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Zypern – Palästina

Am 13. November traf Präsident Anastasiadis den palästinensischen Präsidenten, lässt der Newsroom des Presse und Informationsbüro Zyperns wissen, in einer Mail, die Korrespondenten zugeschickt wird.

„… Bei seiner Visite in Ramallah besuchte Präsident Anastasiadis das Grab von Yassir Arafat und legte dort einen Kranz nieder.

Danach fand im Büro des [palästinensischen] Präsidenten eine offizielle Begrüßungszeremonie statt. Davor schritt der [zyprische] Präsident eine Ehrengarde ab. Danach hatten die beiden Präsidenten ein Treffen unter 4 Augen, was von ausgedehnten Gesprächen der jeweiligen, beiden Delegationen begleitet wurde.

Die Gespräche wurden mit dem Unterzeichnen eines Memorandums für gegenseitiges Verständnis in Sachen Kooperation beim Management der Wasserressourcen und der Etablierung eines Kommitees, welches zwischen den Regierungen agieren soll, fortgesetzt. Das Memorandum und eine weitere Übereinkunft wurden von Seiten der Republik Zypern vom Außenminister, Ioannis Kasoulides, unterzeichnet und von palästinensischer Seite von Herrn Mazen Ghoneem, dem Präsidenten der Wasserwerke sowie dem Minister für Auslandsangelegenheiten, Herrn Riyad Maliki.

Danach wurde eine Pressekonferenz gegeben.

Präsident Abbas sagte unter anderen Dingen, dass „der Besuch Herrn Anastasiadis von der palästinensischen Bevölkerung sehr gewertschätzt wird. Wir sind ziemlich zuversichtlich, dass dieser Besuch dazu beitragen wird, ein Fundament für gesteigerte Kooperation und Freundschaft der beiden Staaten zu schaffen, die eine vielversprechende und große Zukunft haben. Als erfolgreiches Ergebnis von Konsultationen und Bemühungen der beiden Regierungen konnten wir heute der Unterzeichnung der beiden Übereinkünfte beiwohnen.“

Präsident Abbas führte des Weiteren an, er habe gute Gespräche mit Präsident Anastasiadis gehabt, „über die Gesamtentwicklung in den palästinensischen Gebieten, über die Entwicklungen und die schwere, unakzeptable und unerträgliche Situation, in welcher unsere Menschen leben aufgrund der fortgesetzten Okkupation durch die Israelis sowie der aggressiven Vorgehensweise der Siedler – sei es bezüglich unseres Landes oder bezüglich der heiligen Orte.“

Er setzte hinzu: „Dieses Vorgehen hat unsere Jugend in eine verzweifelte Lage manövriert, in Frustration und Stress.“ Und das alles wegen der kompromisslosen Haltung Israels – dessen sturer Haltung.

Desweiteren sagte er: „Wir wertschätzen den Vorschlag der EU und der Europäischen Kommission, einen Staat Palästina anzuerkennen.“

Präsident Abbas sagte, eine verstärkte Einflussnahme der EU, um eine politische Lösung zu finden, sodass die israelische Besetzung endet und eine Zweistaatenregelung herauskommt, ist wichtig.

„Wir wollen keine Verhandlungen, damit es Verhandlungen [zumindest] gibt. Und es geht nicht an, dass wir weiterhin Verträge zwischen Palästina und Israel [lediglich] einseitig unterzeichnen“, sagte er.

Des Weiteren ließ er wissen, er habe mit Präsident Anastasiadis über regionale Themen diskutiert – so auch die Wunde namens Terrorismus und Extremismus. Er habe die palästinensische, prinzipielle und feststehende Position wiederholt bezüglich des Kampfes gegen Extremismus. Er sagte es sei absolut notwendig, Lösungen für die [bereits] existierenden Krisen zu kreieren und die Bemühungen in Sachen Counter-Terrorism und Extremismus zu modernisieren.

Seinerseits sagte Präsident Anastasiadis: „Ich bin hoch erfreut und geehrt, der Gast von Präsident Mahmud Abbas zu sein, hier in Ramallah. Das ist mein erster offizieller Besuch des Staates Palästina und ich bin dankbar für den warmherzigen Empfang, den mir der Präsident und die Bevölkerung von Palästina angedeihen lassen.

Es ist bekannt allgemein, dass Zypern und Palästina historische Beziehungen haben
und eine gestandene Freundschaft auf Regierungsebene, Institutionen und der Leute. Und unser gemeinsames Ziel seit Längerem, welches wieder mal sichtbar wird, wie bei einem Besuch wie diesem, ist unsere Kooperationsbemühungen auf einem bilateralen Niveau zu erhärten und unsere Kollaboration auf einer regionalen Ebene voranzutreiben, mit dem Ziel, unsere Bemühungen auszubauen zum Wohle unserer Bevölkerungen.

Mich erfreut insbesondere die Errichtung eines Inter-Regierungs-Kommitees, zumal es unsere politische Determination reflektiert, in regelmäßigen Abständen sich zu treffen, um dergestalt nach Wegen Ausschau zu halten, unsere Kooperation zu vertiefen und zu verbessern – unter anderem, um neue Aktionsfelder gemeinsam zu erschaffen.

Ein Memorandum zur Kooperation auf dem Feld des Wasser-Management wurde ebenso unterzeichnet. Im Rahmen dieses Momorandums wird Zypern seine Kenntnisse teilen und Expertise angedeihen lassen mit dem Ziel, einen Masterplan hinsichtlich des Managements der Wasserresourcen der West Bank zu entwerfen. Das beinhaltet zukünftige Wasser-Bedürfnisse für die Haushalte und die Landwirtschaft.

Wir haben auch die derzeitige Lage im sogenannten MiddleEastFriedensProzess besprochen und tauschten Ansichten darüber aus, wie es weiter gehen könnte. Wir teilten die Ansicht, dass die Beibehaltung des Status Quo in den heiligen Orten von Jerusalem wichtig ist, auch, dass alle Seiten mit Bedacht handeln und aktiv sich einbringen, um die Spannungen zu deeskalieren.

Die Herstellung von Ruhe und Stabilität ist äußerst wichtig, damit die abschließenden Verhandlungen bezüglich der Beilegung der Palästinafrage, die in einer Resolution der UN abgefasst ist, durchgeführt werden kann – so schnell wie möglich.

Ich schloss mich der Meinung vieler anderer Staaten an, dass die Situation unerträglich ist. Das hat nicht nur negative Auswirkungen für Palästinenser und Israelis,sondern hat auch regionale Auswirkungen, vor allem in Hinsicht auf Stabilität, Frieden und Prosperität im Mittleren Osten und darüber hinaus.

Diesbezüglich wiederholte ich die prinzipielle Unterstützung Zyperns einer gerechten und umfassenden Lösung des Problems sowie eines unabhängigen, demokratischen Souveräns plus eines lebenstüchtigen Staates Palästina. Lebt zusammen, Seite an Seite in Frieden, sicher und mit gegenseitiger Anerkennung.

Wir haben auch die Beziehungen Palästinas und der EU besprochen. Ich überbrachte die Bereitschaft und Unterstützung der EU, wenn die Verhandlungen wieder aufgenommen werden [mit Israel].

Diesbezüglich sprachen wir von einem eigenen EU-Repräsentanten für den MiddleEastFriedensProzess. Letzterer soll nochmals verdeutlichen, dass die EU gewillt ist, positive Entwicklungen mitzutragen.

Gleichzeitig bin ich der Meinung, die EU sollte im Friedensprozess des Mittleren Osten eine aktivere Rolle einnehmen. Aus diesem Grunde werde ich versuchen, die Minister der EU dazu zu bringen, Herrn Abbas sowie Herrn Netanyahu an seperaten EU-Gipfeln zu empfangen, um deren Ansichten, Einschätzungen und Erwartungen zu hören, um die Palästinafrage nachhaltig zu lösen.

Ich habe Präsident Abbas auch über die neuesten Entwicklungen in der Zypernfrage informiert.

Ich versicherte ihm, dass ich hart daran arbeite, mit dem türkischzyprischen Führer eine Lösung zu finden, um eine umfassende und lebenstüchtige Lösung zu kreieren. Die Menschenrechte und fundamentale Freiheiten für alle Zyprer gilt es dabei zu gewährleisten.“

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Übersetzung: Aliiskenderr2

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entartende Bildnisse

Herr Fokaides, Verteidigungsminister der Republik Zypern, betont – anstatt mal dem neuen Verbündeten der Republik, nämlich Israel, gehörig ins Gewissen zu reden -, dass Bedarf bestünde, die ersichtliche Bedrohung, die sich gegen Europa und die gesamte Welt erhoben habe, anzugehen, welche die gewalttätige und niederträchtige ISIS darstelle. Aktionen müssten besser koordiniert werden gegen die Bedrohung, um zu verhindern, dass diese Krise nach der EU überspringt.
Fokaides erklärt seltsamer Weise des Weiteren, dass ausgerechnet der Libanon dazu aufgerufen werde, diese Bedrohung der Sicherheit zu unterbinden – und dass Zypern diesem Land dabei helfen werde. Das ist dann wohl wirklich das Pferdchen am einfachsten Ende aufgesäumt. Und das weiß Herr Fokaides auch. Dass es ihm hier in erster Linie nicht um die Begrenzung der Aktivtäten der ISIS geht, darf daher durchaus gemutmaßt werden.
Nikosia reitet sich mit seiner unkritischen Haltung gegenüber Tel Aviv geradezu sehenden Auges in den Konfliktherd namens Naher Osten hinein – und dessen Hauptproblem ist nun mal die ungelöste Palästinafrage, die immer wieder aufkommt und sich immer wieder aufs Neue stellt in verschiedensten ‚Farben‘, wie zum Beispiel der der ISIS.
Mit Netanjahu als Regierungschef ist allerdings nicht damit zu rechnen, wird auch in Nachrichten des deutschen SWR1 vermutet, dass die harte Linie Israels gegen die Palästinenser sich ändern wird. Hier darf leider hinzugesetzt werden: Und die vor einiger Zeit ausgerufene, geradezu dogmatische Haltung der Bundeskanzlerin und somit Deutschlands, zu Israel zu stehen, egal was da komme (oder wie genau der Wortlaut war) auch nicht.
Insofern ist das Rätselraten darüber, warum sich Menschen in Deutschland radikalisieren und vorerst mal für die ISIS kämpfen gehen (wollen), auch teilweise erklärt. Bei solch radikalen Positionen der deutschen Regierung ist mit wenig Anderem zu rechnen bei vielen, als eben dem. Schließlich hat man trotz Hartz IV und sinkenden Gehältern etc. das freiheitliche Denken, das angeblich in der BRD herrschen soll und gelehrt wird, sich irgendwie angeeignet – auch wenn man es vielleicht nicht wollte. Und so entscheiden sich offensichtlich gewisse Menschen dafür, freiheitlich, sich dem medialen und/oder instutitionalisierten Druck der aufgebaut wurde und wird, auf ihre Weise zu entziehen. Und dieser dahin wabernde Druck, den die Bundesrepublik durch ihre Institutionen und Politiken etc. seit Jahrzehnten mitgestaltet, hat u.a. folgende Erscheinungsformen: der Palästinakonflikt, der zu unkritisch unter den Teppich des Vergessens gekehrt wird, auch indem eine Seite stets zu eindeutig schwarzgewaschen (also weißgewaschen) wird, die Asylpolitik und ihre Drittstaatenregelung etc. (im Mitelmeer sterben mehr Menschen auf der Flucht als an der deutsch-deutschen Grenze einst) oder sei es demnächst in Form von TTIP, wo ein weiterer Schlag der Regierungen Europas gegen die eigenen Bevölkerungen organisiert wird – zum Wohle einiger Weniger (Konzerne, oligarche Strukturen etc.).
In Müllheim (Baden) mutet man zum Beispiel Asylanten zu, in einer Turnhalle einer Gewerbeschule zu leben. Die Bevölkerung wird ermuntert, zu helfen. Da erhebt sich halt schon die Frage bei einigen: ‚Hey, ihr da! Klar wollen wir Menschen in Not helfen. Doch für was bezahlen wir eigentlich Steuern? Damit Herr Bundespräsident von Berlin nach Prag fliegt, wo er durchaus auch mit dem Zug fahren könnte, wo er doch angeblich so volksnah ist? Damit in Behörden Milliardenbeträge, wie zu lesen war, sprichwörtlich an die Wand gefahren werden – und keiner verlautbaren lässt oder ernsthaft untersucht, ob das nicht vielleicht sogar System hat? Und dann die tollen Waffenverkäufe an Regime, bei denen angeblich nicht die gleichen Werte herrschen wie bei uns, und dennoch will die Verteidigungsministerin mehr Kohle für ihr miserabel organisiertes Ministerium, wo alles andere als Transparenz und Wirtschaftlichkeit regieren‘.
Ja, da fragt sich dann der eine oder die andere ganz einfach: ‚Sag mal, bin ich inzwischen wirklich so doof, jetzt auch noch hinzustehen und die Arbeit der Behörden zu machen, die vielleicht mal besser mehr Leute einstellten, um Asylanten einigermaßen gut unterzubringen – ganz zu schweigen von der Pleite, die im Pflegedienst landauf-landab herrscht, wo in Berlin in Saus und Braus auf der Überholspur gelebt wird‘.
Diese Leute da in Berlin im Parlament und an der Regierung sind anscheinend so abgehoben inzwischen, dass man nichts besseres zu tun zu haben scheint, als sich mit Russland in eine Art Kalten Krieg zu begeben. Es scheint wirklich Ignoranz und pures Dumpfbackentum zu herrschen!
Eigentlich erinnert der Zustand, in dem wir leben (dürfen) an den Niedergang des Römischen Reiches. Und genau so lesen sich auch die Verlautbarungen, die herausgegeben werden – der Tanz auf dem Vulkan. Noch einmal abgrabschen und dann bye-bye! Jungs, aber wir haben gelebt! Nach uns kommt gewiss wieder eine Zeit vor der Sintflut!
nov12 008
Jedenfalls ist ja beruhigend zu erfahren, dass Herr Fokaides auf dem Rat der Außenminister (Foreign Affairs Council) den französischen Verteidigungsminister getroffen hat. Und die Ankündigungen, die der Generalsekretär der NATO, Jens Stoltenberg, von sich gibt derzeit, lassen ebenfalls nicht hoffen, dass das Beziehungen-an-die-Wand-fahren-mit-Russland demnächst aufhören wird. Es scheint wieder vermehrt – entgegen der öffentlichen Bekundungen, versteht sich – irgendwie die Denke in Umlauf geraten zu sein, dass wer frech und einigermaßen rücksichtslos in die Welt schreitet, letztlich auch zu seinem ‚Recht‘ kommt – jedenfalls zu einem größeren Teil davon, als wenn ‚auf versöhnlich gemacht‘ würde.
Letzteres jedoch beschreibt die Haltung trefflich, die Merkel & Co als ihre Vorgehensweise ihren Schäfchen, die sie wiederwählen sollen, anbieten – doch immer mehr wird allmählich sogar dem politisch Blindesten aus der Bevölkerung bewusst, dass diese Haltung wirklich nur eine weitere Art strategische Anwendung ist, die nebenbei auch noch den günstigen Effekt hat oder haben soll, das Andere (wer auch immer dazu gerade ‚auserkoren‘ wurde) ins ‚weißeste‘ Licht zu setzen.

Und vor solch Hintergrund, um nun wieder den Dreh zurück nach Zypern zu konstruieren, wo die derzeitige Regierung durchaus der Christdemokratie Deutschlands nahestehend genannt werden kann, verkündet der Regierungssprecher der Anastasiadis-Regierung der Republik Zypern, Nikos Christodoulides, das Folgende, welches nachdem, was Nikosia-Süd bislang sich geleistet hat bei den Verhandlungen mit dem türkischen Nikosia-Nord, eher wie eine Einladung zur – entschuldigen Sie die schlechte Ausdrucksweise – Selbstverarschung der Türkischzyprer erscheint. Christodoulides verkündete:

Erstens: „Der naturgegebene Reichtum der Republik Zypern gehört dem Staat. Es ist selbstredend, dass nach der Lösung des Zypernproblems, wie mehrmals verkündet wurde, die Türkischzyprer ebenfalls die Früchte aus der besten Nutzung und Förderung des naturgegebenen Reichtums erhalten werden“ [Blöd nur, dass niemand weiß, was sich hinter der Formulierung „beste Nutzung“ von Christodoulides verbirgt. Es muss dazu nicht unbedingt in die Türkei geguckt werden, wo die Regierung seit Jahren versäumt, im Süd-Osten des Landes sich ausreichend zu engagieren, um uns zu fragen, ob bei dieser Formulierung zum Beispiel vorwiegend Investitionen im griechisch-zyprischen Teil der Insel auch gemeint sein könnten, die dann gewiss auch, über zwei-drei Ecken, dem türkisch-zyprischen Teil zugute kämen].

Zweitens: „Die Interessen der Türkischzyprer sind in Völle geschützt durch die Republik Zypern. Es ist sehr eindeutig, dass die illegalen Aktionen der Türkei innerhalb der Exklusiven Ökonomischen Zone der Republik Zypern [EEZ] nicht dazu dienen, die Interessen der Türkischzyprer in irgendeiner Weise zu schützen“. [Und eben das Verlassen des Verhandlungstisches der Griechischzyprer vor kurzem muss den Türkischzyprern wieder einmal gezeigt haben, dass die Griechischzyprer offenbar noch eine ganz andere Agenda verfolgen als die, von der sie reden].

Drittens: „Es ist nicht akzeptabel, jedwede Anstrengung zu akzeptieren, die zum Ziel hat, die Angelegenheit des Erdgases zu diskutieren, weder im Rahmen der Verhandlungsgespräche zur Lösung des Zypernproblems, noch in irgendeinem anderen parallel dazu verlaufenden Prozess“. [Und genau dieser Punkt bestätigt den zuvor geäußerten Verdacht, nämlich, dass Nikosia-Süd ziemlich offensichtlich mit gezinkten Karten zu spielen gedenkt bzw. spielt].

Viertens: „Die griechisch-zyprische Seite kann, trotz ihres verkündeten politischen Willen das Zypernproblem zu lösen, nicht an den Verhandlungsgesprächen teilnehmen, während die illegalen türkischen Provokationen in der EEZ der Republik Zypern weitergehen. Daraus ist zu folgern, dass um dies zu ermöglichen, ein wirklicher Respekt Ankaras der souveränen Rechte der Republik Zypern zu erfolgen hat. Der Rat der Führer der politischen Parteien im Parlament wird sich am Dienstag, dem 25. November, wieder treffen“. [Indem die Republik Zypern sich so stark an Israel vor kurzem gebunden hat, wie leider auch schon seit Längerem die BRD, sind beide letztendlich als Broker für einen Frieden im Nahen Osten nicht mehr zu gebrauchen – auch wenn Steinmeier & Co das der deutschen Öffentlichkeit seit Jahren versuchen einzureden im letzteren Fall. Deutsche Waffen und Technologie, ja sogar eine gewisse, noch immer vorhandene Wertschätzung für den deutschen Weg, bedeutet noch lange, oder schon längst nicht mehr, dass die BRD eine Rolle, wie sie zum Beispiel die Schweiz bei Friedensverhandlungen (z.B. Israel/Palästina) einnehmen kann und sollte. Letzteres sind Hirngespinste, die an der real betriebenen Politik der BRD vorbeigehen – die die Bevölkerung beruhigen sollen etc.].

Auch wenn Spanien wie Schweden jetzt anscheinend die Entstehung eines palästinensischen Staates sich vorstellen kann, ist es unerträglichst zu hören, wenn Netanjahu davon spricht, dass die palästinensichen Täter agiert hätten wie Tiere. Nichts gegen Tiere. Im Gegenteil. Doch wenn jemand wie Netanjahu jemand oder etwas in Zusammenhang mit Palästinensern entmenschlicht, kann man sich denken, wie er diese sprachlichen Entartungen wohl verstanden haben will, was seine (plus Liebermann etc.) betriebene Politik zur Genüge beweisen dürfte gegenüber den Palästinensern – Dorian Grey von Oscar Wild lässt grüßen!

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Russland fordert eine Basis für seine Militärflugzeuge auf Zypern. Diese Nachricht hatten wir hier bereits. Doch diesmal scheint Moskau konkreter als zuvor am Thema interessiert zu agieren – so als wolle man kein “Nein!” vernehmen aus Nikosia.

Der Flughafen von Pafos ist demnach noch immer im Visier der Russen. Nikosia hat vorerst darauf verwiesen, eine solche Entscheidung nicht ohne Brüssel fällen zu können – so ganz alleine. Das ist schon mal keine schlechte Antwort gewesen, auch wenn sie Herrn Putin wenig gefallen dürfte. Er hat hier schließlich Leute vor sich, die Russlands Staat Geld schulden, relativ viel Geld für jemand, der angeblich keines hat.

Bleibt nicht aus zu fragen, inwieweit die russische Meeres-Flotte vor Zypern zukünftig anlegen kann und wie weit die Zusagen der Republik Zypern in diesem Bereich bereits gediehen sind? Einnern Sie hierzu die Regierungszeit des vorherigen, moskautreuen zyrischen Ex-Präsidenten Xristofias, der sich nächsten Donnerstag vor einem Untersuchungsausschuss wegen schlecht geführter Politik verantworten muss.

Dass von einer militärischen Basis gesprochen wird werden können, wie sie beispielsweise die Engländer auf Zypern betreiben, wenn den Forderungen Russlands von Seiten der zyprischen Regierung entsprochen wird, scheint uns zu diesem Zeitpunkt noch eine äußerst übertriebene Denke an den Tag zu legen. Zur allgemeinen Erinnerung daher: Bekanntlich sind die Engländer Eigentümer des Grund und Bodens, auf dem sie ihre Basen (2) betreiben. Die Russen würden diesen Status wohl nicht so ohne Weiteres erhalten können, Eigentümer von Land zu solchen Zwecken zu werden.

In Zeiten, wo Druck offenbar von allen Seiten sich aufbaut, also auch von Seiten Moskaus, wird Morgen, dem 20. August 2013, die Regierung Zyperns voraussichtlich beschließen, genauer der Ministerrat des Landes, dass 150 Lehrer nicht wieder berufen werden und der Armee zugeteilt werden sollen. Zu diesem Anlass wird eine Konferenz im Troodos abgehalten werden. Letzteres ist insofern bemerkenswert, da unseres Wissens eine zeitliche Kürzung des zu leistenden Militärdienstes (2 Jahre) noch nicht angegangen wurde. Auf diese Weise könnte durchaus das Personal womöglich noch rechtzeitig herangezogen werden bei der zyprischen Armee, um das Kriegsmaterial demnächst gekauft in Israel auch bedienen zu können, sowie die Plattformen im Meer um Erdgas zu fördern etc.

Über die Art und Weise der Festanstellungen von Angestellten im Tourismusbereich wird auf der erwähnten Konferenz ebenfalls entschieden. Das heißt, Kündigungen oder Nicht-Verlängerungen des Arbeitsverhältnisses stehen auch in der Tourismus-Behörde Zyperns ins Haus. Wieviele Angestellte dann von den zu treffenden Entscheiden dieser Konferenz betroffen sein werden, wird an ihrem Ende beziffert.

In einem Beitrag der die Beziehung Russlands zu Griechenland und Zypern zum Thema hat, wird am 23. Juli 2013 in der griechischsprachigen Freepen ( http://freepen.gr/2013/%CE%B5%CE%BB%CE%BB%CE%AC%CE%B4%CE%B1-%CF%81%CF%89%CF%83%CE%AF%CE%B1-%CF%84%CE%BF%CF%85%CF%81%CE%BA%CE%AF%CE%B1-%CE%BA%CE%B1%CE%B9-%CE%AC%CE%BB%CE%BB%CE%B5%CF%82-%CE%BA%CE%B1%CF%84%CE%B1%CF%83%CF%84/ ) davon gesprochen, dass die USA vordringlich eines zu unterbinden suchten: dass Russland sich in Griechenland oder Zypern breitmacht. Hinzukommt, die USA übten Druck auf die Türkei aus, damit die Pipeline namens Blue Stream durch die Türkei möglichst nicht zustande kommt. Ankara hat sich, demFreepen-Beitrag zufolge, dem Ansinnen Washingtrons entzogen und die Pipeline dennoch verlegt.

Des Weiteren wird geschrieben, Moskau habe definitiv entschieden, Syrien nicht aus der Hand zu geben, “zusammen mit der Anbindung der libanesischem Hisbullah und Irans an Assad, wird das letzterem helfen, den Krieg fortzuführen und zu gewinnen.

Gleichzeitig zeigt die Entfernung von Surkow aus dem Kreml und der Angriff Putins auf die (sogenannten) Oligarchen, dass die Verhärtung (des politischen Klimas in Russland) ein Entwurzeltsein russischer Politik (geradezu) bestätigt.

Sollte es in Griechenland und Zypern ethnische Führungen geben, die den Plan der Errettung des griechischen Volkes und der beiden Staaten verfolgen, könnten dieselben vom Erwachen des russischen Bären geschickt profitieren.”

Der Verdacht liegt nahe, dass die Freepen-Webseite eine eher rechtsnationalistische Webseite aus Griechenland ist. Doch interessant ist der aufgeworfene Aspekt in dem Bericht, wo angenommen wird, durch ein verstärktes Engagement Moskaus in der Region letztlich profitieren zu können, wenn die Dinge, versteht sich, recht angepackt werden, und zwar den Hellenismus hervorkehrend in Zypern wie auch in Griechenland.

Dass ein Erstarken des Hellenismus weiterhin ein Wunsch bleiben könnte, zeigte sich zuletzt blutig 1974, als einige glaubten, Griechenland und Zypern mal schnell zu einem Gebilde vereinen zu müssen. Wer indes in den Zeitungen aufmerksam liest, dem kommt diese Vision immer abwegiger vor.

In der Politis vom Sonntag schreibt die Journalistin Renas Xoilaru mit der Überschrift “eine no-win Beziehung” Folgendes, von dem der Außenstehende wahrscheinlich wenig bis gar nichts bislang vernommen hat:

In Bezug auf den Artikel von Ilio Kanelly <<die offizielle ethnische Ideologie und die Xrisi Awgi>> (das sind die griechischen Neonazis, die neuerdings auch im griechischen Parlament sitzen): <<So weit, so nah>>!

Ich dachte das Folgende im Bezug auf die zyprische Gesellschaft: das, was wir hier auf Zypern demonstrativ nicht wissen , ist, dass zu einer Zeit die griechisch-zyprischen Regierungen die griechischen Regierungen in Abenteuer schleiften; oder mit ihrer Haltung mögliche Entwicklungen im griechisch-türkischen Verhältnis blockierten.

Ohne die allgemeine Mutlosigkeit und Introvertiertheit der griechischen politischen Eliten zu verkennen, war das Interesse des griechischen Staates stets ein anderes als das des zyprischen.

Kostas Karamanlis war als persona non grata angesehen, genau nach dem Einmarsch der Türken, denn er handelte realistisch. Und anstatt sein Land in einen Krieg, der schon von Beginn verloren gewesen wäre, zu zerren wegen Zypern, antwortete er mit der berühmten Aussage: “Zypern ist weitweg gelegen!”

Eine Aussage, die die uns bekannten Kriegstreiber nie verstanden in Zypern oder Griechenland.

Ich denke zwei wichtige Messages beinhaltet diese Aussage. 1) 1974 haben wir den Krieg verloren, 2) ich kann Griechenland nicht in Abenteuer stürzen wegen Zypern. Ich optiere für etwas anderes.

Diese Politik ist hart gewesen für die Leute in Zypern (ich meine die Griechisch-Zyprer), die sich von Griechenland betrogen sahen, die noch in Zelten hausten und völliger Unsicherheit, aber 40 Jahre später ist Zeit, dass wir das mit anderen Augen lesen.

Die Initiative von (dem griechischen Politiker) Simitis Zypern in die EU zu bringen, ist, denke ich, das letzte Angebot der ‚Mutter‘ an ihre ‚Tochter gewesen (Griechenland und Zypern sind gemeint). Von jenem Zeitpunkt an trennte (der ehemalige Präsident Zyperns) Papadopolous risikoreich seinen Platz (neben der Mutter) ab, indem er seinen Kopfball 2004 lancierte; doch bereits dann zeigte die (noch) junge ökonomische Krise und das Bankenproblem, dass es einen Interessenkonflikt zwischen den beiden Staaten gibt.

Die historischen und politischen Beziehungen der Republik Zypern und Griechenlands müssen halten, aber in eine andere Phase eintreten. Je früher wir das kapieren, (desto besser) anstatt Verstecken-spielen hinter abgelutschtem, gemeinschaftlichem, ethnischem Kampf in allen seinen Varianten – zum Beispiel: Zypern entscheidet und Griechenland steht bei… .

Ich möchte hier kein weiteres Thema eröffnen. Doch das Gleiche trifft auch zu mit unseren Beziehungen zur Türkei. Die Türkei ist mit einer Umkehrung der (vorherigen) Aussage von Karamanlis “sehr nah!” Sie ist ein mächtiges, ökonomisches Gebilde, Mitglied der G20, und kann darüberhinaus ihre Außenpolitik (notfalls) mit ihrem Militär durchsetzen, etwas was wir verkennen beim Versuch, sie vom Gas(Förder-Ding) zu verbannen…. .

Wir müssen als Gesellschaft (endlich) entscheiden, was wir (eigentlich) wollen, um letztlich voranzukommen. Lasst uns nicht noch einmal die Geschichte für uns entscheiden. Geschichte urteilt nicht. Wir haben ein Urteil zu fällen, und dementsprechend unsere Geschichte zu bauen!”

Hört sich gut an, doch scheint Russland mitbauen zu wollen! Mal sehen, was wir darüber in unmittelbarer Zukunft noch alles schreiben werden können.

Fragen an Guido Westerwelle!

Was wir schon immer mal zum Ausdruck bringen wollten, ganz abgesehen von den nirgendwo erwähnten, oder zur Rede stehenden, Besitzrechten der Syrer am neuen Erdgasreichtum in der Region südöstliches Mittelmeer: Kriegen die Palästinenser eigentlich auch etwas davon ab? Wie wird das anteilsmäßig eigentlich geregelt, wenn überhaupt, dass Israel (Hausherr der Palästinenser, oder wie man diesen Staat noch nennen darf) seinem vermeintlichen Untermieter (den Palästinensern), dem das Hausrecht bekanntlich abgejagt wurde, (welches er mal hatte und somit doch wohl auch daher eigentlich noch immer Mitbesitzer am Land, auf dem er lebt ist und war, eben weil es ihm abgejagt wurde) am neuen in Zypern in aller Munde geratenen Erdgasreichtum vor der jeweiligen Küste teilhaben lassen wird?

Wäre Recht nett, wenn Sie, Herr Westerwelle, sich mal dazu positionierten. Sie könnten auf diese Weise vielleicht gerade noch rechtzeitig verhindern, dass deutsche Soldaten und Diplomaten dann nicht wie in Afghanistan ihr Leben aufs ‚Spiel‘ setzen gehen, um für viele nicht nachvollziehbare deutsche Interessen zu vertreten – und dass deutsche Schiffe in der Region des südöstlichen Mittelmeers bereits seit Jahren Patrouille schieben, ist ja kein Geheimnis.

Das Geheimnis daran ist, Herr Westerwelle, wie weit geht deren Auftrag eigentlich wirklich? Soweit wie bei der deutschen Truppe in Afghanistan? Noch weiter? Wirklich nur und ausschließlich Verteidigung oder doch im Notfall unterstützen einer eventuell nicht ganz verteidigungstechnischen Aktion?

Was nun, Herr Westerwelle? Treten Sie doch mal in den Dialog, den Sie den Ägyptern so vollmundig vorschlagen. Kommen Sie zurück an den Verhandlungstisch – das ist in den Dialog mit uns, meintewegen mit jemand von den Medien. Lassen Sie jedenfalls die deutsche Öffentlichkeit an ihrem Wirken hier in der Region teilhaben. Klären Sie uns auf, darüber, was mit dem Teilhaberecht der Palästinenser an dem Erdgas, welches bereits von Israel gefördert wird, passieren wird, bevor deutsche Rekruten und andere ihren Kopf hinhalten gehen für eine Politik, von der wie in Afghanistan leider nicht gesagt werden kann, dass sie der Bundesrepublik viel eingebracht hätte; oder das sie das Ansehen – sei es im eigenen Lager (Westen, EU) oder bei Dritten – ersichtlich verbessert hätte.

Das Gegenteil darf vermutet werden, ist eingetreten im Afghanistan-Einsatz – ganz zu schweigen von den derzeit beinah stilllschweigendlaufenden Einsätzen in Teilen Afrikas der deutschen Armee. Was ist los Herr Westerwelle?

Andern empfehlen, was man im Prinzip selbst nicht tut, nämlich die Dinge offen zu bennen und miteinander auszudiskutieren, ist hoffentlich schon bald und für immer Vergangenheit.

5% der abgegebenen Wählerstimmen zu erreichen, soll nicht immer einfach sein.

Herr Erdogan bleibt bei seinen 10%.

Warum votieren Sie eigentlich nicht für die 2%-ige Wahlhürde?

Die 2 ist ja sozusagen auch die Essenz eines Dialogs: 2 Seiten reden miteinander! Sie verstehen?

5 Finger hat die Hand. “Palästina hat ein Anrecht darauf!” Diese 5 Worte stehen im Mittelmeer aus, Sie können sie ergreifen, zwischen Europa, Asien und Afrika, dann wissen wir, eventuell, wo Sie auch noch stehen. Das ist auch Liberalität, das zu sagen, zu tun, Herr Westerwelle, für die Sie vorgeben zu stehen mit der FDP.

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