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Posts Tagged ‘erdgas’

Der Sandkasten

Schön!

Vorsichtshalber heute einen neu-gebraucht-neuen Laptop bei Public in Limassol unweit der Lady’s Mile gekauft. Gerade billig ist er nicht gewesen, dafür, dass er schon knapp 6 Monate nur angeblich als Vorführ-Computer gebraucht worden ist in den Verkaufsräumen. Das erste Mal, dass ich mich auf so etwas einlasse. Die Tastatur überzeugt einfach, und der Hauptgrund für den Kauf ist: Mein anderer Laptop fängt zu spinnen an. Den hier werde ich jetzt möglichst nicht ans Netz lassen. Muss doch wohl möglich sein. Das heißt, ich schreibe auf WinPad und Notebook.

Weiß nicht, wie es bei Ihnen zu Hause geht oder aussieht, doch hier werden es immer mehr Computer: der eine hat diese, der andere die andere Macke. Hoffen wir, dass sich an dem Neuen keine Macken zeigen werden. Da Anschluss ans Netz nicht geplant ist, erwarte ich mir ein langes Leben. Stelle gerade fest, dass sich mit dem vorinstallierten WordPad wirklich ganz gut schreiben lässt. Man schreibt plötzlich wieder alles richtig, da keine Verbesserungsvorschläge vorhanden sind bei diesem Schreibprogramm. Doch, einiges dim WordPad drin, das damit getan werden kann. Ist also zum Bestseller schreiben alle Mal ausreichend, der neue Lenny. So nenn ich ihn bereits liebevoll.

Die Politis von Sonntag liegt noch ungelesen auf dem Tisch. Der Aufmacher lässt Schlimmes ahnen: „Treffen der Kolosse. Ihr Ziel ist das Terminal, („to termatiko!).“ Ohne weiter zu lesen, wird verstanden, kann sein, dass ich mich täusche: Es geht mal wieder um die Erdgas-Schätze vor Zypern. Und das ist auch das erwähnte Schlimme.

Vor Kurzem war eine Veranstaltung im Hilton zum Thema (Vortragender: Dr. Charles Salinas), veranstaltet von einem der vielen Ableger des Rotary hier auf Zypern, genauer, eines der Paar Clubs aus Nikosia/Lefkosia.

Leider bin ich nicht hingegangen, weil ich Langweile prognostizierte. Habe es vorgezogen, meine Ruhe zu haben von. Wie ich gern sage zu solchen Veranstaltungen: „Bla-Bla!“ Der Vortragende muss indes ganz gut drauf gewesen sein, muss die Regierung und ihre Lügen über die voranstehende Erfolgsgeschichte mit dem Erdgas ziemlich laut und kenntinsreich als Spinnerei entlarvt haben. Er war noch nicht vor allzu langer Zeit selbst aktiv in diesem Business für zyprische Regierungen unterwegs jahrelang. Gab an jenem Nachmittag vor, zu wissen, von was er spricht.

Wie mir berichtet worden ist, kann, wenn überhaupt, dann frühestens im Jahr 2030 irgendein Profit aus den Erdgasförderungen vor Zypern eingefahren werden für Nikosia. Et cetera!

Bis dann wird ja hoffentlich die Ära Erdogan in der Türkei endlich beendet sein. Auf das keine algerischen Zustände am Bosporus einkehren. Nicht, dass Erdogan wie Bouteflika zu keiner Regung nahezu mehr fähig außer der seiner Backenmuskulatur zum Reden etc., das Regierungsheft bis in den Sarg in Händen hält.

Immerhin: Gestern war zu hören, der neue Flughafen in istanbul ist eingeweiht worden und der alte Atatürk-Flughafen soll am selben Tag geschlossen worden sein. Das hätten wir in Deutschland voraussichtlich so akkurat und zeitlich annehmbar lange nicht hingebracht. Also gar nicht so schlecht in einer Diktatur zu leben?

Liest man etwas hie, etwas da in der Politis von heute, Sonntag, den 7. April 19, könnte man denken, die Republik Zypern habe gemeinsam mit Nord Mazedonien, Griechenland, Ägypten und natürlich Israel eine Art Korridor gelegt, um die Türken zur Vernunft bringen zu können. Die USA sollen dabei eher auf griechisch-zyprischer Seite stehen, betonen aber, dass die Türkei dennoch ein Player in der Region sei.

Ja, und natürlich ist ermüdender Weise immer wieder von der Gefahr aus Moskau zu lesen. Erdogan biedert sich – gerade passiert es mal wieder – zum Missfallen der Amis in Russland an. S-400 heißt der angebliche Grund. Dieses Waffensystem mag Putin an die Türken verscheppern. Wie im Sandkasten also, so ungefähr.

Nur gut, dass hier auf der Insel verweilend, dieser seltsame Twist auf der diplomatischen Bühne am Meer sich aufhaltend vorbei geht. Stell dich einfach hin, genau dort hin, sehe gen Horizont, schließ die Augen wenig später und dann schreist du so laut du kannst – zeitlich wirklich lange den tagespolitischen Mist aus dir heraus. Danach empfiehlt sich, derart aufgeputscht, ins noch klirrend kalte Wasser zu steigen, möglichst zügig, und dann dreinschlagen mit allen 4 Extremitäten, bis du fast keine Luft mehr bekommst. Dem Wasser ist es wahrscheinlich egal, dass du dich abreagierst, so lange du dabei nicht reinpinkelst.

Schon sehr gefährdet das Grün-Blau hinter der Küste der Insel. Dieses Terminal, von dem die Rede war, auf das nun anscheinend alle schielen wie bekloppt, bedeutet so in etwa, dass Exxon Mobile und wahrscheinlich noch ein-zwei weitere internationale Konsortien ausgerechnet um die Ecke bei Zygi, genauer in Mari, ihr Gas-Verflüssigungs-Ding ansiedeln wollen. Gar nicht lustig. Zeit, das Haus noch rechtzeitig – nämlich gestern bereits – zu verkaufen?

Es ist absehbar, dass diese Anlage, sowie diese andere Art Werft, Terminal oder eben Stützpunkt für die französische Flotte, neuerdings, an mehr oder minder selbem Ort, nicht des Profit getriebenen Wahns letzter Ausbruch bleiben wird.

Vorgestern dachte ich: Huch, ist nun schon etwa das Üben im Manöver ausgebrochen bei den Franzosen? Bekanntlich müssen Soldaten ja andauernd gehetzt werden, um im Fall der Fälle morden zu können. Die Heimat verteidigen. Wie aber heute beim Kaffee in der nahen Ortschaft Kiti vernommen werden konnte, sind diese Flüge, die da über unseren Köpfen morgens um 10-11 Uhr ausgeführt wurden, zwar tatsächlich Tod bringend, doch wenn überhaupt, dann wahrscheinlich höchstens mittelfristig für die Spezies Mensch.

Wegen dem schönen Regen, den wir hier hatten und wohl auch noch haben, man wird sehen, ist die Insel ein grüner Biotop. Es sprießt und das Wasser fließt – und mit diesen himmlischen Gegebenheiten, genau, Sie denken es sich schon, hat sich auch die Hölle vorgenommen, sich hier einzurichten.

Weil es kann ja nicht sein, dass Sie sich einen Flug nach Zypern buchen, alles einigermaßen billig und so, und dann, kaum sind sie im Hotel, werden Sie überfallen aus der Luft: SSSSSSSSSSSSSSSSSSSSS! Oder ähnlich klingt so ein Angriff.

Stechmücken.

Man hat also gegen die feigen Stecher gespritzt und offenbar ist es ausgemachte Sache, dass wir Bewohner der Gegend das so einfach hinnehmen, wenn über unseren Köpfen Kampfstoffe Verbreitung finden. Okay, Sie könnten nun denken: „Hab dich nicht so, schau mal genauer hin, was die da an Chemie alles auf ihre Felder kippen. Wirst du schon auch noch überleben.“

Da kann man nichts weiter zu sagen, muss man wohl halten still; und wenigstens darüber berichten.

Ja, eine kräftige Leber zu haben, ist auch auf Zypern gefragt, nicht nur in Deutschland. Kann sein, dass die Milz beim Managen von Giften eine wesentlich wichtigere Rolle in unseren Körpern spielt als Leber oder beispielsweise Galle. Gebärmutter und Hoden kriegen höchstens Was ab, glaube ich, genauer, deren Fracht, und die ist IHR Erbgut – wenn überhaupt.

Die beste Waffe soll doch sowieso Angriff sein, und um so weniger verwunderlich ist daher, wenn in der Politis eine Journalistin von sich gibt am Ende ihres Artikels, dass je mehr Erdgas noch gefunden wird vor Zypern, um gefördert, verflüssigt und verkauft zu werden, desto sicherer wird die Lage Zyperns. Das schreibt die so in etwa.

Hab mich etwas umgehört, scheine nicht der Einzige zu sein, der diese Zusammenhänge genau entgegengesetzt sieht. Die Schreiberlinge in den zyprischen Zeitungen sehen jedenfalls den großen Segen dadurch auf die Insulaner und ihre ausländischen Mitbewohner kommen, mehrfach. Auf das DIE Recht behalten.

Doch nach Adam Riese oder sogenannter Logik sind Orte, die sich zu Hotspots, wie man heute sagt, oder Brennpunkten entwickeln auch solche, die dem des Kandidaten, der in der Todeszelle in irgendeinem Bundesstaat der USA sich seines Lebens freut, nicht unähnlich.

Die US-Amerikaner kennen sich mit diesem Zustand so in etwa also aus. Haben ja genügend Zeit, sich dem Thema zu stellen – und Nähe. Und DIE ziehen jetzt auch, wie zu lesen ist, ihr Augenmerk in die Region südöstliches Mittelmeer etwas betonter.

Die Landschaft der Insel ist umwerfend grün. Es hat sich alles hier schon längst von einem saftigen Grün mit vielen, vielen gelben Dupfern darin in ein Meer von Farben verwandelt: Rot, weiß, violett usw.

Genießen wir ES also weiterhin und lassen die Buben und Mädel im Sandkasten ihre angebich weltbewegend wichtigen Spielchen spielen!?

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Türkei und das Erdgas

OK, dass Zypern davon träumt, auf dem Energiesektor eine Art Global Player zu werden wegen seiner Lage zwischen Europa und dem Nahen Osten, ist ja hinlänglich bekannt – vor allem jetzt gerade, wo vor Ägypten anscheinend wirklich eine große Menge Erdgas ausgemacht wurde. Doch wie sieht es damit eigentlich in der Region aus? Dass in Libyen Erdöl gefördert wird, das weiß man, doch weniger bekannt und durchsichtig scheint zu sein, welche Rolle die Türkei spielt. Und das was folgt, wird einigen verständlicher machen, warum der Präsident Erdogan so selbstherrlich auftritt. Die zyprische Alitheia-Tageszeitung hatte am 02. August 2015 eine interessante Beilage zum Thema. Hier also eine weitere Übersetzung aus einer griechischsprachigen Zeitung Zyperns, wie meistens in Auszügen:

„Ökonomische und politische Entwicklungen in den Staaten, die dem Kaukasus nahe sind!

Diplomatie der Pipelines

Beim Treffen der Schwergewichte in Sachen Energie, ist eine häufige Frage gewesen: Wer ist eigentlich der Außenminister Russlands? Die Antwort darauf ist: Gazprom. Das Unternehmen mit dem meisten Kapital in der Welt. Es gilt hinzuzufügen, der ehemalige Bundeskanzler Deutschlands, G. Schröder, ist leitender Berater dieses russischen Unternehmens für Erdgas und Petrol. Daran können wir seine politische und ökonomische Größe ermessen. Parallel kämpfen Länder wie Aserbaidschan, Kazakistan, die Türkei, die USA, Deutschland, andere Förderländer, und nicht nur die von Erdgas und Erdöl, mit Russland um die Hauptrolle, während überstaatliche Organisationen wie die EU versuchen, mit allen Mitteln zu nutznießen. Jedenfalls ist sicher, dass die Energie als Mittel funktioniert, seine Pläne positiv zu realisieren, die zu anderen Zeiten entweder einer vertraglich festgelegte Außenpolitik bedurft hätten oder aber des Einsatzes von Waffen … .

Russland

Der Entscheid Russlands, die Erneuerung des Verlaufs der Pipeline namens South Stream zu planen – über die Türkei -, tut vielen europäischen Staaten weh. Jenen, die ihre Hoffnung auf die South Stream zwecks Stabilität in der EU in Sachen Energie gelegt hatten, wurden enttäuscht. Obgleich dieser Schritt Moskaus aus vielen Perspektiven betrachtet werden kann, erzeugt er in Wirklichkeit viel Spannung in der russischen Strategie im weiteren Sinne.
Die Idee, andere Mächte in der Region zu stärken – überlebenswichtig -, um eine multipolare Lage zu kreieren, gibt der russischen Agenda jetzt Zeit. Das ergibt sich aus den Kontakten und den Vereinbarungen, die Russland einging mit China, Indien und der Türkei. Um mit den starken Mächten zu verhandeln, braucht Russland eine Art Ergänzungsmannschaft. Russland ist eine Energie Supermacht. Und die Förderung von diesen Rohstoffen hat Auswirkungen auf die Außenpolitik auch angesichts des Preisverfalls vor kurzem von Petrol und Erdgas.
Die Richtungsänderung der South Stream gibt der Türkei strategische Wirkkraft auf dem Balkan, im Kaukasus und gegenüber der EU. Durch den Vertrag [mit der Türkei] gewann Russland einen großen Markt mit all dem, was es für seine Wirtschaft mit sich bringt, wobei die Türkei das Erforderliche dazu sicherstellt. Sie erhält Erdgas und gewinnt Einfluss im Gegenzug. Der [zuvor bezeichnete] Schritt Russlands wird erregt und negativ diskutiert im Ausland. Die Kritik konzentriert sich auf die Tatsache, dass es Putin nicht nützen wird, den traditionellen Feind, die Türkei, zu stärken, den geostrategischen Antagonisten. Darüber hinaus gibt es noch Syrien, die Krim, die konfliktreiche Armenien – Aserbaidschan Angelegenheit, wo Russland und die Türkei sich gegenüberstehen, wo alles offen ist [so auch, was Zypern angeht, wo zur Regierungszeit von Xristofias die Republik Zypern durchaus einige Schritte auf Russland zugegangen war, wovon gewiss der eine oder andere noch aktiv wirkt – politisch und/oder in der Diplomatie].

Die Türkei

Erdogan, der bei der Einweihung der Pipeline TANAP eine Rede hielt, die nur eine der Energie führenden Wege ist und dienlich dazu, die Türkei zu einem Energie-Hub zu machen, sagte unter anderem das Folgende: „Die Türkei hat in der letzten Dekade eine vorsichtige Vertiefung ihrer Politiken bezüglich der Pipelines verfolgt … .“ Und wir fügen hinzu: mit vielfachen Auswirkungen in der türkischen Wirtschaft. Es wurde errechnet, dass allein für die Erforderlichkeiten der TANAP in den kommenden Jahren 1,1 Millionen Tonnen Stahl in Rechnung stehen, die gebraucht werden. Die türkische Presse betont unter anderem das Folgende: „Die Annullierung des South Stream Plans durch Russland und die Hinwendung zum geplanten Turkish Stream, hat die strategische Zusammenarbeit auf dem Energiesektor der Türkei mit Aserbaidschan, mit Russland und nahe gelegenen Gouverneuren im Irak (Irakisch Kurdistan) ziemlich autonom Fahrt aufnehmen lassen. … . TANAP vertritt einen wahren, internationalen Plan mit wichtigen Abzweigungen für den weltweiten Energiezweig; er ist eben auch eine hervorragende Chance für den Reifeprozess der BOTAS ( das ist die staatliche Unternehmung der Türkei, die hauptsächlich im Bereich Beförderung von Erdgas und Petrol tätig ist) zu einem internationalen Player im Energiesektor aufzusteigen (Sabah-Tageszeitung 20/03/2015).
Der Plan der Beförderung der Türkei zu einem wichtigen Player in Sachen Energie in der Region bringt neue Tatsachen zur Welt. Das schon charakteristisch zu bezeichnende Beispiel ist der Turkish Stream, der vielleicht die Notwendigkeit der russisch-türkischen Zusammenarbeit signalisiert. Und das in der Region, wo der Bruch der Beziehungen Russlands mit dem Westen weitreichende Folgen hat. Auch wird untersucht, ob eine Unterwasserleitung, israelisches Erdgas über die Türkei nach Europa bringen kann, wo bereits die Rede von einer Vereinbarung auf 25 Jahre ist, das Erdgas-Abkommen, welches die Beziehungen der beiden Länder miteinander verbessern wird.
Auf der 14. Internationalen Türkischen Konferenz für Petrol und Erdgas, die letzten März in Ankara stattfand, wurde sichtbar, dass ¾ der weltweiten Vorkommen von Petrol und Erdgas in Gebieten liegen, die in der Nachbarschaft der Türkei sich befinden, also in Ländern Zentralasiens, dem Kaukasus und im Mittleren Osten.
Abgesehen von der Turkish Stream und der Pipeline TANAP (die Erdgas von Aserbaidschan au der Bohrstelle Schah Deniz nach Europa via der Türkei und Georgien als Abzweiger des South Stream Corridor bringen soll, das unter anderem auch den Pipeline-Verlauf bekannt als TAP beinhaltet) durchziehen die Türkei noch weitere Pipelines, die entweder bereits arbeiten oder in Planung sind. Es gibt zum Beispiel die Blue Stream, die das Kaspische Meer durchzieht und seit Jahren Erdgas in die Türkei bringt. In der Türkei endet auch die Süd-Kaukasus-Pipeline, welche aserbaidschanisches Erdgas vom Schah Deniz anbringt (die Türkei deckt 26% ihres Energiebedarfs aus eigenen Quellen). Gleichzeitig laufen Verträge mit dem irakischen Kurdistan, um dem autonomen kurdischen Gebiet zu ermöglichen, 20 – 30 Millionen Kubikmeter Erdgas über die Türkei abzuleiten. Im Dezember 2014, als die auf 50 Jahre festgesetzte Zusammenarbeit mit der Türkei bekanntgegeben wurde, sagte der Minister für Entwicklung des Irakischen Kurdistans, dass „das Ziel ist, das Erdgas bis 2017 anfängt zu fließen. Nun, viele schätzten, dass das dynamische Erscheinen des irakischen Erdgas auf dem Markt einige Kettenreaktionen verursachen wird. Die Erklärung dessen ist: Das irakische Erdgas ist billiger als das iranische (um 50%). Im gleichen Monat schreibt die arabische Internetzeitung Al Monitor, dass der Iran und Türkmenistan Interesse bekundet haben, sich an die TANAP-Pipeline anzuschließen – auf der Suche nach Netzen zum Vertrieb ihres Erdgases auf die Märkte angesichts der neuen Tatsache, nämlich, einer möglichen Wiederannäherung des Irans mit dem Westen.

Pipelines und Griechenland

Inmitten des großen Durcheinanders bei den Verhandlungen Griechenlands mit seinen internationalen Gläubigern begab sich der [ehemalige] griechische Ministerpräsident nach Moskau zu einem offiziellen Treffen mit Wladimir Putin. Im Verlauf des Treffens mit der Presse, welches folgte, kam heraus, dass Russland Griechenland eine engere Zusammenarbeit angeboten hat in Sachen Erdgas. Dieser Vorschlag wurde von Putin als großer Player gemacht, der die Situation der griechischen Ökonomie [aufs Mal] änderte. Putin sagt, Griechenland könne hunderte von Millionen Euro verdienen durch das Weiterleiten von Erdgas, jährlich. Er fügte hinzu, dass Griechenland dieses Einkommen benutzen könnte, seine Kredite an die Gläubiger zurück zu zahlen. Putin sagte auch, dass Russland die Möglichkeit untersuche, Griechenland Geld zu leihen, um die Arbeit im großen Maßstab in Sachen Erdgas zu schultern – durch die Allgemeinheit. Das war eine Anspielung auf die Turkish Stream, die Pipeline, die im Dezember 2014 der Präsident Russlands verkündet hatte, die eine Pipeline ist, von der erwartet wird, dass sie einen wichtigen Anteil russischen Erdgases nach der Türkei und Europa bringt – die Ukraine ab dem Jahr 2019 umgehend.
Der russische Präsident hatte verkündet, die türkisch-griechische Grenze solle derart Ende 2016 erreicht werden (es wird mit 40 Mill. $ veranschlagt). Ziel ist 2019 russisches Erdgas zu liefern, welches heutzutage über die Ukraine fließt (40% insgesamt der 140 Kubikmeter, die nach Europa exportiert werden) wird entsprechend anstatt an der türkisch-griechischen Grenze sich einstellen. Ein Plan, der nicht nur Bedeutung im Energiebereich besitzt, sondern auch diplomatisch, da derart die Fördermengen der Gazprom nicht mehr abhängen von der feindlichen Ukraine und gleichzeitig der Fluss hunderte Millionen Dollars nicht mehr wie heute von der Regierung in Kiew verschlungen werden. Russland versucht ebenso den europäischen Markt von den amerikanischen LNG – Produkten zu lösen, von denen erwartet wird, dass sie 2016 dort aufkommen, sowie von der Entwicklung neuer Netze, die die Lieferung von Erdgas nach Europa aus Aserbaidschan, Türkmenistan und wenn es die politischen Umstände erlauben, aus dem Iran fördern.
Nach Aussagen des [ehemaligen] griechischen Ministerpräsidenten kann der Bau einer Pipeline, die die Pipeline an die türkisch-griechische Grenze mit der nach Skopje anbindet (von wo das Erdgas nach Österreich durch Mazedonien und Serbien sowie Ungarn fließen könnte), wird großen Einfluss nehmen, bezüglich der Kreation von Arbeitsplätzen in Griechenland.
Darüber hinaus hofft Griechenland, dass eine Vertiefung der Zusammenarbeit des Erdgassektors mit Russland zu einem gehörigen Fluss von russischem Erdgas führen dürfte – auf einem Niveau von 10%. … .Vergleichen wir das russische Paket mit dem der Kreditgeber Griechenlands ist das Ergebnis“ … , dass das Angebot der Russen eigentlich wesentlich günstiger ist, was das Geld angeht.
„Zuletzt. Es gilt darauf zu verweisen, dass Putin ein weiteres Mal nach den 15 Jahren Abenteuer mit der Pipeline von dem bulgarischen Bourgas nach dem griechischen Alexandropoulos in den Wunsch Griechenlands investiert, eine wichtigere Rolle als Knotenpunkt beim Weiterleiten von Energie nach Europa zu spielen, was ja sein Vorschlag an Herrn Tsipras war. … .“

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Aufgelesen am 25. Mai

Bundesarchiv B 145 Bild-F013023-0009, Berlin, ...

Bundesarchiv B 145 Bild-F013023-0009, Berlin, Staatsbesuch Präsident von Zypern (Photo credit: Wikipedia)

Für all diejenigen unter Ihnen, die mal wieder in richtig sauberem Wasser schwimmen wollten, in herrlich sauberm Meerwasser: Zypern hat seit 8 Jahren in Folge das sauberste Wasser zum Schwimmen, wurde erneut befunden, und halte sich entgegen anderer Staaten in Europa „strikt“ an die eu-weit geltenden Vorgaben, sodass 100% sauberes Meerwasser gewährleistet werden könnte. Malta folgt dem Bericht der PIO (Press Information Office) Zyperns zufolge mit 97%, Kroatien mit 95%. Griechenland mit 93%, BRD 88%, Portugal 87% und Italien mit 85% Sauberkeit des Wassers.
Die der PIO „vorliegenden Ergebnisse zur Wasserqualität in Europa des Wassers zum Schwimmen kam an Dienstag dem 21. Mai von dem Umweltkommissar K. janez Potcnik und der Exekutiv Direktorin der Europäischen Umwelt-Organisation, Frau Jacqueline McGlade, heraus. Das Ergebnis kam für Zypern zustande, indem Wasserproben von genau 112 Orten auf Zypern genommen worden, wird geschrieben, an Orten also, die als Badestrände ausgewiesen oder bekannt sind, ist zu vermuten – von Anfang Mai bis Ende Oktober 2012.
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Zur ‚Freude‘ all derjenigen, die bereits sehnsüchtig darauf warten, dass die Hauptverkehrsachse zwischen den Kleinstädten Masoto und Kiti aufgebessert wird im griechischsprachigen Teil Zyperns/ Provinz Larnaka, folgende Nachricht: Der zyprische Verkehrsminister Tassos Mitsopoulos verkündete nach einem Treffen mit dem Bürgermeister von Masoto, dass bereits seit 2011 eine Aufbesserung der Fahrbahn der erwähnten Hauptverkehrsachse nach Kiti geplant ist. Nun endlich, und auch aus fahrtsicherheitstechnischen Gründen und trotz finanziellen Schwierigkeiten im Lande, sei es höchst vorrangig geworden, diese Arbeiten 2014 anzugehen. Minister Mitsopoulos versprach, er würde sich entsprechend bei den dafür zuständigen Stellen im Staatsapparat ins Zeug legen.
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Zwar verspätet, aber dennoch als einigermaßen wichtig wird hier erachtet, darauf zu verweisen, dass der erste Erzbischof Makarios III Zyperns am 26. Mai 100 Jahre alt geworden wäre. Bekanntlich ist diese Person mit verantwortlich dafür, dass die Insel gespalten ist und ein Teil als Nordzypern (KKTC) derzeit existiert. Dennoch scheint er eine treue Anhängerschaft zu haben, die recht zahlreich unter den Insulanern vertreten zu sein scheint. Ein Abbild von ihm wird gern gezeigt und ist irgendwie noch immer omnipräsent.
Das Abgeordnetenhaus der Republik Zypern veranstaltete zu seinem Hundertjährigen im Theater von Strovolos/Nikosia einen Abend des Andenkens an ihn. Der Präsident des Parlaments, Omirou, hielt die Eröffnungsrede, danach gabs offenbar Musik u.a. mit Charalambos Garganourakis, Koulis theodorou, Sofia Michailidou etc.
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Das Verkehrsministerium Zyperns erinnerte vor kurzem die Autofahrerschaft wiederholt daran, dass im Gesetz von 2007 festgelegt worden ist, dass Autos ohne eine Lizens nicht auf der Straße zu fahren haben. Die Behörde weist jetzt bereits darauf hin, dass bis Juni 2013 genau 22.382 Autos ihre Lizens erneuert haben müssten. Davon betroffen sind Autos jedweden Typs.
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Das byzantinische Museum und die Pinakothek des Gebäudes des Erzbischofs Makarios III bleiben für die Öffentlichkeit vom 05. August 2013 bis zum 24. August 2013 geschlossen.
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Wen Statistik zu Zypern interessiert, und diesbezüglich getätigte Importe und Exporte der Insulaner, kann dieselben im Zeitraum Januar und Februar 2013 im Netz ansehen auf fein-säuberlichen Statistiken. Wir empfehlen, dazu mal einen Blick auf http://www.mof.gov.cy/mof/cystat/statistics.nsf/index_en/index_en?OpenDocument zu werfen. Die Statistiken können dort auch auf Englisch angesehen werden.
Auf dieser Webseite finden sich durchaus auch weitere Statistiken zu anderen Themen, die ziemlich interessante Info bergen, z.B. „Latest Figures: Residents of Cyprus Travelling Abroad“ oder „Index of Industrial Productions“ oder „Turnover Value in Services“ oder „Monthly economic indicator“ etc.
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Auf der anderen Seite der Mauer, sozusagen, also im Norden Zyperns, wird gegen die zunehmende Vergabe von Staatsbürgerschaften und Verkauf von Land an Ausländer gestreikt, mit großer Wahrscheinlichkeit dieses Wochenende. Vorrangig geht es beim Streik darum, dass aus der Türkei stämmige Personen, die inzwischen in Zypern leben und arbeiten, nicht weiterhin verhältnismäßig oft, manche finden zu oft, mit diesen Privilegien, also zyprischen Papieren augestattet werden sollten.

Die Gewerkschaft KTOS aus dem Norden Zyperns wird mit ihrem Protest gegen diese Politik auf taube Ohren stoßen im Parlament, denken wir von Zypernundmehr-News. Diese Annahme stützt die Tatsache, dass inzwischen die Mehrheit der Bevölkerung des Nordens diese Politiken der Regierenden im türkischen Teil als gut einstufen dürfte. Letzteres ist vor dem Hintergrund zu betrachten und zu verstehen, dass die Bevölkerungsmehrheit im türkischsprachigen Nordzypern inzwischen Menschen sind, die vom Festland der Türkei stammen, die nach Zypern innerhalb der letzten 50 Jahren gezogen sind.
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Im Theatro Ena, welches es auch in Nikosia gibt, wird gerade das Stück namens „raus!“ aufgeführt. Hat uns gut gefallen, ist sehenswert – auf Griechisch allerdings. In der zweiten Hälfte dieser Produktion bleibt nicht aus, dass die Deutschen etwas auf die Schippe genommen werden – auf recht unterhaltende Art und Weise.
Es geht um ein Haus, welches geerbt wurde von einem Paar und einer Frau, in dem eine Hure und ein Stricher wohnen, die dort anschaffen. Die sollen den neuen Besitzern mehr Miete zahlen, nachdem die erfahren im Gespräch mit den beiden Mietern, dass es sich nicht um ein ’normales‘ Geschäft handelt, welches diese betreiben.
Schließlich, nach viel Wirren und lustigen Szenen, kommt der Deutsche aufs Trapez, der den Kasten, das Haus, kaufen soll und, wie sich herausstellt zum Schluss, trotz ‚deutscher Tugenden‘ wie Ehrlichkeit und Anstand, halt auch sein Süppchen kocht, wie die anderen auch – nämlich mit einer der Erbinnen.
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„… und dann schleich ich still und langsam, immer an der Wand lang, immer an der Wand lang!“ So ungefähr klang der Refrain in dem Gassenhauer von einst, der leider nur noch in Bruchstücken erinnert werden kann. Keine Ahnung, wer das gesungen und geschrieben hat – welch Schande.
Nun, die Berliner haben es den Chinesen seinerzeit nachgemacht, wird von einigen behauptet, als sie die Mauer auf Ruck-Zuck errichteten 1961 – einige Berliner, wohl gemerkt, stellten das Ding auf. Diesem Trend haben sich in der Folge dennoch viele angeschlossen.
Wie zu erfahren war und ist, scheint die Türkei nun auch das Leben an, hinter und vor Mauern, wahrscheinlich nicht darauf oder darunter, für sich entdeckt zu haben. Die Rede ist von einer 2,5 km langen Mauer, die bei Reyhanli an der syrischen Grenze gezogen werden soll, um den Krieg aus dem Land halten zu können – dessen Auswirkungen. Bekanntlich starben in Reyhanli vor kurzem mehrere türkische Staatsbürger. Von einer „Militärzone“ wird des Weiteren in diesem Zusammenhang gesprochen und von Stacheldraht.
Eine ganz andere stachelige Angelegenheit ist das Alkohl-Werbeverbot, welches die AKP-Regierung der Türkei neuerdings durchdrücken konnte im Parlament. Viele türkische Bürger können mit so einer Anordnung wahrscheinlich gerade noch leben, doch dass Alkohol von 22 Uhr bis 06 Uhr morgens an den gewohnten Orten unter Androhung einer hohen Geldstrafe von rund 200.000€ nicht mehr verkauft soll werden können, wird eine Art Zone ganz anderer Art erschaffen, ist zu befürchten, die in der Mitte der Gesellschaft ihren Platz einnehmen dürfte, und der erwähnten Militärzone an der Peripherie, an der Grenze zu Syrien, in puncto Militanz, die sie befördert und/oder bekämpft, eventuell schon bald in Wenig nachstehen könnte.
Nach unserem Dafürhalten ist der Zeitpunkt, solche Regelungen von Seiten der Regierung der Türkei zu verabschieden, eher eine Einladung an all diejenigen in der türkischen Gesellschaft, die nun aufhören könnten, einigermaßen ungestört damit hauptsächlich beschäftigt zu sein, ihr Schäfchen ins Trockene zu bringen. Das sind gewiss Viele. Die könnten nun aus Trotz, die muffige, provinzielle Enge der tausend-und-ein-Verbote frömmelnder Kreise in ihrer Nachbarschaft spürbarer und einengender wahrnehmend, nicht mehr – so – gewähren lassen wollen. Letztere sind also die Kreise, die bislang gnädig und gelangweilt aus humanistischen Gründen (oder wie man es nennen darf) geduldet wurden. 
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09_06_13
Ultra patika?
Na Sie wissen doch, Turnschuh und so.
Rennen.
So richtig lange und für den eigenen Ruhm auf jeden Fall.
Marathon.
Groschen gefallen?
Noch nicht?
Im Norden der Insel soll so ein Event am 25. Mai stattfinden, also heute.
12 km unter heißer Sonne.
Marathonisten aus 12 Nationen haben sich offenbar angemeldet, so auch aus der BRD. Die Strecke erstreckt sich vom Kantara Schloss zur Bellapais Abtei.
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Schlechte Nachricht ist die Einlieferung einer 70-Jährigen in das Krankenhaus von Kiperountas. Danach lag sie im Krankenhaus von Nikosia. Bei ihr wurden Miningitis-Bakterien nachgewiesen. Den Ärzten zufolge habe die Erkrankte daraufhin Herzprobleme erlitten, an denen sie starb. Die Anzahl von ungefähr 30 Personen, die mit ihr in engerem Kontakt standen, wurden vorsorglich mit einer Dosis Antibiotika versorgt.
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Der Troika sei dank, dass demnächst von den 300 vorhandenen Kooperativ-Läden, also Banken (υποκαταστημάτων των Συνεργατικών Πιστωτικών Ιδρυμάτων), 100 schließen werden. Demnächst dürfen sich Angestellte, die ihren Arbeitsplatz dort freiwillig räumen mögen, bei einer Behörde melden.
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Es wurde festgestellt in einer Umfrage, dass immerhin 55% der Jugendlichen Zyperns vorhaben, sich bei den nächsten Wahlen zum Europäischen Parlament 2014 zu beteiligen. 31% der Befragten, die positiv antworteten, waren Frauen, 24% Männer.
62% der Zyprer und 64% Personen europaweit, die sich an den Wahlen nicht beteiligen werden, gaben an, dass sich durch ihre Wahlbeteiligung eh nichts ändern würde. Auch 74% der griechischen Jugendlichen sind dieser Meinung.
Von den zyprischen Jugendlichen, die nicht zur Wahl gehen werden, sind 57% gegen das europäische Projekt, die EU, eingestellt.
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Derzeit soll ein Video auf Youtube kursieren, welcher eine Schülerin zeigt, die sich im Unterricht nackt auszieht. ‚Gutes‘ Anschauungsmaterial für all diejenigen, die schon seit Längerem danach gieren, endlich weltweit wahrgenommen zu werden – groß rauszukommen.
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Vergessen Sie das Spiel der Bayern gegen Dortmund heute Abend. Gestern wurde auf dem Unabhängigkeitsplatz in Limassol gefeiert bis in den frühen Morgen. Wie nicht anders zu erwarten war, hat die Apollon (Απολλων) den Meistertitel geholt, den zyprischen Cup (Kυπέλλο).
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Am 12. Juni ist es endlich so weit, schreibt die Kibris-Gazetes aus dem Norden bereits am 17. Mai 2013. Studenten, die ein Stipendium erhalten, werden dann eine Prüfung ablegen und danach wissen, ob sie ein Stipendium erhalten werden und in welcher Kategorie. Die Kategorie A können allerdings nur 11 Personen erhalten, und zwar diejenigen, deren Leistungen im Studium/Schule und der Prüfung entsprechend gut sind. In dieser Kategorie werden alle Studienkosten übernommen vom Staat. In der Kategorie B werden immerhin noch 50% der Kosten übernommen und in der Kategorie C lediglich 25%. Wieviel Personen für die Kategorien B und C zugelassen sind, wird leider nicht angegeben.
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Bekanntlich sollte am Governors Beach, unweit von Zygi im Süden der Insel gelegen, eine Universität gebaut werden am Meer – Meeresbiologie oder -forschung. Scheint nichts draus zu werden. Keiner redet mehr davon. Die Arbeiten vorort scheinen verebbt zu sein. Dass etwas weiter die Erdgasverflüssigungsanlage neuerdings geplant ist, haben wir auf Zypernundmehr-News bereits berichtet. Wenn bedacht wird, dass noch nicht mal ein Ministerium besteht, welches professionell mit der Thematik zukünftig verfahren wird können, finden wir, sollte vielleicht doch schnellstens mal jemand einsehen, dass die Erdgas- Erdölwirtschaft halt doch eines wissenschaftlichen Unterbaus bedarf. Geld fällt schließlich nicht vom Himmel, oder im zyprischen Fall, kommt nicht aus dem Meer so einfach gewachsen.
Was solls, könnten Sie denken, die im Norden haben doch an der Amerikanischen Universität in Girne/Kyrenia neuerdings einen Kampus an der Uni, wo Meeresbiologie oder dergleichen (sualtı araştırma merkezi) betrieben werden wird.
Am 15. Juni werden die sich dort gewiss medienwirksam ins Zeug legen und Liebkind machen – oder so. Die putzigen, kleinen, schönen Caretta-Caretta-Schildkröten, die angeblich geschützt sein sollen, werden nämlich dann ins wissenschaftliche Programm sozusagen aufgenommen. Dagegen ist selbstverständlich nichts zu sagen. Nein, das gilt es gut zu heißen, auch vor dem Hintergrund, dass Drillen nach Gas und Öl und dergleichen, welches geplant ist und bereits durchgeführt wird, zukünftig vermehrt, bekanntlich seine Nebeneffekte hat – mal abgesehen von prall-vollen Geldbeuteln Einiger unter uns.
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Die Vereinigung der Schreiber und Künstler Nordzyperns hat einen neuen Chef, Ümit Inatçı. Hoffen wir mal, dass er seinem Namen nicht alle Ehre macht. Den würden wir bei kurzem Betracht und etwas frei mit ‚Hoffnungsvoll Bockig (oder Stur)‘ übersetzen. Ein weiterer Name ist uns beim Erwähnen dieser Nachricht in der Kibris-Gazetes aufgefallen, da bekannt, Neşe Yaşin, die Autorin mehrer Bücher, wenn wir nicht täuschen und Lehrende an einer der Universitäten im Süden der Insel, wenn das noch zutrifft. In der Vereinigung der Schreiber und Künster Nordzyperns wurde sie (eventuell) in den Vorstand oder gewählt (yönetim kurulu). Mal sehen, ob wir sie zu einem Interview treffen dürfen. Sie ist, davon abgesehen, die unmittelbare Vorgängerin im Amt als Chef/in von Herrn Hoffnungsvoll Bockig (siehe oben) gewesen.
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Irregulär (in Zypern) anwesende Migranten, Personen, denen kein Asyl gewährt wurde und gewisse Asylsuchende wurden ins Gefängnis gesteckt, und zwar unter verlängerten Zeiträumen. Das Einsperren geschieht offenbar routinemäßig (von Seiten der Polizei der Republik Zypern), ohne dass nach Alernativen gesucht worden wäre. Menschen wurden (und werden) in schlechten Verhältnissen, also in unzureichenden Räumlichkeiten eingeschlossen; in Polizeizellen, die für kurze Zeiträume (eigentlich) verwendet werden wie auch in 2 Flügeln des Zentralgefängnisses von Nikosia“, prangert Amnesty International an, welche in der Cyprus Mail vom 24. Mai zitiert wird.
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In der Stadt Pafos wird demnächst eine Art Solidaritäts-Festival abgehalten. Wer 00357/99220152 anruft, kann seine Solidarität mit in Armut geratenen Familien und Menschen nicht nur kundtun, sondern seine Unterstüzung anbieten. Das Festival heißt Blumen-Festival (flower-). 

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