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Posts Tagged ‘koran’

Bekanntlich ist Erdogan auch zur Imam Hatip Schule gegangen, als er noch ein Junge war.

In der staatlichen „Anadolu Acentası“ vom 09. Januar 2019 schreibt „Adem Demir“ das Folgende zur Rede des derzeitigen Parlamentspräsidenten Yıldırım, die er uns in Auszügen wiedergibt:

 

Istanbul

Der Parlamentspräsident und Kandidat der AK Partei für das Amt des Bürgermeisters von Istanbul Binali Yıldırım: Früher wurde der Juwel in unseren Kindern nicht erkannt, in Roben gekleidet und mit entsprechender Mentalität.

„Die Führung der AK Partei hat die Fesseln, welche die Imam Hatıp Schulen fesselte, entfernt. Am 28. Februar haben wir dieses dunkle Erbe, diese Ausgrenzung, über den Haufen geworfen. Zusammen mit unserer Bevölkerung haben wir die Einstellung vernichtet, dass in diesen Schulen lediglich Imame hervorgebracht werden sollen und nichts Anderes.“

Stattgefunden hat in Harbiye/Istanbul im Reşit Cemal Rey Konferenz-Saal zum dritten Mal seitens des ÖNDER[FÜHRER]-Imam-Hatıp-Vereins die Kultur-Kunst-Preisvergabe. Die Feierlichkeit fing mit koranischen Gesängen[tilavet] an. Gefeiert wurde der 60te Gründungstag der ÖNDER, wozu ein kurzer, informativer Film gezeigt wurde.

Der Parlamentspräsident Yıldırım wurde zu dieser speziellen Veranstaltung zwar als Parlamentspräsident geladen, doch sagte dieser, dass er heute sehr wohl auch als der Kandidat für den Posten des Oberbürgermeisters von Istanbul teilnimmt.

Die am 31sten März stattfindenden Kommunalwahlen im Auge, ließ Yıldırım die jungen Menschen wissen: „Dem Volk dienen, ist dem Recht dienen!“

Yıldırım sagte, dass die Imam Hatıp in der Zukunft der Türkei eine noch größere Aufgabe zugeteilt bekommen wird: „Wie Ihr wisst, hat es [in der Vergangenheit] einige Störfälle gegeben wegen den Imam Hatıp Schulen, bis hin zur Führung der AK Partei ging das. Die ihnen zustehende Behandlung haben sie leider nicht erfahren. In der Bevölkerung wurden die Schulen als ein Teil dargestellt, vor dem man Angst zu haben habe, sich schämen müsse. Jedoch Herr Staatspräsident hat mit seiner Führerschaft diese falschen Wahrnehmungen zum einen auf juristischer Ebene, zum anderen in den Köpfen ausgelöscht. Gott sei gelobt, heutzutage ist das Ansehen der Imam Hatıp in der Bevölkerung wesentlich positiver am verlaufen,“ sagte er.

 

Wir zerschlugen die Kette des Moduls

Heute stattete ich in Çengelköy’s Imam Hatıp Gymnasium, namens Tenzile Erdoğan, einen Besuch ab. Es hat mich wirklich sehr beeindruckt. Zum einen, wie die Schule gebaut ist, auch die Schüler und die Lehrer beeindruckten – eine hervorragende Schule.

Hören die Leute Imam Hatıp, kommt ihnen gleich in den Kopf: der Ort, an dem Imame herangezogen werden. Absolut verwundert war ich über das, was den Schülern beigebracht wird, mit was für Themen sie sich beschäftigen. Die lernen Programmieren. Die schreiben Programme und setzen die in elektronische Geräte ein. Die stellen Teile von Robotern her. Im kommenden Monat nehmen sie in Amerika an einem Wettbewerb teil.

Muss sagen, früher in den Roben gekleidet wurde der Juwel in den Kindern übersehen. … Mit Hilfe der entschlossenen Stellung des Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan, und wenn er nicht so zielstrebig gewesen wäre, wäre so etwas niemals zustande gekommen.“

 

Kinder, es liegt nun in euren Händen!

„Wir, auf gewisse Weise haben uns getroffen wie der Samen den Boden. Jetzt liegt es an euch. Nun, wie ihr das machen werdet? Das wissen wir alle. Der erste Befehl unseres Gottes ist: lies! Wir werden lesen. Noch mehr lesen. Der Welt noch bekannter werden. Noch mehr Menschen kennenlernen. Geschichte werdet ihr studieren: in der Medizin, der Technologie, im Ingenieurwesen, Ökonomie, Kultur, Kunst und so weiter. Wie ein wirklicher Muslim zu sein hat, werdet ihr jedermann zeigen. Doch zuvörderst werdet ihr gute Menschen sein. Vergesst nie: Der wahre Ort zum Beten für einen Muslim ist die Erdoberfläche. Lasst nie davon ab, egal, welchen Schritt ihr setzt, welches Lebewesen ihr auch berührt, in welcher Gesellschaft ihr euch auch immer gerade bewegt, als Muslim vorbildlich zu sein. Nicht nur in unserem schönen Land. In der ganzen Welt zeigt ihr diese Sensibilität. Kurz: Wie ein treffliches Flugzeug mit 2 Flügeln werdet ihr sein. Ein Flügel in der Welt, der andere im Jenseits.“

„Der Helfer[Allah]: Völker, die ihr Hirn nicht gebrauchen, über sie werden wir Unheil bringen. Nun, wir haben dieses Unheil noch vor Kurzem gelebt. War uns eine schwere Prüfung. Doch, gedankt sei Gott. Mit Hilfe unseres Herren und mit Unterstützung des Volkes haben wir es überwunden. Vergesst nicht und glaubt mir: des Menschen größte Freiheit ist, vor einem Wesen sich zu verbeugen. Wir verbeugen uns lediglich vor Allah. Unsere Freiheit geben wir an niemanden ab. Das Unheil des FETÖ zeigte uns, dass im Jahrhundert des Teufels die Taktik geändert wurde. Im Namen Gottes sprechen, sich vor sich selbst verbeugend, ist ihr Geschäft. An Stelle FETÖ’s kam mancherorts der IS, al Qaida, Esch Schebab. Wir dachten in unserer Zeit gibt es so etwas nicht mehr. Leider ist dem nicht so. Wie ich zuvor sagte: Ein Flugzeug, dessen beide Flügel nicht aufeinander abgestimmt sind, wird abstürzen. Es kann nicht sein: Entweder die irdische Welt oder das Jenseits. Beide müssen miteinander harmonieren. Allah hat das universale Gleichgewicht derart eingerichtet.

Ein Teil der Menschheit hat in unserer Zeit aufgehört zu glauben. In ihren Seelen ist eine große Leere. Auf diese Weise haben sie sich Ersatzglauben errichtet, teuflische Szenarien. Jetzt ist die Zeit gekommen, diese fürchterlichen Szenarien zu zerstören. Liebe Kinder! Das werdet ihr vollbringen! Ihr werdet das gemäß des Namens eures Vereins, „Führer“, im Lichte des Islam in Wissenschaft, Kultur und Kunst vollbringen. Auf eurem Weg ist es nicht von Nöten, irgendjemanden umzulegen, um weiter zu kommen. Nicht von Nöten ist, dass sie euch ihren Schoß öffnen. Erlaubt mir: Zuerst zuhören, dann werdet ihr verstehen!“

 

Von anderen werden wir uns ganz gewiss nichts auferlegen

„82 Tage lang werdet ihr mit Menschen aus Istanbul zusammenkommen. Wir haben Projekte und Vorschläge. Wir hören uns Probleme an.  2 Mal hinhören, 1 Mal sprechen.

Warum?

Wenn sprechen doch eine gute Sache ist, hätte der Herr uns zwei Münder und ein Ohr gegeben. Da er jedoch zwei Ohren und einen Mund vergab, heißt das, dass etwas mehr zugehört werden sollte. Man muss weniger reden. Wir lassen uns von anderen nichts auferlegen. Was uns früher angetan wurde, nun anderen anzutun, das ist nicht unsere Sache.

Ihr jungen Leute: Ein Versprechen mag ich von euch haben. Um Architekten der Zukunft zu sein, bedarf es, dass ihr in eurem Land wie auch im Ausland euch einbringt, dazu braucht es ein Ding: Interesse. Vom Forschen, Lernen und Teilen lasst bis zum Ende eurer Tage nicht ab. Wir werden euch dabei mit Stolz beobachten. Heute in diesem Salon mag ich, dass aus eurer Mitte erneut ein Sinan, ein Itri, ein Cemil Meriç, ein Necip Fazıl hervorkommt.“

Yıldırım übergab Kenan Şurkoviç den Speziellen ÖNDER Preis, den er sich verdient hat.

Der Vorsitzende der ÖNDER, Herr Halit Bekiroğlu, übergab Binali Yıldırım ein Bild.“

 

 

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je suis Paris

So, allen die diesen Unsinn ausbaden durften, UNSER Beileid.

Nur gut, dass ich vor kurzem in Freiburg an der Uni in einer Veranstaltung war, wo es um Waffenhandel und die Verquickung der Behörden darin ging. Einige Behörden betreiben diesen nämlich mit. Jürgen Grässlin war der Referent. Das Böse hat er klar benannt hier in der Region: Heckler & Koch!

So weit , so schlecht.

Dankbar bin ich Herrn Grässlin vor allem auch dafür, dass er trotz seines Widerstandes, gegen das, was abläuft in Berlin, betont und immer wieder sagt, dass es gelte, die DEMOKRATIE zu verteidigen. Wenn man ihm zuhört, zumindest mir ging es teils so, fragt man sich nämlich ganz berechtigt, ob man überhaupt noch in einer Demokratie lebt?

Vor dem Hintergrund der Anschläge in Paris sind nicht nur die vielen Flüchtlinge gefährdet, die nun wahrscheinlich mehr als je zuvor als Sicherheitsrisiko eingestuft werden: sei es von Seiten der Bevölkerung oder den Behörden. Auch all die sogenannten Ausländer mit gewissem Herkunftshintergrund werden sich noch einiges anhören dürfen.

Dass man im Angesichts des zuvor bezeichneten Unsinns nicht leichtsinnig auf Gutmensch machen darf, ist gestern in Paris eindeutig ersichtlich geworden. Dennoch gilt es, den Flüchtlingen erst mal uneinvorgenommen zu begegnen. Doch eine Art Screening müsste durchaus eingeführt werden – ja, Gesinnungsschnüffelei.

In Gesprächen mit einigen Flüchtlingen hörte ich immer wieder seltsame, bedenkliche Dinge. Die ich nun, seit Paris passierte, endgültig nicht mehr auf das Alter zurückführen mag. Deutschunterricht ja, aber Deutschunterricht mit richtigen Inhalten: Homosexualität, Gleichstellung der Frau, Tierrechte, Fragen bezüglich historischen und religiösen Personen erörtern, die man einfach stellen muss dürfen – vor allem HIER in Mitteleuropa: Ist der Koran nicht doch vielleicht eher ein Buch, wo Gedichte drin stehen? Ist so viele Frauen zu heiraten, wie es der Prophet getan hat, nicht vielleicht doch seltsam? Könnte es sein, dass der Koran längst nicht alles beinhaltet, was eigentlich drin stehen müsste etc.? Muss eine Muslima wirklich tief verschleiert durch Freiburg gehen? Ist ein defloriertes Mädchen etwa eine Hure?

Das muss unbedingt so – und wenig anders – in den Unterricht hinein. KEINE FALSCHEN RÜCKSICHTSNAHMEN MEHR! KEIN HERUMDUSSELN MEHR, WELCHES VIELE ANKOMMENDE GLAUBEN LASSEN KÖNNTE, SIE HÄTTEN ES MIT WASCHLAPPEN ZU TUN, DENEN ES WOMÖGLICH SPAẞ MACHT, EINS AUF DIE SCHNAUZE ZU ERHALTEN! WENIGER RUNTERSCHLUCKEN VON DEM, WAS MAN SERVIERT BEKOMMT UND ES WIRKLICH GLEICH ANSPRECHEN.

Letzteres werde ich jedenfalls, der auch in einem sogenannten Helferkreis wirkt – wenn auch nur sehr perifär – von jetzt tun. Gleich zeigen, dass mir dieser und jener Gedanke nicht passt, auch auf die Gefahr hin, angeraunzt zu werden: sei es auch von anderen Helfern.

Nochmals recht herzlichen Dank an Herrn Jürgen Grässlin, der so wie WIR hier, am System namens Deutschland und Europa recht viel zu bemängeln hat. Der den Finger genau da drauf hält, wo es der Struktur, die sich aus der Demokratie herausbewegt, wehtut. Das wird auch hier auf Zypernundmehr mal mehr oder weniger getan.

Für den Erhalt einer Demokratie, die mehr Demokratie sein dürfte und müsste!

Das, was Paris uns lehrt, ist, besser diese abgewrackte Demokratie, die vielleicht noch mal in Stand gesetzt werden kann, als solch sinnlosen religiös verbrämten Horror!!!

Je suis Paris!

in scha Allah!

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