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English: Deloitte Office Building in Downtown ...

English: Deloitte Office Building in Downtown Chicago (Photo credit: Wikipedia)

Also so geht es ja wohl nicht!

Das gehört korrigiert!

Verehrte Leser der Zypernundmehr-News, hier folgt eine offizielle
Stellungsnahme (23.05.13) der Zentralbank Zyperns bezüglich dem
Moneyval und Deloitte Report, von dem bereits berichtet wurde.
Die Stellungsnahme der Zentralbank erreichte uns via Press and Information Office der Republik Zypern und in gekürzter Form kam sie in unseren Emailpostkasten vom Finanzminsterium der Insel.

Wir erlauben uns, die Stellungsnahme der Zentralbank für Sie ins
Deutsche zu übersetzen, und verzichten auf eine Stellungsnahme zur
Stellungsnahme der Zentralbank unsererseits.

Sie, verehrte Leser, sind gewiss in der Lage, ihre Stellung zur Stellungsnahme
einzunehmen.

CBC Presse-Ausgabe

Wegen der Presse, welche die 3-seitige Zusammenfassung vom 10. Mai 2013
erhielt, welche auf Ansinnen der Troika erstellt wurde und
beabsichtigte, ein Resüme des Moneyval und Deloitte Reports
(Bericht) zu liefern, der Anti-Geldwäsche-Prüfung (AML), die vor
kurzem in Zypern durchgeführt wurde, ist der Zentral Bank Zyperns
daran gelegen, folgende Erklärung abzugeben:

Die (oben genannte) Zusammenfassung liefert keinen Abriss des
hauptsächlichen Befunds des Reports (Deloittes + Moneyvals), sondern
eher eine Beschreibung der wahrgenommenen Schwächen des Systems. Das
wird getan, indem Rückschlüsse gezogen werden, wo im Original des
Reports, solche nicht zu finden sind. Der Mangel, die Autoren des
Reports nicht zu konsultieren und der Fehler, zu irgendwelchen
positiven Aspekten darin sich nicht zu beziehen, resultierte in
irrtümlichen und verfälschenden Schlüssen in den Medien, vor allem
in den internationalen.

Eine Zusammenfassung der (genannten) Reports kann (daher) nicht als
ausgewogen angesehen werden, wenn das Erwähnen einer Anzahl von
Stärken – im Rahmen der zyprischen AML und der effektiven
Implementation der Sorgfaltispflicht gegenüber dem Kunden der
zyprischen Banken – umgangen wird. Die (zyprischen) Behörden sind
inzwischen daran, eine detaillierte Reaktion darauf auszuarbeiten, und zwar für die
Troika, wie auch die Eurogroup.“

Was Deloitte angehe, sagt das Schreiben der Zentralbank, sei die oben
genannte Sorgfaltspflicht der Banken gegenüber ihrer Kundschaft
(CDD) in 6 untersuchten zyprischen Banken sehr wohl gewährleistet worden –
entgegen den Darstellungen in der Presse. Lediglich 4 der 27
Bereiche, die unter die Lupe genommen worden sind, müssten noch
weiterhin gescreened werden. Es sei des Weiteren von Deloitte klar
festgestellt worden, dass lediglich in 29 untersuchten Fällen von 570.00, es zu verdächtigen Aktivitäten gekommen sein könnte bei Transaktionen. Dieser Befund zeige, dass es sich hierbei um keine systemrelevanten Angelegenheiten gehandelt haben kann. Außerdem sei
der gesetzliche Rahmen in Sachen Geldwäsche, der in Zypern in
Anwendung ist und war, in Vielem dem anderer EU-Staaten gleich, ja,
viel differenzierter.

Zyprische Banken hätten sehr wohl Adressen und Pässe ihrer Kunden gecheckt,
entgegen der Verlautbarungen in der Presse, insbesonders dort, wo der
Kunde Eigentümeranteile von mehr als 10% innehat. EU-weit läge der
Satz hier bei 25%. Folglich sei Zypern in diesem Punkt strikter als
die meisten EU-Staaten.

Zuletzt steht geschrieben in diesem Absatz der Mail der Zentralbank, Deloitte habe festgestellt, dass Zypern sozusagen vorauseilend dafür gesorgt habe, dass die AML
umgesetzt und angewendet worden sei.

Inventary 347

Der weitere Report, nämlich der der Moneyval, habe der Zentralbank Zyperns zufolge
festgestellt: „die untersuchten Banken wiesen einen hohen Standard
auf, was ihr Wissen und Erfahrungen mit AML… angeht. Sie wiesen
eine intelligente Aufmerksamkeit dafür auf, dass die Reputation
(ansonsten) auf dem Spiel steht. Sie wiesen eine große
Bereitschaft auf, die CDD-Anforderungen zu erfüllen, welche im
Gesetzt und den zweitrangigen Regulationen festgesetzt sind, die von
der Zentrank Zyperns herausgegeben wurden… .“

Auch die zyprischen Manager der Banken in den Topetagen hätten bezeichnete
Aufmerksamkeit bezüglich des AML-Risikos aufgezeigt.

Eine starke Befolgung der Regelungen habe sich beim Umgang mit den Kunden
gezeigt – entgegen Pressedarstellungen. Eine Handhabe der Konten der Natur,
dass diese anonym oder lediglich mit Nummern geführt werden bzw. wurden, sei
auszuschließen. Alles wird in zyprischen Banken dokumentiert, jeder
Schritt.

Letzteres ist der Fall, obgleich eine komplexe Struktur im Bankwesen vorliegt, nämlich vor allem dann, wenn ein Kunde in zwei, drei und mehr Zuständigkeitsbereichen der
Gerichtsbarkeit zu verorten ist.

Nichts, aber auch gar NICHTS, konnten die Untersuchenden im zuvor erwähnten
Zusammenhang auffinden, nichts, dass den Bestimmungen
widersprochen habe und den Pressemitteilungen entspräche.

Die Rede von systematischen Unzulänglichkeiten, die offenbar aufgekommen
sein sollen, seien daher widerlegt worden, meint die Zentralbank Zyperns
in ihrer Stellungsnahme selbstbewusst.

Das Bild (der Banken in den Reports) ist im Allgemeinen nicht negativ.“

Desweiteren:

… kein Benchmarking der zyprischen AML-Prüfung wurde durchgeführt
(von Deloitte und Moneyvan), denn es war eine einzigartige, fokusierte und außergewöhnliche Evaluation, die nirgendwo anders in Europa stattfand.“

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