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Die Rathaus-Schwemme

Ein Beitrag von Jorgos Koumoulli vom 06. 10. 2018 in der Tageszeitung Politis, Zypern!

Übersetzung: adh

„Die Anzahl der Rathäuser ist bei 39 angekommen [zypernweit]. Im Verhältnis zur Bevölkerungszahl muss das die höchste Anzahl von Rathäusern in der Welt sein.

Zur Zeit als die Briten regierten auf Zypern, gab es lediglich 12 Rathäuser: 6 in den Städten und 6 in sogenannten Hauptortschaften.

Nach der Unabhängigkeit, hauptsächlich nach 1980, ergab sich geradezu eine „Rathäuser-Explosion“. Die Stadtteile des unteren Nikosias, genauer Angladscha, Strowolo, Engomi, Aghios Dometio, die zu jener Zeit kleine Dörfchen waren, dann Vorstädte der Hauptstadt wurden, erhielten jeweils ihr eigenes Rathaus. Ähnliches vollzog sich auch in anderen Städten.

Mit ökonomischen Kriterien betrachtet, erwies sich solch Entwicklung als äußerst unglücklich, weil es führte zur Vernichtung der Rechenschaftspflicht und damit einhergehend zu einer Steigerung der Kosten auf den Schultern der Steuerzahler – natürlich. Es ist auch deswegen, dass die Troika 2013 eine Zusammenlegung der Rathäuser auf insgesamt 10 anführte – und zwar aus rein rechnerischen, und nicht aus seltsamen Beweggründen.

Zum Beispiel:

Nikosia, eine verhältnismäßig kleine Stadt der EU braucht keine 5 Rathäuser, und daher 5-fache Ausgaben für die Gehälter der … [Beschäftigten] darin. Die Umsetzung der Anweisungen der Troika versteht sich selbst in keiner Weise als eine Art Beteiligung an der Wertminderung des Sozialstaates. Die Infrastruktur, die Wohlfahrtsprogramme im Sozialen, welche die Rathäuser managen, siehe die Posten für Gesundheit, Umwelt und Sport, könnten bestenfalls nicht nur intakt funktionieren bei einem Zusammenschluss der Rathäuser, sie könnten sich auch allseits verbessern. Dasselbe gilt im Grunde auch in Sachen Bürgernähe sowie der Rechtmäßigkeit von Beschlüssen nach demokratischen Kriterien.

Kurz:

Die Kosten würden sich zum Nutzen für alle dramatisch verringern.

Betont werden muss, dass die geradezu inflationäre Anzahl von Rathäusern unvergleichlich mehr zutage tritt, wenn wir von jenen (Art virtuellen) Rathäusern reden, die Gemeinden im Norden vertreten, zumal ihre Hauptbeschäftigung Briefe zu versenden ist, Ankündigungen zu machen, und zwar an internationale Organisationen zwecks Aufklärung, und um hin und wieder Reden, Demonstrationen oder Anti-Besatzungs-Kampagnen zu organisieren.

Ausnahme ist die Gemeinde Ammochostos (Famagusta), die restlichen könnten eigentlich auch durch eine Art Führung oder Organisation vertreten werden.

Was die übermäßige Anstellung von Personal angeht, welche Unterbeschäftigung produziert, ist die Lage komisch-tragisch – zumindest in einigen Gemeinden.

Nehmen wir zum Beispiel mal die Ortschaft Lefkara, ein Dorf mit 800 Bewohnern. Dieses kleine Dorf hat nicht nur ein Rathaus, sondern sogar ein Gegenrathaus [nämlich eine Art virtuelles Rathaus, welches eine Stadt gleichen, ehemalig griechischen Namens im türkisch-zyprischen Norden der Insel vertritt], sowie auch 8 Direktoren im Rathaus.

Letztere trinken nahezu jeden Monat zusammen ihren Kaffee (halten ein Treffen ab) und bereden, was in ihrem Dorf los ist – und für diese dankbare berufliche Veranstaltung erhalten sie insgesamt 33.000 Euro jährlich.

Hier gilt es zudem zu erwähnen, dass die Gemeinderäte von Karawa, von Lapithou und anderen Rathäusern für drüben im besetzten Norden um nichts neidisch zu sein brauchen, bezüglich ihrer Kollegen in Lefkara im Süden, zumal deren Veranstaltungen übers Jahr verteilt noch spärlicher ausfallen; und viele Gemeinderäte für den zyprischen Norden fühlen, dass ihre Anwesenheit eigentlich unnötig ist – und so gehen sie erst gar nicht zu Gemeinderatsversammlungen.

Die Gemeinde in Vertretung, sozusagen, die das Lorbeerblatt in Sachen Überbeschäftigung von Angestellten erhalten sollte, ist eben jene von Ammoxostos, wo es 26 Gemeinderäte gibt – der mit Gemeindräten am vollgestopfteste Gemeinderat Zyperns.

Auf meine Frage hin, ob es denn all der 26 Leute bedürfe, antwortete ein Gemeinderat:

26 too many!“

Und für soeben Angeführtes ist es nun, dass Steuerzahler jedem der genannten Volksvertreter für den Norden Zyperns im Monat 530 Euro bezahlen.

Für ein Land, welches eine Verschuldung der Gemeinden von über 100% des Bruttoinlandsproduktes hat, glaube ich, ist so etwas nicht akzeptabel.

Eine weitere Empfehlung der Troika um Ressourcen zu sparen, ist, Dienstleistungen der Gemeinden von Privaten zu kaufen, vorrangig die der Müllabfuhr.

Solch eine Handlung ist jedoch vielen bereits eine Art Privatisierung und trifft offenbar auf dogmatische Einstellungen, und zwar vonseiten der Parteien und gewissen Interessengruppen.

Anhand der aktuellen Daten wird es schwierig sein in Zypern, so etwas [wie die oben erwähnte Art Privatisierung] anzuwenden, obgleich es die Betriebskosten der Gemeinden deutlich reduzieren würde.

Von dem, was ich weiß, ist Lefkara der Empfehlung der Troika in Sachen Müllbeseitigung seit 2018 gefolgt – und eine Senkung der Kosten von ungefähr 60.000 auf 30.000 Euro fand statt, also um 50%.

Nun, lasst uns entscheiden, was wir wollen.

Wollen wir für die Qualität der Dienste Sorge tragen und dies mit geringeren Kosten; oder wollen wir die Interessen gewisser Parteien bedienen und uns Steuern aufbrummen lassen, gnadenlos nachbesteuert sein, überbesteuert leben? … .“

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Oder: Zyperns heile Welt?

Heile Welt, wohin das Auge in Zypern, griechischsprachiger Teil, blickt. Das Ohr bleibt in meinem Fall leider außen vor, da das Zyprische wohl in diesem Leben von mir nicht mehr gemeistert wird. Es ist mir wie eine andere Sprache als das Griechische. Vom Leid, den Nöten und Verarmten erfährt man so eventuell am einfachsten durch die Zeitungen und das Fernsehen, Radio. Gewisse Orte auf der Insel, die alten Verdächtigen sozusagen, brummen indes noch immer, wie man sag, t egal wie teuer.

Wussten Sie, dass es die Γλωσσολογικής Εταιρείας Κυπρού gibt (Sprach-Gesellschaft Zyperns)? Dr. Marilena Kariolaimou wirkt dort. Die Gesellschaft scheint keine Webseite zu haben, dafür aber Frau Doktor http://ucy.ac.cy/dir/el/component/comprofiler/userprofile/makar. Die Gesellschaft gibt es seit 2002. Seit April arbeiten die mit dem Dachverband für Bildung und Kunst aus Pafos zusammen (Στέγη Γραμμάτων κα Τεχνών στην Πάφο). So auch mit dem dortigen Philologenverband.
Jeden 26. September feiern die, wie üblich am Tag der Sprache, auch auf Zypern dieses Ereignis. Im Oktober wird der Europäische Tag der Sprache gefeiert und gewürdigt, und zwar diesmal zusammen mit der Europäischen Kommission und der Universität Zypern. Das Thema des gemeinsamen Events, wie man jetzt schon weiß, lautet: „Die Zukunft der Sprachberufe.“ Unter anderem werden sich dort dann in Zypern vorkommende Sprachen präsentieren.

Wir dürfen also jetzt schon gespannt sein, wie und wer das Türkische repräsentieren wird. Aber so tragisch kann das alles ja gar nicht mehr werden, also die Lösung dieser eben gestellten Frage, wenn man es vor einem Monat schaffte auf der griechischsprachigen Seite Zyperns, einen kurdischen Familienvater von gleich auf jetzt in die Türkei auszufliegen, der seit Jahren in Larnaka lebte, dessen 4 Kinder hier zur Schule gehen und eines ist hier sogar geboren, und eigentlich einen Asylantrag zu laufen hatte. Vor Folter soll er aus der Türkei geflohen sein, stand am 19. Juli 2014 in der Cyprus Mail. Für all diejenigen, die mit der Situation nicht vertraut sind: die Republik Türkei und die Republik Zypern verkehren offiziell nicht miteinander: keine Flüge, keine Schiffe etc. zum einen oder zum anderen.
Und wenn Frau Doktor von der Sprach-Gesellschaft auf die Frage, ob ihre Gesellschaft denn eine bi-kommunale sei (gemeint ist türkisch-griechischzyprisch), spitzfindig antwortet: „lassen Sie mich sagen, wir sind multi-kommunal“, dann scheint die zuvor angesprochene Befürchtung sich womöglich noch zu bewahrheiten, also, dass bei so viel multi-kulti die türkische Seite geschluckt wird aus irgendwelchen sonderbaren Gründen. Es wäre so etwas nicht verwunderlich bei dem herrschenden Nationalismus, wie ihn ein Soziologe, Caesar Mawratsas, in seinem Buch, das Land der Proleten, bestechend herausarbeitet. Seine deutsche Übersetzung soll noch vor Weihnachten auf den Markt kommen – wenn das herrschende Proletentum nicht doch noch zuschlägt. Man weiß ja nie.

Interessant ist allerdings, dass die Sprach-Gesellschaft sich offenbar auch wissenschaftlich mit dem zyprischen Dialekt, manche sagen dazu lieber Sprache, anstatt Dialekt, beschäftigen. Das Interview, auf welches sich die obigen Informationen beziehen, führte Lisa Salomou von der Polits mit Frau Dr Kariolaimou. Es erschien in der Ausgabe vom 03. August 2014.

Morgen ist Samstag, und irgendwie weiß ich jetzt schon, dass ich nicht hingehen werde. Zum einen, weil ich heute nicht Schwimmen war, werde ich gewiss morgenfrüh geradezu ins Meer müssen, versteht sich, neuerdings noch bevor die Sonne aufgeht. Und danach steht dann das Übliche an, was keine Ablenkung, wie Einkaufen, zulässt – und Limassol ist auch nicht gerade um die Ecke.
Doch, Sie sollten da unbedingt mal hinfahren, dorthin, wo Bio-Bio-Angebautes aus Zypern verkauft wird. Die Politis schrieb bereits am 27. Juli 2014 darüber. Alles ist dort ganz frisch und eben Bio-Bio. Wahrscheinlich haben die Produkte auch die entsprechend höheren Preise.

Pieri Chatsipieri hat sein Wissen über Bio-Anbau bereits in den 80ern in Griechenland studierend und arbeitend erworben. Anfang der 90er Jahre (87) versuchte er sein Glück damit hier auf Zypern, doch das ging anscheinend kräftig in die Hose – und so bauten seine Frau und er all die Zeit über nur noch zum Eigenbedarf an. Doch jetzt sind sie wieder auf dem Markt, immer samstags von 09 – 13 Uhr im Stadtviertel Agia Fila (Αγία Φύλα) – Limassol. Gemüse und Obst freska-freska, also frisch.. Man kann da anscheinend auch so richtig groß, also nicht all zu groß, bestellen, und zwar unter 99332581, das ist die Nummer, die auch in der Politis angegeben war zu diesem Zweck.

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Und da ist noch jemand, der was verkaufen, sorry, kaufen will. Die EGNEDOL steht in großen Lettern über Seite 3 am 27. Juli 2014 in der Politis: „Sie wollen unseren Müll kaufen!“ Den Artikel schrieb Marias Pavagiotou, die, wie es scheint, immer mal wieder interessante Themen aufgreift und wahrscheinlich noch häufiger hier von sich Reden machen wird.
Die EGNEDOL möchte ALLEN Müll Zyperns, auch den, den die Zyprer glaubten, schon längst vergessen zu haben – irgendwo unter der Erde oder gar im Meer. Nie wieder bräuchte sich eine Gemeinde oder der Staat um diese Dinge kümmern, verspricht EGNEDOL. Als Gegenleistung würde die Firma allerdings die Gewinne aus der Wiederverwertung des Mülls gern allein einstecken und nicht noch groß teilen. Energie ins Netz einspeisen, ist natürlich auch geplant. Man spricht von möglichen 50 Megawatt. Versteht sich, dass der Müllumwandlungsprozess nach den letzten umwelttechnischen Standards durch EGNEDOL gewährleistet wird. Eine Investition von 15 Millionen € ist geplant. Man glaubt, 160 Tonnen Aluminium pro Monat aus dem Müll ziehen zu können in Zypern. Das erscheint mir auf Dauer recht hoch gegriffen, so auch 37.000 Tonnen Plastik, die zu 33,37 Millionen Liter Petrol höchster Qualität gemacht werden könnten – auf regelmäßiger Basis. Da müssten sich die Supermärkte noch kräftig ins Zeug legen, die noch immer Plastiktüten umsonst und egal wie viele man abgreift, zur Verfügung stellen – ungefragt alles darin einpacken lassen an der Kasse, gern doppelt und dreifach, versteht sich, von einer Angestellten, meistens sind es junge Frauen, die der werten Kundschaft die Last abnimmt, eigene mitgebrachte Taschen rauszuholen oder gar das Gekaufte alleine vom Tresen an der Kasse einzupacken. Allerdings alleine aus dem Laden muss man das Zeug im Karren dann doch noch rollen. Welch Zumutung!

Das Ministerium scheint noch zu prüfen, ob man sich den Müll und zu wieviel abkaufen lässt, den man selbst schon längst nicht mehr bewältigt kriegt; und wo wir alle so recht gar nicht wissen wollen, wo gewisse Dinge wohl auch noch gelagert werden… .Wahrscheinlich sind die gerade in einer Art Auskunkelrunde, oder wie man so was nennt: wer steckt was für was ein, ganz nebenbei und möglichst unterm Tisch!

Bei solchen Projekten dieser Größe ist die Gefahr halt schon groß, dass alte traditionelle Wunden, oder wie der zuvor erwähnte Autor es nennen würde, aufplatzen im Verhalten, äh, beim Händchenaufhalten.

Ab heute – VORSICHT – 4 Tage Ferien. Die Masse soll sich schon in Bewegung gesetzt haben, weil die Heilige wird gefeiert. Das heißt, im Landesinneren sind das Gebirge, die Kirchen und die Klöster, wie zu hören ist, die bevorzugten Ziele, es herrscht schon fast Ausnahmezustand. Alle wollen nämlich dorthin – ich schätze zum beten und wegen der besseren, frischeren Luft.
Außerdem ist das heute auch noch der Tag, an dem Famagusta ausgerechnet vor 40 Jahren von den türkischen Armeen befreit, äh, eingenommen wurde – geklaut! Daher brauch man das Fernsehen nicht anmachen, weil RIK1, es ist der einzige griechischzyprische Sender, der empfangen werden kann bei uns, weil technologisch doch nicht ganz so auf dem Stand und auch, weil die Einsicht gereift ist, dass der eine Kanal eigentlich reicht – wegen apo mera so mera, was auch sonst, nur Heulsusenzeug bringt. Ok, hin und wieder ist mal was Interessanteres darunter.

Apo mera se mera ist so eine Art Ersatzparlament. Dort sitzen 5 Tage die Woche die Politiker und reden über das anscheinend Wichtigste aus der aktuellen Inselpolitik. Was will man mehr? Erspart Wege und viel Zeit.

Dass die Attilas kommen? Bloß nicht. Das Wort macht eben wegen der Ereignisse vor 40 Jahren dieser Tage inflationär die Runde und soll wohl die Türken degradieren. Ist in etwa so, wie wenn man im Deutschen Bush II oder junior sagt?

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Im Artikel vor dem letzten, war bereits die Rede von Irsen Küçük. Bei der Wahl zum Vorsitz in der UBP Nordzyperns konnte er mit lediglich 14 Stimmen mehr als Ahmet Kaşif über den letzteren triumphieren. Küçük führt die UBP weiterhin an.

Der Wahlverlierer, Kaşif, behauptet, in den Statuten der Partei stehe geschrieben, dass mindestens 50% plus 1er Stimme erzielt werden müssen, was bei dem vorliegenden Wahlergebnis aber nicht der Fall sei: „die Demokratie ist geschlachtet worden“, meinte Kaşif im Anschluss an die Wahlen. Somit hat der von Ankara favorisierte Kandidat die Wahl gewonnen. Es sollen Abgesandte der Regierungspartei der Türkei (AKP) im Vorfeld dieser Wahl im Norden Zyperns gesichtet worden sein, die angeblich geheim, wie die PIO Südzyperns schreibt, sich mit Parteimitgliedern der UBP kurz vor der Wahl außerhalb von Nikosia getroffen hätten. Anwesend sollen gewesen sein von Seiten der AKP, der Stellvertretende Ministerpräsident der Türkei und Zuständige für Zypern, Beşir Atalay, sowie Süleyman Soylu der Stellvertrende Parteıvorsitzende der AKP, Sadullah Ergin und Salah Karpaz. Halil Ibrahim Akca, der türkische Botschafter in Nordzypern, soll auch teilgenommen haben an dem Treffen in dem u.a. Herr Kemal Durüst von der UBP beeinflusst worden sein sollö dessen Wahlverhalten, wird geschrieben, 87 weitere Mitglieder der UBP beeinflussen soll. Die Herren eingeflogen aus der Türkei, extra um diese Wahl nach ihrem Wunsch zu richten, sollen sogar den über die Grenzen der Insel bekannten Nakşebandi-Scheich in Lefka aufgesucht haben, um ihre Mission zu erledigen.

 

Die jährlichen Manöver der nordzyprischen und türkischen Armee fallen dieses Jahr aus. Es ist davon auszugehen, dass die Unruhen im Südosten der Türkei wie auch der Konflikt in Syrien der Grund dafür sind. Die Manöver sind auch schon in der Vergangenheit ausgefallen, was als Zeichen des guten Willens zu verstehen sei.

 

Der Hafen von Famagusta (Gazimagusa/Ammoxostos) in Nordzypern wurde erstmals von einem großen Criuse-Liner der amerikanischen New Fare Firm aufgesucht. Die Passagiere sollen für ein paar Stunden in der Stadt gewesen sein. Das nächste Ziel soll angeblich das nordzyprische Kyreneia (Girne) sein, eine weitere Hafenstadt.

Das kommende Jahr am 27.9.13 bis zum 30.9.13 soll am Golden Beach in Karpaz erstmals ein Musikfestival veranstaltet werden. 80.000 Besucher werden erwartet – die armen Schildkröten, die dort leben und angeblich geschützt werden. Es scheint sich um ein Rock-Pop-Festival zu ahndeln, da einer der Organisatoren Peter Jenner sein soll. Er ist derjenige, welche seinerzeit die Band Pink Floyd herausbrachte. Der Eintrittspreis soll sich ohne Hotel und Flugticket auf 220 britische Pfund belaufen, schreibt die PIO.

 

Leider scheinen Frankreich und die USA daran interessiert zu sein, das 3. Projektierte Atomkraftwerk für die Türkei in Angriff zu nehmen. Frankreich erhält 74% seiner Energie aus Atomreaktoren. Das Atomkraftwerk in Fessenheim an der Grenze zu Deutschland (Freiburg/Müllheim) soll 2016 abgestellt werden. Die Russen – Rostom – bauen bei Mersin in der Türkei  das erste Atomkraftwerk der Türkei, welches eventuell 2019 ans Netz geht. In der Stadt, aus der Diogenes stammt, Sinop am Schwarzen Meer, soll Korea, Kanada oder China den Zuschlag erhalten, um ein weiteres Atomkraftwerk zu bauen. Kann gut sein, dass in Thrakien, nahe der Grenze zu Bulgarien, noch ein Meiler erstellt wird. Angeblich verdoppelt sich der Energieverbrauch der Türkei alle 10 Jahre, wird geschrieben im PIO-Bericht vom 21.10.13

 

Es wird neuerdings vermehrt beklagt, dass zunehmend viele Festland-Türken die nordzyprische Staatsbürgerschaft erhielten. Es ist die Rede von “täglich fünf mehr”!

 

Krawalle beim Festtag zur Türkischen Republik. Auch der führende Oppositionspolitiker Kilicdaroglu soll auf den Straßen Ankaras mit Pfefferspray der Polizeikräfte  besprüht worden sein bei einer Demonstration der kemalistisch gesinnten alten Garde in der Türkei.

 

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