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Posts Tagged ‘Brohammer’

Ja, der FC Freiburg ist abgestiegen. Die gehen nun wohl quch sich bestenfalls erst mal alle sanieren? Die nächste Runde steht auf alle Fälle in der 2. Liga an.
Die haben sich ihr neues, teures Stadion somit wirklich verdient in Freiburg, als sie bereits in der Abstiegszone standen? Doch Fan ist Fan. Gleich nach dem Freiburg weit durchgeführten Abstimmungsergebnis, in dem ein OK zum Bau des neuen Stadions herauskam, hat der FC gezeigt, wohin die Reise unmissverständlich geht – in die Zweite Liga.
Klar ist ja wohl, dass der Aufstieg des FC Freiburg zurück in die Bundesliga mitzuverfolgen, mindestens genau so viele und womöglich mehr Zuschauer anziehen wird.
Es ist also etwas los im Ländle.
Der Rubel rollt! Die Feste werden gefeiert: Eines schöner als das andere.
2012-10-23 14.49.26

Diskutiert wird gerade, seit die Iren abstimmten, dass die Homoehe als gleichwertig zu den sogenannten Hetero-Ehen anzusehen ist, ob nicht auch in Deutschland für gleichgeschlechtliche Ehen ein Volksentscheid oder dergleichen endlich her müsste. „Deutschland ist rückständig!“, sagte eine Politikerin, war heute im Radio zu hören.
Mir ist zumindest ein Paar bekannt, welches diese Forderung oder Aufwertung auf Gleichwertigkeit der beiden Ehetypen wenig lustig findet. Die haben nämlich Partnerschaftlichkeit beim Wort genommen und werden voraussichtlich dumm durch die Welt gucken, wenn Sie, wie damals die Bewohner von Westberlin, die ungefragt zu BRD-lern gemacht wurden nach der Wende, ein ähnliches Schicksal erfahren sollen – also wie Mann und Frau angesehen werden.
Man darf gespannt sein, wie flexibel die Angelegenheit von Seiten der Regierenden gehandhabt wird. Es besteht hoffentlich Aussicht, finden diese Bekannten, dass keine irischen Verhältnisse in Germany aufkommen, dass das Partnerschaftskonzept unter Menschen gleichen Geschlechts, die sich zusammen taten bestehen bleibt – die nicht zwingend gleichgeschlechtlichen Sex deswegen haben.

Nun, auch die August-Macke- Schule in Kandern wird saniert. In der Einladung zur öffentlichen Gemeinderatssitzung der Stadt Kandern vom 5. Februar 2015 stand:
„Im Rahmen seiner bisherigen Tätigkeiten wurde das Architekturbüro Bernd Brohammer damit beauftragt, die erkennbar noch ausstehenden Sanierungsmaßnahmen an der Augut-Macke-Schule, sowohl für das Schulgebäude als auch für die Sporthalle abzuschätzen. Die Baukosten enthalten lediglich die Kosten für die Erhaltung des Bestandes.
Künftig anstehende Baumaßnahmen im Rahmen der Gemeinschaftsschule wie Mensa, Ertüchtigung der Fachräume, barrierefreier Zugang und der gleichen sind in den vorliegenden Kosten nicht enthalten…. .
Wie den oben angeführten Kosten zu entnehmen ist, wird der Austausch der restlichen Fenster inkl. den zugehörigen Wärmedämmungsmaßnahmen und den Sonnenschutzarbeiten ca. 325.000,00 € (Netto) zuzüglich Honorar und Mehrwertsteuer kosten.
Im Haushalt 2014 wurden 250.000 € eingestellt, 232.591,05 € sind hier derzeit noch vorhanden. Die Mittel konnten nicht ausgegeben werden, da für die Fenster ein Zuwendungsantrag eingereicht wurde, welcher aber bis heute nicht beschieden ist. Die mögliche Förderung für die gesamten Fenster beträgt ca. 40.000,00 €. Der Fördergeber hat mitgeteilt, dass vermutlich der Fördertopf nahezu aufgezehrt ist…. .
Gleichzeitig sollen die noch anstehenden Ertüchtigungsarbeiten in der Sporthalle vornehmlich im Technikraum angegangen werden. Hier hat weiterhin das Büro IGF Freiburg den Planungsauftrag, welches die Arbeiten entsprechend ausschreiben wird…. .
Für die oben angeführten Fenster- und Austürensanierungen an der August-Macke-Schule wurde vom Architekturbüro Bernd Brohammer ein entsprechendes Honorarangebot erstellt. Wie dem Anhang zu entnehmen [ist], belaufen sich die voraussichtlichen Leistungen gemäß HOAI 2013 auf ca. 33.679,11 € (Brutto). Das Honorar bemisst sich nach den geschätzten Baukosten in Höhe von 325.000,00 €…. .“

Und weil wir schon beim Erneuern sind, verehrte Leser: Auch das Rathaus in Kandern muss anscheinend erneuert werden. Die Parkplätze, wie bereits in einem anderen Beitrag erwähnt wurde hier auf Kandernundmehr, sind nun also fertiggestellt, wie es scheint. Doch da müssen noch „zusätzliche Büroräumlichkeiten im Untergeschoss“ her „sowie weitere Umbaumaßnahmen“. So ungefähr stand es in der Einladung zur öffentlichen Gemeinderatssitzung der Stadt zum 12. und 16. März 2015. Wahrscheinlich werden Kosten in der Höhe von 11.000 € anfallen für die Umbaumaßnahmen. Darin ist sogar auch ein „unvorhersehbarer Mehraufwand“ inbegriffen. Die Kosten für das „eingeschränkt nutzbare Behinderten-WC“ sind offenbar nicht drin.
Die Kasse, also dort, wo Bedürftige sich wahrscheinlich ihre Pinke-Pinke holen können, ist im Erdgeschoss, wahrscheinlich wie gehabt. So auch das Standesamt, welches ich persönlich im Ersten Stock des Gebäudes wähnte – des feierlichen Anlass wegen.
Das Archiv 1 + 2, für all diejenigen, die dazu Einlass erhalten, ist im Untergeschoss des Rathauses und der Bürgermeister und seine engsten Crew-Mitglieder sind wie gehabt im Ersten Stock anzutreffen.
In den scheinbar dringend erforderlichen zusätzlichen Räumen, die angebaut werden müssen, könnten „z..B. Prüfungen der GPA o.Ä. stattfinden.“ Offenbar soll lediglich der Keller des Rathauses ausgebaut werden – auch wenn das eine heikle baurechtliche Sache werden könnte.
Und, oh Schreck, der Raucherraum „muss ersatzlos aufgelöst werden. Falls gewünscht, muss ggf. eine Raucherecke/Unterstellmöglichkeit im Außenbereich geschaffen werden. Diese Kosten sind bisher nicht berücksichtigt.“
Es wird sich eventuell niemand outen, um sein Recht auf diese Art Schmuddelecke im Rathaus zu erhalten? An einen Gebetsraum für eventuelle Muslime unter den Angestellten des Rathauses, die zukünftig dort arbeiten könnten, hat anscheinend niemand gedacht – wohl auch nicht in Zeiten von Ebola an diejenigen, die gern ein Plumpsklo hätten, sodass die Klobrille mit Unbekannten nicht geteilt werden muss etc.!?
„Nach Abschluss der Umbauarbeiten bestehen im Rahthaus keine weiteren Erweiterungs- oder Optimierungsmöglichkeiten mehr. Das heißt, die Ausbaureserven sind aufgezehrt.“
Vielleicht sollte besser gleich ein neues Rathaus gebaut werden. Doch auf alle Fälle wäre wünschenswert, dass die zentrale Lage des Rathauses in der Stadt endlich dafür genutzt wird, einen kostenfreien WLAN-Zugang für Reisende, Touristen, die Bevölkerung, Schüler etc. anzubieten. Das wird man doch wohl noch erwarten dürfen, zumal das Wochenblättle eh schon Geld kostet. Jedes Jahr, so auch letzt Woche wieder, flattert ungefragt und gewiss auf Kosten der Bevölkerung in wahrscheinlich alle Haushalte des Kreis Kandern eine Ausgabe des „Das Örtliche“ und des „Das kleine Badische“, die recht aufwendig gestaltet sind. Versteht sich, dass die Dinger im Farbdruck erscheinen und vom Schmitt Verlag und eben der Kleinen Badischen gemacht werden – wenn das hier richtig verstanden wird. Letztere scheint ein Ableger der Badischen Zeitung zu sein.
Wie bei den Telefonbüchern, die immer noch in Eingangshallen von Postämtern alljährlich Wege versperren, findet inzwischen so mancher, dass von den Behörden endlich mal eine Liste herumgereicht gehört, wo XY sich eintragen kann, um diese aufwendig und nicht gerade billigen kleinen Telefon- und Adressbücher (A5, A6) nur dann zu erhalten, wenn man sie wirklich will. Förderung der Unternehmer im Lande ist gut, aber wenn schon, dann nicht so, dass immer die selben am Tropf der Allgemeinheit saugen? Es wird einfach viel zu viel Müll produziert auf die zuvor beschriebene Weise, zu viel Bäume gefällt, zu viel von allem Möglichen verschleudert.
All das und Mehr ist vor dem Hintergrund dessen, dass man zum Beispiel angeblich nicht genügend Gelder für Flüchtlinge und andere in Not Geratene hat, ein Himmelhochschreiendes, welches den Geist der Solidarität der Steuerzahler bedrängt!
Je suis saniert?

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