyp und Malta verkauft werden: „Gold-Pässe!“ Die beiden Länder verkaufen Pässe an Leute, die vorrangig EU-Bürger werden wollen – doch nahmen und nehmen nicht die Risiken in Sachen Schwarz Geld ins Visier, die dabei entstehen können – nicht nur in den beiden Ländern, sondern europaweit.
Und weil die Ökonomie in Cyp größtenteils auf Schwarz Geld- Einkünfte basiert, ist ziemlich sicher, dass die Wirtschaft in beiden Ländern – sei es aus Sicht der EU oder der der USA – den Bach herunter gehen wird. Als Resultat dürfte in der Folge der Kontrollen und sich ergebenden Einschränkungen des Weiteren herauskommen, dass die Gold-Pässe wesentlich seltener vergeben werden [müssen]. Zudem laufen die Investoren in der Republik Zypern ernsthaft Gefahr, von der Insel [trotz zyprischem Pass im Sack???] verwiesen zu werden.“

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2019 ? !

2019,
das kommende Jahr also,
da werden die meisten Zyprer, die unbedingt in Spielcasinos spielen gehen wollen, mit Hilfe eines Artikels aus der Cyprus Mail (George Koumoullis) von heute die Möglichkeit haben,
zu wissen,
dass in diesen neueröffneten Orten hier auf Zypern internationale Standards in Sachen Auszahlung von ‚Gewinnen‘ an Maschinen nicht eingehalten werden,
vorerst.

Dass Spieler dieser Hinweis erreichen könnte,
für manche eventuell bereits etwas spät,
wer weiß,
ist lobenswert. Bleibt zu hoffen, dass sich die News,
dass Gewinnchancen in Casinos im Süden der Insel so in etwa 3 Mal geringer sind oder sein können,
dafür umso schneller herumspricht. Viel spricht dafür, dass Letzteres der Fall sein wird. Die Insel ist relativ klein. Sie kennen sich auf der einen oder der anderen Seite jeweils.

Man spricht im Allgemeinen miteinander.

Ob aus dem Ausland kommende Spieler von dem genannten Umstand erfahren werden, ist ebenfalls zu erwarten, wenn sie sich die Mühe machen, Informationen einzuholen oder aber mit Einheimischen sprechen.
Anscheinend stehen in den Casinos allen Spielern gängige Spiele zur Verfügung, die beispielsweise auch in bekannten Spielcasinos irgendwo in Mitteleuropa oder andernorts aufgefunden werden können.

Englisch ist Umgangssprache an oder in den Automaten, die bedient werden.

Ansonsten?

Wird schon gutgehen, 2019.

Guten Übergang!

 

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