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Fallensteller

Wenn man etwas stellen kann, dann müsste man doch eigentlich ein Steller sein. So wie jemand, der fällt, kein Fäller, sondern ein Gefallener ist.

Nicht ganz klar?

Also, wenn ich in eine Falle trete, bin ich ein Gefangener, und zwar so lange ich mich nicht aus der Falle begebe. Sollte ich allerdings mit Absicht und Freude in Fallen treten, wäre ich wohl so etwas wie ein jenand, der oder die etwas oder jemandem Anheim-Gefallen ist?

Fallen kann nur, was irgendwie erhöht zu sein scheint. Ein Bundespräsident kann zum Beispiel eine Treppe herunterfallen. Dann wird diese Treppe einst wohl Bundesfallpräsidententreppe genannt werden. Dieser leicht nachvollziehbare Terminus würde in der Folge gewiss so manche Ausdeutung annehmen, wie ja das Wort Fallensteller selbst zeigt. Denn ein Fallensteller kann ja jemand sein, der Tieren mit Pelzen auflauert oder aber jemand, der zum Beispiel Leutchen dazu ermuntert, sagen wir, Verbrechen zu begehen – so gerade geschehen in den USA. Dort wurde ein Marokkaner durchaus dazu verleitet, sich in die Lage zu bringen, das Weiße Haus oder sonst noch wen mal kurz und endgültig – wahrscheinlich – in die Luft zu sprengen. Er wurde, könnte man sagen, bundesfallpräsidentengetreppelt.

Einen Bundespräsident, der abtritt, den hat es in Deutschland doch wirklich schon gegeben. Eine schönere Rente, wie sie so eine Persönlichkeit erhält, kann sich niemand vorstellen, denke ich. Goldene Zeiten stehen dem Ex-Bundesprä Wulff ins mit Liebe zusammen getragene Haus. Gauck heißt der Anwärter auf die nächste hohe Abfindung inzwischen. Ist nur die Frage, wer im gauckasischen Kreidekreis den Herrn Gauck kriegt: die Alte oder die Neue? Welch Falltiefe, man bedenke, würde die alte, noch Ehefrau heraufziehen lassen, würde sie in Bellevue einziehen wollen, darauf bestehen. Ein wunderbar lustiges Fallenstellen wäre das zu Berlin –  und dies wahrscheinlich dann als Strafe dafür, dass schon wieder keine Frau das Land repräsentieren darf als Präsidentin, kein jemand mit so genannt fremdländischen Hintergrund.

Bemerkt werden soll hier sogleich und dennoch, dass der Herr Wulff nicht bundespräsidentengetreppelt ist, sondern er wurde bundesprsäidentengetreppelt. Das ist ein Unterschied, weil wegen dem Ding der Aktion oder Reaktion. Wer verursacht was wirklich, ist hier doch die Frage. Der selbstverständlich noch immer ehrenwerte Herr Wulff hat, unseren Dafürhaltens, weder das eine aktive, noch passive Bundesfalltreppeln so wirklich gehabt. Der Arme!

Dann wollen wir uns daher doch mal Gedanken darüber machen, ob sein Abgang die Griechen ermuntern könnte, aus der EU, oder zumindest dem Euro-Raum, auszubundesfallpräsidententreppeln oder aber, ob es Brüssel dazu bringt, die Griechen etwa ausbundesfallpräsidentenzutreppeln? Und dann, muss gerade mal hinzugefügt werden, fragt sich so mancher unter uns gewiss schon länger, ob denn nun endlich all die, die noch über ein paar mehr Groschen in Griechenland verfügten, dieselben nun endlich doch noch woanders untergebracht haben rechtzeitig? Genügend Zeit hat man ihnen dafür schließlich gelassen. Die Letzten beißen bekanntlich die Hunde!

Ähnlich sieht es leider auch in Syrien aus. Die, die bis zuletzt den Kopf hinhalten, sind dann gewiss auch wieder die, die nicht Bundespräsidenten werden. In Ägypten ist dieses Schema jedenfalls klar erkennbar derweil. Im neu entstandenen Tunesien kennen wir uns zu diesem Thema auf Zypernundmehr nicht so aus – noch nicht.

Sie werden sich gewiss fragen: Und wie wird der Autor dieses Artikels nun die Biege thematisch nach Zypern & Co finden?

Ja, überhaupt nicht, kann ich darauf nur antworten. Weit ab vom östlichen Mittelmeer und am Rio de la Plata, kommt einem wahrscheinlich eher der Fall des Fußballgottes Diego Maradona ins Gehirn als anstatt hinfällige Dumpf-Streitereien der zyprischen Präsidialen über die so genannte Green-Line der Insel hinweg. Da sind hier, inzwischen in Rio de Janeiro angekommen, das tödliche Fieber namens Denge im Karneval ziemlich realere bundesfallpräsidententreppelnd als Gefahr ein Thema der Heimholung. Nach CNN wurde Whitney Houston ja heimgeholt, die ist nicht einfach gestorben oder gar in eine Falle getreten aus Drogensucht einer hochstylisierten Heldin, Leistungsdruck oder simpler Geldgier gewisser Kreise. Gestern Abend jedenfalls konnte an der Copacobana an keinem der Automaten auch nur ein Centavo herausgelassen werden – welch Falle für Leute, die mal vergnügt Geld ausgeben wollten beim Karneval!

Es lebt sich auf kurze Zeit Art bundespräsidial verabschiedet und auf See, weggeschlossen von der Masse in gediegenem Entouree wie wahrscheinlich auf Schloss Bellevue, pudel-wolfswohl. Wie Wölfe fielen wir über die Platten voller Essen tagtäglich her, die wohl auch so mancher unter den Schiffsgästen spendiert bekommen hat. Als einzige Falle in Sicht konnte ich lediglich die wulffsgleichplumpe eines Spielcasinos ausmachen, wo ich allerdings nicht hängen blieb.

Wollen wir nun hoffen, dass die Ära Wulff, Xristofias & Co ähnlichen Schaustellern weiteren Verstellern nicht zur Falle werden mit ihrem Vorbild, eines, welches schlussendlich wenig gefällt.

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Hoechstes-Amt-Polemik

Also über das Jahr 2011 kann man ja sagen, was man will, aber nicht, dass es ein langweiliges Jahr gewesen wäre.

Havel ist darin gestorben. So auch der große Führer, der sich Schweizer Zahnärzte ins entfernte Nordkorea einfliegen ließ, um seine Lücken – wahrscheinlich in jeder Hinsicht – kaschieren zu lassen. Noch andere ‚Größen‘ sind gestrauchelt: Gaddafi, Ben Ali, Mubarak, Saleh etc.

Wulff, der deutsche Leader der Nation, gezerrt ins derzeitige a-politische Rampenlicht, strauchelt. Erdogan in der Türkei strauchelt, doch eher aus gesundheitlichen Gründen. Versteht sich, Assad in Syrien, der darf leider noch weiter dahinstraucheln, weil seinen arabischen Brüdern von der Arabischen Liga der Erhalt dieses Machtmenschen noch immer mehr an Wert darzustellen scheint als hunderte Tote, die allein im Monat Dezember 2011 in Syrien zu beklagen sind, wegen der Unzufriedenheit der Leute dort mit dem eher unmenschlichen Assad-Regime.

Nach all den Namen, die hier nun bereits genannt wurden, ist also nicht zu erwarten, könnte der Eine oder die Andere unter Ihnen denken, dass Wulff das Handtuch wirft. Wenn der Herr Bundespräsident Wulff kein Machtmensch ist, dann wahrscheinlich eher einer, der den Dunstkreis von Macht und Prestige ziemlich sexy finden dürfte oder könnte? Macht gewiss Spaß, so durch die Welt kutschiert zu werden und von Allen strahlend als Bote deutscher Anständigkeit, deutschen Fortschritts und Arbeitstugend, die wahrscheinlich noch immer irgendwo besteht in der BRD und als Wert in der Welt sozusagen back home punktet, angehimmelt zu werden – Bundespräsidenten, nämlich, dürfen sich im Raum bevorzugter Behandlung an vorderster Stelle stehend vermuten. Bei derartig ausgezeichnetem Stand ist es gewiss schwer, sich für den Abgang vom Art Oberhäuptling der Nation zu entscheiden. Und wenn dem nicht so sein sollte, dann vielleicht doch, weil der Bundespräsident vor ihm ja einfach so gegangen ist – angeblich freiwillig.

Xristofias in Zypern hat den Absprung vom präsidialen Orte auch noch nicht geschafft. Von dem könnte sich Wulff zur Not beraten lassen, nach dem Motto: Wie sitzt man eine prekäre Situation als Präsident eines Landes aus? Zugegeben, Xristofias hat mehr Befugnisse im Amt als Wulff, doch Präsident, also Art Oberhäuptling, sind beide.

Was wäre eigentlich, wenn der vermeintlich einflussreichste Mann der Schweiz, der Herr Blocher von der SVP, nun auch noch hinter der Angelegenheit mit der SPV stünde? Ja, also von der Credite Suisse ist die Rede. Diese ehrenwerte Bank der Schweiz hat ziemlich emsig in Hedgfonds und seltsame Geldfonds investiert. Sie mauserte sich derart zu einer der größten Schattenbanken (SPV). Und die haben es mit der Transparenz nicht so. Dividenden institutioneller Investoren nach den Cayman-Inseln oder in andere Steuerparadiese finden gewisse Finanzregulatoren rein gar nicht lustig. Da gehen jährlich nämlich knapp 200 Millionen Euro verlustig, die sehr wohl die eine oder andere Steuerbehörde zu gerne eingezogen hätte. Dass Herr Blocher seine Finger nach der Basler Zeitung ausstreckt, ist inzwischen kein Geheimnis mehr. Nun, mögen Sie denken, so lange der Blocher nicht im FSB sitzt, sollte man den Guten gefälligst in Ruhe lassen. Das Financial Stability Board (FSB) mit Sitz in Basel, dem 24 Mitgliedsstaaten angehören, ist die Instanz, die im nächsten Jahr sich ernsthafter darum bemühen wird, dass darin auch Schweizer Banken eingebunden werden, sollten Sie nämlich noch wissen. Die Schweiz ist noch nicht einmal Partner einer Arbeitsgruppe der FSB, so dass undurchsichtige und zuweilen hoch-riskante Geldströme, die die Schweiz durchziehen – und sei es nur auf Bildschirmen – noch nicht wirklich transparenter gemacht werden können.

Doch, Sie haben es richtig erkannt, verehrte Leser, auch in der Schweiz, dem ruhigen Hafen im Herzen des Krisen gerüttelten Europas, rumort es. Stellen Sie sich Mal vor, es sind Wahlen und keiner geht hin? So ungefähr, vermuten wir, findet die SV Partei (SVP) der Schweiz ist der Vorstoß des schweizerischen Bundesrates zu bewerten, der heikle Initiativen für einen Volksentscheid neuerdings auf den Prüfstand stellen will. Also Volksentscheide wie derjenige: ist es z.B. gerechtfertigt beziehungsweise heikel, das Volk über den Bau einer Minarettes für eine Moschee im Ort des schweizerischen Kantons XY (ja oder nein) abstimmen zu lassen oder nicht etc.? Apropos: Straßburg, der Menschengerichtshof, hat sich diesbezüglich endgültig entschieden, und zwar für Folgendes der Basler Zeitung vom 20.12.11 zufolge: „… die Beschwerdeführer [haben] in ihren Klagen gegen die Schweiz nicht behauptet, dass der Verfassungszusatz mit dem Minarett-Bauverbot irgendeine konkrete Auswirkung auf sie haben könnte. Sie hätten lediglich gerügt, sie würden in ihren religiösen Überzeugungen verletzt. … sie [können] damit aber nicht als unmittelbare Opfer einer Verletzung der Europäischen Menschenrechtskonvention betrachtet werden. Auch eine indirekte oder potentielle Opferstellung sei zu verneinen. …“

Klingt manchem gewiss abgehoben, das Urteil aus Straßburg. Ähnlich abgehoben erscheint anderen vielleicht, dass demnächst die Elite in der Welt über den Atlantik und wahrscheinlich noch in andere Destinationen unter sich zu reisen gedenkt möglichst, und zwar in der C-Series-Jets der demnächst auf dem Markt erscheinenden Odyssee Airlines – Gerüchten zufolge. Da wird es einen Sitzplatz nur in der Business-Class und höher zu ergattern geben. Bombardier-Jets werden diese Flüge gewiss bombensicher in und zur Elite ermöglichen, wird jetzt bereits versprochen.

Bombensicher schien Herrn Wulff seinerzeit gewesen zu sein, den guten Herrn Maschmeyer mal schnell mit 42 Tausend und ein paar kleinen Zerquetschten Euro beim Vertreiben seines wahrheitsgemäßen Buches zu stützen. Der gute Maschmeyer steht zudem in Verbindung mit der so genannten Swiss-Life. Nun, „Besser die Wahrheit“, so heißt das Buch also, welches der edle Gönner, Spender oder Finanzier mit Wulff und Co auf den Markt für das Lesevolk gebracht haben. Die Leute werden das Ding wahrscheinlich wie die Doofen kaufen, wie man sagt. Ich glaube, Sarrazin und zu Guttenberg stehen mit ihren Literatur-Klöppern bestehend aus 2 Deckeln mit Papier dazwischen auf der Verkaufsliste ganz oben und demnächst dann Bekenntnisse eines Halbwahrheiten von sich gebenden Bundespräsidenten – im Vorfeld geschrieben (hoffentlich von ihm ), oder so, für die anstehende literarischen Karriere, die womöglich klug lanciert wurde mit Skandal im Amt und allem, was einen guten Roman eben auch noch ausmacht heutzutage.

Ja, nun stelle man sich mal vor, wer alles in deutschen Knästen sitzt, wegen Schwarzfahren, Urkundenfälschung, Diebstahl und anderen Delikten. Diese Vergehen können bekanntlich auch bereits bei wenig Aufsehen erregendem Wertgegenstand den Delinquenten gen Knast führen. Doch da der Herr zu Guttenberg in der EU-Kommission sein angekratztes Image anstatt aufpolieren darf, schlagen wir schon mal vor, den ehrenwerten Herrn Wulff vielleicht doch besser zu den United Nations oder, was gewiss auch recht gut passt, zum Roten Kreuz zu entlassen, wenn er denn entlassen wird, bzw. abzudanken geruht, wo er gewiss gute Figur als Geldeintreiber, was auch sonst, machen dürfte.

Als kommenden Bundespräsidentin wünschen wir uns endlich eine Frau, eine, die bestens keine scheinbar so genannt reinen deutschen Wurzeln hat, sondern eine mit Migrationshintergrund bestens ist. Jetzt, wo das Amt des Bundespräsidenten sozusagen beschädigt, besudelt, ja, aus dem Himmel geholt ist, kann doch wohl auch mal an so jemanden im höchsten Amt der Deutschen gedacht werden dürfen?

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Chorisma

Nein, statt „o“ soll im Titel dieses Artikels nicht „a“ stehen. Kein Fehler, der hier passierte, kein Trug.

So schön wäre es ja gewesen! Doch es sollte wohl nicht sein. Noch ist es irgendwie – und doch wahrscheinlich nie mehr.

Vom Glanz eines Politikers ist die Rede. Das Charisma eines Politikers war auch in der türkischen Zaman Tageszeitung vom 14.12.11 das Thema.
Wie so viele Worte, ist auch dieses griechischen Ursprungs. Dass Präsident Xristofias aus Zypern ein charismatischer Politiker deswegen ist, wer weiß das schon? Tayyip Erdogan indes, der soll so einer sein, und sogar die Liste derer anführen, komischer Weise, die am meisten wie auch am wenigsten davon haben auf der Welt – der türkischen  Zaman Tageszeitung zufolge.

Desweiteren wird in dem Artikel der Zaman befunden, dass das so eine Sache sei mit dem Charisma eines Politikers. Weil, wenn derjenige sich dasselbe ein- oder ansteckt, ohne, dass sich das Ansehen des Landes, welches er vertritt, aufbessert in der Welt, dann müsse doch etwas schief gegangen sein. Man wird sehen, ob diese Schieflage des türkischen Charisma demnächst, wenn der neue Verfassungsentwurf steht, darin oder dadurch zurecht gerückt wird.

Immerhin, wie zu lesen war, durften Teile der so genannten Zivilgesellschaft Vorschläge zum Verfassungsentwurf einreichen. Inwieweit diese dann Berücksichtigung finden, und ob sie angefordert wurden, ist hier leider nicht bekannt. Ebenso konnte gelesen werden, dass der Begriff „millet“ tunlichst gemieden werden sollte in der neuen Verfassung (Volkszugehörigkeit). Vielmehr sei angebracht, von „türkischer Gesellschaft“ anstatt zu sprechen (Türk toplumu). Und dass das Militär noch entschiedener unter die Kontrolle der vom Volk gewählten Vertreter zu geraten habe, ist ein weiterer Vorschlag, der vielen Vorschläge, die unterbreitet wurden.
An anderer Stelle in dem Artikel der Zaman ist zu lesen, dass die Oppositionspartei (CHP) gleichzeitig Mit-Besitzerin der Is Bankasi (Arbeitsbank) ist, was gegen die Verfassung schon seit Längerem verstoße und daher abgeschafft gehöre.

Wenn dem bei der CHP wirklich so ist, dünkt mich, ist dieser Sachverhalt mindestens so anrüchig, wie Präsident Wulffs – knurr, knurr – Problem, der mal schnell eine halbe Million Euro, wie sich vielleicht demnächst heraustellen könnte, als Ministerpräsident seinerzeit vom Schwager, wenn wir richtig informiert sind, auf sein Konto von dessen Frau hat überweisen lassen. Somit bestand zwar kein Geschäftsverhältnis mit dem Schwager, das wird noch immer verlautbart, doch anrüchig, wie das zuvor geschilderte Ding bei der CHP, ist es allemal – und das Wulff-Häuschen ist selbstverständlich dennoch legal finanziert worden derart. Die damalige Aussage des damaligen Ministerpräsidenten Wulff bezüglich einer anderen Angelegenheit vor einem Ausschuss, der Aufklärung haben wollte zu Wulffs Verhältnis zu dem zuvor genannten Spender, Schwager, Geschäftsmann, ließ ihn scheinbar ein offenbar unwichtiges Detail in seiner Finanz-Vita und dem Verhältnis zu dieser Person aussparen, nämlich die halbe Mille. Die Moral von dieser Geschicht: Wer anderen von Moral predigt in hohem Amt, braucht die selbe nicht in gleicher Weise… . Jedenfalls, der edle Spender oder Geldverleiher bzw. Schwager scheint nicht nur verwandschaftlich liiert zu sein mit dem Hause Wulff, er ist auch noch Besitzer der Air Berlin zufällig – Gleiches im gesellschaftlichen Rang gesinnt sich halt zu Gleichem oder so. Mit diesem Herrn, wie soll ich sagen, hat sich der ehrenwerte Herr Wulff und heutige Bundespräsident der BRD allerdings bereits erwischen lassen in der Vergangenheit. Soll ja vorkommen, wie sonst wird man auch Bundespräsident, mögen einge unter Ihnen hier vielleicht denken. Der edle Spender der halben Million konnte seinerzeit nämlich nicht mit ansehen, dass sein Verwandter und/oder Freund lediglich in der Economy-Class nach irgendwohin flog, und war dann so nett, das Ticket, versteht sich, zur Business-Class abzugraden. Was das nötige Charisma einer Amtsperson  angeht, hat Herr Untertan, also wir,  dafür völliges Verständnis, nur weiter so!

Wenn an dieser eben geschilderten Sache also wirklich so oder ähnlich was dran ist, wie man sagt, dann übertrifft das durchaus an Werfe, Chuzbe oder dergleichen das neu lancierte zu Guttemberg-Ding. Dessen Entouree hat ihm nämlich zum Danke der Aberkennung seiner blaublütig eingefärbten bzw. mit erworbenen Doktortitelschaft einen wahrscheinlich gut bezahlten Beratungsposten bei der EU-Komission klar gemacht – alte Seilschaften eben, wie sie ja auch einst im so genannten Osten schon bestanden.
Dorthin, zur EU-Komission, wenn hier nicht ganz gefehlt wird, wurde bereits schon ein badenwürttembergischer Charismatiker, also Politiker mit Charisma und guten Englischkenntnissen, hinbeordert, der eigentlich schon etwas Blaublütiges an sich hatte – Oettinger.

Eigentlich schade, dass Charisma – wie auch das Beispiel Erdogan bestens veranschaulicht -mit Geld, viel Geld, gern und zumeist zusammen hängt. In der Schweiz hat das liebe Geld und seine Verstrickungen den Herrn Zupiger indes das Charisma etwas verdunkelt, und zwar gestern, weil sonst hätten sie ihn wohl noch in den Bundesrat gewählt. Die SVP hat nun ganz uncharismatisch lediglich einen Vertreter im Bundesrat und schreit vergebens und laut, die Konkordanz sei dahin. Bekanntlich waren im Bundesrat stets zu gleichen Teilen von den 3 größten Parteien jeweils 2 Vertreter im Rat  anzutreffen – zwecks Konkordanz. Jetzt glänzt dort anstatt eines zweiten Kandidaten der SVP charismatisch gar eine Frau, wiederholtermaßen sogar, nämlich die Widmer-Schlumpf (ehemalig SVP) von der BDP.

Und dann erst der aufgehende Juristenstern zu Berlin als Justizsenator, der, kaum im Amt, gleich mit seltsamen Verkäufen als Notar seinerzeit nach dem Ostausverkauf, oder wie man die Periode nennen darf, sich nun verantworten soll.

Zuversichtlicher stimmt uns da gewiss, dass die Vermutung sich noch bewahrheiten könnte, dass genügend Geld aus Russland in Zypern angelegt ist – und sei es nicht immer sichtbar oder nachvollziehbar -, welches bei Bedarf gewiss das Charisma von Herrn Xristofias nächstes Jahr bei der EU-Präsidentschaft aufmöbeln wird, weil der Rubel, wie man gern sagt, bei Bedarf eben rollt. Siehe das Versprechen Russlands der EU mit einigen Milliarden oder Millionen demnaechst mal schnell aus der Finazpatsche zu helfen. Und das Putin ein charismatischer Fuehrer ist, ist doch wohl unbestritten. Bekanntlich hat sich auch viel Geld aus Griechenland und noch von anderswoher nach Zypern und seinen finanziellen Schlupflöchern verkrochen – ins Chorisma, so nennen wir das nun. Das Chorisma, so scheints, ist eine weitere essentielle Zutat zum Charisma neben der des Geldes. Wahrscheinlich erübrigt es sich, verehrte Leser, nach diesem Begriff des Chorisma zu googeln. Der wird hiermit einfach, wie so mancher Trug,  in die Welt gesetzt.
Choris bedeutet auf Griechisch „nichts, ohne“.

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