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Posts Tagged ‘aphrodite hotel’

Bekanntlich gibt es in der republik Zypern halbstaatliche Unternehmen. Die dortige Telokom ist eines der Halbstaatlichen. Offiziell ist die

Regierung in Finanznöten. Was läge da näher, als beim Nächstbesten nochmals Geld zu leihen als Staat. Genau das ist geplant. Nun hat die

Geschäftsführung der zyprischen Telekom diese Anfrage zu beantworten. Der Vorsitzende Stathis Kittis scheint mit seiner Meinung dazu noch

nicht rausrücken zu wollen. Anstatt spricht er nebulös von einer Regierung, die noch nicht mal 13. Monatsgehälter bezahlen könne, dürfte

eventuell Schwierigkeiten haben, die angeforderte Unterstützung in der Höhe von 100 Mill. €, wie auch immer ausgehandelt,

zurückzubezahlen. Außerdem spreche sich die CYTA-Gewerkschaft gegen die Gewährung einer derartigen Anleihe an den Staat aus.

Vorsichtshalber hat die Regierung bereits bei der Hafenbehörde ungefähr denselben Geldbetrag angefordert. Ob das ein kluger Schachzug

war vom zeitlichen Ablauf her, ist fragwürdig.
Dort, wo die Wahl kluge Schachzüge des fehlenden Geldes wegen vielleicht nicht weiterhin gegeben ist auf Zypern, entdecken nach

Berichten der Cyprus Mail immer mehr Männer und Frauen „das älteste Gewerbe der Welt“ wieder. Leider werden im Zuge dieser

Entwicklung vermehrt vor allem Frauen aus rumänien, Blugarien und auch Griechenland nach zypern verschickt, um ihre Schulden

abzuarbeiten und/oder ihre Familie zu ernähren. Prostitution ist nicht illegal auf Zypern, solange dieselbe nicht unter Zwang geschieht, nicht

‚verkauft‘ wird (von Land zu land), man sich nicht als Zuhälter betätigt, ein Puff führt. doch wo fängt Zwang an, und wo hört dieser auf? Eine

schwere Abgrenzung. Um diese Frage u.a. herauszufinden, hat das Mediterranean Institute of Gender Studies (Mittelmeer Institut für

Geschlechterfrschung), die zyprische Frauenlobby und das Europäische Parlament im Zyprischen Haus/Nikosia einen öffentlichen Dialog ins

Leben gerufen: „Frauen im der Prostitution in Zypern“. 2011 sollen lediglich 18 Fälle der Polizei zu Ohren gekommen sein, die einen Verstoß

gegen das geltende Gesetz darstellten.

In Zusammenhang stehend mit der ökonomischen Krise und der zunehmenden Prostitution, steht auch das Phänomen zunehmnder

Bürgerwehren. Angeblich soll in Peyia, der Cyprus Mail (CM) vom 29.11.12 zufolge, eine solche organisierte Bürgertruppe erfolgreich in

Operation sein. In Pafos und vermutlich anderen Städten der Republik Zypern, ist zu befürchten, dürfte dieses Modell übernommen werden.

Wir schreiben „ist zu befürchten“, da absehbar ist, dass Ausländer mit afrikanischem Aussehen oder asiatischem in Orten, wo sie nicht

wohnen, in gewissen Gegenden bei Nacht eben vor diesen ‚Helfern‘ alles andere als sicher sein dürften. Die Hexenjagd scheint eröffnet.

Interessant wäre zu erfahren, wie weit die Kompetenzen dieser Bürgerwehren gehen. Dürfen dieselben Taschen durchsuchen, Menschen

festhalten, auf Menschen schießen?

Und wo, bitte sehr, hält man ein Meeting darüber ab, wie man am Besten aus der Krise kommt, wo doch „angeblich“ kein Geld mehr in den

Kassen ist? Sie haben es erraten. In einem der teuersten Plätze der Insel. Und das ist das Paphos-Afrodite Hotel. Ein Schwede namens Rosen

kam auf die tolle Idee, ein paar Professoren und Fachleute dorthin zu laden. Leider ist nicht zu erfahren, wieviel Geld dieselben für ihre

Vorträge erhalten werden. Es spiegelt aber den abgehobenen Anspruch der Leute wider, und dass jeder immer noch in seine eigene Tasche

scheffelt, diesmal eben unter dem Flackschiff: „es gibt eine unanagetastete Resource an Menschen, die auf diese liebliche Insel gezogen

sind (300-400) von Schweden … die sich gerne an einer eine besseren Zukunft Zyperns beteiligten“ (siehe CM 29.11.12). Wir wollen Herrn

Rosen hier allerdings keine unlauteren Absichten unterstellen, sondern lediglich unsere Zweifel anmelden, die aufgrund der gewählten

Lokalität einfach automatisch in einem aufkommen. Herr Rosen betreibt u.a. folgende Internetseite, wo illegale Müllhalden auf Zypern

eingetragen werden können http://www.dumpmap.org/.

Derweil scheint der Konflikt in der Türkei zwischen Türken und Kurden sich auch allmählich nach Nordzypern zu verlagern. Studenten der sogenannten Internationalen Universität im Norden der Insel sollen sich die Köpfe eingeschlagen haben. 2 kurdischstämmige Studenten wurden bei diesen Zusammenstößen unter Studenten verhaftet.

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