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Posts Tagged ‘netwerk initiative’

Generalisieren, das gilt nicht. Doch dennoch, sei’s diesmal drum!

Es soll nämlich vorgekommen sein, dass jemand zum wiederholten Male in der deutschen Botschaft von Nikosia den so genannten Newsletter der Botschaft per Internet bestellte, doch irgendwie klappte das die letzten 2 Jahre nicht. Genau deswegen ging diese Person, zufällig zurück in Zypern, an der deutschen Botschaft vorbei, um herauszufinden, an was das denn wohl liegen könnte. Die Dame am Empfang telefonierte sogleich in die entsprechende Abteilung im Botschaftsgebäude und nahm danach die Details (Email-Adresse etc.) dieser Person auf und wies darauf hin, dass der Newsletter in letzter Zeit unregelmäßig-regelmäßig erscheinen würde. Der deutsche Staatsbürger, der nun glaubte, dass an gegebener Stelle die Daten, die er hinterlassen hatte, entsprechend eingegeben werden, sodass zukünftig der Newsletter erhalten wird, schaute recht verdutzt drein, als er ein paar Tage später in seiner Email eine Mail von der Botschaft herausfischte, wie er berichtet, die besagte, dass er es doch einfach nochmals probieren solle, den Newsletter zu bestellen via Internet.

Das erboste diese Person einigermaßen, die nicht verstehen will, warum sie schon wieder das Antragsformular für den Newsletter ausfüllen soll, welches bereits 4-5 Mal über die letzten 2 Jahre ohne erwünschtes Ergebnis ausgefüllt worden war per Internet – als ob die Unregelmäßigkeit der Herausgabe des Newsletters bedingte, dass andauernd aufs Neue ein Antragsformular zum Erhalt des Newsletters von Bürgern der BRD, und eventuell anderen, ausgefüllt werden müsse. Ein Unding!

Also ließ dieser deutsche Staatsbürger an der zuständigen Stelle in der Botschaft wissen, dass ihm die Behandlung durch das dafür zuständige Botschaftspersonal in Nikosia nicht sonderlich gefalle und erhob die Frage, ob es nicht so etwas wie Service gebe vor dem Hintergrund dessen, dass das Formular schon 4-5 Mal in den letzten 2 Jahren von ihm ausgefüllt worden sei?

Seither hat dieser Staatsbürger, der sich gern über Deutsche in Zypern und anders relevante Angelegenheiten vor Ort informieren würde, nichts wieder von der deutschen Botschaft in Nikosia gehört oder gelesen.

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Ein anschauliches Beispiel der Abgehobenheit in Amtsstuben oder Ähnlichem, ist auch der tolle Beschluss letztens gewesen, zu dem die EU-Staatschefs gelangten. Im Vorfeld sprachen alle vom Entscheid für die gemeinsame Sache. Das ist und blieb leider nur Geschwätz. Anstatt den Hoffnungsträger europäischen Kooperationswillens, die Netzwerk-Initiative, zu stützen und auszubauen, haben die Damen und Herren dieselbe von 51 auf 30 Milliarden €uro zurecht gestutzt, oder kastriert. Ade Datenautobahn, ade erneuerbare Energie plus der nötigen Stromnetze etc. All das dümpelt nun zukünftig eventuell dahin, nur damit die Staatschefs mit ein Paar Millionen für schwache Regionen im jeweiligen Land dorthin scheinbar siegreich zurückkehren können, die Leute derart weiterhin verdummbeutelnd – die dann wohl auch noch so ’nett‘ sind, und ihre Stimme dem Regierungschef geben zur Wiederwahl. Bleibt zu hoffen, dass die so genannten Haushaltsexperten im Europäischen Parlament diesen Wahnsinn noch gestoppt kriegen. 

In diesem obigen Zusammenhang steht nicht unbedingt das widersinnige Verhalten der Ehefrau des Schweizer Konsuls in Istanbul, die vor kurzem glaubte, auf ihren diplomatischen Schutz vertrauen zu dürfen und davon fuhr mit ihrem Auto, ohne dem Verunfallten zu helfen, nachdem sie einen türkischen Staatsbürger in Istanbul umgefahren hatte. Oder es gab da vor kurzem noch – mal wieder – einen Fall in der Republik, wo der Doktortitel erschlichen wurde, diesmal – zum Hohn aller, die sich wissenschaftlich mühen – von der gerade abgetretenen Bildungsministerin Deutschlands selbst, die davon sprach, ihr Amt weiter führen zu wollen – trotz allem. Inzwischen ist sie ja zurückgetreten. Dass die Diskussion darüber nicht abzubrechen scheint dieser Tage, hat, nach unserem Dafürhalten, auch damit zu tun, dass es hier in erster Linie um klassenspezifische Belange geht. In jahrelangem Kontakt mit Leuten aus dem diplomatischen Corps, konnte durchaus festgestellt werden, dass viele dieser Menschen Bodenhaftung verloren zu haben scheinen – so auch Politiker und andere. Leider stößt dieses Phänomen vermehrt verschiedensten Extremismen geradezu Tür und Tor auf, welches in den Diskussionen über die Causa Schavan- zumindest denen im SWR2 geführten – seltsamer Weise nicht zu entnehmen ist als Argument dafür, warum Frau Schavan hart bestraft werden müsste. Und das Argument mit der Jugendsünde, die sie begangen habe, die jeder Mal begehen dürfte, finden wir, diesses Argument hat hier praktisch kein Gewicht, weil diese Frau mit ihrem Erschleichen eines Titels auch eine gesellschaftliche Position erschlich, die erst nach 50 Jahren (oder so) aufgeflogen ist. Dass sie sozusagen under cover aufgestiegen ist in der gesellschaftlichen Hierarchie und fälschlich entsprechend gut lebte mit allen Ehren etc., muss genau deswegen hart geahndet werden. Weil ein Jugendlicher, der sich ein Vergehen leistet, zum Beispiel wiederholt Schwarz gefahren ist und dabei ‚dummer Weise‘ schon relativ früh erwischt wird, dem kann es durchaus passieren, dass er dafür für einige Monate in den Bau geht – und dann ist meistens nichts mehr drin mit sozialem Aufstieg und Ehren mit Lob und Sonderrechten. Und dass Bill Clinton vor seiner Wahl zum Präsidenten der USA darauf angesprochen bejaht, als Jugendlicher mal Grass geraucht zu haben, kann mit der Tat der Frau Schavan nicht verglichen werden, wie geschehen im SWF2, da Clinton damals das Rauchen dieser Substanz gewiss nicht in die erreichte gesellschaftliche Position hievte, in der er damals als Präsidentschaftskandidat sich befand; und wahrscheinlich eher nicht dazu beitrug, ihn den Mann der Hillary werden zu lassen.

Warum sollte sich eine junge Person eigentlich noch ins Zeug legen in der Republik, die einigermaßen Grips in der Birne hat, wenn hundert, ja inzwischen tausendfach vorgemacht wird in der BRD, dass entweder Geld, und nichts weiter als Geld und/oder die nötige Chuzbe, den Weg nach Oben – und sonst scheinbar nichts, außer der große Gewinn beim Lotto oder die ‚richtige soziale Abstammung‘ – weiter helfen können?

Das Bewusstsein vermeintlicher Auserwähltheit, welches Menschen in gewissen Positionen immer öfters zu beschleichen scheint, dünkt auch jenen Staatsbürger, der in Nikosia wegen seines kleinen Anliegens regelmäßig Schiffbruch erleidet, einer der Beweggründe zu sein, dass sogar einfachste Anfragen nicht mehr beantwortet oder bearbeitet werden. Und dem ist nicht so, weil es sich auf der Botschaft in Nikosia um eine Frau handelt, sondern die eingebildete Abgehobenheit vom Volke treibt diese Eliten offenbar vermehrt dazu, wie zu sehen ist –  und wehe dem Staatsbürger, der sich erdreist, unbequeme Fragen zu stellen! Das geht scheinbar nicht, auch, wenn dieser Staatsbürger es ist, der mit vielen anderen den Lohn und den Status dieser Amts-Eliten finanziert. Die Amtsanmaßung in Deutschland hat inzwischen – wieder – unerträgliche Ausmaße angenommen, wie die hohe Anzahl der Vorfälle belegt: Gutenberg, die ehemaligen Bundespräsidenten etc. Die Würde des Amtes ist drauf und dran, zu einer Farce zu werden und scheint sich gewandelt zu haben zum leider bekannten Macht-heraushängen-Lassen im Amte, so lange, bis es quietscht!

Auf anderer Ebene, doch damit durchaus in Zusammenhang stehend, erbost, dass der Stadtstaat Berlin noch immer am Tropf hängt als die Stadt, wo die regierende Elite sitzt. Und das Abhängen am Tropf tut Berlin recht unverschämt und gut genährt, mal abgesehen von den verschlampten Geldern in Zig-Millionenhöhe am Flughafen Schönefeld und anderswo in der Hauptstadt, und dennoch wird weiterhin die Hälfte des Betrages des Länderfinanzausgleichs von dieser Stadt verschluckt werden. Immerhin, es rührt sich etwas Protest, der allerdings nicht das Prinzip dahinter (siehe oben) in Frage stellt.

In Basel stört derzeit ein gewisser Eric Weber, ein Rechtsausleger, die Versammlungen des „Grossen Rats“ der Stadt. Mit den unmöglichsten Anfragen und Zwischenbemerkungen legt dieser Volksvertreter den Sitzungsbetrieb in Basel nahezu lahm. Gegen ihn läuft ein Verfahren wegen Amtsmissbrauch in anderer Sache. Kurz: Die Gesellschaften Europas müssen es dringlicher denn je schaffen, so genannte Eliten, Volksvertreter und Exzellenzen durch ein klares, übersichtliches Verfahren ausschalten zu können, sowie auch nur der Verdacht begründet zu sein scheint, dass dieselben dabei sind, Bodenhaftung verloren zu haben und ihren Job eher zum Schaden des Gemeinwesens versehen. Wie beim Führerschein etwa, muss es eine Art Punkteliste geben und mode of conduct (Verkehrsregeln). Und wer so und so viel Beschwerden, die als nicht unerheblich – oder anders – eingestuft werden, eingefahren hat, muss unwiderruflich seine Ämter ruhen lassen – und zwar ohne die ‚lustigen‘ Abfindungen und bis die Sache geklärt ist. Es muss, wie das wiederholte Klauen von Schokolade oder von Fahrrädern bestraft werden bei Jugendlichen oder Erwachsenen – fühlbar und mit Ansehensverlust. Das wäre es – und nur das -, was „auf gleicher Augenhöhe“-Sein ist. Diese Floskel von der Augenhöhe hören wir schon seit Jahren aus Mündern des elitären Klientels an der Macht und in so genannten Positionen. Man kann es schon nicht mehr hören, weil es einen weiteren Betrug, im Ansatz zumindest, eventuell verbirgt, nämlich, den Schleichweg an der proklamierten Volkssouveränität vorbei.     

nov12 090

 

Ansonsten: In Basel soll die Innenstadt zukünftig noch besser genutzt werden. Der Barfüsserplatz, zum Beispiel, soll entlastet werden. Manchen wird es freuen, dass EasyJet am Flughafen Mullhouse-Basel-Freiburg sein Potential in den letzten 4 Jahren vorort um angeblich das Doppelte erhöhen konnte. Die Lufthansa Technik Switzerland am Flughafen schließt zum Ende April, wie nun feststeht und in Zypernundmehr vor einiger Zeit bereits berichtet worden war. Eine Art Schönheitswettberwerb für den Flughafen wurde ausgeschrieben. Der Tower etc. sollen ansprechender aussehen zukünftig. Demnächst werden direkte Flüge nach Antalya und Catania ins Streckennetz aufgenommen, eben dort. Bleibt noch zu wünschen, dass der festgestellte Waffenschmuggel an der Dreiländergrenze wieder zunimmt. Dieser soll 2012 um über beunruhigende 50% zugenommen haben. Nicht unbedingt damit in Zusammenhang stehend, sei an dieser Stelle dennoch erwähnt, dass es der Schweiz ‚endlich‘ gelungen ist, mit Angola eine Rückübernahme aus in der Schweiz abgewiesenen Flüchtlingen unter Dach und Fach zu bringen. Ein ähnliches Abkommen ist der Schweiz vor nicht all zu langer Zeit auch mit dem Kongo gelungen. Doch nicht die Flut von Asylanten breitet sich aus wie eine Epidemie, sondern die Grippe. Diese hat die Schweizer nach Angaben des kostenlosen „Blick am Abend“ bereits die fünfte Woche im Griff. Erfreulich dahingegen ist, dass nun scheinbar nachgewiesen werden konnte, dass der Lachs es sehr wohl schafft, den Rhein hoch bis nach Aargau zu schwimmen. Eine weitere erfreuliche Nachricht, den Schweizer Nachbarn betreffend, ist, dass in Zürich anscheinend 96,7% der Flüge im letzten Jahr pünktlich abgefertigt werden konnten. Wenn die Schweizer auf den Vorschlag der EU eingehen, ein Insektizid, dass vorrangig fürs Sterben der Bienen verantwortlich gemacht wird, wie in der EU, für den Zeitraum von 2 Jahren zu verbieten, um zu sehen, ob sich dadurch der Bestand der Bienen erneuert und vergrößert, kann die Schweiz auch auf diesem Gebiet zuversichtlicher in die Zukunft blicken eventuell. Ökonomisch, trotz den Milliarden, die die UBS in den Sand setzte, scheint es den Eidgenossen auch dieses Jahr zu gelingen, der Krise ein Schnippchen zu schlagen, siehe die erfreulichen Aussichten in der Tourismusbranche. Die Nachfragen aus China und Indien stimmen dieselbe zuversichtlich. Allerdings wird bereits prognostiziert, dass die Krise 2014 Bern um so härter erwischt, wenn nicht noch entsprechende Vorkehrungen getroffen werden: siehe gewisse Abkommen mit der EU, Banken (Konkurrenz mit Shanghai und Singapur), weltweit operierende Konzerne, die in der Schweiz registriert sind, vor allem diejenigen, die in Afrika geschäften etc. Die Schweizer Frauen, im Gegensatz zu den Männern, retteten die Ski-Sport-Ehre der Schweiz als Wintersportnation. Lara Gut (21) löste im Abfahrtsrennen das Ticket für die Wintersportler der Schweiz zur WM. Ähnlich wie Großbritannien und die Schweiz (Swissnex) wird auch die Türkei in 5 Staaten ein Wissenschafts- und Technologienetz aufbauen. Die Schweiz verbindet via Swissnex 22 Staaten, Großbritannien (SIN) 25.

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