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Posts Tagged ‘messe’

Kurz: Anastasiadis wird die Wahlen jetzt am Wochenende – hoffentlich – im ersten Wahlgang gewinnen im Süden Zyperns. Noch-Präsident Xristofias werde von der EU in die Enge getrieben. Er habe keine Mitschuld an der Misere im Land, ließ er auf seinem Abschiedsbesuch in Athen wissen, wo er seine erste Auslandsreise bei Amtsantritt hin getan hatte. Dass 2009 trotz Krise im benachbarten Griechenland Geld verballert wurde auf Zypern und von seiner Administration, der Überschuss des Haushalt (+ 3,5%) auf – 6% innerhalb von zwei Jahren runter gewirtschaftet worden ist, die Staatsschulden sich mehr als verdoppelt haben, seit die AKEL von Xristofias im Amt ist, ließ der Präsident in Athen unkommentiert.

Noch liegt der Schnee, noch ist es angenehm kalt. Die Sonne ist eigentlich immer mal wieder draußen. Den ersten Storch habe ich sogar schon vor mir sitzen gehabt, in Basel am Schützenhaus. Fastnacht scheint doch noch nicht vorüber zu sein in der Region. Nächstes Wochenende geht es in Weil am Rhein mit der Buurenfasnacht (3800 Hästräger, 147 Cliquen und 25 Wagen) noch mal rund, und vor allem in Basel wird für ein paar Tage die 5. Jahreszeit den Lebensrhythmus bestimmen.

Eine Forsa-Umfrage will herausgefunden haben, dass die Menschen in Südwest-Deutschland, diejenigen sind in der Republik, die die Fastenzeit durchziehen: Verzicht auf Fleisch, Zigaretten, Alkohol, außerehelichen Geschlechtsverkehr etc. Anscheinend wird auf den Konsum von Alkohol bevorzugt verzichtet, gaben 68% der Befragten an.
Das trifft sich gut mit den ermittelten Werten in Sachen Luftqualität. Die soll in Baden-Württemberg seit 1994 kontinuierlich sich verbessert haben. Wir legen den Fastenden daher nahe, die Gelegenheit zu ergreifen, und etwas mehr und länger als sonst sich im Freien aufzuhalten. Wir hoffen, dass die 380 Mitarbeiter der Hess AG, die ihren Job verlieren, weil der Leuchtenspezialist nach einer Bilanzfälschungsaffäre Insolvenz anmelden musste, sich dennoch über die Nachricht von eben freuen können.
Der Nordschwarzwald soll ja zum Naturpark werden. Viele Tiere und Pflanzen kehren langsam wieder zurück in diese Waldgegend. Die Holzbearbeitungsindustrie und andere leisten allerdings noch heftigen Widerstand und verweisen auf Arbeitsplätze, die verloren gingen und, versteht sich, Gewinne. Dass nicht alles in Geld und Arbeitsplätzen messbar sein sollte, wird sich hoffentlich auch unter diesem Personenkreis noch herumsprechen. Umweltorganisationen wie NABU halten indes dagegen, dass im Gegenteil neue, und eventuell mehr Arbeitsplätze durch den Betrieb eines Nationalparks entstehen würden. Doch bevor das Nationalpark genannt werden darf, muss noch durch einige Transformationen gegangen werden.

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Eine ähnlich reizvolle Landschaft gibt es noch andernorts, wie zum Beispiel auch im Schweizerischen Graubünden. Wie zu erfahren ist, regt sich vermehrt Widerstand gegen die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2022 dort. 57% der Bevölkerung sollen befürchten, dass die Spiele zu teuer werden könnten. Sotschi in Russland, wo die nächsten Winterspiele stattfinden sollen, könnte bei vielen potentiellen Bewerbern Bedenken aufkommen lassen, ob sich solche Investitionen wirklich noch rechnen und ob der Umwelt damit nicht zu sehr geschadet wird.

Ein zeitlich viel naheliegender Event hier in der Region ist die MUBA in Basel vom 22.2.13, die bis zum 3.3.13 dauern wird. Gastländer sind dieses Jahr Indonesien und Ungarn. Ein spezieller Fokus, worauf sich ebenfalls schon gefreut werden darf, wird auf der Region des Hochschwarzwaldes liegen – wo das zuvor behandelte Thema (Holzwirtschaft gegen Nationalpark) gewiss nochmal in einem anderen Licht beschienen werden wird. Versteht sich, dass der Stolz der Messebetreiber diesmal nicht allein die Auswahl des Programms und des Themas der Messe ist, sondern das Messegelände selbst. Es wird sich nämlich im neuesten Kleidchen präsentieren, welches nicht gerade billig war – 430 Millionen Franken. Bleibt zu hoffen, dass der Hallenkomplex „der Superlative“ unsere Erwartungen erfüllt und den Hype darum, der inzwischen über die Medien losgebrochen wird, und dass die Öffentlichkeit die Möglichkeit haben wird, in den heiligen Hallen auch außerhalb von Messeveranstaltungen sich aufzuhalten. Das wäre zu wünschen, da das Messegelände in Kleinbasel wirklich sehr zentral gelegen ist und der einzige nennenswerte Ort zum Ausgehen im Bezirk, der Claraplatz, schon längst nicht mehr die vielfältigen Bedürfnisse der Bevölkerung und der steigenden Zahl der Baselbesucher in befriedigender Art und Weise erfüllen kann. Bei 141.000 qm müsste sich doch was machen lassen in dieser Richtung, hoffen wir! Eine sogenannte „City-Lounge“, indoors, soll den Bedürfnissen eventuell entgegen kommen, ist zu erfahren. Eingeweiht wird das Gebäude am 23. April 2013 mit einer uns unbekannten Sängerin namens Lana del Roy.

Davor kann man sich aber schon mal richtig in Messebesuch-Laune bringen, da am 16. März die Regio-Messe in Lörrach ihre Forte aufmachen wird. Sie dauert bis zum 30. Mai und soll die drittgrößte Messe in der Region inzwischen sein. Der so genannte Bauernmarkt, den es auf dieser Messe seit 2009 gibt, wird in dreifacher Größe zum Vorjahr antreten. Trachten- und Heimattage werden erstmals organisiert werden und die Besucher aus aller Welt – so sie denn kommen – mit alemannischem Charme ist anzunehmen, verzaubern. Des Weiteren wird es eine Sonderschau „Zukunftsmobilität“ geben. Wenn das hier richtig verstanden wurde, werden sich Städte aus der Region dem Publikum präsentieren und der dazugehörige Verkehrsverbund.

Beim Stichwort Verkehr sei kurz erwähnt, dass der Schweizer Hellmut Kuhlmann die Herzen dafür erwärmen möchte, um von Wladiwostok bis nach Paris eine 10.000 Kilometer Stromleitung zu legen. Wie kürzlich im Weltspiegel auf ARD gesehen werden konnte, hat ein kasachischer Unternehmer, der inzwischen in der Schweiz u.a. residiert, ähnliche Pläne, die er, wenn es richtig erinnert wird, Seidenstraßen Projekt, oder ähnlich, nannte. Ein Stromnetz mit bis zu 450.000 Volt könnte in Betrieb genommen werden, rechnet Kuhlmann vor. Alles, was es vorerst bedürfte, sind 200 Milliarden Euro, und die nötige Sicherheit und politischen Willen etc.

Am nötigen Willen hat es offenbar in Friedlingen, am Grenzposten zur Schweiz, nicht gemangelt. Dort wurden von deutscher Seite, genauer der Gemeinde Weil am Rhein, 1,8 Millionen Euro für ein neues Zollgebäude verbaut, welches auf Grund seines Aussehens bereits „Ufo“ genannt wird. Die Stadt hat 50% Zuschuss aus dem Interreg-Programm dafür erhalten. Die Schweiz veranschlagte das Gebäude mit 3,4 Millionen Franken.
Und da wir schon beim lieben Geld sind: Letztes Jahr sind in der Schweiz ganz still und leise 854 Milchbetriebe verschwunden, die gegen die Großbetriebe und die bürokratischen Auflagen und andere Unwegsamkeiten nicht weiter bestehen können. Der Trend ist für manche besorgniserregend, was in Bundes-Bern aber noch nicht angekommen zu sein scheint. Der nächste Milchskandal kommt bestimmt, der dann härter auftreffen könnte, weil dann die Last auf weniger Schultern ruhen wird.

Paul Bulcke kann von diesem Los, also der Last auf vielen Schultern, ein Liedchen singen. Sein Verdienst bei Nestle liegt wahrhaft auf vielen Schultern und wurde nun endlich für 2011 mit 9,8 Millionen Franken deklariert, inklusive Bonis. Er ist mit so einem Lohn selbstverständlich nicht mehr in der Liste der Bestverdiener. Wenn nicht alles täuscht, sitzen einige von denen bei einigen Schweizer Banken.
Frau Finanzministerin Widmer Schlumpf hat zu unserer Überraschung den Forderungen der USA entsprochen und hat grünes Licht für das US-Steuergesetz Fatca gegeben. Das Abkommen wird demnächst in Bern unterzeichnet. Jetzt müssen Konten von US-Amerikanern in der Schweiz gemeldet werden, automatisch und unverzüglich. Auf das Finanzministerium der Schweiz, um Neudeutsch zu sprechen, wartet ein Shitstorm, und zwar im Hinblick auf weitreichende Forderungen gewisser europäischer Staaten wie der BRD, die mit dem Unterzeichnen der Fatca die Verhandlungsposition der Schweiz geschwächt sehen dürften.

Carsten Kengetel verlässt schon mal das sinkende Schiff, könnten einige unter Ihnen denken. Der Chef der UBS-Investmentbank scheint das Investmentbanking der Bank nun offenbar abgewickelt zu haben. Der Deutsche war Spitzenverdiener bei der UBS und hatte mit 9,3 Millionen das höchste Gehalt im Unternehmen. Er kam zur UBS von Goldmann Sachs, was einigen unter Ihnen gewiss die Verluste erklärt, die er bei der UBS eingefahren hat.
Der Konzernchef Sergio Ermotti zusammen mit Axel Weber haben Sam Molinaro zu Kengetels Nachfolger auserwählt.

Der Schweizer Kurzfilm „Grounding 2026“ wird der Öffentlichkeit nicht gezeigt werden. Er hat nämlich den Untergang der Schweiz zum Thema. Es wird ein großer Schaden fürs Land dadurch erwartet, darum wird er vorerst nicht ausgestrahlt.
Aus ähnlichem Grunde rufen die Baselbieter Sozialdemokraten Unmut auf den Plan in weiten Bevölkerungsteilen, weil diese Partei den Auftrag, Wahlplakate für sie zu kleben, über die Grenze nach Deutschland vergeben haben soll. Das schade diesem Sektor in der Schweiz, lautet die Kritik.

Emails, die hier eingegangen sind, war letztes Jahr wiederholt zu entnehmen, dass sich Teilnehmer von Kursen an der VHS Weil am Rhein darüber beschwerten, vor geschlossenen Türen gestanden zu haben bei Kursbeginn – bevorzugt früh morgens am Samstag. Wie hier bekannt wurde, und sogleich sarkastisch kommentiert worden ist, soll die VHS Weil am Rhein in einer der Zeitungen der Region vor ein paar Tagen folgendermaßen titeln: „Zum Semesterstart der VHWS gibt es noch viele freie Plätze!“

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