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treli, meschnun, deli

Wahnsinn

Hallo, wie geht es Ihnen?

Gewiss haben Sie bereits davon gehört, dass Netanjahu bombend um sich beißt. Im Libanon lässt er immer noch geheime Interventionen durchführen. Nur dieses Mal hat sich der Führer der Schiiten Libanons in Europa und der Welt hörbarer zu Wort gemeldet. Es wird geschrieben, er habe gedroht, also müsse Israel daher sich wehren gehen. Man könnte aber auch schreiben, dass der Schiite sich wehrt und Israel mit seinen Aggressionen aufhören muss – seine Pläne, Israel zu erweitern vom Territorium her.

All das hält Israels Armee offenbar nicht ab, gleichzeitig hie und da auch noch ein paar Bomben irgendwo im Irak loszuwerden, das ist Tod bringend fallen zu lassen, als wollten es, wird geschrieben, den Iranern zeigen, wie es sich anfühlt, wenn man den politischen und religiösen Gegner unmittelbar an ’seiner‘ Landesgrenze sich aufbauen sieht.

Bekanntlich haben die Iraner Militär in Syrien und dies möglichst nahe zu Palästina. Und bekanntlich hat sich Israel inzwischen auch, doch nicht nur, den syrischen Golan scheinbar so angeeignet, dass eine Rückgabe an Syrien nicht mehr zur Debatte stehen soll seitens Tel Aviv. Zumindest hört sich Netanjahu entsprechend an, wenn er dort in der Gegend unterwegs begleitet von schwerbewaffneten Militärs an Mikrofone tritt.

Menschenleben, die keine Israelis oder Westler sind? Offenbar Nebensache!

In Syrien tobt so ungefähr derselbe Wahnsinn wie in Palästina oder neuerdings wieder im Libanon, und wir gucken hier in Lahr oder Berlin etc. sitzend zu. Man fragt sich jetzt bereits, wie bei so viel Kriegslust, die seitens der USA und ihren Verbündeten besteht, jemand ernsthaft daran glauben kann, dass im nächsten Jahr die WM in Qatar durchgezogen werden kann – denn im Jemen sterben bekanntlich immer noch Menschen, weil unter anderen die Saudis und die Emiratis ihr ‚heilbringendes Werk‘ dort verrichten. Der Iran hat sich scheinbar auch tiefer in diese dumme, kriegerische Sache im Jemen ziehen lassen – und somit auch Russland. Letztere bekanntlich vor allem in Syrien.

Den Iran darf man also mit Kritik an dem zuvor bezeichnenden Wahnsinn auch nicht mehr aussparen – so auch die Türkei, die ihr Engagement bis nach Libyen und dem Sudan, Qatar etc. ausgeweitet hat – Aserbaidschan sowieso, Türkmenistan, ja, China gar – obgleich China ja äußerst unfreundlich, wollen wir es mal milde ausdrücken, mit seinen Türkvölkern im Westen des Landes umgeht derzeit.

Und was Syrien betrifft, kann man Dinge, wie die Folgenden beispielsweise lesen, während wir hier in Germany darüber diskutieren, ob dieser oder jener Fußgängerbereich nicht doch mit Pollern versehen gehört zwecks Schutz der Fußgänger, ob der Europa Park in der Gemeinde Rust und dessen Neuanbau „Rulantica“ (Wasser-‚Fun‘-Anlage) nun Segen oder Schrecken für die Bevölkerung von Rust und deren Wasserversorgung wird oder ist etc. Ob unsere Kinderlein denn dieses Jahr ENDLICH bundesweit ihren Computer im Unterricht haben werden können, damit sie entsprechend getrimmt den angeblichen Erfordernissen der Zeit sich entsprechend stellen können. Wir sollten das eben benutzte Wort „Zeit“ gleich besser mit ‚industriellen Bedarfen‘ auswechseln. Finden Sie nicht?

Also:

Die syrischen Rebellengruppen sollen erstmals seit Wochen wieder eine Gegenoffensive gegen das Assad-Regime im Südosten der Provinz Idlib gestartet und bisher drei Dörfer von den Regimekräften zurückerobert haben. Die allgemeine Lage ist jedoch laut Syrien-Expertin Elizabeth Tsurkov weiterhin stark zugunsten des Regimes und Russlands zu sehen.

 

Lokalen Bewohnern zufolge wurden in der Nacht zum Dienstag mehrere Luftangriffe auf Stellungen der vom Iran unterstützten schiitischen Milizen nahe Albu Kamal westlich des Eufrats durchgeführt. Der Nahostexperte Charles Lister vermutet Israel dahinter.

Al-Jazeera Journalistin Zeina Khodr twitterte am Montag, dass Russland Militärpolizei im Umkreis des türkischen Beobachtungsposten in Morek/Provinz Hama verlegt habe. Der Beobachtungsposten werde gegenwärtig von Regimetruppen umzingelt. Khodr vermutet, dass Russland kurz vor dem Zusammentreffen zwischen Erdogan und Putin Spannungen abbauen wolle.

Laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte sollen am Montag bei Luftangriffen des Regimes auf Idlib sechs Zivilisten getötet worden sein, darunter eine Frau und ein Kind im Dorf Baskala im Süden der Provinz Idlib.

Präsident Erdogan sagte am Montag in der Provinz Mus/Türkei laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu, dass die Türkei zu einem baldigen Einsatz von Bodentruppen im Norden Syriens bereit sei. „Wir gehen davon aus, dass unsere Bodentruppen bald in die Region eindringen werden.“ Zwar hätten diplomatische Mittel Priorität. Aber sein Land sei auch zum Handeln bereit, sollte es sich dazu gezwungen sehen.

Der syrische Oppositionelle Asaad Hanna twitterte, dass seit Oktober 2018 mehr als eine Million Inlandsvertriebene nach Nordsyrien geströmt seien.

Den Weißhelmen zufolge seien Anfang August, seit dem Zusammenbruch des 4-tägigen Waffenstillstands, 130 Zivilisten bei russischen Bombardierungen in der Provinz Idlib getötet worden, schreibt Zeina Khodr.

Die politische Beraterin von Syriens Machthaber Bashar al-Assad, Boutheina Shabaan, soll überraschend in der kürzlich vom Regime zurückeroberten Stadt Khan Sheikhoun in der Provinz Idlib aufgetaucht sein und zu den Soldaten des Regimes gesagt haben, dass man für sie bete. [Nach dem Motto: Wie halte ich mir meine uniformierten und schulisch schlecht ausgebildeten Kampf-Sklaven treu].

Nordosten

Am Montag seien bei einem Autobombenanschlag in der Palästina-Straße im Zentrum der Stadt Tabaqa westlich von Raqqa ein Zivilist getötet und weitere, darunter eine Frau, verletzt worden, schreibt die Zeitung Zaman al-Wasl.

Die YPG-geführten SDF-Kräfte sollen Oppositionsquellen zufolge in der Ortschaft Maaizileh in der Provinz Deir Ezzor zwei Mitglieder der Hisbollah verhaftet haben. [Das müsste Erdogan eigentlich gefallen. Er wird demnächst aber dennoch, vorsichtshalber, auf die YPG verstärkter Jagd im Norden Syriens machen, in der sogenannten Sicherheitszone und gewiss, darf angenommen werden, auch darüber hinaus: siehe regelmäßige Attacken Ankaras in Teilen irakisch Kurdistans. Das vorher Gesagte hat Erdogan bereits mehrfach in Aussicht gestellt und offenbar auch mit Trump, der die YPG-ler fallen lassen wird voraussichtlich wie eine heiße Kartoffel, abgesprochen. Man wird sich überraschen lassen dürfen].

Regimegebiete

Der syrische Aktivist S. Rifai twitterte unter Berufung auf zuverlässige Quellen, dass es zu einem Bruch zwischen Syriens Machthaber Bashar al-Assad und seinem einflussreichen Cousin dem Geschäftsmann Rami Makhlouf gekommen sei. Assad habe am Sonntag bekanntgegeben, dass der Mobilfunkanbieter Syriatel nicht mehr in Besitz von Rami Makhlouf sei. Makhlouf soll als Eigentümer von Syriatel monatlich 20 Millionen Dollar verdient haben.

Das Assad-Regime soll laut des syrischen Aktivisten S. Rifai in den vergangenen zwei Wochen mehrere Maßnahmen gegen Rami Makhlouf ergriffen haben. Die Gier Makhloufs habe Assad verärgert. Zudem habe sich Assad ausgeschlossen gefühlt, weil er am Profit nicht beteiligt gewesen sei. Rami Makhlouf soll außerdem dem Iran sehr nahestehen und mehrere „Mega-Deals“ mit Iran abgeschlossen haben. Die Vereinbarung, die mit Iran zur Kontrolle über dem Latakia Hafen abgeschlossen wurde, sei bereits für ungültig erklärt worden. Zudem sei die „Al Bustan“ [Garten] Wohltätigkeitsorganisation von Rami Makhlouf geschlossen worden. „Al-Bustan“ war als Hilfsorganisation getarnt, soll jedoch tatsächlich iranische Milizen finanziert haben. Auch die Vereinten Nationen sollen die Organisation von Rami Makhlouf mit Geldern unterstützt haben.

Der regimenahe Aktivist EHSANI2 twitterte, dass die Büros von Rami Makhlouf in der Freihandelszone von der Kommission zur Bekämpfung der Geldwäsche gestürmt worden seien. Das Ausmaß der Ermittlungen habe Latakia erschrocken. Ermittlungen seien auch gegen den Geschäftsmann Hamsho in Zusammenhang mit Ausschreibungen des Erziehungsministeriums eingeleitet worden. Das Regime habe Ermittlungen gegen 29 wichtige Geschäftsmänner eingeleitet, darunter Dureid Assad, Jaber und Hamsho.

Der Nahostexperte Charles Lister twitterte unter Berufung auf loyale Kräfte des Assad-Regimes, dass das „korrupte“ Regime in den vergangenen zwei bis drei Wochen ein Korruptionsnetzwerk der Makhlouf Familie aufgedeckt habe. Das Regime, so schrieb Lister sarkastisch, arbeite nun sehr hart, um die Korruption auszurotten und Syrien ‚Gutes‘ zu tun.

Regional/International

Der einflussreiche irakisch-schiitische Geistliche Muktada al-Sadr soll nach den israelischen Angriffen auf Iran-treue Milizen im Irak die irakischen Milizen in Syrien zum sofortigen Abzug aufgefordert haben.

Das Mitglied des politischen Komitees der Nationalen Syrischen Koalition, Ahmad Ramadan, twitterte, dass unbedingt verhindert werden müsse, dass der iranische Öltanker „Adrian Darya1“ das Assad-Regime erreicht. Im Tanker befinden sich 2,1 Millionen Barrel Öl, welche die Tötungsmaschine des Regimes für weitere sechs Monate finanzieren würden, schreibt Ahmad Ramadan aus Syrien.

 

Ja, das, was mir da in die Hände geraten ist, und dessen Quelle nicht genannt werden mag, mag sich vielleicht harmlos lesen oder anhören. Ist es aber nicht. Syrien ist so etwas wie die Hölle geworden; und Zypern ist gar nicht so weit davon gelegen. Immer mehr Flüchtlinge erreichen die Insel, den ‚goldenen‘ Süden derselben. Die Türkei und die Republik Türkisch-Zypern scheinen zu dem naheliegenden Beschluss gekommen zu sein, die Last der Fluchtsuchenden nicht weiter ohne die Teilhabe der Republik Zypern im Süden der Insel auf sich nehmen zu wollen. Und warum sollten sich die Türkei und ihre ‚beschützten‘ Türkischzyprer solch ein Druckmittel auch weiterhin entgehen lassen. Folglich erhöht sich die Zahl der Flüchtenden. Nikosia-Süd macht bereits auf Alarm. Versteht sich, dass man Gelder aus Brüssel will. Dass man aus der Not anderer Profit schlagen will, vor allem in Sachen Zypernfrage. Zum einen hat die Türkei und ihre zyprischen Verbündeten eh Zoff mit Süd-Nikosia wegen den Bohrungen nach Erdgas und Erdöl vor Zypern, die Ankara bewaffnet durchführen lässt. Und zum anderen zeichnet sich ja eh schon wieder ab, dass die Verhandlungen in Sachen Wiedervereinigung der beiden zyprischen Teile der Insel bereits dazu verdammt sind, wieder einmal den Bach hinunter zu gehen, wie man sagt. Wir täuschen uns in diesem Punkt gerne, was aber leider nicht der Fall sein wird. Man wird sehen!

 

Über den innenpolitischen Wahnsinn, der sich auf Zypern selbst derzeit abspielt, wird in den nächsten Artikeln berichtet, die nun wieder regelmäßiger folgen werden. Wie soll man es sagen: Gelegentlich braucht man eine Art Auszeit von dem auf Zypern veranstalteten Polittheater. Auch wenn man die Ereignisse irgendwie noch verfolgt, will man sich manches Mal einfach nicht hinsetzen und diesen Wahnsinn nun auch noch zu Papier bringen – schon wieder. Und über diesen Berg, hoffe ich, hat das Schreiben und viel Schwimmen durchaus geholfen – ein etwas längerer Aufenthalt in der Schweiz und Deutschland.

Das Press und Information Büro in Nikosia, habe ich heute erst erkannt, wie peinlich, hat schon mal aufgehört, mir täglich die Presseberichte zuzusenden, wie es über Jahre der Fall war. Das wird wahrscheinlich eine meiner ersten Taten zurück auf der Insel sein, demnächst, nämlich, dort hinzugehen und diesen Leuten, die man ja über Email nicht erreichen kann, irgendwie, erneut zu bitten, mir die Presseberichte, wie gehabt, wieder automatisch zukommen zu lassen.

Kann gut sein, dass sich in der PIO etwas in deren Verfahrensweisen geändert hat, die sich irgendwie andauernd ändern.

Des Weiteren: Kann sein, dass es an meinem Browser liegt, was demnächst ebenfalls herausgefunden wird zurück in Nikosia, denn die Morning News Show, will ich es mal nennen, so auch meine ‚geliebte‘ Nachmittags-News-Show auf RIK1 können neuerdings nicht mehr On Demand abgespielt werden – weil gar keinen Button dafür mehr angezeigt wird. Man darf gespannt sein, welcher Wahnsinn da auf uns, Teil der Korrespondentenschaft, wartet.

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AUSBLENDEND GEBLENDET!

Den ersten Advent haben wir nun also auch überstanden. Ein Kerzlein aber dennoch angezündet. Es blendet halt nicht so. Bald wird Neujahr sein und Feuerwerk wird kurzzeitig den Himmel verblenden; und danach werden wohl die Paar Milliarden Euro an die Türkei überwiesen.

Geht‘s noch?
Das fragen sich zurecht viele hier in Deutschland.

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Wer sich den Wertegang der Türkei unter Tayyip Erdogan ansieht, wird unausweichlich verstehen, dass es nicht sein kann, sich von der türkischen Erpressung (Flüchtlingsstrom) erdrücken zu lassen. Außerdem ist absehbar, dass Ankara sein Versprechen nicht halten wird, Flüchtlinge im Land aufzuhalten und ausreichend genug zu versorgen. Außerdem gibt es noch andere Wege nach Europa zu kommen, zum Beispiel über Russland oder von Libanon, Ägypten und Syrien nach Zypern oder Kreta.

Tayyip Erdogan, in anderen Worten, kommt der gestern abgefasste Deal mit der EU, mehr als gelegen. Denn die ungeliebten Flüchtlinge werden zukünftig andere Routen einschlagen, wenn die Türkei anfängt, ihren Job zu machen, und folglich werden die Paar Milliarden Euro aus Brüssel und andere Zugeständnisse der EU an Ankara sich mehr als auszahlen für die Türkei: ungestraft Querdenker im Lande einbuchten, Kurden im eigenen Land und über die Grenzen hinaus zu bekämpfen, mit dem sogenannten Islamischen Staat Schmuddel-Kuddel-Geschäftchen machen, Zypern unter der Fuchtel halten, Russland dazu benutzen, den Westen dazu zu bringen, nach Ankaras Pfeife zu tanzen, Iran aus vordringlich ideologischen, also religiösen Gründen so zu schneiden, dass das Saudi Arabien weiterhin am Leben hält. Die Saudis sind einer der despotischen Staaten, die eigentlich ganz gut finden, was Erdogan in der Türkei als Demokratie seit geraumer Zeit auflegt.

Und dann ist da noch dieser Einsatz der BRD in Syrien, der demnächst erfolgen soll. Was hier noch nicht ganz begriffen wird, ist, warum bombardiert man IS-Stellungen sonst wo, wenn deren Führung wo anders sitzt. Der Fisch stinkt doch vom Kopf her zuerst?
Und dann die gleichen Ziele, die die Beteiligten beim Bombardieren Syriens verfolgen. Die erinnern sehr an die Strategie, die in Sachen Umgang mit der Türkei im Schwung ist – nicht durchdacht. Das einzige Ding, was einigermaßen verträglich rüber kommt am geschlossenen Deal mit der Türkei, ist, dass Türken ab Oktober 2016 erheblich leichter ein Visa zum Besuch oder Aufenthalt der EU-Staaten erhalten sollen können.

Bis dahin fließt aber bekanntlich noch viel Wasser den Rhein herunter – vor dem Hintergrund der kurzsichtig gefällten Entscheide in Brüssel alle Male.

So wie die Dinge zu laufen scheinen, man weiß ja nie, wird eine Wiedervereinigung Zyperns in weite Ferne gerückt. Niemand in Brüssel sagt hörbar, dass die Zypernfrage zu lösen ist, bevor der Türkei solche Zugeständnisse gemacht werden. Sogar Anastasiadis, der zyprische Präsident, scheint zu verstummen, nur weil er nicht erkennt, dass eigentlich seine Chance gekommen war gestern, genau dagegen hörbar in ganz Europa zu rebellieren. Warum tut er das nicht?

Hier wollen wir uns daher erlauben, in die Welt der Spekulationen uns vorzuwagen. Und da diese Welt unglaublich groß und weit ist, besehen wir uns die Dinge mal etwas aus russischer Sicht:

Der Türkei hat Russland nun Sanktionen erteilt, wegen dem Abschuss des russischen Kampfjets über dem syrisch-türkischen Grenzverlauf. Dass die Türkei sich einen solchen Akt überhaupt herausnimmt, kann nur unter Anweisung der USA erfolgt sein oder aus Größenwahn. Wir gehen hier mal von Zweiterem aus. Zufällig gibt es Krimtartaren und andere aus dem ehemaligen Sowjetreich, die in Syrien gegen Assad und die Kurden kämpfen und vor allem gegen Russland. Kann gut sein, dass deren Anzahl groß ist, doch nicht so hoch, dass nun die Gefahr bestünde, sie könnten in Zentralrussland zukünftig großen Schaden anrichten. Doch: Wehret den Anfängen! Diese Lektion scheint der ehemalige Geheimdienstler Putin scheinbar gelernt zu haben.

Und auch daher engagiert sich Moskau nun prononciert in Syrien. Zwar wird im Westen von erfolgreicher Isolation Russlands gesprochen wegen der Vorfälle auf der Krim, doch die Angelegenheit hat sich vielen Beobachtern schon längst anders erschlossen: Der Westen, voran die EU, sind bis über die Ohren von den Politiken des Kremel abhängig. Putin hat zu viele Handlungsoptionen und die EU ist zu uneins und zu träge, sodass die Politik der kleinen russischen Stiche wirklich Früchte trägt – wie die bevorstehende Schein-Aufnahme der Türkei in die EU bestätigt, die gestern scheinbar ausgehandelt wurde.

Niemand als Putin weiß besser, dass mit Erdogan nicht gut Kirschen zu essen ist – eben weil sich beide in gewissen Charakterzügen gleichen. Sie unterscheidet, dass ein Großteil der Russen zum einen an Demokratie nach Maßgabe Putins schon seit langer Zeit gewöhnt ist und vermehrt sieht, dass der Wirrwarr in der EU weltpolitisch wenig Überlebenschancen haben dürfte; wohingegen in der Türkei die Hoffnung, der EU doch noch angehören zu können, nagt. Letzteres Sentiment bediente gestern Davutoglu, der Ministerpräsident der Türkei, als er in Brüssel vorgab, wie der Hase zu laufen hat. Verhandelt haben die da eher nicht. Alle Beteiligten wissen jedoch, dass diese angeblich ausgehandelte Annäherung in Zukunft noch viel Kopfzerbrechen bereiten wird. Und Erdogan ist klug genug, zwischenzeitlich sein merkwürdiges Imperium aufzubauen.
Dieses Imperium zu zerschlagen, dürfte sich irgendwann schwierig gestalten – je länger man es stützt und beim Wachsen zuguckt. Kann aber gut sein, dass die Spitzen der EU über Informationen verfügen, die beispielsweise besagen, dass Erdogan eh aufgrund seines gesundheitlichen Zustandes nicht mehr all zu lange herumkaspern wird. Dumm nur, dass er sich einen Stab erschaffen hat, der gerade Unterricht in Sachen politischem Poker erhält und nach seinem Ableben so oder ähnlich weitermachen könnten. Erdogan pokert hoch und bislang kommt er damit durch. Auch weil Russland ihn gewähren lässt. Weil Russland weiß, dass dieser Nato-Bündnispartner nicht nur Zypern der EU noch immer vorenthalten kann, sondern sogar die Werfe hat, in Brüssel Geld einzusammeln, und zwar dafür, dass er, der Beitrittskandidat zur EU, sich absolut unsolidar verhält und Flüchtlinge massenhaft in Richtung Norden mehr oder minder durchwinkt. Das nennen wir Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für die vielen türksichen Arbeitslosen – vielleicht nach türkischer Art?

Immerhin bleibt den Zyprern vorerst erspart, wenn es richtig verstanden wird, dass das Atomkraftwerk, welches die Russen in der Türkei unweit der Küsten Zyperns errichten sollen, vorerst auf Eis gelegt wurde. Auch die Zahl der Touristen aus Russland und derer, die sich auf der zyprischen Insel niederlassen von ihnen, wird wahrscheinlich zunehmen. Der Rubel rollt also. Und wie in der gesamten EU werden auch in Nikosia kurzfristige oder kurzsichtige Brötchen gebacken. Vielleicht ist diese Art Politik in einer anscheinend beschleunigten Welt wirklich die bessere Wahl?!

Es darf also mit Spannung erwartet werden, wo Putin den nächsten Nadelstich anbringt. Man hat ihn schließlich dazu herausgefordert, als man einen Raketenabschirmgürtel, oder was genau es ist, unbedingt um Teile des Territorium Russlands glaubte legen zu müssen. Und dabei war gerade alles auf einem guten Weg zwischen Ost und West. Wer den Europäern diesen Blödsinn eingegeben hat, wird vielleicht nie so wirklich in der Öffentlichkeit ausgeplaudert werden.

Um die Spekulationen zu komplementieren: Wundern würde hier niemanden, wenn das von Minderwertigkeitskomplexen getriebene Frankreich beim Abnicken dieses Gürtels vordringlich die treibende Kraft gewesen ist. Überhaupt hat Frankreich eine noch wankelmütigere Rolle in der Außenpolitik angenommen, nämlich die derjenigen Macht, die plus zu minus und minus zu plus oder ja zu nein und nein zu ja in allen erdenklichen Situationen ad hoc sozusagen dreht – und drehen kann. Für Putin und seine Crew sind die Franzosen auch daher ein wunderbar geeignetes Tool, mit dem so ganz im Verborgenen und super geheimen, global versteht sich, Supermacht gespielt werden kann.

Machiavelli lässt grüßen beim Spiel: Wer ist der größte Blender?

Leider gibt es bei diesem durchaus unterhaltsamen Spiel oder Zeitvertreib die sogenannten Kollateralschäden. Einer wird gerade heute in Paris voraussichtlich legalisiert werden: 2,7 Grad Erderwärmung. Juckt niemand, außer diejenigen, die einen Wert unter 2,0 Grad bräuchten, weil sie ansonsten kläglich absaufen oder ausdörren und dergleichen. Die nächste Flüchtlingswelle steht also an – doch die wird vorerst ausgeblendet!

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Schneematsch

UmFAIRteilen Berlin | Aktion vor der Deutschen...

UmFAIRteilen Berlin | Aktion vor der Deutschen Bank (Photo credit: UweHiksch)

Friede, Freiheit und einbisschen Schnee?

Mal davon abgesehen, dass sich so mancher fragt, „muss die Ukraine auch noch in die EU?“, sind die Bescheißereien der  Deutschen Bank und anderer Bankenhäuser, doch vor allem der Deutschen Bank, die nun wahrscheinlich vorerst nur  bruchstückweise aufgeklärt wurden, die Schlagzeile des Tages. Xaver, der anstehende Sturm im Norden Deutschlands, könnte  diese Pleite eventuell noch auf seine Weise dramatisch ins Bild setzen mit viel Regen oder sogar Schnee – was wir den  Küstenbewohnern Deutschlands allerdings nicht wünschen wollen. Die Anleger, Sparer und Kontenbesitzer bei der Deutschen  Bank werden jedenfalls notgedrungen, sozusagen, die ‚kleine Pleite‘ dieses deutschen Finanzriesen mit ausbaden dürfen, genauer:  sie haben dieselbe schon längst mit ausgebadet. Denn all diejenigen, die unverschämt hohe Zinsbelastungen abstottern für zum  Beispiel Hauskredite, werden nun wohl mit ‚Freude‘ erkennen, dass sie die Gelackmeierten sind, denn sie hätten das alles auch  billiger haben können, hätte die Deutsche Bank sie nicht auf beschriebene Weise verschaukelt. Das geschah und geschieht in  etwas so wie bei der Kalten Progression, oder wie beim Kalten Krieg.

Der Kalte Krieg soll ja wieder ausgebrochen sein, den Westerwelle hoffentlich nicht befördert hat. Wenig Verständnis schlägt ihm  nicht nur von Putin’s Seite dafür entgegen, sich mit den sogenannten Oppositionellen in den Straßen Kiew’s ablichten zu lassen –  sozusagen eine seiner letzten Diensthandlungen. Wahrscheinlich tut er das, um sich ins Gedächtnis der Nation zurückzurufen, etwa  so, wie Willy Brandt, der mal in Polen – allerdings angebracht – irgendwo abknien ging. Schlechtestenfalls leistet Herr Westerwelle  den Interessen der BRD damit einen Bärendienst, wie auch seiner FDP, sich ausgerechnet derart plump gegen den russischen  Bären in Szene setzend.

Viel geschickter sich in Szene zukünftig zu setzen, haben Zyperns Regierende, Geschäftstreibende und andere auf der Insel sich  offensichtlich vorgenommen. Am 3.Dezember 2013 trafen sich Vertreter der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und  Entwicklung (Οργανισμού για την Οικονομική Συνεργασία και Ανάπτυξη – ΟΟΣΑ), Vertreter der Regierung, Christow Stilianidis,  Konstandinos Petridis und selbstverständlich Christos Patsalidis, der Direktor des Wirtschaftsministeriums ist, sowie Vertreter der  Einkommenststeuerbehörde ΜΟΚΑΣ, wie auch der ΣΕΛΚ, des Rechnungshofs Zyperns, vertreten von Ioannis Charilau. Sie hatten  sich das Ziel gesetzt, zusammen darüber zu beraten, was als Nächstes zu tun sei, um den Herausforderungen erfolgreich entgegen  zu treten, denen Zypern in naher und ferner Zukunft voraussichtlich gegenüberstehen wird. Letztlich, wird gesagt, ging und geht es  darum, den Ruf Zyperns auf den internationalen Finanz-Märkten wieder herzustellen und Zypern als Money-Hub der Finanzströme  ganz betont auszubauen. 

Und so verwundert es auch nicht, dass im Umweltministerium der Republik Zypern von Februar 2010 bis Juli 2013 ein Programm  aktiv war namens „strengthening the scientific foundation of water quality programs – LIFE+“, also ein Programm, welches die  Wasserqualität des Landes, von der EU gefördert, sicherstellen beziehungsweise erhöhen soll. Es geht bei LIFE+ darum, unter  anderem, auf wissenschaftlicher Basis eine möglichst hinreichende Wasserqualität zu sichern, beziehungsweise zu erreichen. Das  Programm wird als eines der maßgeblichsten für die Republik Zypern, ihre Bewohner und zukünftig in Angriff zu nehmenden  Zielsetzungen in Politik und Wirtschaft erachtet.

Und was sagt der Regierungssprecher Christu Stilianidi am 3. Dezember 2013 in seiner schriftlichen Rede, die er der Press and  Information Zyperns (PIO) netterweise zuspielte? Er weist darin daraufhin, dass das Gerücht, die halbstaatlichen Unternehmungen  des Landes würden billig verscherbelt, sei Humbuck. Genauer: „entbehre jedweder Nähe zur Realität“. Man habe die Schnauze  voll von Verstaatlichung und dergleichen. Diese Themen seien die vergangenen 5 Jahre, also unter der Regierungszeit der  kommunistischen AKEL, zur Genüge strapaziert worden.

Der Präsident der Republik, Herr Anastasiadis, traf sich am 03.12. 13 im Präsidentenpalast mit Vertretern der KEBE, Herrn Piliedis,  und der CIPA, Herr Ankastiniotis – Gewerkschsaftern also. Der Minister für Energie und Tourismus war auch anwesend. Das Thema  der Zusammenkunft sei gewesen, sagte Piliedis, dass beraten wurde, wie Geschäftsleute an der Seite der Regierung effektiver mit  gestalten könnten. Man sei übereingekommen, dass daher als einer der ersten Schritte am 27. und 28. Januar 2014 eine  Delegation nach Qatar unterwegs sein wird; unmittelbar danach kämen dann die Vereinigten Arabischen Emirate, Oman, China  und eventuell noch Russland infrage als Orte, wo neue Initiativen und gemeinschaftliches Vorgehen der Industrie und der  zyprischen Regierung eingeübt, beziehungsweise umgesetzt würden. Eines der vordringlichen Zielsetzungen nach Ankastiniotis  sei, zukünftig ‚Auslandseinsätze‘ zu koordinieren und erfolgreicher zu gestalten. Mancher versteht hier, dass der touristische  Charakter so mancher hochoffiziellen Auslandsreise der Führungselite des Landes zukünftig etwas ins Hintertreffen geraten soll,  sprich: der Akzent aufs politische und  wirtschaftliche noch stärker zu setzen ist. Das Letztere sei dem Vernehmen nach die  Nachricht, die zwischen den Zeilen herauszulesen ist. Offiziell wird allerdings davon geredet, unter anderem zeitraubende  bürokratische Hürden abbauen zu wollen, um Investitionen zu befördern, meinte Ankastiniotis.

Piliedis ließ wissen, dass das Thema Erdgasförderung nicht im Speziellen erörtert wurde bei dem Treffen. Alle Gespräche, die mit  Energie zu tun hätten, würde mit den jeweiligen Ländern direkt, sozusagen, besprochen – vor Ort. Die zwischenstaatlichen  Abkommen, die sicherstellten, dass ausländische Banken finanziell bei großen Projekten unter die Arme greifen, was aber noch  nicht sichergestellt werden konnte im vorliegenden Fall, also Zyperns, sagte Piliedes, würden wie 1974, nachdem das Land  daniederlag, angegangen, so auch diesmal. Große zypriotische Firmen würden im Ausland erneut Möglichkeiten finden, um der Bevölkerung ein Einkommen im Nachhinein zu sichern. Als einen der möglichen Bereiche dafür führte Piliedis den Qatar an, wo  verschiedene Unternehmen Zyperns zu Brot und Lohn kommen, beziehungsweise noch kommen werden.  Außerdem stünden  noch weitere Möglichkeiten zum Gelderwerb an: in den Häfen Zyperns, in Sachen Fußball, genauer: beim Errichten von  Stadien sowie Erlebnisparks landauf und ab.

Der Verteidigungsminister, Herr Fotiu, hielt am 04. Dezember 2013 ein Treffen im Filoxenia Conference Center von Nikosia mit  dem Verteidigungsminister Italiens ab, Herrn Mauro. Fotiu nannte Mauro einen Freund, der auf Zypern willkommen sei.

Man wolle die Beziehungen vor dem Hintergrund der Entwicklungen in der Region ausbauen in Sachen Verteidigung. Dazu sei  bereits im September auf einer Visite in Rom ein Abkommen unterzeichnet worden, welches nun implimentiert gehörte, meinte  Fotiu.

Es sollen Informationen, Expertise und Manöver ausgetauscht beziehungsweise abgehalten werden. Außerdem hat man Themen  besprochen, die in der kommenden Sitzung des Europarates relevant werden, die wiederum mit Sicherheit und Verteidigung  Europas zu tun haben – siehe die Maritime Sicherheit zum Beispiel. Fotiu erinnerte daran, dass Zypern über die drittgrößte Flotte in  Europa verfüge, welche die zehntgrößte in der Welt sei.

Versteht sich, dass die Frage der Sicherung der Energiequellen ebenfalls von Bedeutung ist und besprochen wurde. Mauros soll  gesagt haben, man habe ein gemeinsames Schicksal zu bewältigen. Die italienische Ölfirma ENI wird sich auch daher entsprechend  an der Förderung der Erdgasquellen, die zu Zypern gehören, beteiligen. Gemeinsame Arbeitsgruppen werden eingerichtet. Italien  hat Fotiu zufolge in Aussicht gestellt, sich dafür zu verwenden, dass Zypern in das NATO-Programm „Patrnership for Peace“  aufgenommen wird. Nicht zu vergessen, das Thema „illegale Einwanderung“ wurde ebenfalls besprochen. Mauro begann seine  Rede mit der Erwähnung der Berliner Mauer, die vor 25 Jahren gefallen ist. Und es gelte zu erkennen, dass diese Trennung, welche  Instabilität mit sich bringt, sich in das Mittelmeer verlagert hat.

Nur Solidarität unter den Europäern, innerhalb der EU insbesondere, kann demnach als Ausweg aus dem Dilemma dienen.  Desweiteren sagte Mauro: „Difficult living conditions and the role of terrorist organizations in human trafficking have modified the  traditional immigrant inflow across the Mediterranean Sea and forced the Italian Government to take action. Our Government  launched an operation called “Mare Nostrum” as an immediate response to the Lambedusa tragedy with two clear objectives: to  provide humanitarian assistance to the many in danger of losing their lives in the navigation across the sea, and to tackle human  trafficking for security reasons as it is strongly connected to terrorist organizations.

It is important for this goal to have a high level of communication between us. We believe that this problem is not just an Italian  one but a European one. For this reason we are asking that the EU considers the possibility of increasing the overall effort in the  Mediterranean area, which in my opinion is increasingly becoming central to the European overall security. … the Italian Minister  thanked Mr Fotiou for his strong support during the last Council of EU Ministers in Vilnius… .” (Quelle Press Information Office,  Zypern -PIO-: 04.12.13).

Weniger große Wellen schlug die Nachricht in der zyprischen Presse, dass ein Memorandum of Understanding zur Exploration der  Möglichkeiten der Kooperation im Bereich der Energie, insbesondere erneuerbaren Energie, unterzeichnet wurde, und zwar vom  zyprischen Minister für Energie, Kommerz, Industrie und Tourismus, Herrn Lakkotrypis, und dem Vorsitzenden der Verwaltung für  Energie Palästina’s, Herrn Kittaneh. Das Memorandum beabsichtigt, zukünftig den Dialog bezüglich energierelevanten Themen  zwischen den beiden Staaten zu erleichtern. Das Abkommen ist insofern beachtenswert, wenn bedacht wird, dass Zypern sich ganz  offensiv und eindeutig vor ein Paar Monaten Israel als Partner ausgesucht hat, um die – eventuell vermeintlichen – Reichtümer in  der Region aus dem Meer zu bergen.

Letzteres liest sich eventuell, als sollten die Palästinenser mit der Gewährung, den erneuerbaren Energiesektor ausbauen zu  ‚dürfen‘, von der wahrscheinlich als abwegig empfundenen Forderung ihrerseits am geförderten Erdgas und Erdöl beteiligt zu  werden, abgebracht werden. Mittelfristig könnten die Palästinenser von diesem Ansinnen, so es denn so besteht, aber profitieren,  denn Wind und Sonne dürften länger vorhanden sein, als das Gas und das Öl, welches gefördert wird.

nov12 116

Apropos Sicherheit! Was sagte der Präsident der Republik Zypern doch gleich gemäß einem Bericht der PIO am 04.12.13 bei einem  Empfang der zypriotischen Sicherheits- und Kooperations-Kommission: „First of all, allow me to praise the Chairman of the Cyprus  Securities and Exchange Commission, Mrs Demetra Kalogirou, as well as the Board and personnel of the Commission, for their hard  work and efforts in establishing a well-regulated and supervised securities market in Cyprus, ensuring the highest of standards of  investor protection and the steady growth and development of the securities market… you have actively supported our efforts for  economic growth throughout all those years and have thus demonstrated real solidarity. We greatly value your business and  investment endeavours and we look forward to supporting the growth of the financial services sector in Cyprus, a sector that has  shown remarkable and dynamic progress in the last decades…. . This year finds Cyprus going through one of the most critical  periods in its modern history. The violent restructuring of the Cyprus banking sector, the continuous negative external  environment and the necessary correction of unbalanced public finances are factors that adversely affect economic growth. Within  this context, on March we launched an ambitious and comprehensive development strategy that aims to restore stability,  modernize the state and put the economy back on a course of growth and progress. Without undue delay, we are taking bold  decisions to implement prudent fiscal policy, we are modernizing the state and the public administration and we are proceeding  with structural changes, in order to turn the crisis into an opportunity. And I am pleased to note that until today we have had two  positive evaluations by the Troika, which proves that if one is committed to the precise and timely implementation of the  provisions of the Memorandum one has the prospect of creating the conditions for stabilizing and restoring confidence to the  economy and attracting even more investments faster than anticipated.

With regard to the banking sector in particular, the significant steps achieved have been positively acknowledged. For example,  the full recapitalization of the Hellenic Bank with a contribution of investors from abroad has been achieved and the restructuring  of Cooperative Institutions has commenced. Furthermore, the Bank of Cyprus is proceeding with its restructuring plan with a  permanent Board of Directors and a new CEO.

In parallel, restrictions on transactions and capital movements have, to a substantial extent, been lifted; including on international  business activities. Our aim is for conditions to permit for all restrictions on financial transactions to be abolished as soon as  possible.

At the same time, I am pleased to assess that our efforts are bearing fruit and are acknowledged at the international level, as  evident by the fact that deposits by residents of third countries during October showed an increase of €400 million in a month,  while this past week Cyprus’ economy received its first upgrade by an international Rating Agency after three years of successive  downgrades…. . In addition, we should also not ignore the fact that, according to the latest data, it becomes apparent that the  extent of the economic recession will be smaller than expected, at least for 2013…. . The amount of time required to issue  planning permissions has been reduced to a maximum of one month for small projects and three months for large projects.

Broadening of the range of permitted land development in off-limit areas for large projects;

Permits for joint tourist developments such as condo hotels will now be given.

Increase of the building coefficients for large-scale commercial developments, including golf courses, or for large-scale properties  in tourist zones. Licencing of casino operation.

Concerning residency and citizenship permits, which are of course interlinked with issues of foreign investment, the following  have been adopted:

– Non EU residents have the opportunity to acquire a permanent residency permit with the purchase of a private home of at least  €300,000 and deposits of minimum €30,000 in a local bank for three years.

– Non EU residents can acquire the Cypriot nationality with:

a) investment of minimum €2 million in a state company and €500,000

b) investment in the Research and Technology fund;

c) direct investments of €5 million;

d) bank deposits of €5 million in a local bank for five years;

e) payments of income tax or VAT of more than €500,000…. .

Further, the discovery of natural gas reserves within Cyprus’ Exclusive Economic Zone creates tremendous prospects for  investment and cooperation in the energy sector and auxiliary services and has created a new impetus in encouraging  opportunities for co-operation between Cypriot and foreign businesses, especially if one also takes into account the Government’s  decision to construct a Liquefied Natural Gas Terminal…. . In this respect, the high quality of investment services you offer to local  and International clients and businesses is highly significant in conveying that, in line with all the measures and decisions adopted  by the Government towards the aim of encouraging foreign investments and promoting growth, Cyprus retains its competitive  advantage and its position as a significant international investment hub…. .

Concluding, I am certain that the Cyprus Securities and Exchange Commission will continue its proactive efforts to further upgrade  the national framework for the supervision and regulation of the investment services sector. I consider that its mandate to protect  the investors and its role in reinstating investor confidence in the financial markets is of paramount importance.“

Wie bitte, was dachten Sie. Das ist Schnee von gestern?

Stimmt, die Wettervorhersage Zyperns sagt für kommende Woche Schnee auf dem Troodos-Gebirge der Insel voraus. Und auch  daher soll noch kurz angefügt werden – man möge Folgendes nach Oben, also an Anastasiadis und Konsorten weiterreichen – , dass  jemand unter diesem Personenkreis daran denken möge, den Wintertourismus auf Zypern auszubauen. Schließlich lässt Putin in  Sochi ja auch Schnee notfalls ankarren.

Und dass Arbeitskräfte aus den ehemaligen Sowjetrepubliken dem Vernehmen nach dort ausgebeutet werden, wo West-Europäer  sich dann trotzdem voraussichtlich die Klinke in die Hand geben, um olympische Leistung abzugeben, ihre humanistischen Ideale kurz vergessend, ist doch wohl die Frage noch erlaubt, warum dann eigentlich das Getöse in und um Kiew derzeit?

Hat man etwa echt vor, Putin auf diese Weise unter Druck zu setzen, und indem man ihm durch die Eisblume des Gespensts des  Kalten Krieges sagt: „Und gibst du in Kiew nicht nach, fällt Sochi für uns in den eventuell eh spärlich vorhandenen Schnee – also  aus!

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Sie sind hiermit herzlich eingeladen, mal die Webseite www.wb-second-chance-publications.eu kurz zu besuchen. Dort klicken Sie dann unten links auf den Link für die Zeitung namens CyprusToday; und dort wiederum auf den zweiten Beitrag mit dem Titel: “Swiss-Style Latvian Banking Hub…”. Dieser Artikel von Aaron Egltis ist vom 30. August 2012 und Folgendes und MEHR kann dort auf Englisch gelesen werden: “Litauische Banken verwalten so viel Geld aus dem Ausland (deponiert) wie niemals zuvor, zumal die zyprischen ökonomischen Wehwehchen reiche Anleger aus der früheren Sowjetunion dazu bringen, sich nach alternativen Off-Shore-Anlagemöglichkeiten für ihr Geld umzusehen.

Seit nicht-europäische Investitionen in Zypern stagnieren, flossen ungefähr 1.2 Millarden $ nach Litauen in der ersten Hälfte des Jahres. Die Deposits von nicht-ansässigen in Litauen belaufen sich derzeit auf 10 Milliarden $. Das ist ungefähr die Hälfte der dortigen Deposits, sagen Marktkenner. Dieser prozentuale Anteil übersteigt den von 43% (der Deposits) in der Schweiz… .

Die Anzahl der Konten in Litauen – ein Ort, der bereits seit den Sovietzeiten ein Zentrum fürs Bankwesen ist – steigen an, seit Zypern ein Hilfepaket von 19 Milliarden $ beantragte; und Kapital flieht geradezu aus Russland, während Proteste gegen Putin in diesen Tagen ablaufen… . Der Finanzminster Andris Vilks sagte am 09.08. 2012 in einem Interview in Riga, der Hauptstadt: ‚Es gibt ziemlich starke Anzeichen, dass das Geld, welches Russland, Zypern und andere Orte verlässt auf dem Weg nach irgendwo in der EU ist”.

 

In der selben Ausgabe der CyprusToday kann in einem weiteren Artikel (Bloomberg Businessweek News) gelesen werden: “Der Vizepräsident der Europäischen Kommission Maros Sefcovic lobte den starken ökonmischen Willen der EU-Mitgliedsstaaten, um ein Abkommen für den mehrjährigen Finanzplan 2014-20 zu finden, welcher die Basis für die jährliche EU-Budgetierung bildet am Ende des Jahres. Aber er lehnte den Vorschlag der zyprischen Präsidentschaft ab, das EU-weite Ausgaben-Niveau zu senken.” Sefcovic ließ Nikosia wissen, dass er der Meinung ist, dass der Lösungsweg in der Krise, der ist, den die Kommission eingeschlagen hat – dass dieser Weg mehr Erfolgsaussichten habe als der von Zypern vorgeschlagene. 15 Staaten sind in der EU offensichtlich seiner Meinung, 8 Staaten sind dagegen. Der Ansatz, vorgeschlagen von der zyprischen EU-Präsidentschaft, bedeutet konkret und in Zahlen ausgedrückt, dass innerhalb der nächsten 7 Jahre im Gegensatz zum Kommissionsvorschlag 114 Milliarden Euro weniger ausgegeben würden. Eu-Kommissar Lewandowski hält dem indes dagegen, dass dann nicht ausreichend genug Geld da sei, um den erwarteten Aufschwung zu stützen.

 

Desweiteren hat Zypern eine Steuerbefreiung für Investitionen erlassen, die das geistige Eigentum von Leuten betreffen, die so genannte IP-Box. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, Zypern zukünftig zu einer Art “Silicon Valley” mutieren zu lassen, schreibt die Sunday Mail vom 02.09.2012. Andreas Neocleous schreibt auch davon, dass die so genannten Trust-Gesetze (Treuhandelsgesellschaftsgesetze), die Anfang dieses Jahres in Kraft traten, Zypern anscheinend wieder “in die Erste Liga” der Trust-Jurisprudenz katapultiert habe, der gestiegenen Attraktivität für Geschäftsleute wegen. Dass Zypern diese Änderungen noch immer nicht klar umsetzt und anstatt diese Sachlage in der Öffentlichkeit diskutiere, schreibt Neocleous, schade dem Lande. Denn wenn in der Gesellschaft für Trust und Grundbesitz-Anwälte Zeitung (STEP), die weltweit vertrieben werde, solch einen Artikel über Zypern verfasst wird, wird das Vertrauen derer in dieser Sparte Tätigen in Zypern erheblich gemindert. Derartige Diskussionen sollten mit mehr Voraussicht geführt werden, findet der Autor.

Zwischenzeitlich werden die Stimmen national und international lauter, die den Russen Putin als neuen Zaren skizzieren und dessen Imperium auch mit Fakten und Zahlen belegen können – entgegen seiner Selbstdarstellungen, die ihm ein bescheidenes Vermögen von 113.000$ attestierten sowie ein klappriges altes Auto von seinem Vater. Putin soll aber über mehrere Yachten verfügen, wo die eine eine Toilettenausstattung zu 75.000$ hat, sowie über 11 wertvollste Armbanduhren, die abwechselnd getragen werden im Schätzwert von 115.000$, 15 Helikopter soll er auch noch besitzen und einen Airbus, 2 Dassault Falcon Jets und einen Ilyusin II-96 Airliner zu um die 18 Millionen$ etc.

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Zwischenzeitlich ist das Doppelbesteuerungsabkommen Sloweniens mit Zypern in Kraft getreten.

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Da hier auf Zypernundmehr-News aus der Gerüchteküche über die Kündigung oder den Weggang des Bankers Sarris von der in Zypern ansässigen Volksbank (Laiki) bereits einige Annahmen, die in der Presse kursierten, weitergegen wurden an Sie, hier eine weitere Spekulation, die am 26.August in der Politis zu lesen war auf Seite 6 unter: “Meinung: Die undurchsichtigen Beziehungen der AKEL mit den Bankern”: Die Entlassung oder das Herausekeln von Herrn Sarris aus der Leitung der Laiki-Bank soll demnach mit den verdeckten Beziehungen von Vgenopulou, dem Präsidenten der Marfin-Laiki-Bank, und Xristofias, dem Präsidenten der Republik Zypern, zu tun haben. Ersterer wird inzwischen als der Hauptverantwortliche für die Fehlinvestition in griechische Wertpapiere und dergleichen ausgemacht, die scheinbar ohne Ansehen der Lage in Griechenland und entgegen der Vorwarnungen von Insidern dennoch gekauft wurden. Versteht sich, dass sich die erstaunte zyprische Öffentlichkeit inzwischen fragt, wieso das so getan wurde und wer da wo sein Süppchen gekocht hat und wann und wie genau?

 

Die irische Ministerin für europäische Angelegenheiten Creighton rät den Zyprern aus eigener schmerzlicher Erfahrung der Iren zu mehr Ehrlichkeit beim Bezwingen der Krise. Das Ausmaß der Krise müsse wirklich erkannt und akzeptiert werden und dann müsse besser gleich sofort der Wirkungsradius und die Freie Hand der Banken und Banker konsequent und zielführend eingeschränkt werden, indem volle Transparenz nicht nur eingefordert, sondern auch durchgesetzt wird ihnen gegenüber – kompromislos.

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Ähnlich erstaunt ist die Öffentlichkeit nicht nur im Norden der Insel darüber, dass ein scheinbar schlauer Fuchs wie der nordzyprische Geschäftsmann Asil Nadir sich angeblich freiwillig zurück nach Großbritannien begab, wo er wegen im großen Stil betriebenen Betruges und Diebstahls gesucht worden war. Er war immerhin bereits 17 Jahre erfolgreich auf der Flucht gewesen und lebte in nicht gerade bescheidenen Verhältnissen auf Zypern im Norden. Zypernundmehr-News hat bereits davon berichtet, dass im Norden davon ausgegangen wird, dass der Süden hinter der relativ hohen Strafe steckt (10 Jahre). Die Außenministerin des Südens befand die Strafe als viel zu gering, die Nadir in London erhielt. Es erscheint etwas misteriös, dass dieser abgezockte Mann davon ausgegangen ist, dass seine durch ihn verursachte Milliarden-Pleite in Großbritannien (Firma Polly Peck), die als eine der größten in der britischen Geschichte gilt, ihn nicht hinter Knast bringt. Irgendwer muss ihn falsch beraten haben, oder ihm falsche Versprechungen gemacht haben, wird gemunkelt. Am Sonntag liefen im Norden Demonstrationen. Man will sich mit Asil Nadir, dem Geldbesorger der Nation sozusagen, solidarisiern. Es war vorgesehen unter anderem zum Ledra Palace und der britischen Vertretung in Nord-Zypern zu marschieren. Dem Protest schlossen sich verschiedene Organisationen an, wie zum Beispiel die Viehzüchter, Zitrusfrüchteanbauer etc.

 

Mindestens ebenso unverständlich für Außenstehende ist, dass die Theaterleute im Norden, die vor kurzem noch im Aufruhr waren wegen Äußerungen des Kulturministers (“wir brauchen hier kein Theater!”), die einen Streik als unausweichlich sahen, nun doch pünktlich zum 03.09.2012 dem einmonatigen Theaterfestival ihr OK gegeben haben. Es wird voraussichtlich nach Plan durchgeführt. Bekannte Theatergruppen aus der Türkei werden ebenfalls erwartet. Das Programm verspricht gute Unterhaltung: das Adana Staatstheater führt heute am 3. zur Eröffnung Murtaza von Orhan Kemal auf, an anderen Terminen spielen zum Beispiel die beiden Theaterstars Haluk Biginer und Zerrin Tekindor in Shakespears Antonius und Cleopatra die Hauptrolle, inszeniert von Kemal Aydogan, Tennesse Williams Glasmenagerie (sırça köşk) wird aufgeführt, das Dostlar Theater bringt unter der Leitung von Genco Erkal “Ich, Bertolt Brecht” auf die Bühne und der eventuelle Höhepunkt des Festivals dürfte manchem “zübük” (ungefähr: Gutgläubigkeit verarschen) sein oder werden, ein Stück von Aziz Nesin, welches vom Ankara Kunst-Theater aufgeführt wird etc.

 

Ein politischer Entscheid aus dem Jahre 1964, der besagt, dass türkischen Zyprioten ein kostenfreier Verbrauch an Elektizität zu gewährleisten sei in der türkisch-griechischsprachigen Stadt im Süden der Insel namens Pyla, soll überarbeitet werden. Dort fallen nämlich Kosten um 1.2 Millionen Euro jährlich an deswegen, beklagt das Elektrizitätswerk Zyperns (EAC).

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Einer Aufführung gleich kommen manchem auch die regelmäßigen Treffen der im Exil lebenden Zyprer vor. Die griechischsprachige Alitheia aus Zypern vom 29.08.2012 schreibt unter dem Titel: “Die Unterschiede bezüglich der Zypernfrage zeigten sich (beim Treffen) mit den Exilzyprern”. In dieser Überschrift ist die Rede vom Unterschied der Handhabung beziehungsweise Ansicht in der Zypernfrage von Regierung und Kirche gemeint. Bekanntlich kommen diese Treffen der Exilzyprer auf Zypern alljährlich mindestens ein Mal zu stande. Die Organisationen der zyprisch-griechischen Exilanten heißen POMAK, PSEKA und NEPOMAK (http://en.sae.gr/?id=12657&o=9&tag=POMAK%20-%20PSEKA) und haben in der Innenpolitik Zyperns durchaus eine wichtige Funktion und einen ziemlich großen Einfluss.

 

Ja, und wir alle glauben es auch, was Pambou Mitidi in ihrem Artikel schreibt in eben der zuvor erwähnten Ausgabe der Politis, nämlich, dass Präsident Xristofias ausgerechnet zum Zeitpunkt dieser Konferenz so erkrankte – “sein persönlicherArzt riet ihm zuhause zu bleiben” -, dass ihn der gute, treue Titos Xristofidis vertreten musste. Dass Abdullah Gül, der Präsident der Republik Türkei so krank ist, dass er das Bett hüten muss dieser Tage, soll hier kurz angefügt sein – er hat es mit den Ohren. Die Feierlichkeiten zum Tag des Sieges in der Türkei wurden, nicht etwa, weil Gül bettlägrig ist, erstmals nicht von vielen Menschen besucht. Die Ränge waren am 30. August 2012 überraschend leer landesweit. Ein neuer Wind scheint in der Türkei zu wehen. Der Kemalismus von einst wird offenbar schleichend verabschiedet. Immerhin, die Holländer nahmen an den Feierlichkeiten teil, um die 400 Jahre bestehenden diplomatischen Beziehungen zur Türkei (plus Osmanisches Reich) ins Gedächtnis zu rufen. Sie hatten 2 Soldaten mit holländischen Flaggen dafür abkommandiert.

 

Der Nachbar der Türkei, die Griechen, die waren jedenfalls auch auf der Konferenz für die Exilanten in Zypern anwesend diesmal. Sie wurden vom stellvertretenden Außenminister, Herrn Konstantinos Tsiaras, vertreten – die Herrn von der zyprischen Ostkirche um Patriarch Xrisostomos waren selbstverständlich sowieso da.

Wie immer wurde in den Reden die Besetzung des Nordens verdammt und der Hellenismus ganz besonders hochgehalten. Und um diesen letzteren zu stärken, scheint man übereingekommen zu sein, dass Zyprer und Griechen sich in der Diaspora gemeinsam vertreten werden zukünftig. Das spart bestimmt Geld und Zeit.

 

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Der ehemalige Ministerpräsident der Türkei Demirel besuchte Nordzypern – steht in der türkischsprachigen nordzyprischen Kibris vom 31.08.2012 – und belobigte die Initiative der dafür zuständigen Behörde, der Hamza Ersan Saner vorsteht, dass dem kürzlich verstorbenen Führer der nordzyprischen Türken Rauf Denktas (kurucu=Retter) ein Denkmal als Grab gesetzt werden soll. Demirel betonte, dass Denktas ein enger Freund gewesen sei seinerseits.

Das Geld für dieses Projekt dürfte gewiss vorhanden sein, wenn nicht darauf geguckt wird, dass der Müll überall herumliegt in den Städten des Nordens und der Zerfall vieler Häuser wie eine Zeitbombe tickt, die Arbeitslosigkeit und herrschende Armut bedenkliche Dimensionen vielerorts und ganz ersichtlich annimmt im Norden, sondern anstatt abends nach 22 Uhr in die Ausgehmeile namens Dereboyu gegangen wird im türkischzyprischen Teil Nikosias, wo die luxeriösen Cafes und Restaurant auf ungefähr einem Kilometer der Jugend der Reichen und Vermögenden und den jung Gebliebenen etwas Zerstreuung darbietet. Dereboyu ist all abendlich und bis in den Morgen gut besucht, knackevoll. Und wie es gewöhnlich auch in Limassol auf der Strandpromenade der Fall ist, zuckelt der Verkehr auch in Dereboyu bedächtig und im Schritttempo ab 23 Uhr – sehen und gesehen werden!

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Im Gegensatz zum Süden der Insel, weiß Prof. Dr Ata Atun in derselben nordzyprischen Tageszeitung namens Kibris zu berichten, dass sich mehr Studenten im Norden als im Süden eingeschrieben hätten. Er führt das darauf zurück, dass im Süden unbedingt alles auf Griechisch unterrichtet werden müsse in Universitäten. Das sei denen im Süden vor kurzem eingefallen, so etwas zu veranlassen. Diese Angabe von Herrn Professor (ata.atun@atun.com) kann hier allerdings ohne weiteres Nachfragen widerlegt werden. Was er behauptet, ist ausgemachter Blödsinn. Zwar werden ausländische Dozenten dazu angehalten, sich eine gewisse Sprachkompetenz im Griechischen anzueignen, doch die Unterrichtssprache ist in vielen Fachbereichen Englisch (hauptsächlich).

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4.000 Euro und etwas mehr Gehalt für einen Mitarbeiter der zyprischen Regierung in Brüssel erregen gerade die Gemüter, schreibt die Kibris vom 31. 08.2012. “Alle Fanatiker sind auf den Beinen” Es könne ja wohl nicht angehen, wird geschrieben, dass das Diplom, welches er an nordzyprischen Universitäten erworben habe, ausreiche, um ihn für derart qualifizierte Arbeit der Republik Zypern in Brüssel anstellen zu können. Die Diplome ausgestellt im Norden seien schließlich nichts wert. Es ginge nicht an, dass eine solche Person in der ständigen Vertretung der Republik Zypern in Brüssel beschäftigt werde. Er wurde am 24. Februar im Bereich “Regierungspolitik” eingestellt.

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Letzten Freitag wurde der Süden der Insel in der heimlichen Hauptstadt Limassol daran erinnert, dass der Nahe Osten und die Türkei doch nicht all zu weit entfernt sind. Eine 16 jährige Türkin hat sich offenbar in einen etwas älteren Kurden verliebt. Ihre Familie scheint aber gegen diese Beziehung zu sein, woraufhin das Mädchen die Flucht ergriffen hat. Als die türkische Familie in einem der Treffpunkte in der Stadt für Kurden auflief, um die Tochter zurückzufordern, kam es zu handfesten Auseinandersetzungen. Anschließend wurde – wohl aus Rache – noch ein Auto in Brand gesetzt. Die Polizei hatte und hat Mühe, den Konflikt einzudämmen. Der Konflikt zwischen Kurden und Türken ist einer, der an vielen Stellen in Europa immer wieder zu Tage tritt in den unterschiedlichsten Facetten – und der zwischen Israelis und Palästinensern auch, wie die Vorfälle in Berlin letztens zeigen.

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Die zyprischen Fußballvereine scheinen ihre Einkaufstour nun endlich beendet zu haben. Wenn man die Sportbeilage der Alitheia liest, könnte allerdings gedacht werden, es gibt keine aus Zypern stämmigen Spieler in der zyprischen Liga. Wenn es richtig erinnert wird, war der zyprische Spitzenverein namens APOEL aus der Champions Liga gegen eine belgische Formation ausgeschieden vor kurzem. Die können sich jetzt aber noch in der Europa Liga bewähren. Ein ähnliches Schicksal ereilte auch den FC Basel, den Bundesligisten Mönchenglattbach und Fenerbahce/Istanbul.

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Putin, König ohne Sonne

Einigkeit,

dazu fällt uns doch gewiss gleich das Ströphlein ein: „Eingkeit, Recht und Freiheit“!

Einigkeit bezüglich der Eurobonds, die Merkel zufolge wirklich nicht kommen sollen und nun Stabilitäts-Sonstwas genannt werden? Das Recht auf Wut, auch die des gutsituierten Bürgers, aufs System und dergleichen eventuell; und dann die Freiheit, dorthin in Deutschland als jemand mit so genanntem Migrationshintergrund in Urlaub zu fahren, wo Teile des Bundeslandes, der Stadt, „befreit“ sind.

Ja, wir haben es vernommen. Frau Bundeskanzlerin hat den Schand-Bann ausgesprochen, hat wahrscheinlich so angewidert „puuh“! damit gesagt wie Besucher eines Boxkampfes neulich, wo ein Politzombie seine Wiedergeburt erneut in Erinnerung rufen wollte. Putin, von dem ist die Rede, und seiner „Geeinigten Russland Partei“. Dem steht offenbar kein zaghafter Widerspruch der Straße  ins Haus ausgeführt von ein Paar Hanffrötzi, wie in Nikosia, wo die hin und wieder zusammenkommen, um Protest vielleicht auch mit so etwas wie Karneval zu verwechseln – zuweilen. Es dürften also viel eher „befreite“ Dimensionen a la Kairo ins Haus Putin stehen. Und Tahrir heißt ja so was wie „Befreiung“!

Schon blöd, wenn ein Sonnenkönig merkt, dass die Toiletten eingebaut werden. Damals in Versaille bei Ludwig dem XIV. war so ein alltäglicher Ort im Bauplan nicht vorgesehen. Sowas wurde mal an deutschen Schulen beigebracht, ist zu hören.

Putin wird die erlittene Schmach nicht so einfach überpudern (können), die er erlitt, als ihn die Massen ausbuhten als er geruhte nach einem Boxkampf irgendwo in einer Arena Russlands den Boxring von sich eingenommen einzunehmen.

In der Türkei gibt es eine scheinbar von sich eingenommene Opposition, die CHP. Die behauptet, Erodgan habe gedroht, die Details über Tunceli/Dersim preiszugeben. Doch widererwarten antwortete Kilicdaroglu, der Führer der Opposition: „Tus doch! Wir wollen eh, dass die Archive geöffnet werden“! Nun zeigt sich, dass Erdogan irgendwie ein Problem zu haben scheint. Es darf mit Spannung gewartet werden, was dahinter steckt.

Die CHP, unter der Führung Atatürks hatte einst unter anderem mit Mustafa Kemals (Raschid) Ziehtochter, der ersten Pilotin der Türkei, nach der auch ein Flughafen Istanbuls benannt ist, Bomben auf Dersim abgeworfen. Sabiha Gökcen hieß die Dame. Und dann war dort noch so ein anderer Teil des  Massakers in Tunceli/Dersim, worüber die verschiedensten gruseligen Details kursieren.
Nein, nicht das Massaker an den Armeniern zur Zeit des Ersten Weltkriegs ist gemeint. Das an den Kurden/Aleviten aus Tunceli, die halt auch einen eigenen Kopf haben.

Und so, wie Mustafa Kemal, der den Namen Kemal dann in Raschid umgewandelt hat, als ein Weitere Sonnekönig, wenn man es so sehen will, unter vielen Türken gehandelt wurde und immer noch gehandelt wird, so und mehr möchte nun auch Tayyip Erdogan erstrahlen. Und weil zuvor bereits von Russland die Rede war und weiterhin sein soll, sei daran erinnert, dass ja seiner Zeit die Russen für das Entstehen der Republik Türkei eine gewichtige, ja, entscheidende Rolle einnahmen. Sie hielten den Nacken der Befreiungskrieger frei. Atatürk vertrieb derweil Franzosen, Italiener, Griechen und andere.

Dass diese Dinge erwähnenswert für die anstehende Zukunft sein dürften, liegt durchaus auf der Hand. Sonnenkönig Putin tritt nämlich im Vorfeld mit gedimmtem Strahlenkranz auf. Da braucht er bestimmt noch ein paar Glanztupfer zukünftig. Ankara dürfte bis dahin genügend Material, will ich es mal nennen, angesammelt haben, welches allemal die Russlandkarte betonter spielen lässt – vielleicht sogar zwingend, irgendwie.
Konkret manifestieren sich solche Dinge im Allgemeinen in Form von Militärbasen, Technolgietransfers, und letztere gern im Hinblick auf Atomkraft, was wiederum ein Thema in Ankara ist, darauf kann gewettet werden, welches als Art Prestigefrage mehr und mehr gilt. Schließlich wollen Sonnenkönige im Lichte von Etwas leuchten, ja, wie Es selbst leuchten. Man hat ja nicht „von Ungefähr“ die Lampe/Glühbirne im Partei-Emblem der türkischen Regierungspartei namens AKP.

In der Regierungszeit Xristofias, im Süden Zyperns, dürfte eventuell die Lunte zu so einem Entscheid bezüglich Russland und der Türkei in Zukunft gelegt worden sein.

Nordzypern! Was eigentlich eignete sich daher mehr, als russische Militärbasen oder dergleichen in Karpaz/Nordzypern zum Freundesbeweis zukünftig zu installieren? Die Engländer werden die Russen im Norden schon gewähren lassen? Ich tippe mal, ja!

Man bedenke, Syrien ist um die Ecke, wo Russland eh drin ist und gerne aus regionalstrategischen Erwägungen und überhaupt das Sich-dort-in-der-Region-breit-machen weiter betreiben mag.

Wie die vielen Touristen und Geschäftsleute aus Russland in der Gegend mehr als nur verdeutlichen, eventuell.

Es ist in gewisser Weise wie mit den Chinesen. Auch sie werden präsenter und sie füllen die Orte, die die Amerikaner, Engländer und vielleicht noch Franzosen in unseren Köpfen und Herzen füllten – nicht mehr ganz so langsam geht dieser Wandel voran, aber unüberseh- und fühlbar.

Es gilt wohl nicht nur für Europa, dem ausge“puuh“tinten Russen Putin zukünftig Zugeständnisse machen zu dürfen, damit er nicht auf Abwege gerät (Kaukasus, Ukraine, Balkan oder Finnland, Litauen, Serbien, Syrien z.-B).

Was nicht alles getan werden muss für ein freies Europa! Gorbatschow, gerade in Berlin, beklagt, dass der Sonnenkönig in Moskau nicht begreift, dass nochmal von Vorne angefangen werden muss – ohne den Glanz eines Königs! Uneines Putinland steht wohl an! Und dann?

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Zyprische Putinaten

Wäre ich nicht auf Zypern diese Tage, wo Spielcasinos wie Pilze wachsen, wäre ich gewiss verwunderter über die Aussage von Hermes Solomon in der Cyprus Mail vom 9.10.11, Xristofias, der Präsident der Republik, verhalte sich wie ein Spieler.

Bedenkt man, dass Xristofias den Herrn Polyviou bestellt hat, um die Verantwortlichkeiten in Bezug auf die Explosionen mit Todesfolge in Mari zu ermitteln, mit dem Hinweis, er werde sich, egal, was dabei herauskommt, dem Ergebnis unterwerfen, was er nun nicht tut, glaubt man wahrhaft, einen Spieler im Gewand eines Politikers vor sich zu haben.

‚Gute‘ Vorbilder gibt es für dieses Verhalten gewiss: zum Beispiel Bresziniew und noch immer der gute Herr Alles-Könner Putin. Xristofias mit ehemaligem Studium in Moskau und kommunistischer Ideologie im Kopf verträgt gewiss gern in einem Atemzug mit diesen beiden russischen Spielerpersönlichkeiten des politischen Geschäfts genannt zu werden. Putin hat sein Marionettenspiel lange 4 Jahre auf internationalem Parkett mit Bravur durchgezogen, die Marionette Medwedew hat vorzüglich vorgetanzt. Und gerade vor kurzem hat Zar Putin endlich die Welt von dem freudigen Ereignis informiert, erneut zu geruhen, die Amtsgeschäfte eines Präsidenten antreten zu werden – wie nicht anders zu erwarten war. Ein gelungenes Spiel des ehemaligen KGB-Strategen, welches wohl nicht nur die verarmten Massen in Russland ausbaden dürfen.

Nein, auch uns wird putinscher Glanz und Regierungsstil erneut und voraussichtlich kräftig einholen. Insofern könnte Xristofias zukünftig noch eine wichtige Funktion innerhalb und außerhalb der EU erhalten, um Zar Putin den Steigbügel Europa zu halten. Das ist es wohl, könnte man denken, was Xristofias, den kleinen unscheinbaren Mann mit gewiss großen Träumen von weltpolitischer Wichtigkeit seiner Wenigkeit und der Insel-Kolchose, dazu treibt, unbedingt die Stange der einigermaßen gebeutelten AKEL-Regierung Südzyperns zu halten – komme was wolle! Also seinen Platz nicht zu räumen. Die Rücktrittsforderungen versucht er offensichtlich stalinistisch zu übersehen notfalls.

Kompliziert und unberechenbar, wie die Abläufe weltpolitisch inzwischen sind, könnte sich für Xristofias und womöglich die Republik Zypern seine eben erwähnte Contenance im Sessel des Präsidenten durchaus auszahlen. Genügend russisches Kapital hat schließlich bereits die Flucht auf die vorerst letzte geteilte Insel Europas vollzogen. Und wenn die Schweizer und eine ihrer Banken, die UBS, von den USA dazu gebracht werden können, ihre Bankgeheimnisse etwas zu liften und vom aus-dem-Land-getragenen-Geld einiges in die US-Kassen zurückfließen zu lassen plus Bekanntgabe der Namen der Steuerflüchtlinge, dann wird das doch wohl Freund Xristofias für seinen Zaren Putin gewiss auch bewerkstelligen können in nicht allzu ferner Zukunft auf Zypern und in dessen Off-Shore-Firmen etc. Immerhin spülte sich derart gar noch etwas Geld in die eigene reichlich schlecht geführte zyprische Staatskasse; und Brüssel, geschweige denn Berlin oder Paris, die werden die Klappe deswegen schon halten. Man will ja schließlich den Herrn Putin nicht verärgern sowie im Winter nicht frieren und Geschäftchen, versteht sich, die will man selbstverständlich auch noch mit dem Zaren weiterhin tun. Dass dem so zu sein scheint, zeigt ja schon seit Längerem die ungeschorene Existenz eines Lukaschenko in Weißrussland, der foltert, einsperrt, mordet und schiebt und droht, und all das eigentlich irgendwo östlich in Europa.

Somit bin ich schon fast geneigt, vorzuschlagen, dem Xristofias seine beweinenswerte Rolle im Mari-Debakel aus dem Sommer 2011 zu verzeihen, zumal er in der Zukunft womöglich wirklich noch ein Brötchen-Besorger werden könnte.

Nicht vergessen, seine Freundschaft mit Herrn Assad, der vielleicht, Gott möge es nicht erlauben, den syrischen Frühling übersteht und weiterhin assadische Winterstürme aus China, Russland und Venezuela über sein letztlich devotes Volk blasen lässt.

Stimmt, was da nicht so richtig ins Bild passt, ist diese Ergas-Graberei mit Israel irgendwo vor Zypern neuerdings, mögen Sie denken. Die Türkei hat ja bereits interveniert und baggert jetzt selbst, versteht sich im Auftrag des unabhängigen, allseits anerkannten Staat Nordzypern, nach Reichtum in Form von ÖL oder Gas. Doch der türkische Partner in diesem sich aufbäumenden Streit im östlichen Mittelmeer, Ägypten, scheint mit Bauchnabelschau auch zukünftig vorerst zu beschäftigt zu sein. So auch die Türkei selbst, nach dem, was zu lesen ist. Denn die Kurden wollen mal wieder zufriedener gestellt werden. Stimmt, Israel hat auch ein bisschen Trouble mit Unzufriedenen, die streiken und nach Gerechtigkeit schreien. Zypern sowieso. Iran findet es inzwischen auch nicht mehr lustig, dass Ankara den USA irgendwelche Raketenbasen zur Verfügung stellen will und den ‚guten Herrn Assad‘ unentwegt verbal beißt. Teheran bezeichnet Ankara gar als Handlanger Washingtons.

Kurz: Die Situation ist wie beim Schwarzen Peter Spiel: wer schiebt den Putin, eh Peter, wem zu?

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In Zypern sollte sich der politische Diskurs weniger darum drehen, wer wegen Mari die Verantwortung wann übernimmt. Vielmehr sollte der politische Alltag, die Art und Weise, wie Entscheidungen getroffen werden, beleuchtet und vor allem geändert werden. Ich finde, es scheint mehr als angebracht vor dem Hintergrund der Amtsarroganz, die Xristofias im Amt des Präsidenten a la Putin gerade demonstriert, sich vom präsidialen System zu verabschieden und etwas parlamentarisches zu probieren anstatt!!!

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