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in scha Allah

Gott, zu was gibt man nicht alles seinen Senf. Jetzt, wo Sie sich schon so viel dazu angehört haben, kriegen Sie auch von dieser Seite kein Senfgas, aber eine Meinung zu dem, was unser Weltführer, der Herr Trump, vor kurzem in New York durchs Mikrofon polterte bei der UN.
Seine Eloquenz war auffällig. Er wird wohl keinen Prompter vor der Nase gehabt haben, ist anzunehmen. Also die Dinger, von denen als abgelesen wird; die Dinger, die neuerdings bei so vielen Ausgestrahlten ihre Pupillen so merkwürdig hin- und hergehen lassen auf unseren Fernsehscreen, dass man schon an ihre Besessenheit denkt.

Den Anfang der Trump-Rede fand ich persönlich überraschend gut. Muss allerdings gleich einschränken, dass ich über Fernost, und noch weniger über Nordkorea, eigentlich schlecht informiert bin. Weiß also nicht abschließend, ob diese nördlichen Koreaner wirklich die Bösen sind.
Ja, von Kopfwäsche, der auch wir irgendwie ausgesetzt sind, gehe ich nämlich durchaus aus, der wir meist erliegen. Lang ist es her, als mir Letzteres erstmals richtig bewusstwurde, irgendwann Ende der 80er Jahre, und zwar im Iran. Dazu später noch etwas mehr.
Folglich, unter Berücksichtigung all der Atombomben, die man schon gezündelt hat im Laufe der Zeit auf dieser Welt, kommt es wahrscheinlich auf 2 oder 3 mehr, sagt mir da etwas in mir, auch nicht mehr an. Jedenfalls besser, diese Dinger radieren etwas an der Existenz Nordkoreas als beispielsweise an der des Mittelmeers oder gar der Alpen.
„Rocketman“ in Nordkorea ist vom Setting in etwa so drauf, wie Erdogan – größenwahnsinnig. Ja, manche sind sich so sicher wie Trump mit dem Fall Iran, dass auch Ankara an einer Atombombe rumschraubt, und zwar mit Hilfe von Pakistan und natürlich derzeit Russland – womöglich gemeinsam mit Teheran? Was wohl eher unwahrscheinlich ist. Doch weiß man’s?
Alles wenig lustig.
Der eben genannte Stress steht somit noch an. Und ja, man kann sich vorstellen, dass die Mullahs in Iran halt doch still und heimlich an so einem Bömbchen atomarer Machart basteln – für den Notfall; und der könnte spätestens dann sich offenbaren, wenn der 12. Imam der iranischen Schiiten erscheint oder so, oder anders.

Nee mal ehrlich: Die Analyse Trumps in Sachen Iran ist geradezu fatal. Dazu passt wie die Faust aufs Auge, dass er den Schurkenstaat Nr. 2 auf der Welt mit nicht einem einzigen Wort erwähnt – S.A. Und dann lobt er auch noch die Türkei! Da wird einem geradezu Angst und Bang. Ja, man kann die Türkei loben, aber wahrscheinlich erst wieder, wenn Erdogan und Co Geschichte sind.

Nordkorea hat leider etwas zu hoch gereizt beim weltpolititschen Skat, letztens. Dass deren Raketen durchaus jeden Punkt in der Welt ansteuern können, hat man jedenfalls schon gelesen und wurde hier daher schon weitergereicht vor 2 oder 3 Wochen. Schon allein dieser Gedanke lässt einen kein Lotto mehr spielen. Geschweige denn sich darüber aufregen, dass irgendwelche Leute noch immer ihren Dreck in der Öffentlichkeit einfach so fallen lassen und dann weitergehen etc.

God bless alle Ameisen. Die sollen Atomkriege nämlich überleben. Die haben dann gewiss genügend lange Zeit und viel Material, um die Erde blitzeblank zu räumen – womöglich solange, bis wieder Menschenähnliche auftauchen, die Unordnung in der Ameisenwelt schaffen. Kann gut sein, dass Ameisen diesmal solch Entwicklung schon im Keim zu verhindern wissen.

Wie dem auch sei: Iran gehört eingebunden. Ja, denen muss noch mal so richtig feste auf die Fingerchen geklopft werden – eventuell. Doch als Schurken kann man eines der zivilisiertesten Völker der Welt nun wirklich nicht bezeichnen. Ja, trotz teils verkehrt gelebtem und interpretiertem Islam hat der Iran Kultur, sehr viel Kultur gibt es da unter den Leuten – Menschlichkeit sogar. Zumindest war das damals so in etwa der Eindruck, den ich mit rüber nahm in die sogenannt Freie Welt.

Hoffen wir also, dass die Taktik Trumps aufgeht und jemand in Nordkorea das Regime sozusagen von innen um die Ecke befördert.

Was allerdings – leider – verstanden werden muss:

Jetzt, wo der Dolch auf Nordkorea angesetzt ist durch Trump, gilt es auch zuzustechen, wenn der gnomenhafte Wüstling seine Rakete nicht ein für alle Male in die Hose zurücksteckt beziehungsweise wieder damit onaniert!
…. asch schaitan a radschim.

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Etwas unheimlich ist der Dunst oder Nebel, der neuerdings ganztägig überm Meer befindlich zu sehen ist schon, wenn in Richtung Syrien von Zyperns Küste aus gesehen wird. Daran kann sich niemand erinnern, so etwas in dieser Intensität und zeitlichen Dauer je erlebt zu haben. Dass dieses Phänomen mit den kriegerischen Vorgängen in Syrien derzeit zu tun hat, ist aber eher unwahrscheinlich.

Unweit von Larnaka gibt es eine Ortschaft namens Zygi. Die liegt am Meer. Dort gibt es einen Strand vor dem kleineren Nachbardorf von Zygi namens Maroni, den man Limanaki getauft haben muss, weil das steht auf dem Schild an der Straße, welches die Badefreudigen und Hungrigen nach Souflaki einlädt vorbeizukommen.

Ach, wie war es da mal einsam. Ach, wie war es da mal schön.

 

Inzwischen wird am Limanaki-Beach auch gezeltet und eben Souflaki verkauft nebst Bier und all dem, was Menschen, die an einem Strand gesäumt mit Liegestühlen sind offenbar brauchen. Dass nicht in all zu ferner Weite am Horizont wahrscheinlich Menschen um ihr Leben rennen gegenüber in Syrien, dass Frauen, Kinder und Männer getötet, sexuell missbraucht oder am Hungertuch nagen, spiegelt in Limanaki, wenn überhaupt, dass neuerdings verdreckte Wasser des Meeres wider. Keiner weiß angeblich, woher denn so etwas bitte sehr kommt? Einige vermuten, es könnte der neu gebaute und in Betrieb genommene Yacht- und Fischerbootehafen im nahegelegenen Zygi sein; dessen dort produzierter oder anfallender Dreck könnte die Strömung des Meeres eventuell ausgerechnet nach Limanaki treiben. Trübe sieht das schöne klare Wasser von einst nun aus, und zwar in unmittelbarer Nähe des Strandes. Weiter draußen scheint noch alles klar und frisch zu sein wie einst. Bevor sich andere zu spät Sorgen über diese Sachlage machen, wollten wir hier auf Zypernundmehr-News schon Mal darauf hingewiesen haben, nämlich, dass die Natur hier in der Gegend, die touristisch und anders erschlossen werden soll und wird, bereits am Anfang dieses Vorhabens Alarmzeichen ausgibt, wie: ‚Lasst mich in Ruhe! Nicht mit mir auf diese Weise!‘

Schon blöd, dass Nichts bleibt wie es ist. Wahrscheinlich ist das aber die bessere Variante. Wäre ja schlimm, der alte Flughafen von Larnaka würde nun nicht so genutzt werden, dass die Öffentlichkeit etwas mehr davon hat. Dass das Gelände – wie auch der angrenzende Mac Kenzy Beach – von vertriebenen türkischen Zyprern (nach den Unruhen 1974) als deren Eigentum noch immer eingefordert wird, wurde hier bereits geschrieben (siehe vorherigen Beitrag auf Zypernundmehr-News).

Die Chinesen, genauer, eine chinesische Firma namens Far Eastern Phoenix soll also den Zuschlag für einen Teil des Geländes am alten Flughafen erhalten. Das war den Chinesen der Far Eastern Phoenix aber offenbar nicht ganz geheuer, daher verlangten sie, dieses Areal gleich für die nächsten 50 Jahre für ihre kommerziellen Zwecke und Ziele zu pachten, anstatt für 10 oder 20 Jahre, wie von zyprischer Seite vorgesehen worden war. Ins Detail über den Streit, der darüber im Präsidialamt und andernorts auf der Insel seither geführt wird zu gehen, ist hier nicht das Anliegen. Der Botschafter Zyperns in China, Herr Ieronymides, ist jedenfalls bereits zurückgetreten von seinem Posten, und zwar wegen der Anwerfungen, die er empfangen durfte durch die hiesige Presse und die politische Opposition. Sein Engagement diesen Investoren aus China in Zypern aufzutun und anzubringen, wird mit Skepsis betrachtet, da die geschäftlichen Aktivitäten seiner serbischen Frau, die in leitender Stellung für Far Eastern Phoenix gearbeitet hat, den Verdacht auf Kuschelmuschel-Geschäftchen erhärtete und nährte; obwohl sie, finden wir, noch rechtzeitig von ihrem Posten bei Far Eastern Phoenix zurückgetreten war. Die Angelegenheit erinnert an den Fall des geschassten Bundesbankpräsidenten in der Schweiz namens Hildebrandt letztes Jahr. Dessen pakistanische Frau und ihre Geschäftsaktivitäten waren auch dessen Karriereende bei der Bundesbank.

Es wäre daher mal die Frage in den Raum zu stellen, ob eine Vergabe an einen chinesischen Unternehmer, der noch nicht einmal offenlegt, welche Art Geschäft angesiedelt werden soll und angibt, wer genau er ist und woher das Geld kommt, welches er nicht ausreichend vorzuweisen weiß, wie berichtet wird, überhaupt Sinn macht? Und dann mal, davon abgesehen, finden wir, dass die Nähe zum neuen Flughafen erschreckend nah und der Nahe Osten nicht weit genug entfernt ist. Daher sollten Sicherheitsbedenken die zyprischen Verantwortlichen von diesem Vorhaben abkommen lassen. Mag sein, dass Investitionen aus China dringend gebraucht werden, doch noch dringlicher nicht gebraucht werden Unstimmigkeiten und Gezänk mit der Volksrepublik und ihren Emissären. Es reicht, dass derzeit bereits über 10 Kriegsschiffe um die Insel schleichen und plötzlich alle, so auch die Außenministerin Zyperns, schreien, sie würden durchaus gern Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen wollen. Nachdem, was die griechischsprachige in Zypern beheimatete Symerini vor einigen Tagen schrieb, müssen es vor allem russische und amerikanische Kriegsschiffe sein, jeweils so um die 5 pro, doch auch türkische und britische etc. Wen wunderte es, wenn Peking da draußen demnächst auch ein Kriegsschiff in Wartestellung schickte? Und das geschähe erst recht dann, wenn der neue globale Player aus Fernost glauben würde, seine nachweislich vorhandenen Interessen vorort wahren zu müssen – vielleicht hat Peking ja bereits schon ein Kriegsschifflein verschickt. Und ob diese Kriegsschiffe, die inzwischen answesend sind, dann Flüchtlinge bergen werden, wenn es so weit ist, wird sich zeigen; und die Frage sei erlaubt zu fragen, welche Flüchtlinge? Könnte es sein, dass da vor allem an die christliche Minderheit in Syrien gedacht wird, denn sogar die Schweiz, die BRD etc., nicht Zypern allein etwa, sprechen auffällig bereitwillig davon, syrische Flüchtlinge aufnehmen zu wollen. Es dürfte sich wohl noch herausstellen, dass diese Kriegsschiffe vorrangig eher doch eine andere Aufgabe zu erfüllen haben.

Wen wundert es da also, dass Hillary Clinton der Türkei ihre Aufwartung mit Pferdeschwanz-Frisur gestern machte und plötzlich von Luftkorridor spricht, den es gelte in Syrien zu installieren. Wir finden, dieser Vorschlag kommt reichlich spät und es stinkt daher leider nach einem troyanischen Pferd, daher wohl die Pferdeschwanz-Frisur, welches aufgebaut wird. Es scheint hinter verschlossenen Türen der internationalen Diplomatie diesmal wahrhaft und wirklich um das In-die-Grenzenweisen des Irans zu gehen, wozu Syriens Konflikt zu lösen einen hervorragenden Zwischenschritt bietet. So betrachtet sollte dass bisschen schmutzige Wasser, welches neuerdings am Limanaki-Beach bei Maroni die Gemüter beunruhigt, wirklich niemandem die Ruhe rauben. Das ist dann wohl das geringste Ärgernis, welches in naher Zukunft anstehen dürfte in der Region.

Der Eiertanz um den Iran hat ja bekanntlich eine lange Geschichte. Und Verschwörungstheorien sollen hier weder kolportiert noch erfunden werden. Auffällig ist jedenfalls, dass die Türkei, die vor noch nicht all zu langer Zeit mit dem Iran (mit Syrien sowieso) scheinbar gute Beziehungen anzubahnen schien, nun sich von Teheran anhören darf, der Erfüllungsgehilfe Washingtons in der Region zu sein. Ankara behauptet dahingegen genügend Beweise in der Hand zu haben, die belegten, dass hinter den Anschlägen im Südosten der Türkei (Semdinli) nur der Iran stecken könne. Eine der Begründungen, die die türkischen Behörden anführen ist, dass die iranische Grenze sehr nah von Semdinli entfernt liegt und ansonsten nicht erklärt werden könne, wie die PKK-Aufständischen oder -Terroristen zu so viel Waffen in einer derart gut bewachten Region des Landes kommen, um sich neuerdings mit der türkischen Armee sogar länger als 2 Wochen Stellungsgefechte zu liefern; und nicht wie sonst die Partisanentaktik anwenden: Bombe rein und dann weg!

Iran hat vermutlich schon immer den Verdacht gehegt, dass die Türkei ihr ihren Platz als regionale Großmacht streitig machen will und aufgrund der Vorgeschichte und der Lage der Türkei den Westen und andere Akteure als Helfershelfer dazu ausgemacht. Der Preis, den die Türkei offenbar bereit zu sein scheint zu bezahlen, um in Art osmanische Größe ‚zurückzufallen‘, scheint womöglich wirklich eine Kooperation mit den USA und anderen in der Syrienfrage einzugehen gegen das Assadregime – und die Angelegenheit mit dem Iran wird sich dann notgedrungen ergeben, wird wohl kalkuliert in Ankara.

Was hier überhaupt nicht wundert, ist, dass Qatar und Saudi Arabien bei der Schaffung eines derartigen Korridors und der weiteren Absicht hinter dieser Initiative der Türkei in Syrien, von der gerade die Rede war, mitmachen werden. Denn auch sie sehen im Iran eine zu groß werdende Gefahr, welche schon allein aus ideologischen Gründen (Schia – sunnitischer Islam) als schwerer verdaubar empfunden wird, wesentlich unverdaulicher als die überwiegend sunnitische grüßtenteils nicht-arabische Türkei als regionalen Player.

Inwiefern Israel als weitere regionale Macht der Türkei erlaubt, ihren Status dahingehend aufzumotzen in der Region, ist nicht leicht zu bestimmen. Doch all zu viele Alternativen hat Tel Aviv nicht, als genau das geschehen zu lassen, und zwar in einigermaßen kontrollierbarem Rahmen. Ägypten ist nämlich alles andere als stabil und in trockenen Tüchern für Israel. Und das Regime in Jordanien wird gewiss noch fallen demnächst – und da wäre noch der brodelnde Irak, Libanon und die palästinensischen Gebiete.

 

Insofern würde es durchaus Sinn machen von Seiten Israels darauf hinzuwirken, dass den Kurden in der Region eine gewisse Autonomie zukünftig ermöglicht wird, dass die Kurden Syriens, des Iraks, des Irans und der Türkei sich irgendwie zusammenschließen können. Schon allein dieses Unterfangen birgt ein immens explosives Potential, zumal ja – schon fast historisch belegbar – bekanntlich der beste Feind der Kurden letztendlich immer wieder der Kurde von neben an war und ist in der Geschichte. Israel mit seinem bereits jahrelang vorhandenen Engagement in dieser Frage ist also prädestiniert, in diese diplomatische Presche, wenn so gesagt werden darf, zu springen.

Dafür, dass Ankara einen losen kurdischen Verbund unter der Regie Israels und den USA möglich werden lässt, erhält die Türkei andere Dinge, die ihr wichtig erscheinen, wie zum Beispiel: einen losen Verbund mit den Türkmenen im Irak, Syrien und dem Iran, Waffen und Industrieanlagen aus dem Westen, China und Russland und ein immer wichtiger werdendes und lukrativeres neues Abkommen über ihre Wasserreserven der Türkei und die Instandhaltung und Verbesserung der Umwelt. Dass die Türkei ein Transitland für einige Gas- und Öl-Pipelines nach Europa ist, ist hier erwähnenswert, zumal Russland auch daher Syriens Assad nicht fallen lässt, weil sonst schon bald Leitungen aus dem kaspischen Bereich an Russland vorbei nach Europa über die Türkei und dem Iran eventuell gelegt und in Betrieb genommen werden können. Die Wasserfrage indes, die ist eine ganz zentrale Frage in der Region und für die nähere Zukunft, die sich im Laufe dieser Auseinandersetzungen um Syrien klären wird oder aber dadurch noch deutlicher in den Vordergrund gespielt wird.

Ob die Türkei im Laufe dieser Auseinandersetzungen und Neuordnung des Nahen und Mittleren Ostens Nordzypern erhalten wird, scheint vor dem Hintergrund, dass die festlandtürkische Bevölkerung Nordzyperns eh langsam aber sicher in die entscheidenden Positionen im Staatsapparat gewachsen ist und bereits die Bevölkerungsmehrheit stellt, schon fast nur noch eine hypothetische Frage zu sein. Es wird wahrscheinlich auch für Nordzypern zu einer Art Verbund mit der Türkei (wie auch der EU eventuell) kommen, der ziemlich sicher so, wie gehabt aussehen dürfte, nur dieses Mal wird der Staat Nordzypern oder die türkische Provinz Zypern oder ein Gebilde, welches dazwischen liegt, international anerkannt sich – hoffentlich – ergeben.

Und in Zygi und der Umgebung wird dann wohl spätestens begriffen, dass man mit einem blauen Auge davon kam, Glück hatte, da ja ’nur‘ der Norden der Insel ‚verloren‘ ging. Die Vermögenden aus der unmittelbaren Region (aus Syrien, Libanon, Ägypten, Iran, Irak, Israel etc) werden – dafür – vermehrt in der Republik Zypern ihre Gelder in sogenannten Off-Shore-Firmen und anders arbeiten lassen, ein bewertes Geschäftsmodell, welches die vielen russischen Firmen, die sich hier einschreiben (dieses Jahr bislang über 9.000 allein) ziemlich glaubhaft vor Augen führen.

Unsere Ansicht ist, die Republik Zypern scheint gut beraten, in näherer Zukunft die Förderung von Erdgas mit Hilfe Israels nicht zu forcieren, das verkompliziert die Lage vorort nur unnötig! Dieses Kapital läuft nicht weg. Es schlummert im Meeresboden. Allerdings ist zu lesen, dass die Xristofias-Regierung Zyperns dieses Kapital schon längst verplant haben soll und geradezu gezwungen sein könnte, gewissen finanziellen Forderungen zu entsprechen – siehe das Darlehen Russlands an die Republik Zypern über 2,5 Milliarden Euro.

Bevor eine Ubereinkunft mit der Türkei hier bei diesem Thema nicht gefunden wird, braucht sich die Republik Zypern auch keine Hoffnungen machen, dass Israel, wie bereits vereinbart, mit ihr zusammen im zyprischen Teil des Förderfeldes fördern wird, da sich die politischen Konstellationen geändert haben und ändern im Nahen Osten. Israel könnte mit einer derartigen Rücksichtnahme bei der Förderung die Türkei wieder ins Boot holen als Alliierten, was durchaus lebenswichtig für diesen Staat ist. Scheinbar hat noch niemand erkennbar die Ansprüche Ägyptens, Syriens, der Türkei und des Libanons genügend berücksichtigt bei diesem heiklen Thema der Erdgasförderung im südöstlichen Mittelmeer – und Nordzyperns. Bleibt zu hoffen, dass sich der Dunst oder Nebel über diesen und anderen Dingen für Zypern schon bald unblutig hebt.

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Die Übrigbleiber

Wo halten sich Ratten am liebsten auf?

Nun ist es also anscheinend wirklich geschehen. Der ‚große, tolle Mann‘ aus Libyen wurde, nach dem, was türkische Medien berichten, totgeschlagen, gelyncht. Gewiss schon wieder kein schönes Bild von ihm und seinem einst so stolzen Gehabe und von der Menschlichkeit der angeblich aufkommenden Demokratie in diesem nordafrikanischen Land. Man hätte den Generale wohl besser vor einen Qadi gestellt, damit er uns noch reuevoll etwas vorweint.

Ja, und da waren es wohl nur noch 5 oder 6 Despoten mit dicken Hoden oder so.

 

In der Türkei weinen Mütter, Väter, Kinder und Angehörige von Getöteten gerade mal wieder. Vergeltung ist höchst-offiziell von der Regierung der Türkei bereits versprochen worden – und wird selbstverständlich schon längst vollstreckt. Spendenaufrufe im türkischen Fernsehen für die gefallenen Märtyrer sind wieder öfters zu sehen und zu hören. Kurdische Politiker fliegen in Ankara ein aus Kurdistan und sogar aus dem Iran.

Statements wie die, dass hinter der Gewalt der PKK vor allem äußere Mächte auszumachen sind, sind eigentlich auch nichts Neues mehr. Der Wunsch nach Frieden und Ruhe im Land auch nicht. Doch so leicht wird es Frieden und Ruhe nicht geben, wenn nicht wirklich Kompromissbereitschaft herrscht. Wenn nicht wirklich genügend Vertrauen durch gutes Beispiel aufgebaut wird. Wenn nicht ernsthafter verstanden wird, dass sich etwas ändert in der Welt, was man nun nicht still und heimlich zum Soundsovieltenmal in der Weltgeschichte auf seine Weise zu wiederholen braucht. Diktatoren und der Weg dorthin haben zwar viele Gesichter, doch inzwischen kann bereits auch Herr und Frau Normalbürger recht gut abschätzen, wo die eine oder andere Politik eines Landes hinführen könnte.

Leider kann ich kein Tränchen verlieren für den Herrn Gadhafi. Und dass solche Leute wie er scheinbar gern ins Dunkle sich verziehen – Saddam war in ein Erdloch gekrochen, der nun in ein Wasserrohr – finde ich, beleidigt Muttererde gerade nochmals. Denn diese Typen, vermute ich, haben gewiss wenig Gedanken an das Wohl der Erde verschwendet, womit das eben erwähnte „gerade nochmal“ verständlich wird, hoffentlich. Diese Despoten ließen und lassen Leute killen und unterdrücken anstatt.

Ob Ratten sauberes Wasser bevorzugen? Jedenfalls in engen, dunklen Gängen kriechen sie anscheinend gern herum. Als eines der schlimmsten Schimpfworte unter Ratten existiert wahrscheinlich: „du parfümierter Mensch!“ Das klingt bei uns Menschen übersetzt so, wie wenn jemand sagte: „du dreckige Ratte!“

An diesen recht vielseitig einsetzbaren Tierchen wird ausprobiert demnächst, ob die künstlichen Venen und Organe, die die Menschheit gerade unter anderem in Deutschland am Frauenhoferinstitut bastelt, funktionieren werden. Nein, hier soll nun von Ihnen, verehrte Leser, nicht geschlossen werden, man hätte Gadhafi einer ähnlichen Versuchsreihe unterziehen sollen oder den Herrn Assad! Von dem Saleh in Yemen mag ich gar nicht schreiben. Weiß auch nicht warum. Irgendwie ist der so weit und so fern, da irgendwo zwischen Lebkuchenhäusern in einer Lebkuchenhäuserstadt namens Altstadt von Sanaa und so. Syrien regt mich da mehr auf. Da kann ich schon fast wütend werden. Dieses Schwein! Jawohl! Menschen-Ratten-Schwein, das sich Löwe nennt – Assad! Löwen sind glaube ich auch Aasfresser.

Zu Aasfresser fällt mir unweigerlich ein, dass die Türkei Syrien und den Iran hinter den Attacken vermutet irgendwo im Osten der Türkei, wo über 20 junge Soldaten fielen – mal abgesehen von Israel, der EU und Anderen.

Doch ich mag provokant anführen, dass der türkische Staat früher mal die Hisbullah der Türkei losgeschickt hat, um kurdische Intellektuelle und andere (Kurden) zu killen. Warum sollte er heutzutage nicht Kurden der PKK losschicken, um Soldaten der Türkei kaltzumachen? Undenkbares denkt man besser gleich zuerst. Das scheint mir vermehrt die neue Regel im globalen Sein zu werden oder zu sein. Ja, warum sollte man seine Vorteile aus irgendeinem perfiden Grunde nicht auf diese Weise zu ziehen versuchen? Gibt es nicht bereits 100e andere Beispiele und mehr in der Welt, wo das Undenkbare machbar vorgeführt auf dem Sessel sitzend vor einem in der TV-Kiste erscheint?

Wie dem auch sei, da waren es vielleicht doch noch 6 oder 7, die – noch – übrig blieben?

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